Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Waltraud Meier erhält den "Lotte Lehmann-Gedächtnisring" des Solistenverbandes der Wiener StaatsoperWaltraud Meier erhält den "Lotte Lehmann-Gedächtnisring" des...Waltraud Meier erhält...

Waltraud Meier erhält den "Lotte Lehmann-Gedächtnisring" des Solistenverbandes der Wiener Staatsoper

Im Anschluss an die Vorstellung von "Parsifal" am 21. April 2011, wird Kammersängerin Waltraud Meier, die in der aktuellen Vorstellungsserie als Kundry zu erleben ist, der "Lotte Lehmann-Gedächtnisring" überreicht, die wohl weltweit bedeutendste Auszeichnung für Opernsängerinnen.

 

Der Solistenverband der Wiener Staatsoper stiftete im Jahre 1955 den

"Lotte Lehmann-Gedächtnisring", um die großen Verdienste von Lotte

Lehmann, die als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Operngeschichte zum Ruhm der Wiener Staatsoper zwischen den beiden

Weltkriegen beigetragen hatte, zu würdigen. Bis zu ihrem Tode im August

1976 war Lotte Lehmann die Trägerin dieser hohen Auszeichnung.

 

Auf einstimmigen Beschluss übergab der Solistenverband der Wiener Staatsoper dann den Ring am 15. September 1979 dem Wunsch von Lotte Lehmann entsprechend an Leonie Rysanek, die als ihre Nachfolgerin wiederum Hildegard Behrens bestimmte. Nach dem Ableben von Hildegard Behrens im August 2009 beschloss nun der Solistenverband, den Gedächtnisring an Waltraud Meier zu übergeben.

 

Die aus Würzburg stammende Waltraud Meier gilt als eine der international bedeutendsten Wagnersängerinnen unserer Zeit und ist auch im italienischen und französischen Fach als stimmlich wie darstellerisch ausdrucksstarke Interpretin an den großen Opernbühnen der Welt

gefragt, so am ROH Covent Garden in London, an der New Yorker Met, der Mailänder Scala, der Opéra National de Paris, der Bayerischen Staatsoper in München oder bei den Bayreuther Festspielen. An der Wiener Staatsoper debütierte sie 1987 als Kundry (Parsifal) und sang hier in weiterer Folge Amneris (Aida), Komponist (Ariadne auf Naxos), Carmen, Ortrud (Lohengrin), Sieglinde (Die Walküre), Waltraute (Götterdämmerung), Leonore (Fidelio), Isolde (Tristan und Isolde), Venus (Tannhäuser), Eboli (Don Carlo) und Santuzza (Cavalleria rusticana) in insgesamt 126 Vorstellungen.

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 9 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑