Übersicht aller Fachbegriffe zum Thema: Technik

A

  • Anschlusswert

    Beschreibt die maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteinheit; wird in Volt Ampére (VA) angegeben

  • AC

    Abkürzung für Alternate Current (engl.) = Wechselstrom

  • Akkumulator

    Auch Akku. Eine elektrochemische Einrichtung, die elektrische Energie durch Umwandlung in chemische Energie speichern und durch Rückumwandlung wieder abgeben kann

  • Abschirmung

    Um empfindliche elektrische Leitungen oder Geräteteile gegen Störungen durch magnetische oder elektrische Felder zu schützen, werden sie durch Metallbleche, Folien oder Metallgewebe abgeschirmt

  • Aufsichtfarbe

    Das zurückgeworfene Licht betrachteter Körper bezeichnet man als Aufsichtfarben.

  • Aufhellicht

    Weiches Licht, welches unaffällig eine Lichtgestaltung aufhellt - als Dekorations- oder Personenaufhellicht-, ohne den Gesamteindruck zu verändern.

  • Asphärischer Reflektor

    Eine nicht kugelförmige - Reflektor-Form. Im Theater speziell - Rinnespiegel, - Parabolspiegel und - Ellipsenspiegel

  • ARRI-SUN

    Sehr leistungsstarke Scheinwerfer-Modellreihe mit einer Tageslichquelle in einem Parabolspiegel mit großer - Leuchtdichte. Fokusveränderungen sind durch Vorsatzscheiben möglich, 575 bis 12 000 Watt.

  • Anode

    positive Elektrode in einer Entladungslampe, die mit Gleichstrom betrieben wird. Die Anode ist in ihrer Oberfläche kleiner als die - Kathode.

  • ANSI

    American National Standarts Institute, eine Organisation der amerikanischen Industrie- und Wirtschaftsvereinigungen zur Entwicklung von Handels- und Kommunikationsstandarts.

  • Apostilb

    Einheit der - Leuchtdichte nicht selbst leuchtender Körper.

  • Arbeitslicht

    Umgangssprachlicher Begriff für eine Beleuchtung auf der Bühne, in der technische Arbeiten verrichtet werden, die also unabhängig von der Beleuchtungsanlage ist.

  • Argon

    Edelgas, welches zur Füllung von - Glühlampen verwendet wird. Findet auch als "Startgas in den meisten - Halogen-Metalldamflampen anwendung.

  • Anlauffarbe

    Farbveränderung an Metall oder glasteilen bei Überhitzung. Die überhitzten teile verändern ihre Körberfarbe. Bei Lampen gilt allgemein: durch überhitzung der Materialien leidet vor allemdie Verkittung, die mMasse, die den Metallsockel mit dem Glas verbindet. Zudem gibt es Stabilitätsprobleme bei - Wolfram und - Molybdän-Material.

  • Analogdimmer

    Lichtsteuergerät, bei dem der Sollwert für die Asgangsspannung (und damit die Lampenhelligkeit) duch eine analoge Größe (= eine Größe die beliebige Werte zwischen Null und einem Maximalwert annehmen kann) vorgegeben wird. Meistens wird hier eine Steuerspannung von 0-10 Volt verwendet.

  • Aircraft landing light

    ACL-Lampen: - Par 64 Lampe für Flugzeug-Landebeleuchtung mit Ausstrahlwinkel von 2°.

  • Additive Farbmischung

    Die additive Farbmischung basiert auf dem Zusammenfügen von Einzelfarben, um dadurch eine neue natürliche Farbe erzeugen zu können. Die drei additiven Grundfarben sind Rot/Orange, Grün sowie Violett/Blau, die zusammengefügt Weiß ergeben. Mischt man nur zwei dieser Farben miteinander, so erhält man die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb, die wiederum mit den Grundfarben der subtraktiven Farbmischung identisch sind.

    In der Praxis ist man immer dann mit der additiven Farbmischung konfrontiert, wenn man verschiedene Scheinwerfer mit Farbfiltern ausrüstet, die unterschiedliche Farben besitzen. Treffen ihre Lichtstrahlen aufeinander, so erfolgt im Schnittpunkt eine Farbkombination auf Basis dieses Farbmischgesetzes. Die additive Farbmischung nutzt man regelmäßig bei der Ausleuchtung von Horizonten, wo drei Lichtquellen mit Farbfiltern in den Farben Rot, Grün und Blau ausgerüstet werden und sich je nach Helligkeitssteuerung der einzelnen Geräte nahezu alle Farben des Farbkreises darstellen lassen. Oft kommt dabei noch ein viertes Gerät ohne Farbfilter zum Einsatz, welches zum Entsättigen genutzt wird. Scheinwerfer dieser Art wären 4-Kammer Horizontleuchten, Bodenfluterrampen oder energiesparende Leuchtstofflampen-Module mit Leuchtstoffröhren in den entsprechenden Farben (z.B. LHGL/LHGL DMX).

  • Achromatische Farben

    Farben ohne Buntwerte: Schwarz, Grau und Weiß

  • ACL-Lampen

    Aircraft landing light

  • Absorption

    Verschlucken bestimmter Strahlen. Eine Körperfarbe reflektiert ihre eigene Farbe und absorbiert den Rest des Beleuchtungslichts. Bei Glas und Filterfarben wird die körpereigene Farbe durchgelassen, die anderen farben werden absorbiert.

B

  • Backup

    Für das Auftreten kritischer Beriessituationen bei einer - Lichtstellanlage wied zur Reserve ien zweites Gerät oder eine Computersoftware bereitgehalten. Beim Eintritt einer Störung kann dann das Ersatzgerät die Funktion übernehmen bzw. die Backup-software eingelesen werden.

  • Bajonett-Fassung, Sockel

    Ausführung eines Festkörper-Lampensockels und der - Fassung.Diese Verbindung ermöglicht durch die am Sockel angebrachten Stifte oder Laschen, daß die Position des Leuchtkörpers in eine vorbestimmte Richtung zeigt. Besonders bei der Fahrzeugbeleuchtung genutzt, da sich die Lampe durch Erschütterung nicht aus ihrer Ursprungsrichtung verändern kann.

  • Balance

    Gleichgewicht zwischen zwei Elementen. Farbbalance: Farben, die sich optisch ergänzen

  • Ballast

    Vorschaltgerät für Tageslichtscheinwerfer. Elektrisscher Verbraucher, der parallel zu einem anderen geschaltet wird.

  • Ballonlicht

    Kunst- und Tageslichtquellen, die in einem Ballon eingebaut sind. Die Ballonhüllen von 1,5 bis 5m Durchmesser sind mit helium gefüllt und können bis zu 50m über der Fläche stationiert werden. Dabei wird der Ballon mit einer Seilabspannung über dem Einsatzgebiet positioniert. Der Ballon strahlt nach allen Seiten Licht ab oder wird mit einem - Reflektor-versehen. Es ist auch möglich die Ballonhülle zu beschriften oder farbig zu gestalten. Die elektrische Lichtleistung reicht z.Z. von 1000 bis 32 000 Watt in Glüh- und - Tageslicht

  • Beleuchter

    Beruf ohne klar definiertes Ausbildungsprofil.Betrifft den Personenkreis, der meistens in einer Gruppe für den lichttechnischen Ablauf in Theatern, Veranstaltungszentren, im Film- und Fernsehbereich sorgt. Der Beleuchter sollte vorzugsweise einen Elektro oder Elektronikberuf erlernt haben.

  • Beleuchtungsinspektor

    Berufsbezeichnung für eine übergeordnete Führungskraft in einer Beleuchtungsabteilung Im Rahmen von BAT-Verträgen. Der Beleuchtungsmeister muss einen amtlichen Befähigungsnachweis vorlegen.

  • Beleuchtungsplan

    Plan über die Anordung der Scheinwerfer für eine Produktion. Er wird entweder mit Scheinweiferschablonen gezeichnet oder mittels Computerprogrammen erstellt.

  • Beleuchtungspositionen

    Die Positionen an denen Scheinwerfer montiert sind.

  • Beleuchtungsprobe

    Bühnenprobe, bei der erstmals die geplante Lichtgestaltung auf die Bühnendekoration und das Regiekonzept abgestimmt wird.

  • Beleuchtungsstärke

    Sie gibt an, wie stark eine Fläche unter Berücksichtigung des Winfallswinkels beleuchtet wird. Maßeinheit: Lux (lx),

    Kurzzeichen: E. 1 Lux ist 1 Lumen pro m²

  • Bespannung

    Metallrahmen mit Gewebematerial in unterschiedlichen Dichten, um Licht zu reflektieren oder zu absorbieren.

  • Bikonkav

    Form einer optischen Linse. (negative Linse - konkav), mit zwei nach innen gewölbten Flächen.

  • Bikonvex

    Form einer optischen Linse. (positive Linse - konvex), mit zwei nach aussen gewölbten Flächen.

  • Biplan

    Wendelanordnung in einer - Lichtwurflampe. Die Wendel sind seitlich leicht versetzt, in zwei Ebenen hintereinander an den Wendelhaltern befestigt.Dadurch wird eine größere - Leuchtdichte erreicht. Diese Lichtwurflampen sind gegen Erschütterung empfindlicher als - monoplane Lichtwurflampen. Zweistiftsockel: z.B. G38 / GX 9,5.

  • Bipost

    Lampensockel mit zwei Kontaktstiften; z.B. GX 9,5 oder G22.

  • Blackout-Verschluss

    Mechanische Restverdunkelung innerhalb einer - Irisblende) bei Profilscheinwerfern. Da eine Irisblende oft nicht vollständig schließt, wird eine restverdunkelung mit einer Metallkelle erreicht, die sich vor den Irismittelpunkt schiebt.

  • Black-wrap

    Schwarze Aluminiumfolie, die meist zum Abdecken von - Nebenlicht verwendet wird.

  • Blendschieber

    n der Projektionsebene leigende Metallschieber, mit denen der Lichtstrahl horizental und vertikal beschnitten werden kann. ( Profilscheinwerfer)

  • Blindregister

    - Preview

  • Blitzlampen

    Blitzentladungen mit Blitzlampen dauern zwischen 0,5 un 2 ms. Es gibt davon über 50 verschiedene Röhrenformen. Ein mit Xenongas gefülltes Quarz- oder Pyrexglasrohr mit Wolframelektroden wird mit 50 bis 100 000 Volt über einen Zünddraht ionisiert. Blitzröhren werden mit einer Leistung von bis zu 5000 Ws gefertigt.

  • Blondi

    Offene, runde, fokussierbare Reflektorleuchte mit 2000 W

  • Bodenstativ

    Kleines, leichtes - Stativ mit 16- oder 28-mm-Buchse.

  • Bogenentladung

    Entladung zwischen zwei - Elektroden

  • Bogenruhe

    Bezeichnung für die Ruhe einer Bogenentladung in - Entladungslampen (Funkenstrecke), z.B. HMI, MSR, CSI, - Xenonlampen.

  • Booster

    Signalverstärker, z.B. für - DMX 512-Leitungen. Dient auch der elektrischen Entkoppelung von Leistungssegmenten

  • Borosilikatglas

    Diese Glasart, aus der auch Kochgeschirre hergestellt werden, besitzt eine hohe Beständigkeit gegen chemische Einwirkungen und extreme Temperaturunterschiede. Bei der - Par-Lampe sind Reflektor wie Frontscheibe daraus gefertigt. Der Reflektor wird im Lampenwerk verspiegelt, z.B. durch Bedampfung mit Aluminium im vakuum, das Gestell mit der Wolframwendel eingesetzt und dann durch die Abschlußscheibe, die verschiedene - Vergenzen habe kann, mit dem Reflektor verbunden. Das Glas hat einen sehr niedrigen Ausdehnungskoeffizienten und wird daher auch bei Blitzröhren verwendet.

  • Brenner

    Bezeichnung für ein Leuchtmittel, bei dem die Lichterzeugung über eine Funkenstrecke hergestellt wird. (Bogenentladung)

  • Brennpunkt

    Punkt auf der opischen Achse, in dem sich parallel zur optischen Achse einfallende Strahlen nach der Brechung bzw. Refexion schneiden.

  • Brennspannung

    Spannung, mit der eine Lichtquelle betrieben wird.

  • Brennstellung

    Lichtwurflampen mit einem - Lilament oder einem - Lichtbogen, welche auf eine optische Achse ausgerichtet sind, haben eine Vorgabe über einen Neigungswinkeleinsatz, horizontal und vertikal. Diese Vorgaben sind den Angaben der Lampenhersteller zu entnehmen.

  • Brennweite

    Der Abstand von einem brechenden oder reflektierenden Medium zum - Brennbunkt.

  • Brennweitenveränderung

    Ein - Profilscheinwerfer ist mit einem Opjektiv ausgerüstet, welches einen der Anordnung der Linsen entsprechenden - Öffnungswinkel hat ( lange oder kurze Brennweite). Durch Austausch des Opjektivs (Tubus) kann der Öffnungswinkel verändert werden. Bequemer und vielseitiger ist eine optische Anordnung mit Zooncharakter. Mit einer Zoomoptik (- Zoomobjektiv) können in einem vorgegebenen Bereich unterschiedliche Brennweiten eingestellt werden.

  • Brillanz

    Der Glanz einer Farbe, abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit eines Objekts.

  • Buntart von Farben

    Die Buntart bestimmt in welchem Verhältnis eine voll gesättigte Farbe zu Schwarz-Weiß steht.

  • Buntgrad von Farben

    Der Buntgrad gibt das Ausmaß des Buntseins an. Je größer der Buntgrad, desto intensiver ist die bunte Farbe.

  • Begrenzer

    Elektronische Schaltung, die ein elektrisches Signal auf einen festgelegten Maximalwert begrenzt

C

  • CASE

    Stabile Transportkiste oft mit Rollen für Musikerequipment.

  • CID-Lampe

    engl. Abk. Compact Iodide Daylight. Lampe mit einer tageslichtähnlichen Farbtemperatur von 5.500 K. Entspricht HMI-Licht.

  • C-Stand

    Treppenbeinstativ ( - Stativ), ausziehbar, bei dem ein Bein in der Höhe verstellbar ist, mit Multiklemmvorrichtung.

  • Candela

    Maßeinheit für Lichtstärke. Zeichen: cd

  • Charlybar

    Set mit unterschiedlich breiten schwarzen Holzabdeckungen, 1m lang zum Einklemmen oder mit zapfen zum Anbringen auf einem - Stativ, das für Lamellenschatten verwendet wird.

  • Chaser

    to chase = engl.: jagen, verfolgen. Lauflicheffekt, bei dem einzelne Stromkreise oder Lichtstimmungen automatisch in zyklischer oder zufälliger Reihenfolge ablaufen. Die Abfolge-Geschwindigkeit ist meist regelbar oder kann mit einem externen Musiksignal synchronisiert werden.

  • Chefbeleuchter

    Führungsposition immerhalb einer Beleuchtungsmannschaft.

  • Cherry-Picker

    Hubarbeitsbühne (Kran) zur Montage für Beleuchtungkörper; Höhen bis 50m

  • Chief Electrician, Gaffer

    englische Bezeichnung des verantwortlichen Beleuchters für den beleuchtungstechnischen Aufbau und Betrieb einer Lichtanlage und der Mannschaft.

  • Chimera

    Kegelförmiger Scheinwerfervorsatz mit Diffuser

  • Chromatische Aberration

    Abbildungsfehler bei optischen Linsen in Form von farbigen Säumen.

  • Chromatische Farben

    Bezeichnung der Buntfarben.

  • CIE

    Abkürzung für Commission Internationale de l`Eclairage (Internationalen Beleuchtungskommission)

  • CIE-System

    System der internationalen Beleuchtungskommission CIE zur Erklärung aller Farberscheinungen.

  • Cine Par

    Scheinwerfer Modellreihe mit einer Tageslichtquelle in einem - Parabolspiegel, die ein sehr leistungsstarkes, helles Licht erzeugt. Durch Vorsatzscheiben sind Fokusveränderungen möglich, 575-12000 Watt.

  • Cocolores, Cookie (Schattenspiel)

    Negative Projektionsvorlage aus Holz oder Blech in einem Rahmen von 1,2x1,2m, die auf einem Stativ angebracht wird.

  • Crank-o-Vator

    schweres Kurbelstativ mit Hartgummirädern in unterschiedlichen Höhen.

  • Ciseaux

    (französisch = Scherensprung)

    Ein Sprungschritt von beiden Beinen auf ein Bein, wobei sich die Beine in der Luft zu einer weiten 2. Position öffnen. Das sieht aus, als ob sich eine Schere öffnet und wieder schließt.

  • Corps de ballet

    Die Mitglieder der Ballett-Truppe, auch Gruppentänzer genannt - im Gegensatz zu den Solotänzern und -tänzerinnen.

  • CE-Kennzeichnung

    wird auch Konformitätserklärung genannt. Das CE-Kennzeichen besagt lediglich, das ein gerät nicht stört, nicht gestört wird und sicher ist. Allerdings wird durch die CE-Kennzeichnung kein Qualitätsmaßstab erreicht

D

  • DB (Dezibel)

    Maß für Unterschiede bei Signalpegeln, Schalldruck, Lautstärke usw. Es werden Größenverhältnisse bezogen auf eine Größe mit dB beschrieben.

  • Dimmer

    Gerät zur Steuerung der Leistung und damit der Helligkeit von Leuchten und Scheinwerfern. Eine deutliche Verringerung der Helligkeit reduziert meist auch die Farbtemperatur.

  • Dedolight

    kleiner Multischeinwerfer mit 12 Volt bis 100 Watt oder 24 Volt bis 150 Watt mit Spottvorsatzlinse, - Irisblende, und Blendschieber-Anbausatz.

  • Dia

    Kurzbezeichnung für Diapositiv. Durchsichtige, photografische Bildvorlage, die mittels eines - Diaprojektors vergrößert auf eine Leinwand oder andere Bildfläche geworfen wird.

  • Diaprojektor

    Projektionsgerät zum vergrößern eines - Dias. Gängige Rahmengrößen sind: 5x5cm (24x36mm, Kleinbildvormat), 7x7cm (Mittelvormat). Für Dias im Theaterbereich: 13x13, 18x18 und 24x24cm.

  • Dichroitische Filter

    - Interferenz-Filter. Sie lassen je nach der aufgedampften optischen Schicht eine bestimmte Lichtfarbe durch. Die anderen Farben werden reflektiert.

  • Digitaldimmer

    Lichtsteuergerät, bei dem der Zündzeitpunkt des Leistungsteils durch ein digitales System (Dimmerprozessor) berechnet wird. Meist stehen diverse Sonderfunktionen zur Verfügung, wie z.B. Kennlinienumschaltung für verschiedene Lampentypen oder Durchschalten der vollen Sinusspannung bei einer vorgegebenen Ansteuerschwelle. Die Auflösung des Signals kann bis zu 12 Bits betragen, was 4096 Schritte zwischen 0 und 100 % bedeutet. Die Ansteuerung erfolgt meist ebenfalls digital, z.B. über - DMX 512 oder Ethernet.

  • Dimerkurve, Dimmerkennlinie

    Da die Helligkeit der üblichen Lichtquellen nicht linear mit der Versorgungsspanung zunimmt ist eine Korrektur nötig, um trotzdem eine lineare Ansteuerung zu erhalten (d.h., die Lampenhelligkeit nimmt bei gleichmäßiger Vergrößerung der Steuerspannung ebenfalls gleichmäßig zu). Diese Kurrekturkurve wird Dimmerkurve oder auch Dimmerkennlinie genannt. Für nicht, oder nur schlecht verstellbare Lichtquellen (z.B. - HMI Lampen gibt es die sogenannte Schaltkennlinie,d.h., der Dimmer wird entweder nicht oder voll angesteuert.

  • Dimmerraum

    Raum in dem die Lastteile (Dimmer), meistens in Schränken angeordnet, aufgestellt sind.

  • DIN

    Abkürzung für Deutsche Industrie Norm

  • Dinolight

    Unterschiedliche Kombinationen von - Par 64 Lampen (1000Watt) mit 12 oder 24 KW

  • DMX 512

    (DMX = Digital multiplexing) International anerkannter Standart der - USITT zur digitalen Übertragung von Signalen für Dimmer und Steuergeräte, basierend auf dem Standart EIA RS-485. Über ein abgeschirmtes zweiadriges Kabel werden bis zu 512 Dimmerwerte verzögerungsfrei übertragen. Die Auflösung pro Keis beträgt dabei 8 Bits, d.h. es sind 256 Helligkeitsstufen möglich. DMX 512 ist auch der Standart zur Ansteuerung von - Farbwechslern und - Movinglights, wobei die übertragenen Signale zur Ansteuerung der Scheinwerferposition, Farben, usw. verwendet werden. Dei genaue Bezeichnung für das seit 1990 allgemein verwendete Protokoll ist DMX 512/1990. In Vorbereitung ist eine Erweiterung dieses Signals unter der Bezeichnung DMX-512/2000. Dieses Datenübertragungprotokoll wird in der DIN 56930-2 beschrieben.

  • Dulling Spray

    engl.: stumpf machendes Spray, Sprühwachs gegen Reflexe auf Gegenständen in den Farben weiß, schwarz oder transparent.

  • Divertissement

    (französisch = Unterhaltung)

    Ursprünglich die Tanz- und Gesangseinlage in Bühnenwerken. Sie erscheinen gewöhnlich in den Akten oder am Schluss eines Balletts. Divertissements werden auch für ein tänzerisches Konzertprogramm arrangierte Folgen von Soli, Pas de deux und kleineren Gruppentänzen genannt.

  • DIN-Farbenkarte

    Das Ziel der DIN-Farbenkarte soll ein empfindungsgemäß möglichst gleichabständiges Farbsystem sein, das auf den Begriffen Buntton T (24 Teile), Sättigungsstufe S und Dunkelstufe D (ideales Schwarz = 10; ideales Weiß = 0; logarithmische Aufteilung) aufbaut . Eine wichtige Vereinfachung ist,daß die S-Linien im Farbdiagramm in allen Helligkeitsebenen konstant bleiben (im Gegensatz zu den entsprechenden C-Linien des Munsell-Systems).

    Im DIN-Farbsystem wird als Farbzeichen die Zusammenstellung der drei Maßzahlen Buntton T, Sättigungsstufe S und Dunkelstufe D angegeben, jeweils durch einen Doppelpunkt getrennt. Für ein bestimtes Grün lautet das Farbzeichen dann z.B. 22,5 : 3,2 : 1,7.

  • DC

    Abkürzung für Direct Current (engl.) = Gleichstrom

  • Demultiplexer

    Konverter, der das digitale DMX Signal in eine analoge Spannung umwandelt

  • Dimmerkurve

    Die Helligkeit von Lichtquellen ist nicht linear im Gegensatz zur Ansteuerung eines Dimmers; daher muß eine Korrekturkurve (die sog. Dimmerkurve) helfen, diese Linearität wiederherzustellen. Bei geräten die konstanten Strom benötigen, gibt es eine sogenannte Schaltkennlinie, die gewährleistet, das entweder maximale oder gar keine Ansteuerung erfolgt

  • Drehstrom

    Drei um 120° phasenverschobene und verkettete Wechselspannungen

  • DMX 512

    Engl.: DMX = Digital Multiplexed Transmission =Digitale Multiplex-Übertragung. Das DMX-512-Protokoll wurde 1986 von der USITT entwickelt und 1990 genormt. Es hat sich zum allgemienen Standard für die Übertragung von Steuerbefehlen in der Bühnen- Effektbeleuchtung entwickelt. Das Protokoll überträgt bis zu 512 Steuerkanäle im Zeitmultiplex-Verfahren auf einer abgeschirmten Zweidraht-Leitung (NF-Kabel). Jeder Kanal wird mit 8bit Datenbreite gesendet, somit kann jeder Kanal 256 verschiedene Werte darstellen. DMX 512 wird heutzutage bei Dimmer, Switchpacks, Motorzügen, Scannern und Movingheads aber auch Nebelmaschinen oder Lasern verwendet.

E

  • Effektlaufwerk

    Bewegliche Effekte, die in der Projektionstechnik eingesetzt werden. z.B. Goborotator für Wellen-, Feuer- oder Wolkenbewegung.

  • Einleuchten von Scheinwerfern

    Abrichten von Scheinwerfern auf eine ausgewählte Position. Es beinhaltet Leuchtrichtung, Größe, Form, Schärfe und Farbe des abgestrahlten Lichts.

  • Einseitige Sockelung

    Festkörperlampen und Brenner mit nur einem mechanischen Verbindungsteil zur Halterung. In dem Sockel werden die stromführenden Teile elektrisch isoliert voneinander geführt.

  • Elektrische Entladung

    Elektrischer Ladungsausgleich zwischen entgegengesetzt aufgeladenen Körpern.

  • Ellipsenspiegel

    Aluminiumreflektor mit elliptischem Querschnitt

  • Ellipsenspiegelscheinwerfer

    Bezeichnung für einen - Profilscheinwerfer. Der Strahlengang wurde über einen Aluminiumreflektor in Ellipsenform zum zweiten Brennpunkt geleitet.

  • Emitter

    Teil eines Transistors, der als Elektronenquelle dient.

  • Entladungslampe

    Enladungslampen sind Leuchtmittel, bei denen die Lichtabstrahlung durch eine elektrische Entladung von Gasförmigen, flüssigen oder festen Stoffen für die Lichterzeugunug verwendet wird. Das Funktionsprinzip der Entladungslampe beruht auf dem Effektz der Elektroluminiszens. Das Spektrum der enstehenden Strahlung wird durch Auswahl und Zusammensatzung der anzuregenden Komponenten bestimmt. Entladungslampen senden bei niedrigem Innendruch Linienspektren asu; mit zunehmendem Druck durch Themperaturerhöhung tritt eine Linienverbreiterung und schließlich praktisch ein kontinuirliches Spektrum auf. Von der Glühlampe unterscheiden sich Entladungslampen durch ihr tageslichähnluches Spektrum, hohe Lichtasubeute (bis zu 4-fach höher als Glühlampne), hohe Leuchtdichte und geringe mechanische Empfindlichkeit. Entladungslampen benötigen nach dem Zünden bis zu 4 Minuten, bis die volle Lichtleistung erreicht wird. Für den Betrieb von Entladungslampen sind ein geeigneter Strombegrenzer (Ballast) und ein Zündgerät erforderlich. Der Oberbegriff Entladungslampe umfasst die Konstruktionsformen: Niederdrucklampe, Hochdrucklampe, Niederdruck-Leuchstofflampe, Natriumdampf-Niederdrucklampe, Natriumdampf-Hochdrucklampe, Halogen-Metalldampflampe und Xenonlampe.

  • EVG

    Abkürzung für elektronisches Vorschaltgerät

  • Einschaltstrom

    Ist eine Stromspitze die oberhalb des Nennstroms liegt. Sie tritt beim einschalten elektrischer Geräte auf

F

  • Farbtemperatur

    Die Farbtemperatur einer beliebigen Strahlungsquelle ist definiert als die Temperatur (in Kelvin) eines Schwarzen Körpers oder Planckschen Strahlers, dessen Strahlung die gleiche Farbart hat wie die Strahlungsquelle. Die Werte sind häufig nur ähnlichste Farbtemperaturen, da der Schwarze Körper nicht jede beliebige Farbart annehmen kann.

    Die gebräuchlichen Lampen besitzen Farbtemperaturen in den Größenordnungen von unter 3.300 Kelvin (warmweiß), 3.300 bis 5.300 Kelvin (neutralweiß) bis über 5.300 Kelvin (tageslichtweiß).

  • Fluter

    Flächenleuchte mit einem Reflektor zur weichen, weitwinkligen Lichtverteilung.

  • Farbempfindung

    Bewustseinserregung durch die Wahrnehmung eines farbigen Lichts.

  • Farbenlehre

    Theorie über das verstehen der Farben. Grundlegende Farblehren stammen von Newton und Goethe. Aktuell und verständlich ist die Farblehre von Harald Küppers.

  • Farbtemperaturmesser

    Meßgerät zur Kontrolle der - Farbtemperatur von künstlichen Lichtquellen.

  • Farbverlauf

    Sättigungsverlauf einer farbe von einem freien Ausgangswert in Richtung einer anderen Farbe oder in Richtung Schwarzweiß.

  • Farbwechsler

    Vorrichtung für manuellen oder elektrischen Farbwechsel bei Scheinwerfern. - Farbrad, - Farbscroller

  • Farbwiedergabe

    Die Bewertung der Wiedergabe einer Farbe bezieht sich immer auf die Lichtart, in welcher die Farbe beurteilt wird. Alle Materialier haben eine Körperfarbe, eine eigene Farbgebung. Ein blauer Stoff wir z.B. als blau empfunden, da die blaue Körperfarbe nur die blauen Anteile der Lichtstrahlen der benützten Leuchtquelle reflektiert. Die andersfarbigen Lichtstrahlen werden von dem blauen Stoff absorbiert.

  • Farbwiedergabeindex

    Die Wiedergabeeigenschaften einer Farbe werden durch einen Farbwiedergabeindex (Ra) bestimmt.

  • Farbwirkung

    Auswirkung von Farben auf die verschiedenen Wahrnehmungsebeben.

  • Fassung

    Mechanische Halterung mit stromzuführung in Scheinwerfern oder anderen Beleuchtungskörpern für - Glüh- oder Entladungslampen.

  • Festkörperlampe

    - Glühlampe

  • Filament

    Glühfaden und Glühwendel in Festkörperlampen

  • Filter

    Glas- oder Kunststoffscheiben, die entsprechend ihrer Körpereigenschaften das Ursprungslicht in seiner Farbe und Richtung verändern.

  • Flächenleuchte

    Fluter oder Strahler mit einfachem Scheinwerfergehäuse und Rinnenreflektor, mit asymmetrischer oder symmetrischer Lichtreflexion. Als Lichtquelle wird meist eine Quarz- - Halogenlampe eingesetzt (Halogenstab).

  • Flickern

    Flickern oder Fimmern einer einer elektrischen Bogenentladung mit Wechselspannung entsteht durch die Netztfrequenz. In der Sekunde verlöscht und zündet die Lampe 100-120 mal. Für das menschliche Auge ist dieser Effekt kaum wahrnehmbar, doch in Verbindung mit Film- und Videoaufnahmen sehr störend. Mit elektronischen Vorschaltgeräten kann hier Abhilfe geschaffen werden.

  • Floppi Flag

    Nach dem Material Fuorit benanntes Leuchtphänomen, daß sich je nach Lichteinstrahlung bei verschiedenen Stoffen beobachten lässt. Wie bei der - Phosphoreszenz sind die Kristallphosphore die Träger für die Wellenbestrahlung. Der Leuchtbelag emittiert während der Bestrahlung durch ultraviolettes Licht eine der Konsistenz der Kristallphosphore entsprechende Lichtfarbe geringer Intensität. Bleibt diese aus, findet kein Nachleuchten statt.

  • Fluoreszenslicht

    Eigenschafft bestimmter Stoffe, bei Bestrahlung durch Licht-, Röntgen- oder Kathodenstrahlen selbst zu leuchten.

  • Fluxlight

    Flicherfreies, mit 56 KHz betriebenes Leuchtstoffröhrensystem mit hohem Wirkungsgrad. 6 Lampen, regelbar bis auf 10% der Lampenspannung.

  • Fokussieren

    Einleuchten der Scheinwerfer in eine bestimmte Richtung und Bestimmung des Lichtaustritts.

  • Fresnel-Linse

    Nach dem französischen Ingenieur und Physiker Augustin Jean Fresnel benannte Linse aus Glas oder Kunststoff, auch Stufenlinse, bei der die Brechung der Lichtstrahlen auf einzelne sägezahnförmig angeordnete Ringe aufgeteilt ist.

  • Fresnel - Scheinwerfer

    Scheinwerfer mit einer Stufenlinse (= Fresnel-Linse). Die Vergenzänderung erfolgt darin durch verschieben des Lichtträgers zu der Linse hin oder von der Linse weg. Das abgestrahlte Licht ist gerichtet und weichgezeichnet.

  • Frost

    Bezeichnung für eine geätzte Glasscheibe oder matte Kunststofffolie, die das Licht aus seiner Ursprungsrichtung sehr stark ablenkt und streut.

  • Frostfilter

    - Diffusionsfilter

  • Fußrampe

    Lichtposition vorne an der Theaterrampe, meist in Form aneinandergereihter - Glühlampen, - Refrektorlampen oder - Leuchtstoflampen, oft 3 oder 4-farbig ausgelegt.

  • Farbenordnung

    Ein Farbsystem zur Klassifizierung von Farben; Helligkeit, Buntton und Sättigung eignen sich beispielsweise als Ordnungskriterien

  • Farbfilter

    Ein klar durchsichtiges, von ebenen parallelen Flächen begrenztes Objekt wird Farbfilter genannt. Die lichtverändernde Eigenschaft des Filters wird durch dessen spektrale Transmissionskurve bzw. dessen Reintransmissionsgrad bestimmt.

  • Fader

    Elektronik bzw. Regler zum weichen ein- und ausblenden; meist mittel Schiebepotentiometer (Schieberegler)

  • FI Schutzschalter (RCD)

    "Residual Protective Device"

    Abkürzung für Fehlerstromschalter; unterbricht den Stromkreis, wenn die Summe der zufliessenden Ströme ungleich der Summe der abfliessenden Ströme ist. Dient dem Personenschutz (30mA Auslösestrom)

G

  • Gobo

    Maske oder Blende, die - in einen speziellen Scheinwerfer geschoben - eine Projektion ermöglicht. Gobos aus Glas ergeben (farbige) Diaprojektionen, Gobos aus Metall ergeben Schattenprojektionen. Ugs. wird auch die Kombination aus Scheinwerfer und Maske Gobo genannt.

  • Gaffa Tape

    Klebeband für die Bühne, welches sich ohne Rückstände wieder entfernen lässt. In unterschiedlichen Farben erhältlich.

  • Gasentladungslampe

    - Entladungslampe

  • Glasfarbscheiben

    eingefärbtes Glas.Aufgrung der thermischen Ausdehnung werden Glasfarbscheiben vor heißen Lichtquellen in Streifen geschnitten und zu einer Einheit zusammengestezt. Farbgläser können näher an an einer Lichtquelle positioniert werden als Farbfilter in Kunststoffausführung, da sie höhere Temperaturen aushalten.

  • Glasfaser

    Sammelbegriff für zu Fasern verarbeitetes Glas mit Durchmessern zwischen 0,1 mm und wenigen Tausendstel-mm. es wird zwischen Isolierglasfasern und Textilglasfasern unterschieden: Isolierglasfaser wird zur Isolierung gegen Wärme, Kälte und Schall verwendet. Bei der Herstellung verfilzen die einzelnen Faserstücke miteinander. Man spricht auch von Glaswolle. Textilglasfaser: geschmolzene Glasfasern mit meist kreisrundem Querschnitt, die zu Gewebe verarbeitet und zur Wärmeisolierung verwendet werden. In der Lichttechnik findet dieses Gewebe Anwendung bei der Abdeckung von Streulicht. In der Bühnenbildgestaltung werden nichtbrennbare Glasfaserstoffe auch zu Dekorationszwecken verwendet. Lichtleiter-Glasfaser: Glasfasern die zu einem Bündel zusamengefasst werden um licht zu leiten.

  • Glühlampe

    Auch Festkörperlampe: Lichtemitter aus einem - Wolfram-Filament

  • Grauglas

    Filterglas für Durchblick in eine helle Lichtquelle.

  • Graukeil

    mechanische Verdunkelungsblende für Tageslichtprojektoren in Form von einer oder zwei Glasplatten, die mit einem Grau-schwarz-Verlauf vor einer lichtquelle bewegt werden.

  • Grenztemperatuur

    Höchstgrenze der thermischen Belastung eines Materials

  • Grundfarben

    Elementare Farben für ein Fachgebiet-

    -Urfarben: Farben der Sehzapfen, Violettblau - Grün - Orangerot.

    Additive Grundfarben: Orangerot - Grün - Violettblau (RGB)

    - Subtrakive Grundfarben: Cyanblau - Magentarot - Gelb (CMY)

  • Gleichstrom

    Strom, dessen Polarität zeitlich unverändert bleibt und bedingt durch eine Gleichspannung nur in eine Richtung fließt

H

  • HARTING-STECKER

    20-64 poliges Steckverbindungssystem.

  • HMI-Lampe

    engl. Abk. Hydrargym Medium Arc Length Iodide. Halogen-Metalldampflampe. Lampe mit einer Farbtemperatur von 5.600 K.

  • Halbwertswinkel

    Lichtstärkenverteilung beieinem Lichtwurftsystem oder einer Lampe.

  • Halogene

    geich.: Salzbildner. Sammelbezeichnung für die Hauptgruppenelemente Fluor, Chlor, Brom, Jod, Astat. Sehr reaktionsfähige Nichtmetalle, die sich u.a. mit Matallen unter Salzbildung vereinigen (Halogenide)

  • Halogenlampe

    Glühlampe mit großer Lichtausbeute und langer Lebensdauer. Ihr Kolben besteht aus Quarzglas. Der Edelgasfüllung ist eine genau bemessene Menge eines - Halogens beigegeben; früher Jod (Jodlampe), heute überwiegend Brom. Der Glühfaden besteht aus - Wolfram. Die bei etwa 3000°C verdampfenden Wolframatome gehen mit dem Halogen eine Verbindung ein (Wolframbromid), die gasförmig bleibt. Infolge der hohen Temperatunr zerfällt diese Verbindung; das Wolfram schlägt sich an der - Wendel nieder. Durch diesen Vorgang tritt auch mit zunehmendem Alter keine Schwärzung des Lampenglases auf.

  • Halogen-Metalldampflampe

    Weiterentwicklung der - Quecksilberhochdruck-Entladungslampe. Durch weiter Zusätze von Halogenverbindungen kann diese Lampe eine Lichtausbeute von 95 lm/Watt erreichen.

  • Harting

    Herstellerfirma einer mehrpoligen Steckverbindung, bei der mehrere Stromkreise in einem Kabel geführt werden. Am Ende der Leitung werden die Stromkreise auf einem Steckbrett wieder geteilt. Diese Steckvorrichtungen haben sich in der Lichttechnik weitestgehend durchgesetzt. Verwendung hauptsächlich bei Multicore-Verkabelungen.

  • Heißzündung

    Wiederzündung einer - Entladungslampe, die nach Ihrem Entwicklungsprozess ausgeschaltet wird und im aufgeheizten Zustand abermals gezündet werden kann. Die ungünstigsten Bedingungen hat der Brenner nach 10-90 Sekunden. Häufig kommt eine solche Wiederzündung leider nicht zustande (Zündlöcher). Die erforderliche Zündspannung beträgt das bis zu zehnfache der Brennspannung.

  • HMI Brenner

    Bezeichnung einer Halogen-Metalldampflampe. von ca. 123 Watt bis 18 KW.

  • Hochdrucklampen

    kleivolumige Lampen mit kurzen Entladungsstrecken und hoher Leuchtdichte. Z.B. - Metallogenlampen und Xenonlampen.

  • Hochgesättigte Farben

    Farben, die in ihrem intensivsten Bereich liegen.

  • Hochspannung

    Spannung über 1000 V ( Volt)

  • Hochspannungsleuchtröhren

    Lichtinstallation, die in der Hauptsache für das Ausleuchten des Horizontes verwendet wird. Bühnen sind oft mit festinstallierten Horizontbeleuchtungen ausgerustet, die im hinteren Teil des Schnürbodens eingerichtet sind.

  • HTP-/LTP-Kreise

    HTP ( Highest Takes Precedence = der höchste Wert hat Vorrang). Diese Prinzip, auch Maximunbindung genannt, gilt normalerweise bei der Ansteuerung von Dimmerkreisen. Wenn das Licht aus mehreren Überblendsystemen, Submaster-gruppen, Effekten usw. zusammengestellt wird, wird für jeden kreis der insgesamt höchste Wert ausgegeben.

    LTP (Latest Takes Precedence = die letzte Aktion hat Vorrang). Dieses Prinzip gilt normalerweise ber der Ansteuerung von Movinglights und Farbwechslern.

I

  • Interkom

    Sprechverbindung zwischen Bühne und Technikbereich.

  • Illumination

    Festbeleuchtung

  • Infrarote Strahlung

    Unsichtbare Strahlung mit über 780 nm Wellenlänge. Unterteilung: IR-A = 780 nm – 1,4 µm mit 31,2% Anteil im Tageslicht IR-B = 1,4 – 3 µm mit 12,7% Anteil im Tageslicht IR-C = 3 µm – 1 mm ohne Tageslichtanteile

  • Inkie Dinki

    Kleiner Stufenlinsenscheinwerfer mit 230 Volt/200 Watt

  • Integrierte Farbmischung

    Mischung von Malfarben, bei der alle 8 Grundfarben verwendet werden.

  • Irisblende

    Mechanische Lamellen, die einen Öffnungswinkel stufenlos verkleinern oder vergrößern.

  • Interface

    Schnittstelle für die Zusammenschaltung von elektronischen Geräten und um sie ggf. aneinander anzupassen

  • IP-Schutzarten

    Für die Bestimmung der Schutzart eines Gerätes gibt es bestimmte, festgelegte Parameter. Die Bestimmung der Schutzart erfolgt für zwei Größen, nämlich für das Eindringen fester Körper - auch als Berührungsschutz gedacht - (dargestellt durch die erste Ziffer: IP XX) und das Eindringen von Wasser (dargestellt durch die zweite Ziffer: IP XX

K

  • Kunstlicht

    Lichtart mit einer Farbtemperatur von etwa 3.200 Kelvin.

  • Kabelschuh

    Kupferteil, das auf der einen Seite ein Kabelaufnahmestück hat, auf der anderen entweder ein Befestigungsloch oder eine Klemmmöglichkeit.

  • Kabelsockel

    Lampenhalterung, bei der die mechanische Halterung vom elektrischen Anschluss getrennt ist.

  • Kalte Farben

    Blau mit allen Zwischentönen bis zu Violett.

  • Kaltlichtspiegel

    Spiegelschicht, die bei Reflektorlampen direkt am Reflektor oder auf einen Kugelspiegel hinter der Lampe aufgetragen ist. Diese Interferenzschichten lassen Infrarote Strahlung durch und reflektieren nur das kürzerwellige Licht. Durch eine solche Beschichtung kann die Wärmebelastung im reflektierten Licht um bis zu 75% reduziert werden.

  • Kathode

    Negative Elektrode in einer Entladungslampe, die mit Gleichstrom betrieben wird. Die Kathode ist in ihrer Oberfläche größer als die Anode.

  • Katzenauge

    Objektivverschluss bei Bühnenprojektoren mit Entladungslampen. Die Helligkeitsveränderung wird durch Verschließen desselben erzeugt.

  • Kleinspannung

    Spannungen bis 50 Volt, mit Schutzleiter

  • Kohlebogen

    Lichtbogen zwischen zwei Kohlestiften.

  • Kohlebogenscheinwerfer

    Diese Scheinwerfer, mit Kohlestiften betrieben, wurden in der Hauptsache in der Filmindustrie verwendet und dort mit dem Namen Brut bezeichnet. Durch die Metallogenlampe wurde dieser Scheinwerfer vom Markt verdrängt.

  • Kohlefadenlampe

    Glühlampe mit Klarglas, bei der die Wendel aus gepresster Kohle besteht. Die Kohlefadenlampe wurde 1879 von Thomas Alva Edison entwickelt und bis 1905 als künstliche Lichtquelle benützt. Das abgestrahlte Licht einer Wolfram-Glühlampe.

  • Kolbenschwärzung

    siehe = Halogenlampe

  • Komplementärfarben

    Farbe und ihre Ergänzungsfarbe, die beim Mischen Weiß oder Schwarz ergeben.

  • Konkav

    Form einer Linse, deren Oberflächen negativ nach innen gewölbt sind.

  • Kondensor

    Linsenkombination in einem Diaprojektor.

  • Konstante Farbtemperatur

    Festkörperlampen und Brenner werden mit einer Ausgangsfarbtemperatur verkauft. Mit der Lebensdauer verringert sich die Farbtemperatur, bei Metallogenlampen je Stunde um ca. 1 Kelvin.

  • Konturenlicht

    Licht, welches den Umriss eines Gegenstandes (Kontur) betont.

  • Konvektionskühlung

    Belüftungssystem, welches auf dem Prinzip basiert, dass erwärmte Luft nach oben strömt.

  • Konversionsfilter

    Folien, die künstliches Tageslicht dem Glühlicht oder die Glühlicht dem künstlichen Tageslicht anpassen. Konversionsfilter gibt es auch als Dichroitische, absorptionsfreie Filter. Durch Reflexion der unerwünschten Strahlen erwärmen sich diese kaum.

  • Konverter

    Objekt: negatives Linsenelement in einem Objektiv Elektrotechnik: Umwandler von Strömen und Spannungen

  • Konvex

    Form einer Linse, deren Oberflächen positiv nach außen gewölbt sind.

  • Kühlkörper

    Vorrichtung zur Wärmeableitung in elektronischen Bauteilen, z.B. über ein geripptes Aluminium- oder Keramikprofil.

  • Kuppenverspiegelte Lampen

    Lampen, bei denen der vorne liegende Teil verspiegelt ist, so dass das emittierte Licht nach hinten reflektiert und dort mittels eines Spiegels in die gewünschte Richtung gelenkt wird, z.B. Parabolscheinwerfer.

  • Küvette, Kühlküvette

    Franz.: Schüssel. Mit Wasser gefülltes Gefäß, um Wärme abzuleiten.

  • Kapazität

    Die verfügbare Elektrizitätsmenge einer Batterie oder Zelle, gemessen in Ampérestunden. Die Kapazität hängt von der Batterietemperatur und dem Entladestrom ab. Deshalb muss neben der Kapatiätsangabe auch eine Angabe über Entladestrom und Temperatur erfolgen (z.B. Kaltstartkapazität in Sekunden bei Kälteprüfstrom und -18°C)

L

  • Light-Show

    Untermalung einer Show oder eines Musikstücks durch Lichteffekte.

  • Licht

    Als Licht wird die vom menschlichen Auge wahrnehmbare sichtbare Strahlung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, welches neben dem sichtbaren Licht auch die Gamma-, Röntgen, Infrarotstrahlung sowie die UV-Strahlung, die Radiowellen usw. umfasst. Der Spektralbereich des Lichts reicht von 380 bis 780 nm Wellenlänge. Innerhalb dieses Bereiches unterteilt sich das Spektrum in die verschiedenen Farben von Violett über Blau, Grün, Gelb nach Rot. Außerhalb dieses Bereiches kann das menschliche Auge keine Strahlung "sehen".

  • Lichtfarbe

    Lichtfarbe beschreibt das farbliche Aussehen des Lichts einer Lampe. Die Lichtfarbe wird charakterisiert durch die Farbtemperatur in Kelvin (K):

    warmweiß (ww) < 3.300 K

    neutralweiß (nw) 3.300 K bis 5.300 K

    tageslichtweiß (tw) > 5.300 K

    Das Licht von Lampen gleicher Lichtfarbe kann unterschiedliche Farbwiedergabeeigenschaften haben. Die Lichtfarben beeinflussen die Raumatmosphäre: Warmweißes Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden, neutralweißes Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung. Für Innenräume eignet sich tageslichtweißes Licht erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux, bei geringeren Beleuchtungsstärken mit tageslichtweißem Licht wirkt die Atmosphäre fahl und langweilig.

  • Laserstrahl

    engl. Abk. Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Licht einer einzigen Polarisationsebene einer bestimmten Wellenlänge. Einteilung in 5 Schutzklassen.

  • Leuchtstoffröhre

    Gasentladungslampen, die im Ggs. zu Glüh- oder Halogenlampen ein nicht kontinuierliches Lichtspektrum abgeben. Dadurch ist die Farbtemperatur schwer zu bestimmen und die Farbtreue ist nicht optimal. In Ländern mit einer Netzfrequenz von 60 Hz macht sich das Flackern der Leuchtstoffröhren bemerkbar.

  • Lampe

    Glühlampe. Bei einer Allgebrauchslampe ist der Leuchtdraht kreisförmig aufgehängt. Bei einer Lichtwurflampe ist das Brennsystem in einem Filament-Komplex geordnet, damit in Kombination mit einem optischen System ein genau definierter Ausgangsbrennpunkt zur Verfügung steht.

  • Lampenglas

    Die wesentliche Aufgabe des Glases der elektrischen Lampe ist es, für den Lichterzeuger (z.B. Wolframwendel) eine lichtdurchlässige Hülle zu bilden, die auch bei höheren Temperaturen gasdicht ist.

    WEICHGLAS hat eine niedrige Erweiterungstemperatur und eine gleichmäßige Ausdehnung. Aus diesem Glas werden vor allem die Algebrauchsglühlampen hergestellt.

    QUARZGLAS besitzt eine Erweichungstemperatur von 1730°C. Durch die hohe Temperaturbeständigkeit kann das Lampenglas näher zu der Wendel oder der Funkenentladung gebracht werden. Es ist für einen funktionierenden Halogen-Kreisprozess und zum Bau von kleineren Lampenabmessungen nötig.

  • Lampenlebensdauer

    Voraussichtliche Lebensdauer eines Leuchtkörpers. Sie ist abhängig von der Farbtemperatur. Je höher diese bei einer Festkörperlampe liegt, desto geringer ist ihre Lebensdauer. Theaterlampen haben eine Farbtemperatur von 3000 Kelvin und damit eine längere Lebensdauer als Filmlampen.

  • Laterna magica

    at.: Zauberlampe. Projektionsgerät aus dem 17. Jahrhundert, bestehend aus einer Lichtquelle, Hohlspiegel, Dia, zwei bikonvexen Linsen und einem Objektiv.

  • LED

    Leuchtdiode (Lumineszenzdiode). Kleine Leuchte in Form einer Halbleiterdiode, die rotes, gelbes oder grünes monochromes Licht aussendet und meist als Anzeigekontrolle für Überwachungsfunktionen verwendet wird. Durch neueste rechnische Entwicklungen lassen sich LEDs auch in weißer Farbe herstellen.

  • Leuchtdichte

    Maß für den Helligkeitseindruck, den eine beleuchtete Fläche selbst oder durch Reflexion bewirkt. Maßeinheit: Candela/m² (cd/m²)

  • Leuchte

    Bezeichnung für Scheinwerfer oder allgemein für Beleuchtungskörper.

  • Leuchtfarbe

    Farbe, die mit chemischen Elementen versetzt wird und dadurch Lumineszenz-Erscheinungen hervorruft.

  • Leuchtstofflampe

    Niederdruck-Entladungslampe in unterschiedlichen Längen, Durchmessern und Farben (Quecksilberniederdruck-Entladungslampen). Kompakt Leuchtstofflampen funktionieren wie Leuchtstofflampen, benötigen jedoch weniger Platz. Gegenüber der Standardlampe sparen sie bis zu 80% der Stromkosten und haben eine bis zu 15fache Lebensdauer. Sie sind mit nur einem Lampensockel ausgerüstet.

  • Licht

    Sichtbares Licht liegt im Bereich von ca. 380 nm bis ca. 720 nm, unterhalb von 380 nm spricht man von ultraviolettem, oberhalb von 720 nm von infrarotem Licht. LICHTBRECHUNG: Wenn Lichtstrahlen in ein optisches Medium einfallen, werden sie je nach der optischen Dichte des Materials von ihrem Ursprungswinkel abgelenkt. LICHTREFLEXION Reflexion. LICHTABSORPTION Absorption. LICHTSTREUUNG Streuung.

  • Lichtart

    HAUPTLICHT – GRUNDLICHT – FÜHRUNGSLICHT: Akzentuierte, konzeptionelle Anordnung einer optischen Bildgestaltung. Im Theater oder in der Malerei ist Lichtführung oft ein wichtiges Gestaltungsmittel, ob als Lichtrichtung (Lichteinfall) oder als monochrome, helligkeitsorientierte Darstellung von einem Lichteindruck.

    AUFHELLIGKEIT: Weiches Licht, welches unauffällig eine Lichtgestaltung aufhellt, ohne den Gesamteindruck zu verändern.

    BAUNZEN: Ausdruck für indirektes Licht.

    THREE QUARTER BACKLIGHT: Seiten-Gegenlicht, das schräg von oben einfällt.

    ERGÄNZUNGSLICHT – FÜLLICHT (FILL-LIGHT): Wird eine Lichtfläche optisch nach außen begrenzt, kann es möglich sein, dass bei einem Anschlusslicht die Lichtfläche nach einer bestimmten Richtung ergänzt bzw. aufgehellt werden muss.

    REALISTISCHES LICHT: Nachahmung einer realistischen Lichtsituation mit detailgetreuer Lichtverteilung.

    MISCHLICHT: Zusammenwirken von Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen.

    AKZENTLICHT – SPITZLICHT: Um Personen oder Gegenstände plastischer erscheinen zu lassen, wird mit einem konzentrierten Licht ein Glanz geleuchtet. Spitzlichter sind immer Gegenlichter.

    DIFFUSES LICHT: Sehr weiches, oft mit Diffusermaterial gefiltertes Licht.

    REFLEXLICHT: Licht, das über Reflexgegenstände auf die Bühnenfläche oder Dekoration geworfen wird. Dabei werden besonders gleichmäßige Lichtzonen geschaffen. Durch die Möglichkeit der Winkelverstellung des Reflexionsmaterials können baubedingte Einfallswinkel berücksichtigt werden.

    MONOCHROMES LICHT: griech.: einfarbig. Licht mit einem stark konzentrierten Linienspektrum, im Theater die Natriumdampf-Niederdrucklampe.

  • Lichtausbeute

    Wirkungsgrad, mit dem Leistung in Licht umgesetzt wird. Einheit ist m/W.

  • Lichtbogen

    Entladungsstrecke zwischen zwei Elektroden oder zwischen Anode und Kathode.

  • Lichtbox

    Kasten aus Styroporplatten mit den Maßen 2x2 oder 1x2 m. Zur Erzeugung von indirektem Licht wird er mit einer weißen oder einer spiegelnden Rückwand versehen. Die Lichtquelle leuchtet in den Kasten. Zur Erzeugung von direktem Licht wird die Rückwand mit einem Diffuser bespannt. Die Lichtquelle leuchtet durch die Bespannung.

  • Lichtgestalter

    Beruf in Theater, Showbranche und Architektur, der sich mit der Gestaltung von Licht beschäftigt. Der Lichtgestalter ist als künstlerischer Mitarbeiter in einem Produktionsteam tätig und für die Gestaltung des Lichtes verantwortlich. Er muss eine umfassende technische Ausbildung besitzen, um unterschiedliche künstlerische Vorstellungen umsetzen zu können.

  • Lichtleiterfaser

    Optische Lichtleiterfasern sind optische Systeme zum Transport von Licht und zur Übertragung von Bildern, elektronischen Signalen in der Nachrichtentechnik. Eine Lichtleiterfaser ist ein dünner, biegsamer Faden aus hochbrechendem optischen Glas mit sehr geringem Durchmesser, umhüllt mit einem Schutzmaterial. Durch diese Art von >Lichttransport< ist ein Bewegen von >kaltem Licht< möglich. Beim Austritt aus der Faser werden kleine Linsen zur optischen Regulierung angebracht. Bei mehrarmigen Lichtleitern werden zentrale Lichtquellen verwendet. In diesm Fall sind die Lichtleiter eng vor der Lichtquelle zusammengefasst. Schwerpunktmäßig wird zwischen einer Endlichtfaser und einer Seitlichtfaser unterschieden.

  • Lichtschwerpunkt

    Engl.: Light Center Length (Abkürzung: LCL). Der Lichtschwerpunktabstand gibt die Entfernung zwischen dem geometrischen Mittelpunkt der Lichtquelle und einem bestimmten Punkt im Lampensockel an. Er ist dann besonders zu berücksichtigen, wenn Lichtwurflampen in einem optischen System integriert sind.

  • Lichtstärke

    Maß für die Lichtausstrahlung in einer bestimmten Richtung. Maßeinheit: Candela (cd)/Kurzform: I.

  • Lichtstellanlage

    Meist von einem Computer gesteuerte Einheit zur Koordinierung von Lichtstimmungen (in Österreich: Regulierung).

  • Lichtstrom

    Lichtleistung einer Lichtquelle für allseitig abgestrahltes Licht. Maßeinheit ist Lumen (lm), Kurzzeichen >Phi< .

  • Lichttechnische Grundbegriffe

    Lichtstrom: Lumen / Kurzzeichen:

    Lichtstärke: Candela / Kurzzeichen: I

    Beleuchtungsstärke: Lux / Kurzzeichen: E

    Leuchtdichte: cd / m²

    Lichtausbeute: lm / W

  • Lichtwurflampe

    Brenner und Festkörperlampe, bei der der emittierte Lichtpunkt optisch genau definiert ist.

  • Light Grid

    Engl.: Kalklicht. Kalklicht wurde nach der Gasbeleuchtung ab ca. 1837 auf der Bühne verwendet. Mit einer Flamme aus einem Gemisch aus Leuchtgas und Wasserstoff wurde eine kleine Kalkkugel zum Glühen gebracht. Das abgestrahlte Licht war sehr weiß und hart.

  • Linnebach-Projektor

    Einfachste Ausführung eines Projektors, benannt nach seinem Erbauer. Vor eine punktförmige Lichtquelle wird in einem angemessenen Abstand eine Maske mit einer Hell-Dunkel Kontur montiert. Die Umrisse werden je nach Abstand scharf oder unscharf projiziert.

  • Linse

    In optischen Systemen verwendetes Bauteil aus Glas, durch das das ein- oder ausfallende Licht gebrochen wird. In der Beleuchtungstechnik findet es Verwendung als Abschlusslinse eines Scheinwerfers oder in Kombination als Linsensystem in einem Scheinwerfer oder Scheinwerferobjektiv.

  • Luftzieher

    Wenn bei einer Festkörperlampe oder einem Brenner Luft in das Brennsystem gelangt.

  • Lumen

    Lat.: Licht. Maßeinheit für den Lichtstrom, Kurzzeichen: Lm

  • Lumineszenz

    Lichtstrahlung, die keine Temperaturstrahlung ist. Fluoreszens und Phosphoreszenz sind Erscheinungen der Lumineszenz. Lichterzeugung durch elektrische Entladung in festen Stoffen (z.B. Light pad) nennt man Elektrolumineszenz.

  • Lux

    Lat.: Licht. Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke: Lux, Kurzzeichen: E

  • Lycopodium

    Ölhaltige Sporen des Bärlapps, der bereits seit dem 17. Jahrhundert für Feuerstöße im Theater eingesetzt wird. Das Pulver kann auch elektrisch gezündet werden und verpufft sehr schnell. Dabei entsteht keine Hitzeentwicklung.

  • Leistungsaufnahme

    Der gesamte Energiebedarf eines elektrischen Gerätes (Scheinleistung)

  • Lichtbogen

    Entladungsstrecke zwischen zwei unterschiedlichen Elektroden

  • Limiter

    (Pegel-, Spitzenwert-, Bandbreiten-) Begrenzer

M

  • Mag-Max

    Farbwechsler mit Farbkassettensystem. Die geklebte Farbanordnung wird in eine Kassette eingespannt, die unabhängig vom Aufnahmesystem ist. Das eigentliche Grundgerät bleibt im Scheinwerfer. Dadurch ist ein schneller Farbkassettenwechsel möglich.

  • Magic arm

    Zweischenkliger, verstellbarer Kugelgelenkarm mit einer zentralen Arretierung.

  • Meniskuslinse

    Meniskos: griech.: Kleiner Mond.

    KONKAV-KONVEXE LINSENFORM, als Sammellinse auch positiver Meniskus genannt.

    KONVEX-KONKAVE LINSENFORM, als Zerstreuungslinse auch negativer Meniskus genannt.

  • Merger

    Engl.: Mischer. >Mischer< für zwei oder mehr DMX 512-Signale, der zur gleichzeitigen Ansteuerung eines Dimmerprozessors durch mehrere Lichtstellanlagen benötigt wird. Die Signale werden normalerweise nach dem HTP-Prinzip zusammengefasst (>Maximumbildung<). Für den Einsatz von Mergern zur Ansteuerung von Farbwechslern und Moving Lights, die nach dem LTP-Prinzip arbeiten sollen, sind spezielle Maßnahmen erforderlich: Entweder kann der Merger auf LTP-Verhaltung umprogrammiert werden, oder man muss die Ansteuerung der LTP-Kreise auf eine Lichtstellanlage beschränken.

  • Metalldampflampe

    Halogen-Metalldampflampe

  • Metallogenlampe

    Hochdruck-Entladungslampe (Hochdrucklampen) mit einer Farbtemperatur bis 6000 Kelvin.

  • Microlight

    Kleine, leichte Parabolspiegelleuchte, 12 Volt / 20 bzw. 50 Watt mit Schieberegler und Torblende. Sie wird als Kamera-Augenlicht eingesetzt.

  • Molybdän

    Schwermetall mit Schmelzpunkt bei 2617°C. Neben Wolfram der klassische Einschmelzwerkstoff für die Zuführung von Strom in hochwertigen und hochbelasteten Lampen mit Betriebstemperaturen von ca. 300°C.

  • Molybdänband

    Stromleiterfolie von 20 bis 40 micro-m Dicke, die in ein erweichtes Kolbenrohr eingequetscht wird, z.B. bei Metallogenlampen.

  • Monochrom

    Griech.: einfarbig. Monochromatisches Licht: Licht, welches nur eine Wellenlänge hat; z.B. in Natriumdampf-Niederdrucklampen.

  • Monoplan

    Wendelanordnung in einer Lichtwurflampe. Die Wendel sind in einer Ebene an den Wendelhaltern befestigt.

  • Moving Light

    Engl.: bewegliches Licht; >intelligentes< Licht, wie kopfgesteuerte Scheinwerfer und Scanner.

  • MSR-Lampe

    Tageslichtbrenner der Firma Philips.

  • Multicore

    Mehraderleitung mit Mehrfachsteckverbindung nach DIN 15568-8, die für eine schnelle und sichere elektrische Verbindung zwischen Schweinwerfer und Versatzanschlüssen bzw. Verstärkerkoffern verwendet wird.

  • Multicore

    Mehraderleitung, die eine Übertragung von einem oder mehreren Signalen (bzw. Stromwegen) in einer Leitungsführung ermöglicht

N

  • Natriumdampf-Hochdrucklampen

    Natriumdampflampen, in denen der Natriumdampf zur Entladung angeregt wird. Da normale technische Gläser vom Natriumdampf bei hoher Betriebstemperatur zerstört werden, wurden spezielle Bariumboratgläser entwickelt. Weil sich dieses Material jedoch schlecht verarbeiten lässt, wird für diese Lampe ein Zweischichtglas (Überfangglas) verwendet. Das abgestrahlte Licht ist monochromatisch.

  • Nebenlicht

    Unerwünschtes Licht an einem Scheinwerfer, das z.B. durch Lüftungsschlitze am Gehäuse entsteht.

  • Neon

    Füllglas für Gasentladungslampen (Entladungslampen) und Leuchtröhren.

  • Neonröhren

    Hochspannungsleuchtröhren, in denen Edelgase, z.B. Neon, zur Entladung gebracht werden. Zur Entladung verwendet man geringe Mengen Quecksilber. Spannungen bis 6 KV, verschiedene Röhrendurchmesser, verschiedene Längen mit Elektrodenanordnungen und verschiedene Farben werden angeboten.

  • Niederspannung

    Netzspannungen von 50 bis 1000 Volt (Leiter-Leiter) bei Wechselstrom und von 120 bis 1500 Volt (Leiter-Leiter) bei Gleichstrom.

  • Niedervolt

    Übliche Netzspannungen von 12-24-48 Volt.

  • Niedervoltlampen

    Festkörperlampen (Glühlampe) mit Netzspannungen bis 48 Volt.

  • Non dim

    Engl.: nicht regulierbar. Auch in Verbindung mit Lastverstärkern (Dimmern) verwendet, die nicht mit einer Dimmerkurve arbeiten, sondern den Strom ein- und ausschalten.

  • Niederspannung

    Netzspannung von 50 - 1000 Volt bei Wechselstrom und 120 - 1500 Volt bei Gleichspannung (Leiter - Leiter)

  • Niedervolt

    Spannungen bis 50 Volt (1,5V; 2V; 4,5V; 6V; 9V; 12V; 24V; 48V)

  • Nebelfluid

    Die Erzeugung von Bühnennebel oder optisch aktivem Dunst erfolgt mit Nebelmaschinen, die Nebelfluid verdampfen. Nebelfluid besteht aus destiliertem oder demineralisiertem Wasser und Glykolverbindungen in veränderlichen Mengenverhältnissen. Je mehr Glykolverbindungen dem Nebelfluid zugesetzt werden, desto dichter und langsam auflösender ist der entstehende Bühnennebel. Beim Verdampfen des Nebelfluides fungieren die Glykolmoleküle als Kristallisationskeime für die verdampften Wassertröpfchen, d. h., der Entstehungsmechanismus folgt der Nebelfluid in der Natur, wenn auch bei höheren Temperauren.

O

  • Obermaschinerie

    So nennt man denjenigen Teil der Bühnenmaschinerie, der oberhalb der Spielfläche liegt. Dazu gehört der Schnür- oder Rollenboden mit allen auf oder über ihm angebrachten Antriebsmaschinen sowie den an ihm hängenden maschinellen Einrichtungen wie Arbeitsgalerien, Beleuchterbrücken, Rundhorizontanlagen, Flugwerken und Zügen. Den Bereich, in welchem diese Anlagen untergebracht sind, nennt man Oberbühne.

  • Öffnungswinkel, Vergenz

    Lichtausfallwinkel eines Scheinwerfers oder Objektivs.

  • Offset Arm

    Auslegerarm für ein Stativ.

  • Optische Achse

    Mittel- oder Zentralachse einer optischen Anordnung, z.B. Lichtemitter-Irisblende-Linsenmitte.

  • Optische Strahlung

    Optische Strahlen liegen außerhalb des sichtbaren Lichts, Ultraviolette Strahlen unterhalb von 380 nm, Infrarote Strahlen oberhalb 700 nm. Sie werden nochmals differenziert in:

    ULTRAVIOLETTE STRAHLEN (UV):

    UV-C 100-280 nm

    UV-B 280-315 nm

    UV-A 315-380 nm

    INFRAROTE STRAHLEN (IR)

    IR-A 780 nm-1,4 micro-m

    IR-B 1,4 micro-m -3 micro-m

    IR-C 3 micro-m - 1 microm

  • Output

    Elektrischer Ausgang an Geräten.

P

  • Profilscheinwerfer

    Scheinwerfer, der mit einem optischen System einen scharf begrenzten Lichtstrahl erzeugt

  • Pan Tilt

    >Drehen< und >Neigen<, Bezeichnung der Bewegungsparameter von Moving Lights (z.B. motorisierte Schweinwerferbügel und Scanner). Auf den Lichtstellanlagen sind für diese Parameter meist spezielle Bedienelemente vorgesehen: ein Trackball, Endlosdrehgeber (Encoder) oder ein >Joystick< (Steuerknüppel).

  • Paper Tape

    Engl.: Papierband. Papierklebeband von 19 bis 50 mm Breite mit schwarzer Klebefläche, das keine Klebespuren hinterlässt. Die Bebrauchsfarbe ist Mattschwarz.

  • PAR-Lampe

    Abkürzung für Parabolic Aluminized Reflector (parabolischer Aluminiumreflektor). Lampe mit Glüh- oder Brenneinheit, die mit dem Reflektor verbunden ist. Da diese Lampeneinheit eine kompakte Leuchte mit Reflektor und Vorderglas ist, stimmt der Abstand von Leuchtpunkt zum Spiegel immer genau. Der Öffnungswinkel wird mit unterschiedlich bearbeiteten Glasoberflächen erreicht, entweder mit unterschiedlichen Glasstrukturen oder vorgesetzten Strukturscheiben, und ist immer nur in der gewählten Vergenz zu benutzen. Als Glühlampe hat sie eine große Bedeutung und Beliebtheit erlangt. Sie ist robust und billig. PAR-Lampen gibt es in unterschiedlichen Spannungs- und Leistungsstufen. Der Lichtaustritt ist nicht rund, sondern ellipsoid.

  • Parabolscheinwerfer

    Niedervoltscheinwerfer mit einem Parabolspiegel.

  • Parabolspiegel

    Alu- oder häufiger Glasreflektorform für das Reflektieren oder Sammeln von Lichtstrahlen. In der Scheinwerfertechnik sollte der emittierte Lichtpunkt möglichst klein ausgeführt sein. Das reflektierte Licht verläuft parallel zur optischen Achse.

  • Patchen

    to patch = engl.: flicken, anpassen. Zuordnung der an der Lichtstellanlage bedienbaren Kreise (= Steuerkreise) zu den Scheinwerfern bzw. Dimmerkanälen (= Lastkreise). Diese Zuordnung erfolgt entweder an der Lichtstellanlage oder an Dimmerprozessoren und ist normalerweise frei konfigurierbar.

  • Phase

    In der Elektrotechnik: Leiter eines Drehstromsystems (3-Phasen-System). Oft wird die Bezeichnung auch als Kurzform für Phasenwinkel verwendet.

  • Phasenabschnitt

    Das Prinzip funktioniert ähnlich wie das des Phasenanschnitts. Allerdings wird hier der Ausgang beim Nulldurchgang eingeschaltet und beim gewünschten Phasenwinkel wieder abgeschaltet. Durch Mischen von Phasenanschnitt- und Phasenabschnittgeräten kann eine von den Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen angestrebte Verringerung der Oberwellenbelastung des Versorgungsnetzes erreicht werden. Im Gegensatz zu Phasenanschnittgeräten sind dabei Thyristoren nicht verwendbar, weil diese im stromführenden Zustand nicht abgeschaltet werden können. Auch das Kommen von induktiven Lasten (z.B. Leuchtstofflampen) ist schwieriger, weil die Induktivität im stromführenden Zustand abgeschaltet werden muss.

  • Phasenanschnitt

    Ein mit Phasenanschnitt arbeitendes Gerät (z.B. die meisten Dimmer) wird mit einer sinusförmigen Eingangsspannung betrieben (z.B. Netzspannung 230 V / 50 Hz). Die am Ausgang angeschlossene Last (z.B. ein Scheinwerfer) erhält eine Spannung, die bei jeder Halbwelle der Eingangsspannung um einen einstellbaren Phasenwinkel vor dem Nulldurchgang eingeschaltet wird und beim Nulldurchgang der Eingangsspannung wieder abgeschaltet wird. Auf diese Weise lässt sich jede Spannung an der Last von Null (Phasenwinkel Null) und der Eingangsspannung (Phasenwinkel 180°) einstellen. Für Phasenanschnittgeräte sind Thyristoren gut geeignet, da sie mit einem Zündimpuls beim gewünschten Phasenwinkel eingeschaltet werden können und erst beim Nulldurchgang des Stromes wieder abschalten.

  • Phasenwinkel

    Sind die Nulldurchgänge zweier sinusförmiger Größen gleicher Frequenz gegeneinander verschoben, so bezeichnet man den auf Winkelgrade umgerechneten Abstand dieser Nulldurchgänge als Phasenwinkel. Beispiele: Der Strom durch einen Kondensator hat gegenüber der Spannung einen Phasenwinkel von 90°. Zwei Phasen eines Drehstromsystems haben einen Phasenwinkel von 120°.

  • Phosphoreszenz

    Erscheinung der Lumineszenz. Ein phosphoreszierendes Licht kommt zustande, wenn Wellen einer bestimmten Länge (254 und 365 nm) des unsichtbaren Ultraviolettbereichs auf ein Kristallphosphor treffen. Die Bestrahlung gilt als Anregung für die Kristallphosphore, die je nach ihrer Konsistenz in den Farben Grün, Rot, Gelbrot oder Blau leuchten. Dieses Leuchten wird als Fluoreszenz bezeichnet. Kristallphosphore, die nach dem Abschalten der Bestrahlung kurzzeitig nachleuchten, werden als phosphoreszierend bezeichnet.

  • Pinza

    Klemmleuchte mit Torblenden und E-27-Fassung.

  • Plankonvex

    Linsenform mit einer geraden und einer konvexen Fläche

  • Polarisation

    In der Optik: Vorherrschen einer Schwingungsebene bei Licht. Ein gewöhnlicher Lichtstrahl schwingt in alle Richtungen. Soll dieser Strahl nur in einer Richtung schwingen, muss er polarisiert werden. Wenn unpolarisiertes Licht auf eine reflektierende Fläche auftrifft, erzeugt diese eine >Spiegelung<. Unter Berücksichtigung des Einfallwinkels und der notwenigen Strahlenkorrektur ist mit einer Polarisierung der Strahlen eine Spiegelung zu verhindern. Ein Ausfiltern einer Ebene zieht ca. 50% Lichtverlust nach sich. Mit einer weiteren Filterung kann auch die andere Schwingungsebene beeinflusst werden, bis zum absoluten Lichtverlust.

  • Pole Cat

    Spannvorrichtung zum Einklemmen zwischen Türen oder Wänden, um Effekte oder Scheinwerfer zu positionieren.

  • Polfilter

    Kurzform für Polarisationsfilter, der Lichtstrahlen in einer Richtung ausfiltert.

  • Praktikabel

    Klappbares Untergestell mit Bodenplatte für den Bühnenbau.

  • Preview

    Engl.: Vorschau, auch Blindregister genannt. Möglichkeit in einer Lichtstellanlage, den Inhalt einer gespeicherten, aber noch nicht aktiven Lichtstimmung zu kontrollieren und bei Bedarf zu ändern.

  • Primärfarben

    Farben, die für eine Additive Farbmischung benötigt werden. Orangerot, Grün, Violettblau.

  • Prisma

    Ein Glaskörper mit dreieckiger Grundfläche, der auftreffendes Licht in die Spektralfarben zerlegt.

  • Prismenlinse

    Ein Glaskörper mit dreieckiger Grundfläche, der auftreffendes Licht in die Spektralfarben zerlegt.

  • Prismenlinse

    Leicht strukturierte Plankonvexlinse, die den Lichtkegel eines Scheinwerfers leicht unscharf zeichnet.

  • Projektion

    Vergrößernde Abbildung einer Vorlage oder eines Diapositivs (Dia).

  • Projektionsgerät, Projektor

    Gerät für die Projektion von Diapositiven (Dia).

  • PE

    Schutzleiter eines stromführenden Systems

  • Phase

    positiver Leiter eines stromführenden Systems

Q

  • Quarzglas

    Glas zur Herstellung von Halogenlampen und Brennern, dessen Schmelzpunkt bei 1710°C liegt.

  • Quecksilberhochdruck-Entladungslampe

    Entladungslampe, bei der die Strahlung in einem Rohr aus hoch UV-durchlässigem Quarzglas erzeugt wird. Das Entladungsgefäß wird gasdicht in einen mit Leuchtstoff beschlämmten Außenkolben eingebaut, so dass auch die UV-Strahlung in sichtbares Licht umgewandelt werden kann.

  • Quecksilberniederdruck-Entladungslampen/Leuchtstofflampen

    Entladungslampen, bei denen in einem Rohrkolben, der aus Natron-Erdalkali-Silikatglas besteht, Quecksilberdampf zur Entladung angeregt wird. Die dadurch entstehende UV-Strahlung wird durch die Leuchtstoffschicht auf der Innenseite des Glasrohrs in sichtbare Strahlung umgewandelt. Die Lichtausbeute beträgt hierbei das 3fache, die Lebensdauer etwa das 7fache einer Glühlampe.

R

  • RACK

    Genormter Schrank mit einer Breite con 19 Zoll, Dieses Maß hat sich in der Musikelektronik durchgesetzt. Effektgeräte, Netzteile, Mischpulte haben das 19“ Maß

  • Rückprojektion

    Projektion eines Bildes auf die Rückseite einer transparenten Bildwand als Hintergrundbild

  • Rampenleuchten

    Leuchtmittel in Reihenform, bei dem meist mehrere Leuchtquellen, oft mehrfarbig, nebeneinander angeordnet sind.

  • Reflektor

    Vorrichtung zu Richtungsänderung von Strahlen. In der Scheinwerferoptik:

    ROTATIONSSYMMETRISCHER REFLEKTOR: runder Reflektor, bei dem der Leuchtkörper auf der Rotationsachse sitzt.

    SYMMETRISCHER REFLEKTOR: Rinnenreflektor, bei dem der Leuchtkörper, meistens in Form einer segmentierten Wendel waagrecht leibt und symmetrisch das Licht abstrahlt.

    ASYMMETRISCHER REFLEKTOR: Rinnenreflektor, bei dem der Leuchtkörper waagrecht liegt und das Licht asymmetrisch abstrahlt.

  • Reflexion

    Vorgang, bei dem auf eine Fläche auftreffende Strahlen zurückgeschickt werden.

  • Regulierung

    In Österreich Bezeichnung für Lichtstellanlage.

  • Restverdunklung

    Blackout-Verschluß

  • Ringlicht

    Holzplatte mit sternförmig angeordneten, 60 cm langen Leuchtstofflampen, in deren Zentrum sich eine Öffnung mit dem Durchmesser des Kameraobjektivs befindet.

  • Rückprojektion

    Vorgang, bei dem ein Dia oder Gobo von hinten auf eine transparente Projektionsfläche geworfen wird (Projektion), im Theater meist von der Hinterbühne aus.

  • Rundhorizont

    Projektionswand, die hauptsächlich in größeren Opernhäusern anzutreffen ist. Sie reicht vom Bühnenboden bis unter den Rollenboden und läuft in einem Schienensystem in einem Halbrund um den ganzen Bühnenbereich. Im Lagerzustand ist die Leinwand auf einer Rolle, dem sogenannten Wickelkonus, aufgerollt und hinter einem der Portaltürme geparkt. Sie ist vor allem dann von Interesse, wenn mit Großbildprojektion gearbeitet wird.

  • Relais

    Elektrische Schalteinrichtung mit der Geräte oder Geräteteile, Signalanlagen, Lampen usw. geschaltet werden können. Ein Relais hat oft mehrere Schliesser-/Öffner-/ oder Wechsler-Kontakte

S

  • Scheinwerfer

    Scheinwerfer sind für Lampen hoher Leistung (Watt) konstruiert. Lampen geringerer Leistung werden in Strahlern oder Kleinscheinwerfern eingesetzt. In der Außenbeleuchtung eignen sich Scheinwerfer zum Beispiel für Anstrahlungen, in Innenräumen ist der Scheinwerfer für Theater- und Showbühnen die häufigste Anwendung.

  • Stufenlinsenscheinwerfer

    Scheinwerfer mit einer Fresnellinse, die zunächst ein weiches, rundes Lichtfeld ergibt. Durch die Verstellmöglichkeit (Abstand zwischen Brenner und Linse) erscheint der Lichtkreis schärfer abgegrenzt. Zudem ändert sich der Lichtausfallwinkel und damit die Größe der beleuchteten Fläche. Das Scheinwerferlicht ist seitlich, oben und unten durch Tore begrenzbar. Ein noch höherer Bündelungsgrad kann mit Effektscheinwerfern, z.B. mit einem Verfolgerscheinwerfer, erzielt werden.

  • Schablone

    Vorlage, Muster zu Vervielfältigung eines Originals, z.B. zum Schneiden von Farbscheiben oder zum Zeichnen von Symbolen. Bislang wurden Symbole von Scheinwerfern und Beleuchtungszubehör zur Herstellung von Beleuchtungsplänen verwendet, für die es unterschiedliche Zeichenschablonen gibt, für deutsche Symbole sind die CIE-Symbole standardisiert. In jüngster zeit werden Beleuchtungspläne über Zeichenprogramme im Computer hergestellt. Hier ist es vor allem wichtig, dass die gewählten Symbole Ähnlichkeiten mit den Originalscheinwerfern haben.

  • Schatten

    Bereich, den das Licht nicht erreicht und der deswegen dunkel ist. Die Tatsache, dass Tageslicht wie Kunstlicht dunkle, identische Abbildungen von Objekten erzeugt, die vom Einfallswinkel abhängig sind, entwickelte sich in Malerei und Lichtgestaltung zum bedeutenden Ausdrucksmittel. Das chinesische Schattentheater, bei dem zweidimensionale Figuren zwischen einer lichtdurchlässigen Leinwand und einer Lichtquelle mittels Stäben bewegt werden, ist schon 5000 v. Chr. Nachweisbar.

  • Scheitelwert

    Betrachtet man einer sinusförmige Spannung (z.B. Netzspannung), so schwankt diese periodisch zwischen Null une einem positiven und negativen Höchstwert. Dieser wird als Scheitelwert bezeichnet. Er ist um den Faktor 1,4 l (=T2) höher als der im allgemeinen angegebene Effektivwert. Bei einer Netzspannung von 230 V z.B. beträgt der Scheitelwert 311 V.

  • Schieberebene

    Ebene, in der die Blendenschieber bewegt werden. Es gibt Systeme mit einer oder zwei Ebenen. Mit Schieber auf zwei Ebenen verteilt sind mehr Abschiebvarianten möglich

  • Schwärzung

    Dunkelfärbung eines Lampenkolbens durch Ablagerungen von Wolfram-Atomen.

  • Schwefellampe

    Neuartige Entladungslampe, die ohne Elektroden ihr tageslichtähnliches Licht abstrahlt. Das Entladungsgefäß ist mit Schwefelpulver und Argongas gefüllt und wird mittels Mikrowellen in ca. 20 Sekunden zum Leuchten angeregt. Die Lebensdauer einer solchen Lampe beträgt über 60 000 Stunden, die Lebensdauer des Magnetron (Erzeuger von Mikrowellen) ca. 15 000 Stunden.

  • Sealed-Beam-Lampen

    Engl.: versiegelter Strahl. Geschlossene Reflektorlampen, bei der Reflektor, Brenner oder Wendel und Frontglas zu einer Einheit zusammengefasst sind. Aktuelleste Form ist die PAR-Lampe

  • Seide

    Sehr feinmaschiges Drahtgeflecht, das zur Lichtreduzierung direkt in die Farbkassette des Scheinwerfers, meistens eines Stufenlinsenschweinwerfers, eingesetzt wird.

  • Selektive Reflexion

    Normalerweise wird ein Licht in seiner Eigenfarbe reflektiert. Lichtstrahlen, die vor allem auf Metalle leuchten, reflektieren im wesentlichen die Eigenfarbe des Metalls.

  • Seltende Erden

    Verschiedene Metalle, die in Entladungslampen zur Lichterzeugung unter Druck verdampft werden.

  • Servomotor

    Hilfsmotor zur genauen Einstellung eines Antriebs auf einen vorgegebnen Wert. Der Motor ist normalerweise Teil einer geschlossenen Regelschleife, die durch ständigen Vergleich des vorgegebenen Sollwertes mit dem augenblicklichen Istwert den Antrieb auf den gewünschten Wert bringt oder dort hält. Häufig werden Schrittmoroten als Servomotoren verwendet.

  • Shutter

    Engl:. Jalousie.

  • Single end

    Engl.: einzelnes Ende. Brenner mit einem Sockel, in dem beide stromführenden Kontakte geführt sind.

  • SMPTE-Code

    Zeitcode-Standard der Society of Motion Picture and Television Engineers (Gesellschaft der Film und Fernsehingenieure, Abkürzung: SMPTE), der ursprünglich im professionellem Video-Bereich zur Synchronisierung von Bandmaschinen entstand, mittlerweile jedoch auch zur Synchronisierung von Abläufen in Lichtstellanlagen und Multimedia-Applikationen verwendet wird. Der SMPTE-Code wird üblicherweise als Video-, Audio- oder MIDI-Signal übertragen.

  • Sockelkit

    Spezieller Kit, der den Lampensockel mit dem Lampenglas luftdicht verschließt. Durch den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten dieser beiden Materialien muss die Verkittmasse besonders hochwertig sein.

  • Sockeltemperatur

    Der Wärmehaushalt eines Scheinwerfers sollte nicht über den Lampensockel reguliert werden. Durch eine Überhitzung erhält der Lampensockel bläuliche Anlauffarben. Die Überhitzung des Sockels überträgt sich auf die Wendel oder Elektroden, was zu einem vorzeitigem Ausfall der Lichtquelle führen kann.

  • Soft light

    Engl.: sanftes Licht. Indirektes Licht, z.B. 200-5000-Watt-Glühlicht oder 200-4000-Watt-Tageslicht in einem asymmetrischen Reflektor (Lichtart, diffuses Licht).

  • Sonnenblenden

    Reflektierende Platten in einem U-Bügel.

  • Source four

    Typenreihe von Profilscheinwerfer aus leichtem Spritzguss, die mit einer Halogen-Hochleistungslampe mit Spezialsockel ausgestattet ist. Durch diese Optimierung wird mit einer Leistungsaufnahme von 575 Watt der gleiche Nutzlichtstrom wie bei einer 1000-Watt-Lampe erreicht.

  • Sphärischer Reflektor

    Reflektor, bei dem die Lichtreflexion über eine Kugelfläche erfolgt.

  • Spektralfarben

    Ungemischte, reine Farben einer spektralen Zerlegung von Licht.

  • Spektrallampe

    Entladungslampe, die nur ein bestimmtes Linienspektrum abstrahlt, z.B. Natriumdampf-Niederdrucklampe.

  • Spiegelblende

    Holzplatte von 30x30 oder 100x100 cm mit Glasspiegel, zum Einfangen oder Umlenken von Licht.

  • Spiegelkugel

    Kugel mit unterschiedlich großem Durchmesser, auf der kleine Spiegel befestigt sind und die über einen Motor langsam bewegt wird. Wenn sie aus unterschiedlichen Richtungen mit mehreren Punktscheinwerfern beleuchtet wird, werden viele kleine Spiegeleffekte in den Raum reflektiert.

  • Spotmeter

    Belichtungsmesser mit einem Lichtmesswinkel.

  • Stellwerk

    Ort, an dem alle Bedienelemente zur Steuerung des Bühnenlichts zusammengefasst werden. Auch Ortsbezeichnung für die Lichtstellanlage, heute: Bedienplatz der rechnergesteuerten Lichtstellanlagen.

  • Stiftsockel

    Lampensockel mit zwei Stiften, der in der Hauptsache bei solchen Scheinwerfern zum Einsatz kommt, bei denen eine exakte Lage des Filaments wichtig ist.

  • Stilb

    Veraltete Bezeichnung für die Leuchtdichte, die heute in Candela (cd/m²) angegeben wird.

  • Streulicht

    Meist unerwünschtes Licht, das nicht einem Hauptlicht zuzuordnen ist.

  • Streuung

    Vorgang, bei dem Licht durch verschieden Brechungen in gleichen oder unterschiedlichen Materialien mehrfach gebrochen oder reflektiert wird.

  • Styroplast

    Material für eine Reflektorplatte mit feinkörniger Oberflächenstruktur.

  • Svoboda-Rampen

    Nach ihrem Erfinder Josef Svoboda benannte Kombination von neun Parabolspiegeln mit 250 Watt/24 Volt kuppenverspiegelten Niedervoltlampen. Sie sind in Reihe geschaltet und dadurch mit nur 230 Volt zu betreiben.

  • Sicherung

    Unterbrincht den Stromfluß bei Überschreitung des vorgegebenen Nennwertes und dient dem Leitungsschutz

  • Spannung

    Maß für die Differenz der Stärke des elektrischen Feldes zwischen zwei Punkten, z.B. den beiden Polen einer Batterie. Die Spannung ist die Ursache des elektrischen Stromes. Wird in Einheiten (abk. V) gemessen.

  • Spannungsabfall

    Wird ein Widerstand innerhalb eines geschlossenen Stromkreises von einem Strom durchflossen, so tritt an ihm ein Spannungsverlust auf. Dieser wird Spannungsabfall genannt.

  • Spannungswandler

    Entspricht einem Transformator zum Umwandeln einer Wechselspannung

T

  • Torblende / Scheinwerfertor / Tor

    Bewegliche Metallflächen an einer Leuchte oder einem Scheinwerfer zur weichen Begrenzung des Lichtstrahls. Abk. Tor.

  • Tageslicht

    Im Theater künstliches Licht, welches dem natürlichen Licht ähnlich ist um im Bereich von 6000 Kelvin liegt.

  • Tageslichtlampe

    Brenner mit einer Farbtemperatur über 5000 Kelvin.

  • Thulium

    Chemisches Element, Metall mit einem Schmelzpunkt von 1545°C. Es zählt zu den Seltenen Erden und findet in Entladungslampen Anwendung

  • Top Light

    Engl.: Oberlicht

  • Torblende

    Zwei- oder vierflüglige schwenkbare Metallfläche, die in einem Rahmen zusammengefasst sind und in das Magazin eines Scheinwerfers eingeschoben werden.

  • Triac und Thyristor

    Steuerbarer Halbleiterschalter. Er kann durch einen Impuls an der Steuerelektrode eingeschaltet werden und bleibt dann eingeschaltet, bis der durch ihn fließende Laststrom auf einen sehr kleinen Wert absinkt (= Haltestrom). Beim TRIAC ist die Polarität des Laststromes nicht von Bedeutung, daher kann das Bauelement sehr gut für den Betrieb mit Wechselspannung (Phasenanschnitt, Dimmer) verwendet werden.

    Im Gegensatz dazu lässt sich der sehr ähnlich arbeitende THYRISTOR nur mit einer Stromflussrichtung betreiben, in der anderen Richtung sperrt er. Daher sind für einen Dimmer immer zwei gegeneinandergeschaltete Thyristoren, aber nur ein Triac nötig. Allerdings ist der Thyristor wesentlich unempfindlicher gegen kurzzeitige Überströme (z.B. bei Einstecken einer kalten Lampe auf einen voll angesteuerten Dimmer), so dass man ihn in Dimmern bevorzugt verwendet.

  • Trippel header

    Engl.: >Dreifach-Köpfer<. Auslegearm, meist mit drei Buchsen von 28 mm oder wahlweise mit drei 16-mm-Zapfen sowie einem Mittelzapfen, für die Montage auf einem Stativ.

  • Tuell

    Feinmaschiges Drahtgeflecht mit geringerer Maschenstärke gegenüber der Seide, zur Lichtreduzierung. Wird direkt in die Farbkassette des Scheinwerfers eingesetzt; meistens in einen Stufenlinsenscheinwerfer.

  • Tungsten-light

    Tungsten: engl. Wolfram. Englische Bezeichnung für Glühlicht.

  • Tute

    Blechvorsatz von 20 bis 50 cm Länge für alle Leistungsklassen der Stufenlinsenserien, der vor Scheinwerfern eingesetzt wird, um den Lichtkegel zu verkleinern.

U

  • Überschlag

    Unerwünschte elektrische Entladung über eine Luftstrecke an einem elektrischen Gerät. Sie wird hervorgerufen durch eine zu hohe Spannung (Überspannung) oder einen Fehler im Gerät. Je nach Art des Überschlags können das Gerät oder seine Umgebung beschädigt oder zerstört werden (Brandgefahr). Im Gegensatz dazu findet ein Durchschlag im Inneren eines Bauteils des Gerätes durch eine Isolierung statt. Die Ursachen und Wirkungen sind jedoch die gleichen.

  • Überspannung

    Kurzzeitig oder dauernd anliegende Spannung, die den angegebenen Betriebsspannungsbereich des Geräts überschreitet. Je nach Größe, Form und Dauer der Überspannung kann eine Beeinträchtigung der normalen Funktion des Geräts bis hin zur Zerstörung des Geräts eintreten. Überspannungsschutz: Feinschutz z.B. für Steckdosen, Mittelschutz in Unterverteilungen, Grobschutz in Hauptverteilungen.

  • Übertragungsprotokoll

    Überprüfung bestimmter definierter Regeln, die bei der Datenübertragung einzuhalten sind, z.B. DMX 512, Profibus, Ethernet.

  • Ultraviolett

    Im Spektrum an Violett anschließend unsichtbare Strahlung.

  • Ultraviolette Farbe

    Leuchtfarbe

  • Ultraviolette Strahlung

    Ultraviolette Strahlen im Wellenbereich unterhalb von 380 nm. In bestimmten Fällen können auch ultraviolette Strahlen Lichtveränderungen hervorrufen. Materialien wie Kalkspat, Flussspat, Willemit, Wernerit absorbieren diese Strahlen und verwandeln sie in sichtbares Licht.

    Innerhalb der Ultravioletten Strahlen wird nach folgenden Wellenbereichen differenziert:

    UV-C 100 – 280 nm

    UV-B 280 – 315 nm

    UV-A 315 – 400 nm

  • Ultraviolettes Glas

    Schwarzglas, welches nur die Ultraviolette Strahlung durchlässt. Es wird zur Anregung von fluoreszierenden Materialien verwendet (Fluoreszenz).

  • Uniklemme

    Schraubklemme mit 16-mm-Hülse oder Zapfen.

  • Unruhiger Lichtbogen

    Phänomen beim Flattern einer Bogenentladung.

  • Urfarben

    Kennzeichensystem für die additiven Grundfarben.

  • USITT

    Abkürzung für United States Institute für Theater Technology, Inc. (Industrievereinigung für Gestaltung und professionelle Unterhaltung der USA).

  • UV

    Ultraviolett

  • Überspannung

    Spannung, die dievon einem Gerät vorgesehene Betreibsspannung überschreitet.

V

  • Verfolgerscheinwerfer

    Spezieller Scheinwerfer, der durch ein optisches System den Lichtstrahl stark bündelt und mit einer mechanischen Konstruktion die manuelle Verfolgung von Darstellern oder Aktionen im Studio oder auf der Bühne erlaubt.

  • Varioklemme

    Universal verstellbares Hängeeisen mit 28-mm-Buchse und 16-mm-Zapfen.

  • VDE

    Abkürzung für Verband Deutscher Elektrotechniker e.V. Technisch-Wissenschaftlicher Verband zur Erstellung von gesetzlich anerkannten

  • Verdunklungsblende

    Mechanische Verdunklung für Entladungslampen, die nichts 0% zu regeln sind.

  • Vergenz

    Öffnungswinkel von optischen Strahlen.

  • Vorschaltgerät

    Viele elektrische Bauelemente (z.B. Leuchtstofflampen, HMI-Brenner) können wegen ihrer Eigenschaften nicht direkt ans Netz oder eine andere Spannungsquelle (Batterie) angeschlossen werden. Ein Vorschaltgerät dient in diesem Fall zur Anpassung zwischen Bauelement und Versorgung.

  • VDE

    Abkürzung für den verband Deutscher Elektrotechniker e.V.; erstellt die sicherheitstechnischen Vorschriften für das Arbeiten mit elektrotechnischen Geräten.

  • Volt (V)

    Masseinheit für elektrische Spannung. Nach dem italienischen Physiker & Mediziner Graf Allesandro Volta (1745 - 1827) benannt.

  • Vorschaltgerät

    Tageslichtscheinwerfer benötigen bestimmte Vorschaltgeräte, die für die Brennerzündung und Strombegrenzung im Betrieb zuständig sind.

W

  • Wall Breaker

    Engl.: Wandbrecher. Zwischen zwei Wänden einspreizbare Teleskopstange von 0,5 bis 8 m Länge zum Einhängen von Scheinwerfern.

  • Wall o´Light

    Engl.: Lichtwall. Ein Leuchtstofflampenkasten mit hohem Wirkungsgrad. Er besteht aus insgesamt 10 Lampen von je 120 cm Länge,

  • Wanne 5 KW

    5000-Watt-Halogenstab in einem Rinnenspiegel, der direktes Flächenlicht abstrahlt.

  • Warme Farben

    Farben im Bereich Rot – Orange – Gelb.

  • Wärmestrahlung

    Licht ist Energie und setzt Wärme frei, außerhalb des sichtbaren Bereichs auch über die langwellige Infrarotstrahlung (Infrarote Strahlung).

  • Watussi

    Lange, schmale Abdeckfahne, ca. 2,20 m x 0,8 m zum Abdecken von unerwünschten Lichtern.

  • Weiches Licht

    Auch Soft light, Lichtart, diffuses Licht.

  • Weichzeichner

    Leichter Diffusionsfilter aus Glas- oder Kunststoff. Der Lichtstrahl wird leicht unscharf, der Rand des Lichtkegels dadurch weichgezeichnet.

  • Wendel

    Auch Filament. Schraubenförmig gewickelter Glühdraht in Glühlampen. In der Glühlampentechnik gibt es für Schweinwerfer monoplane und biplane Wendel. Monoplane Wendel liegen in einer, biplane Wendel in zwei Ebenen, wobei die zweite Ebene um Materialstärke zur ersten versetzt ist.

  • Wendelbruch

    Bruch des Wolfram-Drahtes.

  • Wendylight

    Leuchteinheit aus 49 PAR-36-Preßglaslampen mit 110 Volt/650 Watt/flood in einem Rahmen der Größe 110x110 cm. Ihre Gesamtleistung beträgt 31,2 KW.

  • Wirkungsgrad

    Das Verhältnis von Nutzleistung dividiert durch die Eingangsleistung. Misst man an einem elektronischen Bauteil die zugeführte Leistung und die abgegebene Nutzleistung (bei einer Lampe die Eingangsleistung und die abgegebene Lichtleistung), so stellt man fest, dass in fast allen Fällen die Nutzleistung (bei einer Lampe die Eingangsleistung und die abgegebene Lichtleistung), so stellt man fest, dass in fast allen Fällen die Nutzleistung wesentlich geringer als die zugeführte Leistung ist. Der Wirkungsgrad bewegt sich zwischen Null und Eins, oft wird er auch in Prozent angegeben.

  • Wolfram

    Metall, das zur Herstellung von Glühwendeln (Wendel) verwendet wird. Sein Schmelzpunkt liegt bei 3410°C.

X

  • Xenonlampe

    Lampe mit einer Farbtemperatur von 6.000 Kelvin

  • Xenon

    Edelgas, das hauptsächlich zu Beleuchtungszwecken verwendet wird.

Z

  • Zoomobjektiv

    Scheinwerferobjektiv oder Projektionsobjektiv, mit dem verschiedene Brennweiten stufenlos eingestellt werden können, in der Projektionstechnik auch motorisch verstellbar.

  • Zündgerät

    Manche elektrischen Elemente (wie Leuchtstofflampen und HMI-Brenner) zeigen beim Anlegen der normalen Betriebsspannung noch keine Reaktion. Sie müssen erst durch kurzzeitiges Herstellen eines bestimmten Zündzustandes zur Funktion angeregt werden. Leuchtstoffröhren z.B. durch Starter, HMI-Brenner durch Anlegen eines Hochspannungsimpulses.

  • Zündspannung

    Bei manchen elektrischen Elementen (z.B. HMI-Brennern) muss die Betriebsspannung zur Anregung der normalen Funktion kurzzeitig erhablich gesteigert werden. Der zum Funktionseinsatz nötige Spannungswert wird als Zündspannung bezeichnet. Diese Zündspannung wird meist durch ein besonderes Zündgerät erzeugt.

  • Zweiseitige Sockelung

    Verankerung von Festkörperlampen oder Brennern, bei der die mechanische Halterung und elektrische Spannungsversorgung räumlich getrennt erfolgt, z.B. bei Halogenstäben oder Entladungslampen mit hoher Leistungsaufnahme.