Uraufführung: Installativen Performance "Coming Society" von Susanne Kennedy und Markus Selg - VOLKSBÜHNE BERLIN

Premiere 17. Januar 2019, 19:00 und 21:30 Uhr, Volksbühne Großes Haus

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg.
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(c) Markus Selg

In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*innen, Stalker*innen und Schaman*innen, verkörpert durch Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens und Thomas Wodianka. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet.

- So you are an optimist?- Life is only going to get richer. I’m looking forward to it.
- The old world is dying, and the new world struggles to be born.

Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden?

Regie, Text und Konzept: Susanne Kennedy
Bühne und Konzept: Markus Selg
Kostüme: Andra Dumitrascu
Licht: Rainer Casper
Video: Rodrik Biersteker
Sounddesign: Richard Janssen
Dramaturgie: Alan Twitchell

Mit: Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens, Thomas Wodianka

Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam

Weitere Vorstellungen: 18., 26. und 27. Januar; 8., 9. und 10. Februar

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