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Uraufführung: Franzobel, 'Von Zöllnern und Schmugglern'

Premiere: 20. 9. 2007 um 20 Uhr in der neuebuehnevillach.

 

Loibl, ein älterer Zöllner und Schweißgut, ein jüngerer Zöllner. Die Wirtin Rosl und Natascha, die Schmugglerin. Ein Evidenzleiter. Versammelt in einer Grenzregion, in einem Grenzdorf, genauer gesagt um einen kleineren Grenzposten herum.

 

 

 

Der Herr Bundespräsident hat sich zur Inspektion angekündigt. Aber dazu wird es nicht mehr kommen. Der Grenzposten wird geschlossen und in dem Dorf, wo die Zöllner von den Schmugglern leben – oder umgekehrt, bleibt nur mehr die Errichtung ‚eigener Grenzen’.

 

Franzobel (Bachmannpreis 2005, Nestroy Preis 2005 für "hunt oder der totale Februar"), einer der erfolgreichsten zeitgenössischen österreichischen Dramatiker, dessen Dramen u. a. im Volkstheater, Burgtheater und Akadamiethaeter, Wien oder im Schauspielhaus Graz aufgeführt werden, hat für die neuebuehnevillach mit ‚Von Zöllnern und Schmugglern’ ein humorvolles und zugleich gesellschaftspolitisches Stück geschrieben.

Wenn sich an einem Grenzposten in einer Grenzregion Menschen verschiedener Kulturen permanent mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten konfrontiert sehen, wenn in diesem Grenzdorf die Zöllner eigentlich von den Schmugglern leben, dann geht es um mehr als das Ausgrenzen bzw. die Überwindung von Grenzen, es geht in letzter Konsequenz um Identität.

 

Regie: Erik Jan Rippmann

 

Es spielen: Pilar Aguilera, Rüdiger Hentzschel, Franz Robert Ceeh

Katrin Hauptmann, Eva Maria Frank, Stefan Altenhofer, Michael Kuglitsch

 

 

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