Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: DIE GESCHICHTE VON BLANCHE UND MARIE - Tanzstück von Olaf Schmidt nach einem Roman von Per Olov Enquist am Theater Lüneburg|Uraufführung: DIE GESCHICHTE VON BLANCHE UND MARIE - Tanzstück von Olaf...Uraufführung: DIE...

Uraufführung: DIE GESCHICHTE VON BLANCHE UND MARIE - Tanzstück von Olaf Schmidt nach einem Roman von Per Olov Enquist am Theater Lüneburg|

Premiere am 14. Januar 2017 um 20 Uhr im Großen Haus. -----

«Die Liebe überwindet alles» Mit diesem Satz beginnt DAS BUCH VON BLANCHE UND MARIE aus der Feder des schwedischen Meistererzählers Per Olov Enquist. Der Roman bildet die Grundlage für das Tanzstück DIE GESCHICHTE VON BLANCHE UND MARIE von Olaf Schmidt mit Musik von Thomas Dorsch.

Der Autor Enquist erfindet in seinem Roman für zwei historische Persönlichkeiten ein zweites literarisches Leben, indem er sie zusammenführt: die Hysterie-Patientin Blanche Wittman, die von einem Lehrer Sigmund Freuds behandelt wurde, und die Wissenschaftlerin Marie Curie. Beide Frauen erleben jeweils eine verbotene Liebe, die ihr Leben zutiefst verändern wird. Enquist beschreibt, was an der Schwelle zum 20. Jahrhundert mit dem Beginn der Moderne an Abgründen entstand – zwischen Wissenschaft und Kunst, Geist und Materie, Bewusstem und Unbewusstem, Frauen und Männern, Körpern und Seelen.

 

Durch das choreographische Schaffen Olaf Schmidts zieht sich die Bearbeitung von literarischen Werken wie ein roter Faden. Aus Virginia Woolfs Roman ORLANDO schuf er das Tanzstück ORLANDO – ZWEI BIOGRAPHIEN. Aus vier Bühnenwerken Tennessee Williams' kreierte er ENDSTATION TENNESSEE. Aber auch zeitgenössische Autoren erteilten ihm die Genehmigung, ihre Werke zu vertanzen. Unter anderen waren dies Michael Ende für SPIEGEL IM SPIEGEL, Peter Høeg oder Gabriel García Márquez. Generalmusikdirektor Thomas Dorsch komponiert nach der Märchenoper STERNTALER UND RABENHEXE nun zum ersten Mal für das Große Haus.

 

In den Rollen Marie Curie und Blanche Wittman sind Claudia Rietschel und Giselle Poncet zu erleben. Wie bei Olaf Schmidts Tanzstück ORESTIE in der vergangenen Spielzeit zeichnet Manuela Müller für das Bühnenbild verantwortlich und schuf Claudia Möbius die Kostüme. DIE GESCHICHTE VON BLANCHE UND MARIE steht bis zum 27. Mai insgesamt 12 Mal auf dem Spielplan. Jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn gibt es eine Einführung.

 

Musikalische Leitung Thomas Dorsch

Choreographie und Inszenierung Olaf Schmidt

Bühnenbild Manuela Müller

Kostümbild Claudia Möbius

 

Mit Claudia Rietschel (Blanche Wittman), Giselle Poncet (Marie Curie), Wout Geers (Jean-Martin Charcot u.a.), Wallace Jones (Pierre Curie, Todesvogel u.a.), Phong Le Thanh (Paul Langevin, Pfleger u.a.), Júlia Cortés (Jane Avril u.a.), Francesc Fernández Marsal (Pfleger, Sigmund Freud u.a.), Gabriela Luque (Patientin in der Salpêtrière, Gesang u.a.), Annibal dos Santos (Albert Einstein, Charcots Bruder u.a.), Rhea Gubler (Die junge Blanche, Pauls Frau u.a., Annegret Breves, Evelyn Scheller-Wenzel, Brigitte Harte, Michaela Liske, Bernd Geffert, Karl-Heinz Matten, Einar Petersen, Günter Velten (Statisterie)

 

Lüneburger Symphoniker

 

Weitere Vorstellungen: 20.01. 20 Uhr / 24.01. 20 Uhr / 29.01. 19 Uhr / 02.02. 20 Uhr / 05.02. 19 Uhr / 19.02. 19 Uhr / 12.03. 15 Uhr / 31.03. 20 Uhr / 05.04. 20 Uhr / 21.04. 20 Uhr / 27.05. 20 Uhr

Einführung jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

 

Kartenvorverkauf:

Telefonisch unter 0 41 31 / 42 10 0 oder unter www.theater-lueneburg.de

sowie direkt an der Kartenkasse des Theaters

Öffnungszeiten: Mo 10-13 Uhr, Di bis Sa 10-13 Uhr & 17-19 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 15 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑