Uraufführung: Marius Felix Langes Familienoper „Die Schneekönigin“ in der Deutschen oper am Rhein Düsseldorf Duisburg

Premiere am 23. April 2016, um 18.00 Uhr im Theater Duisburg. ---- Der böse Deubeltroll baut einen Spiegel, in dem alles Schöne sich ins Hässliche verkehrt. Als die Schüler seiner Trollschule mit diesem Spiegel dem Himmel entgegenfliegen, zerbricht er in „hunderte von Millionen, Billionen und noch mehr Stücke“. Wen solche Splitter ins Auge und ins Herz treffen, verliert den Blick für alles Schöne und sieht nur noch das Negative.
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So geschieht es auch mit dem jungen Kay. Nachdem er gerade noch mit seiner Freundin Gerda fröhlich im Garten gespielt hat, stößt er sie plötzlich von sich und sagt sich von ihr los. Im Winter folgt er der Schneekönigin in ihr Reich, doch Gerda gibt ihn nicht auf und macht sich auf die Suche nach ihrem Freund. Dabei begegnet sie einer Blumenfrau, einer geschwätzigen Krähe, einem Prinzenpaar, einem Räubermädchen, einem Rentier und einer Finnin, die ihr endlich den Weg zum Palast der Schneekönigin weisen kann. Dort trifft sie auf Kay und kann ihn durch ihr Mitgefühl und ihre Herzenswärme erlösen. Als die beiden nach schließlich Hause zurückkehren, sind sie „zwei Erwachsene und doch Kinder, Kinder im Herzen“ – so heißt es am Schluss von Andersens Märchen.

Nach den beiden Uraufführungen „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ von Marius Felix Lange und „Ronja Räubertochter“ von Jörn Arnecke feiert die Kooperation „Junge Opern Rhein-Ruhr“ der Deutschen Oper am Rhein und der Theater Dortmund und Bonn in der Spielzeit 2015/16 bereits die dritte Premiere einer Auftragskomposition für junges Publikum. Erneut konnte Marius Felix Lange (*1968) als Komponist gewonnen werden. Er vertont diesmal ein Märchen, das ihm seit seiner Kindheit am Herzen liegt: „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen. Das in traumartigen Sequenzen erzählte Kunstmärchen des dänischen Dichters ist bereits häufig für die Bühne bearbeitet worden, doch die Faszination, die von dieser Geschichte ausgeht, regt Künstler immer wieder aufs Neue an, sich mit dem Stoff zu beschäftigen.

Regie führt wieder Johannes Schmid, der bereits „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ und „Ronja

Räubertochter“ inszenierte. Die opulenten Bühnenbilder und Kostüme von Tatjana Ivschina, die seit 2009 alle Kinderopern an der Deutschen Oper am Rhein ausstattete, entführen einmal mehr in eine traumhafte Fantasiewelt.

Eine Familienoper nach Hans Christian Andersen

Libretto vom Komponisten

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher

Chorleitung: Gerhard Michalski

Inszenierung: Johannes Schmid

Choreographie: Anna Holter

Bühne & Kostüme: Tatjana Ivschina

Dramaturgie: Bernhard F. Loges

Licht: Volker Weinhart

Schneekönigin: Adela Zaharia

Räubermädchen: Iryna Vakula

Kay: Dmitri Vargin

Rentier: Lukasz Konieczny

Gerda: Heidi Elisabeth Meier

Großmutter/ Finnin: Susan Maclean

Blumenfrau: Annika Kaschenz

Tölpeltroll: Annika Boos

Krähe: Florian Simson

Trotteltroll: Conny Thimander

Prinz: Hubert Walawski

Deubeltroll: David Jerusalem

Prinzessin: Anna Tsartsidze

Chor: Projektchor der Robert Schumann Hochschule

Orchester: Duisburger Philharmoniker

„Die Schneekönigin“ im Theater Duisburg:

Sa 23.04. – 18.00 Uhr (Premiere) | Sa 30.04. – 15.00 Uhr | So 08.05. – 15.00 Uhr | Mo 06.06. – 11.00 Uhr |

Di 07.06. – 11.00 Uhr | Mo 20.06. – 12.00 Uhr | Di 21.06. – 11.00 Uhr

„Die Schneekönigin“ im Opernhaus Düsseldorf:

Mo 04.07. – 18.00 Uhr (Premiere) | Di 05.07 – 11.00 und 18.00 Uhr | Mi 06.07. – 10.00 Uhr

Dauer: ca. 1 ½ Stunden, keine Pause

Karten und weitere Informationen sind erhältlich an der Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203.940 77 77) und im Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211.89 25 211) sowie online über www.operamrhein.de.

Eine Koproduktion der Deutschen Oper am Rhein mit dem Theater Dortmund und dem Theater Bonn im

Rahmen von „Junge Opern Rhein-Ruhr“

Schirmherrin: Christina Kampmann, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

„Die Schneekönigin“ wird im Rahmen des Fonds Neues Musiktheater vom NRW Kultursekretariat und dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW gefördert.

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