TRISTAN UND ISOLDE | HANDLUNG IN DREI AUFZÜGEN VON RICHARD WAGNER - ORIGINALPRODUKTION BAYREUTHER FESTSPIELE 1993 - im Landestheater Linz

PREMIERE SA 15. SEPTEMBER 2018, 17.00 UHR, MUSIKTHEATER | LINZ

Tristan und Isolde erzählt die Geschichte einer großen Liebe, die sich über die Grenzen der Vernunft erhebt und deshalb in der Welt keinen Bestand haben kann. Wagner komponierte hierzu eine Partitur, die ständig harmonische Spannungen aufbaut, ohne sie einer Auflösung zuzuführen. So fesselt er seine Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem ganz eigenen Tonfall eines permanenten Begehrens, dem das Ziel versagt zu bleiben scheint.
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1993 inszenierte der deutsche Dramatiker und Regisseur Heiner Müller dieses Werk bei den Bayreuther Festspielen. In den visionär-weitläufigen Bühnenraumfantasien von Erich Wonder entfaltete Müller einen Liebes- und Todesreigen von antiker Klarheit. Als Koproduktion mit der Opéra de Lyon wird Heiner Müllers damaliger Regiemitarbeiter, der jetzige Linzer Schauspieldirektor Stephan Suschke, diese viel diskutierte und hochgelobte Festspielinszenierung auf der Bühne des Linzer Musiktheaters wiedererstehen lassen.

Text vom Komponisten nach dem Versroman Tristan von Gottfried von Straßburg

In deutscher Sprache mit Übertiteln
Koproduktion mit der Opéra de Lyon
Originalproduktion Bayreuther Festspiele 1993

Musikalische Leitung Markus Poschner
Inszenierung Heiner Müller
Szenische Leitung Stephan Suschke
Bühne Erich Wonder
Realisation Bühne Kaspar Glarner
Kostüme Yōhji Yamamoto
Licht Manfred Voss
Einrichtung Licht Ulrich Niepel
Dramaturgie Christoph Blitt
Choreinstudierung Csaba Grünfelder

Tristan Heiko Börner
König Marke Dominik Nekel
Isolde Annemarie Kremer, Dara Hobbs
Kurwenal Martin Achrainer
Melot Matthäus Schmidlechner
Brangäne Katherine Lerner
Ein Hirt Mathias Frey
Ein Steuermann N. N.
Ein junger Seemann Mathias Frey

Herrenchor des Landestheaters Linz,

Bruckner Orchester Linz

Bild: Richard Wagner

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