URAUFFÜHRUNG: "Western Dreams and Eastern Promises" - Eine Road Movie/Theatre Performance zwischen Ost- und Westeuropa von kainkollektiv im Schauspielhaus Bochum

Premiere 30. Juni 2018, 19:30, Zeche 1

kainkollektiv macht sich mit Handkameras ausgestattet auf zu einem Road Trip durch Europa. Das internationale „kain Ensemble“ durchquert den Kontinent von Ost nach West, um aus Sicht unterschiedlicher Biografien und Identitäten den Krisen und Potenzialen des Kontinents nachzuspüren. Europas Träume und Geschichte werden neu vermessen – irgendwo zwischen Heimat und Apokalypse.

Auf der Bühne übersprechen die Performer*innen dann live die Filmbilder, setzen ihre realen Körper in eine Choreografie mit den virtuellen Doubles. Daraus entsteht das „Road Movie/Theatre“: eine intermediale, doku-fiktionale Bühnensituation, in der die Frage des „Nachlebens Europas“, seiner Schatten, Erbschaften und Visionen erfahrbar wird.

kainkollektiv besteht im Kern aus Fabian Lettow (*1978) und Mirjam Schmuck (*1984), die als Regisseure, Dramaturgen, Theaterwissenschaftler, Autoren, Musiker und Performer arbeiten und mit unterschiedlichen freien Künstlern und Gruppen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz, bildende Kunst und neue Medien kooperieren. Im Rahmen von „Das Detroit-Projekt“ entwickelten sie „Die Kinder von Opel“. Seit 2012 (bis 2018) erhält kainkollektiv die Spitzenförderung Theater NRW des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft. 2015 wurden sie mit der Konzeptionsförderung sowie dem George Tabori Förderpreis des Fonds Darstellende Künste ausgezeichnet.

Regie & Konzept: kainkollektiv (Fabian Lettow, Mirjam Schmuck) & sputnic (Nils Voges)
Bühne: Zdravka Ivandija Kirigin
 Kostüme: Alexandra Tivig
Dramaturgie: Mina Novakova
Musik: Rasmus Nordholt-Frieling
Kamera: Juri Beythien
Videoszenografie: Nils Voges

Mit: Antoine Effroy, David Guy Kono, Bianca Künzel, Florian Lauss, Kerstin Pohle, Young-Won Song, Lukasz Stawarczyk

Weitere Vorstellungen: 1., 2., 7. & 8. Juli

Eine Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, durch die Kunststiftung NRW, durch die Spitzenförderung Theater NRW sowie durch die Rudolf Augstein Stiftung.

Weitere Artikel