" Warten auf Godot" von Samuel Beckett im Theater Aachen

Premiere am 16. Januar, 19.30 Uhr, Bühne. -----Wie immer. Eine Straße. Ein Baum. Warten. Wladimir und Estragon retten sich Tag für Tag über das Nichts hinweg, drehen sich im Kreis, inszenieren in absoluter Windstille den Sturm im Wasserglas. Sie setzen alles in Bewegung, »um nicht zu denken«.
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Und weil der Selbstmord scheitert, warten sie weiter und spielen um ihr Leben. Keine Erkenntnis, kein Godot in Sicht – ein Befund, den nur eins tröstlich versüßt: der Beckettsche Witz, »der sich dem Wissen verdankt, dass wir nichts Besseres haben als ihn.« (Berliner Zeitung).

Nach dem Erfolg der Aachener Inszenierung von Kafkas »Prozess«, die ab 12. Februar wieder auf der großen Bühne zu sehen sein wird, setzt Regisseur Christian von Treskow seine Arbeit über die abgründige Absurdität der menschlichen Existenz mit Samuel Becketts »Warten auf Godot« fort.

Nach einem mehrwöchigen Training in Biomechanik unter der Leitung des renommierten Biomechanik-Spezialisten Tony De Maeyer rücken die vier Schauspieler Thomas Hamm, Tim Knapper, Philipp Manuel Rothkopf und Markus Weickert dem »Auf-der-Stelle-treten« der clownesken Landstreicher und Leidensmänner Becketts mit dynamischem Körpertheater »zu Leibe«.

Inszenierung Christian von Treskow

Bühne und Kostüme Sandra Linde, Dorien Thomsen

Trainer Biomechanik Tony De Maeyer

Dramaturgie Inge Zeppenfeld

Estragon Philipp Manuel Rothkopf

Wladimir Tim Knapper

Pozzo Thomas Hamm

Lucky Markus Weickert

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