Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
URAUFFÜHRUNG: SCHWANENGESANG von Gregor Zöllig im Theater Bielefeld URAUFFÜHRUNG: SCHWANENGESANG von Gregor Zöllig im Theater Bielefeld URAUFFÜHRUNG:...

URAUFFÜHRUNG: SCHWANENGESANG von Gregor Zöllig im Theater Bielefeld

PREMIERE 29.10., 19:30 Uhr, Stadttheater. -----

Ein Tanzabend mit dem Tanztheater Bielefeld und den Bielefelder Philharmonikern. Unsere Vorstellung vom wunderschönen Schwanengesang im Angesicht des Todes geht zurück auf Ovids Metamorphosen: Hier wird erzählt von Kyknos, welcher den Flammentod eines Freundes lautstark beklagt.

Aus Mitleid verwandeln die Götter Kyknos in einen Schwan, der einen bezaubernden und traurigen Gesang anstimmt. Später wurde der Mythos des schönen Schwanengesangs dahingehend interpretiert, dass die Schwäne kurz vor ihrem Tod das Gute der Unterwelt im Voraus erahnen und darum ein einziges Mal in ihrem Leben zu singen vermögen.

 

Gregor Zöllig plant mit seinem Tanzabend den choreographischen Nachklang eines Lebens und stellt die Frage, wie der Mensch mit dem Wissen umgeht, dass seine Lebenszeit begrenzt ist. Nach den Kompositionen von Steve Reich und John Adams setzt das Tanztheater Bielefeld seine Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik fort: Die Bielefelder Philharmoniker begleiten Schwanengesang mit Werken des britischen Komponisten Gavin Bryars sowie mit Auszügen aus Peter Tschaikowskys Ballettmusik Schwanensee.

 

Choreographie Gregor Zöllig Musikalische Leitung Christian van den Berg Bühne Tilo Steffens Kostüme Imme Kachel Dramaturgie Diether Schlicker Mit den Tänzern des Ensembles

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑