Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: THE MOST UNSATISFIED TOWN, Theaterstück von Amy Evans, English Theatre BerlinUraufführung: THE MOST UNSATISFIED TOWN, Theaterstück von Amy Evans, English...Uraufführung: THE MOST...

Uraufführung: THE MOST UNSATISFIED TOWN, Theaterstück von Amy Evans, English Theatre Berlin

Premiere DO 7. April 2016, 20 Uhr. -----

Seit er in Deutschland angekommen ist, bemüht Laurence sich, die Regeln zu befolgen. Er beantragte Asyl, wartete geduldig auf seine Papiere und hat die Art von Job gefunden, die niemand sonst machen

möchte.

Er ist freundlich zu seinen Nachbarn, auch zu denen, die seine Kinder in der Schule hänseln, und er kooperiert mit der Polizei, wenn sie um seine Hilfe bittet. Er hat die Formel zum Überleben gefunden. Jedenfalls denkt er das, bis eines Tages sein Freund Rahim spurlos verschwindet.

 

Als seine Leiche bis zur Unkenntlichkeit verkohlt auftaucht, stößt Laurence an die Spitze einer Bürgerrechtsbewegung und ist gezwungen, die Stadt, die er so bereitwillig seine neue Heimat nennen wollte, genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Das Stück basiert auf der wahren Geschichte des Oury Jalloh, der am 7. Januar 2005 in einer Dessauer

Gefängniszelle tot aufgefunden wurde. Es erzählt vom Mut der Aktivisten, die eine internationale

Bürgerrechtsbewegung auslösten, um seinen Tod aufzuklären. „The Most Unsatisfied Town“ ist eine fiktive Geschichte über Rassismus, Polizeigewalt und das Leben in deutschen Städten. Der Text von Amy Evans wurde im Januar 2015 am English Theater Berlin | IPAC als Teil eines Kunst- und

Aktionstages anlässlich des zehnten Todestages Oury Jallohs erfolgreich als Szenische Lesung präsentiert. Nun wird er mit Unterstützung von einer Reihe von Partnern wie der Witnessed Reihe, Edition Assemblage, der Initiative für Schwarze Menschen in Deutschland e.V., AfricaAvenir International, dem Migrationsrat Berlin-Brandenburg als tournee-fähige Inszenierung in der Regie von Daniel Brunet produziert.

 

Begleitet wird die Uraufführung von einer Ausstellung im Theaterfoyer, Publikumsgesprächen (8., 14. & 21. April), einer Paneldiskussion über Flüchtlingsorganisationen am 10. April sowie von einem

theaterpädagogischen Angebot inklusive Schulworkshops in Berlin und Dessau.

 

In englischer Sprache

Text: Amy Evans

 

Regie: Daniel Brunet

 

Mit: Maya Alban-Zapata (Eva),

Kenneth Philip George (Laurence),

Aloyisus Itoka (Yusef),

Dorothee Krüger (Manuela),

Tibor Locher (Brunmeier),

Asad Schwarz-Msesilamba (Julus),

Quatis Tarkington (Rahim)

und Tyrell Teschner (Ronny)

 

Ausstellung und Produktionsdramaturgie: Michael Ojake und Naomi Boyce | Bühnen- und Kostümdesign: Tamar Ginati | Lichtdesign: Christian Maith | Sounddesign: Lenard Gimpel | Ausstattung und Assistenz Kostümdesign: Matthew Peach | Regieassistenz: Ellen Gallagher | Assistenz Bühnendesign: Ken Chinea | Rahmenprogrammkoordination: Sharon Otoo | Theaterpädagogisches Programm: Sebastian Fleary | Regiehospitantin: Zoë Erwin-Longstaff

 

FR 8. – SO 10. | MI 13.-SA 16. | DI 19.-FR 22. April 2016 | 20 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑