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Uraufführung: "Zauberberg. Positionen am Abgrund" im schauspielfrankfurt

von Friederike Heller und Marcel Luxinger nach dem Roman von Thomas Mann,

Premiere am 23. Februar, 19.30 Uhr, Kleines Haus, Willy-Brandt-Platz.

Ein Winter im Gebirge hinterläßt Spuren – vor allem, wenn man ihn im gesellschaftlichen Vakuum einer Höhenklinik verbringt.

Das erfährt auch Hans Castorp, der junge Protagonist aus Thomas Manns Roman, als er im Kurort Davos erst seine Gesundheit an die Heilmethoden des Hofrats Behrens und danach auch noch sein Herz an die spektakuläre Madame Chauchat verliert.
In erster Linie jedoch geht es hier um den Kampf der Ideen – verkörpert durch zwei maßlose Ideologen, den aufklärerischen Settembrini und den totalitären Naphta. Ihr erbitterter Streit um unvereinbare Positionen, in dessen Mittelpunkt sich Castorp wiederfindet, ist an Aktualität nicht zu überbieten: Im mittlerweile tödlichen Wettstreit der Werte ist heute wie damals nach der Jahrhundertwende die Frage nach dem Sinn des individuellen Handelns abhängig von dem, woran der Mensch glauben will und kann.
 

Regie: <link http: www.schauspielfrankfurt.de schauspielfrankfurt>Friederike Heller / Dramaturgie: <link http: www.schauspielfrankfurt.de schauspielfrankfurt>Marcel Luxinger / Bühne und Kostüme: Sabine Kohlstedt / Darsteller: <link http: www.schauspielfrankfurt.de schauspielfrankfurt>Sandra Bayrhammer, <link http: www.schauspielfrankfurt.de schauspielfrankfurt>Rainer Frank, <link http: www.schauspielfrankfurt.de schauspielfrankfurt>Mathias Max Herrmann

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