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WOYZECK von Georg Büchner im Theater Trier

Premiere 26.01.2008 um 19.00 Uhr im Großen Haus

Stück nach dem gleichnamigen Dramenfragment von Georg Büchner, Musik von Tom Waits, Nick Cave und Bob Dylan,

Bühnenfassung von Peter Oppermann, mit Live-Begleitung durch den Trierer Sänger Michael Kiessling & Band

Der Soldat Franz Woyzeck lebt mit seiner Freundin Marie am Rande der Gesellschaft. Er lässt sich von einem skrupellosen Arzt als medizinische Versuchsperson ausnutzen, um den Unterhalt zu sichern. Als sich Marie in eine Affäre mit dem Tambourmajor stürzt, sieht Woyzeck keinen Ausweg mehr...

 

In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Arm und Reich auseinanderklaffen, trifft man moderne Woyzecks an jeder Ecke - wütende, deprimierte Menschen. Nach der Aufführung der WOZZECK-Oper von Alban Berg in der vergangenen Saison beschäftigt sich das Theater Trier in der Regie von Intendant Gerhard Weber folglich einmal mehr mit dem aufrüttelnden Stoff von Georg Büchner.

 

Auf der Grundlage des WOYZECK-Fragments hat Chefdramaturg Peter Oppermann eine Bühnenfassung mit Songs von Tom Waits, Nick Cave und Bob Dylan erarbeitet, in der existentielle Wut und unerfüllte Sehnsucht einen tragischen Amoklauf auslösen. Sänger Michael Kiessling machte sich durch die Interpretation zahlreicher Songs von Tom Waits überregional einen Namen und begleitet die Aufführungen mit seiner Live-Band.

 

Die Inszenierung wird als Koproduktion des Theaters Trier mit dem Théatre du Capucins in Luxemburg gezeigt.

 

Studentinnen und Studenten der Fachhochschule Trier gestalten Bühne und Kostüme.

 

Neben dem Theatercafé im Foyer, bei dem Hintergründe zu Dramenfragment und Bühnenfassung vermittelt werden, veranstaltet das Theater in bewährter Zusammenarbeit mit dem Forum eine exklusive Preview. Der Sänger und musikalische Leiter der Produktion WOYZECK Michael Kiessling stellt mit dem Ensemble in entspannter Bar-Atmosphäre seine Songs vor.

Premiere am 26.1.2008 im Großen Haus

Theatercafé am 20.1.2008 | 11.15 Uhr

Preview am 20.01.2008 | 18.00 Uhr

Musikalische Leitung: Michael Kiessling

Inszenierung: Gerhard Weber

Dramaturgie: Peter Oppermann

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