Uraufführung: ARGO, Dramma in musica von José M. Sánchez-Verdú, Staatstheater Mainz

Mainz-Premiere am 20. Mai um 18 Uhr im Kleinen Haus

Das sagenumwobene Schiff Argo ist vor allem durch den Raub des Goldenen Vlieses bekannt. Jason fuhr gemeinsam mit fünfzig Helden nach Kolchis, darunter Orpheus und der weniger bekannte Butes. Als die Sirenen die Argonauten mit ihrem Gesang bezwingen wollten, schützte Orpheus die Männer durch seinen eigenen Gesang. Nur Butes stürzte sich ins Meer.
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(c) Elmar Witt

„Die Antike und die Geschichte des Mittelmeers als zeitlicher und geographischer Raum (Pelagos) sind kontinuierlich Referenzpunkte meiner Arbeit als Komponist. Geboren im äußersten Süden von Spanien (Al-Andaluz), faszinieren mich Geschichte, Literatur, Mystik und Musik dieses Territoriums. Das Mittelmeer (Mare nostrum) als Raum der Begegnungen, der Bewegungen, der Suche, des Austauschs, der Kulturen und Religionen, aber auch der Katastrophen, des Krieges und des Todes.“ (José M. Sánchez-Verdú)

Der Komponist bezieht in seinen musikalischen Projekten oft Licht und Raum gedanklich mit ein. Auch für sein neues Musiktheater ARGO wird die Bühne zum „Metainstrument“. Das Libretto schreibt der Autor Gerhard Falkner, der mit seinem ersten Roman 2016 für den Deutschen Buchpreis nominiert wurde.

Uraufführung 27. April 2018, Rokoko-Theater Schwetzingen
Eine Koproduktion mit den Schwetzinger SWR Festspielen

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer / José Maria Sanchez-Verdú
Inszenierung: Mirella Weingarten
Licht: Ulrich Schneider
Video: Christoph Schödel
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Ausstattung: Etienne Pluss
Dramaturgie: Ina Karr

Butes: Jonathan de la Paz Zaens
Orpheus: Alin Deleanu
Odysseus: Brett Carter
Jason: Martin Busen
Aphrodite: Maren Schwier

Chor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Live-Elektronische Realisation:
SWR Experimentalstudio
Joachim Haas, Klangregie
Sven Kestel, Klangregie
Constantin Popp, Klangregie

weitere Vorstellungstermine: 26.5., 2. und 6.6.

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