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Uraufführung: "Schonzeit" von Andreas Jungwirth in Darmstadt

Samstag, 26. Januar 2008, Kammerspiele des Staatstheaters, 20 Uhr

 

Schonzeit im Wald – man nutzt die Pause zur inneren Einkehr. Zum Beispiel der Wolf. Er hat genug von der Rolle des bösen Buben und verkündet, er wolle mit dem alten Spiel um Jäger und Gejagten endlich Schluss machen.

Auch mancher Dorfbewohner verspürt Veränderung – Die Großmutter bereitet sich auf das Ende ihres Lebens vor und der Jäger möchte endlich eine Frau an seiner Seite. Während die Mutter in der Wirtsstube zurückbleibt, begibt sich das Mädchen auf den großen Auszug in den Wald – und begegnet dort einem faszinierenden Wesen, das ihm nicht mehr aus dem Herzen will: Dem Wolf! Der Weg zur Großmutter wird zur Erfahrungs-Reise aller Figuren.

 

Der Österreicher Andreas Jungwirth hat mit seinem Text eine archaische Variante eines bekannten Märchenstoffs geschaffen: Halb Rotkäppchen, halb kritisches Volksstück. Mit ausdrucksstarker Sprache zeichnet er einsame Figuren, auf der Suche nach sich selbst und sehnsüchtig nach dem, was ihnen das Leben noch bereithält.

 

Inszenierung Ina Annett Keppel | Ausstattung Sandra Draschaft

 

mit Julia Glasewald (Mädchen), Sonja Mustoff (Mutter), Margit Schulte-Tigges (Großmutter) | Hans Matthias Fuchs (Wolf), Harald Schneider (Jäger

 

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