Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: WIR, „KINSKI“ UND ICH – AUSNAHMEZUSTAND IM THEATER im Hessischen Landestheater Marburg Uraufführung: WIR, „KINSKI“ UND ICH – AUSNAHMEZUSTAND IM THEATER im...Uraufführung: WIR,...

Uraufführung: WIR, „KINSKI“ UND ICH – AUSNAHMEZUSTAND IM THEATER im Hessischen Landestheater Marburg

Premiere am 07.05.2022 um 19.30 Uhr, Theater am Schwanhof

Der Abend wirft Blicke auf neue Perspektiven des alltäglichen Lebens, während die Krankheit immer anwesend ist und einen an den banalsten Dingen hindert: Wie fühlt es sich an, wenn ich nicht mehr mit Menschen sprechen kann? Wenn ich mich nicht aus meiner Wohnung traue? Wenn ich nicht einmal mehr meinen Briefkasten leeren kann?

 

Copyright: Julian Gerchow

Das Stück stammt aus der Feder von Autorin Wiebe Bökemeier und Metin Turan, Ensemblemitglied am HLTM. Letzterer führt auch Regie und spielt auf der Bühne alle Rollen. Inspiriert durch authentische Porträts von Klient*innen der Pestalozzi-Stiftung Hamburg entwerfen die Autor*innen sechs Gedankenwelten, die von dem Kampf mit einer psychischen Erkrankung erzählen.

In WIR, „KINSKI“ UND ICH kommen Menschen zu Wort, die einen Einblick gewähren in ein Leben mit ihren seelischen Krankheiten. Ein Abwägen aus Sprechen und Schweigen beginnt. Schweigen, aus Rücksichtnahme vor dem Gefühl der Betrachtenden. Und dem Insistieren auf das, was ihnen wichtig ist, dabei unsagbar scheint und doch sagbar sein muss. Durch Verletzungen, Angst und Hoffnung hindurch legen sie ihren Blick auf die Welt und ihre persönlichen Geschichten frei.

Regie: Metin Turan
Text: Wiebe Bökemeier, Metin Turan
Regieassistenz: Nathalie Glasow
Dramaturgie: Lotta Seifert
Bühne: Frank Heuck
Licht: Delia Naß
Videoregie: Julian Gerchow
Kamera: Laurenz Strasser
Produktion: Metin Turan, Wiebe Bökemeier
Es spielt:

Metin Turan

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑