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ULRIKE MEINHOF - Choreographisches Theater in Bonn

Sonntag, 12. Februar 2006, 18 Uhr, Opernhaus Bonn

Choreographisches Theater von Johann Kresnik

 

Nach „Hannelore Kohl“ beschreibt Johann Kresnik mit der Premiere von „Ulrike Meinhof“ eine weitere Biographie der Bonner Republik.

Die Journalistin Ulrike Meinhof entschied sich allerdings für das andere politische Lager. Schrieb sie zunächst gegen Aufrüstung, Notstandsgesetze und die Große Koalition, wurde sie dann zu einer der Hauptaktivisten der Außerparlamentarischen Opposition. Mit Andreas Baader und Gudrun Ensslin begann schließlich der bewaffnete Kampf, der im Hochsicherheitstrakt von Stuttgart-Stammheim endete. „Ulrike Meinhof“ ist ein Choreographisches Theater über das Leben und Scheitern einer Visionärin, eine westdeutsche Biographie.

Liest man heute die Essays von Ulrike Meinhof in ihren Büchern „Deutschland Deutschland unter anderm“ und „Die Würde des Menschen ist antastbar“, so erlebt man das visionäre Engagement einer Journalistin, die unbeirrbar die Wunden der Bonner Republik beschreibt.

Inszenierung und Choreographie Johann Kresnik – Musik Serge Weber

Bühne und Kostüme Penelope Wehrli

Nächste Vorstellung: 19. Februar 2006

 

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