Alle Fachbegriffe auf einem Überblick

A

  • Akkord

    Ein aus mindestens drei verschiedenen Tönen gleichzeitig gespielter Klang.

  • Accompagnato

    Orchesterbegleitetes Rezitativ im Gegensatz zum nur vom Cembalo untermalten secco-Rezitativ.

  • Abdeckfahnen

    Auf Rahmen gespannte oder freihängende Textilien oder am Beleuchtungsgerät befestigte Metallblätter

    a) zur Kaschierung

    b) zur Kaschierung unerwünschter Gegenstände im Bild

  • Accentus

    abgeleitet von lat. "ad cantus" = "Zugesang" (in Anlehnung an griech. "prosodia" = "Anpassung von Silben und Tonhöhen"): liturgischer Solo-Sprechgesang in römischer und frühevangelisch-(lutherischer)Tradition (im Gegensatz zum Concentus, dem Choralgesang der Gemeinde)

  • Accompagnement

    Accompagnement, meist adjektivisch mit der italienischen Bezeichnung "accompagnato = "begleitet") verwendet, bedeutet "mit (Orchester-) Begleitung", vgl. "rezitativo accompagnato".

  • Attitüde

    Pose mit abgewinkeltem Spielbein

  • Auswärtsdrehung

    Auswärtsdrehung der Beine aus dem Hüftgelenk, wichtig für die Bewegungsfreiheit

  • a cappella

    (a capella) Chorsatz ohne Instrumentalbegleitung. Diese Bezeichnung gilt für jedes ausschließlich für Singstimmen komponierte Musikstück.

  • Air, en l´air

    Luft, in der Luft

  • Allongé

    Verlängert, auch Armposition

  • Adagio

    Italienischer Begriff aus Musik, langsame Bewegung

  • Anschlagmittel

    Die verbindenden teile (z.B. Seile, Rundschlingen, Schäkel) zwischen Tragemittel und Last

  • Abspannung

    Tower eines Groundsupports werden mit Stahlseilen nach aussen abgespannt, um die wirkenden Seitenkräfte oder auch Windkräfte zum Boden abzuleiten. Dadurch wird die Stabilität einer Traversenkonstruktion gewährleistet

  • Anschlusswert

    Beschreibt die maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteinheit; wird in Volt Ampére (VA) angegeben

  • AC

    Abkürzung für Alternate Current (engl.) = Wechselstrom

  • Akkumulator

    Auch Akku. Eine elektrochemische Einrichtung, die elektrische Energie durch Umwandlung in chemische Energie speichern und durch Rückumwandlung wieder abgeben kann

  • Abschirmung

    Um empfindliche elektrische Leitungen oder Geräteteile gegen Störungen durch magnetische oder elektrische Felder zu schützen, werden sie durch Metallbleche, Folien oder Metallgewebe abgeschirmt

  • Aufsichtfarbe

    Das zurückgeworfene Licht betrachteter Körper bezeichnet man als Aufsichtfarben.

  • Assoluta ( Primaballerina assoluta)

    Ein Titel für die noch über der Primaballerina rangierende Solotänzerin.

  • Assemblé

    (französisch = versammeln)

    Als Assemblé bezeichnet man im Ballett einen Sprung von einem auf beide, üblicherweise in der 5. Position befindlichen, Beine.

  • Aufhellicht

    Weiches Licht, welches unaffällig eine Lichtgestaltung aufhellt - als Dekorations- oder Personenaufhellicht-, ohne den Gesamteindruck zu verändern.

  • Arabesque

    (französisch = Ornament im arabischen Stil)

    Eine der Grundhaltungen im akademischen Tanz.

    Das Standbein ist gestreckt und das Spielbein in der Höhe und mindestens 90° nach hinten gestreckt. Arme und Rumpf sind in ihrer Position variabel. Ihren Höhepunkt hatte die Arabesque im Zeitalter des romantischen Balletts als ausdrucksvollste Pose der Sehnsucht nach einer höheren Welt.

  • Asphärischer Reflektor

    Eine nicht kugelförmige - Reflektor-Form. Im Theater speziell - Rinnespiegel, - Parabolspiegel und - Ellipsenspiegel

  • ARRI-SUN

    Sehr leistungsstarke Scheinwerfer-Modellreihe mit einer Tageslichquelle in einem Parabolspiegel mit großer - Leuchtdichte. Fokusveränderungen sind durch Vorsatzscheiben möglich, 575 bis 12 000 Watt.

  • Anode

    positive Elektrode in einer Entladungslampe, die mit Gleichstrom betrieben wird. Die Anode ist in ihrer Oberfläche kleiner als die - Kathode.

  • ANSI

    American National Standarts Institute, eine Organisation der amerikanischen Industrie- und Wirtschaftsvereinigungen zur Entwicklung von Handels- und Kommunikationsstandarts.

  • Apostilb

    Einheit der - Leuchtdichte nicht selbst leuchtender Körper.

  • Arbeitslicht

    Umgangssprachlicher Begriff für eine Beleuchtung auf der Bühne, in der technische Arbeiten verrichtet werden, die also unabhängig von der Beleuchtungsanlage ist.

  • Argon

    Edelgas, welches zur Füllung von - Glühlampen verwendet wird. Findet auch als "Startgas in den meisten - Halogen-Metalldamflampen anwendung.

  • Anlauffarbe

    Farbveränderung an Metall oder glasteilen bei Überhitzung. Die überhitzten teile verändern ihre Körberfarbe. Bei Lampen gilt allgemein: durch überhitzung der Materialien leidet vor allemdie Verkittung, die mMasse, die den Metallsockel mit dem Glas verbindet. Zudem gibt es Stabilitätsprobleme bei - Wolfram und - Molybdän-Material.

  • Analogdimmer

    Lichtsteuergerät, bei dem der Sollwert für die Asgangsspannung (und damit die Lampenhelligkeit) duch eine analoge Größe (= eine Größe die beliebige Werte zwischen Null und einem Maximalwert annehmen kann) vorgegeben wird. Meistens wird hier eine Steuerspannung von 0-10 Volt verwendet.

  • Aircraft landing light

    ACL-Lampen: - Par 64 Lampe für Flugzeug-Landebeleuchtung mit Ausstrahlwinkel von 2°.

  • Additive Farbmischung

    Die additive Farbmischung basiert auf dem Zusammenfügen von Einzelfarben, um dadurch eine neue natürliche Farbe erzeugen zu können. Die drei additiven Grundfarben sind Rot/Orange, Grün sowie Violett/Blau, die zusammengefügt Weiß ergeben. Mischt man nur zwei dieser Farben miteinander, so erhält man die Mischfarben Cyan, Magenta und Gelb, die wiederum mit den Grundfarben der subtraktiven Farbmischung identisch sind.

    In der Praxis ist man immer dann mit der additiven Farbmischung konfrontiert, wenn man verschiedene Scheinwerfer mit Farbfiltern ausrüstet, die unterschiedliche Farben besitzen. Treffen ihre Lichtstrahlen aufeinander, so erfolgt im Schnittpunkt eine Farbkombination auf Basis dieses Farbmischgesetzes. Die additive Farbmischung nutzt man regelmäßig bei der Ausleuchtung von Horizonten, wo drei Lichtquellen mit Farbfiltern in den Farben Rot, Grün und Blau ausgerüstet werden und sich je nach Helligkeitssteuerung der einzelnen Geräte nahezu alle Farben des Farbkreises darstellen lassen. Oft kommt dabei noch ein viertes Gerät ohne Farbfilter zum Einsatz, welches zum Entsättigen genutzt wird. Scheinwerfer dieser Art wären 4-Kammer Horizontleuchten, Bodenfluterrampen oder energiesparende Leuchtstofflampen-Module mit Leuchtstoffröhren in den entsprechenden Farben (z.B. LHGL/LHGL DMX).

  • Achromatische Farben

    Farben ohne Buntwerte: Schwarz, Grau und Weiß

  • ACL-Lampen

    Aircraft landing light

  • Absorption

    Verschlucken bestimmter Strahlen. Eine Körperfarbe reflektiert ihre eigene Farbe und absorbiert den Rest des Beleuchtungslichts. Bei Glas und Filterfarben wird die körpereigene Farbe durchgelassen, die anderen farben werden absorbiert.

  • Alexandriner

    Versart, benannt nach dem altfranzösischen Alexander-Roman aus dem 12. Jahrhundert, der in dieser Versart geschrieben war. Besteht aus zwölf Silben in der ständigen Folge »kurz/lang«; Einschnitt nach der sechsten Silbe. Der dreizehnsilbige Alexandriner hängt noch eine Kurzsilbe an (»klingender« A., während der zwölfsilbige »stumpfer« A. genannt wird). Versart der klassischen französischen Dramatik. Die deutsche Klassik (seit Lessing) ersetzte den A. durch den fünffüßigen Jambus (s. d.).

  • Autor

    m. (lat. auctor), Urheber, Verfasser und Rechtsinhaber einer schriftlich niedergelegten Arbeit, wie Drama, Roman, Übersetzung u. a.

  • Aufzug

    Aufzug m., theatertechnisch Akt (durch Aufziehen des Vorhangs oder nunmehr auch durch Erhellen der Bühne angedeutet).

  • Auftritt

    Auftritt m., das Erscheinen des Schauspielers nach seinem Stichwort auf der Bühne; auch Bezeichnung für Szene.

  • Archaismus

    Archaismus m. (griech. archaios = altertümlich), Nachbildung altertüml. Sprachformen (z. B. im »Florian Geyer«).

  • Applaus

    Applaus m. (lat. applausus), Beifall des Publikums durch Händeklatschen, Da-capo-Rufe und (in gewissen Ländern) Pfeifen und Getrampel.

  • Apotheose

    Apotheose f. (griech. = Vergött¬lichung), Erhebung von Personen und Helden in himmlische Sphären, später effektheischendes Schlußbild, besonders in "Weihnachtsmärchen (alle Darsteller um den Weihnachtsbaum gruppiert).

  • Antithese

    Antithese f. (griech. = Gegensatz), Gegenbehauptung zu einer These, mit der vereint sich eine Synthese ergibt.

  • Antiklimax

    Antiklimax f. (griech. = Gegenleiter), Gegensatz zur Klimax, die den Höhepunkt bezeichnet. Statt weiterer Steigerung bringt die Antiklimax einen unerwarteten Absturz.

  • Antichristspiel

    Antichristspiel n., geistliches Drama im Mittelalter, das die Herrschaft Gottes über den Antichrist bestätigt.

  • Alter ego

    (lat. = das andere Ich), Doppelwesen, Spiegelmensch.

  • Allegorie

    Allegorie f. (griech. = bildlicher Ausdruck), konkrete Darstellung eines abstrakten Begriffs - wie Armut, Alter, Tod, Freude, Liebe - durch Personifikationen: Amor für Liebe, der Greis fürs Alter usw.; besonders in Moralitäten (s. d.) und Mysterienspielen.

  • Abgang

    Abgang m., theatertechnisch der Augenblick, in dem der Schauspieler nach gespielter Szene die Bühne verläßt. Auch »abgehen vom Theater«, d. h. den Beruf aufgeben.

  • Arlecchino

    Zu deutsch = Harlekin, französisch = Arle-quin. Hauptfigur der commedia dell'arte = Stegreifkomödie (siehe dort).

  • Akt

    Unterteilung im theatralischen Kunstwerk. Das Wort stammt von lat. actus (Passivform von agere = handeln). Die griechische Antike kannte die Akt¬einteilung nicht, wohl aber die römische (Seneca, Plautus, Terenz). Das spätere europäische Theater bevorzugte die Einteilung in 5 oder 3 Akte (seltener in 4). Auf eine Akteinteilung verzichtete die Sturm¬und Drangdichtuog und der Expressionismus. An ihre Stelle trat die Bildfolge, die auch im modernen Drama zumeist angewandt wird.

  • Arie

    Sologesang in Oper und Oratorium mit Instrumentalbegleitung.

  • Absurdes Drama

    Das Absurdes Drama gestaltet die existentialistische Grunderfahrung der Sinnwidrigkeit menschlicher Existenz in einer sinnentleerten Welt

  • Analytisches Drama

    Die Handlung eines Dramas wird so geführt, daß nur das Endstadium gezeigt und die Vorgeschichte kunstvoll allmählich „enthüllt" wird. Die analytische Technik wurde von den Griechen erfunden. Das berühmteste Beispiel aus der Antike ist der „König Oedipus" des Sophokles. In neuerer Zeit wandten vor allem Kleist und Ibsen die analytische Technik mit großer Virtuosität an.

  • Amphitheater

    Römischer offener Großbau, bei dem eine elliptische Arena vollständig von stufenförmig ansteigenden Sitzreihen umschlossen wird. Die Stufenreihen werden wie beim römischen Theater von Gewölben getragen und durch Gürtelgänge und Treppenaufgänge unterteilt. Amphitheater dienten für Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, manchmal auch für Seeschlachten, wenn die Arena überflutet werden konnte. Theatervorstellungen fanden in ihnen nicht statt.

  • Allegro

    (ital.: heiter, ausgelassen) Die Vortragsweise eines Musikstückes soll heiter und ausgelassen sein. In der klassischen Symphonie ist der erste Satz oft ein Allegro.

  • Alt / Altus

    Stimmlage zwischen Tenor und Sopran von f bis f''

  • Arie

    Sologesangsstück mit Instrumentalbegleitung

  • Arioso

    Melodienreiches Rezitativ, oder auch eine kurze Arie

  • Atonalität

    Gleichstellung von Konsonanzen und Dissonanzen, um die traditionelle Harmonie in Dur/ Moll zu durchbrechen.

  • Azione

    (ital.: musikalische Handlung) Musikalische Komposition mit einer Handlungsschiene für Gesang und Instrumentalbegleitung.

  • Abendspielleiter

    In Ergänzung zum Inspizienten, der die technischen Aspekte einer Theatervorstellung überwacht, ist der Abendspielleiter verantwortlich für das Aufrechterhalten der szenischen Qualität der Vorstellung. Er muss dafür sorgen, dass die Darsteller sich an die im Probenprozess erarbeiteten szenischen Vorgänge halten; er muss eventuelle Einspringer in die Inszenierung einweisen und steht sogar (in Notfällen) selbst für erkrankte Darsteller auf der Bühne. Im Regelfall ist der Abendspielleiter derjenige Regieassistent, der die Probenphase des Stückes betreut hat.

    Quelle: Artikel "Abendspielleiter" In: Wikipedia. Die Freie Enzyklopädie. Stand: 27.07.2005

    Version,Autoren.

B

  • Ballett

    Ballett (vom italienischen balletto, dem Diminutiv von ballo = Tanz) bezeichnet

    * eine Tanzvorstellung auf einer Bühne zu Musikbegleitung, wobei die Darbietung hauptsächlich aus Tanz bestehen oder Teil eines größeren Werkes (Oper, Operette, Musical) sein kann

    * eine Kunstform/Sparte am Theater neben Oper und Schauspiel

    * ein Bühnenwerk, bei dem der Tanz im Mittelpunkt steht

    * ein Musikstück, das als Begleitung für Bühnentanz geschrieben wurde (Ballettmusik)

    * ein Tänzerensemble am Theater (Corps de Ballett).

  • Black-Out

    plötzliches Verdunkeln der Bühne

  • Bühne

    Eine Bühne ist

    1. Das Wort stammt von dem althochdeutschen "buhne" = Brett. Die Antike kennt das Bühnenhaus (Skene) und die vor diesem liegende Spielfläche (Proszenium). Das Mittelalter prägte den Begriff der Simultan-Bühne (siehe dort), das italienische Theater den der Perspektiv-Bühne (siehe dort) und der Kulissen-Bühne, d. h. der nach dem Hintergrund zu offenen, rechts und links mit Kulissen versehenen Bühne.

    2. Eine Bezeichnung für das Theater selbst, z,B, in der Redewendung "Er will zur Bühne gehen" (Er will Schauspieler am Theater werden)

    3. Ein wichtiger Bestandteil des psychotherapeutischen Handlungsraumss im Psychodrama, siehe: Bühne (Psychodrama)

    4. Ein künstliche Erhöhung zur Erleichterung des Verladens von Lasten.

    5. Die Bühne ist die größte österreichische Theaterzeitschrift.

  • Bühnenbild

    Sammelbezeichnun für alle (architektonischen, malerischen, technischen) Versuche, eine entsprechende Inszenierung durch die Gestaltung des Bühnenraumes künstlerisch zu unterstützen.

    Als Bühnenbild bezeichnet man die Bühne eines Theaters als Ganzes, d.h. die Bühne selbst, die Dekoration (Landschaft, Wände, Bilder an den Wänden, Tapeten, Lampen etc.), sowie das Mobiliar der Bühne (Tische, Stühle etc.). Man kann sich es auch so denken: man fotografiert die Bühne (ohne Schauspieler), das was man auf dem Foto sieht, nennt man das Bühnenbild. Entworfen wird das Bühnenbild vom Bühnenbildner. In den letzten Jahren trennen sich die vormals zusammengehörigen Bereiche Bühnenbild und Lichtgestaltung.

  • BACK-STAGE

    Bereich hinter der Bühne oder nur den Künstlern vorbehalten.

  • Brumschleife

    Brummen in der Anlage. Erzeugt durch Mehrfacherdung - wenn mehrere Audio Geräte miteinander verbunden werden.

  • Botenbericht

    Ein Botenbericht ist ein dramaturgisches Hilfsmittel, um Ereignisse, deren Darstellung den Zusammenhang der Handlung gefährden oder die bühnentechnischen Voraussetzungen übersteigen würde (z.B. Seeschlachten), in Form eines erzählenden Berichts auf die Bühne zu bringen

  • Bürgerliches Trauerspiel

    Das bürgerliche Trauerspiel ist ein Drama, dessen Tragik sich nicht mehr in Schicksalen aus der Welt des Adels, sondern des Bürgertums entfaltet.

    Es geht um den Kampf gegen die Unterdrückung durch den Adel, Konflikte innerhalb des eigenen Standes oder die Kritik der entstehenden Arbeiterklasse an der bürgerlichen Wertordnung. Die Entstehung des bürgerlichen Trauerspiels ist damit eine Folge der Emanzipationsbewegung des Bürgertums. Zugleich relativiert es die bis zum 18. Jahrhundert geltende Ständeklausel. Danach ist die Tragödie allein Medium zur Darstellung der Schicksale des höheren Standes. Der Bürger könne dagegen, da ihm die Fähigkeit zum tragischen Erleben fehle, nur in der Komödie als Hauptfigur auftreten. Die in der Tragödie bisher übliche Versform ersetzt das bürgerliche Trauerspiel durch Prosa.

  • Beleuchtungsmeister

    Berufsbezeichnung für eine übergeordnete Führungskraft in einer Beleuchtungsabteilung.

    Im Rahmen von BAT-Verträgen. Der Beleuchtungsmeister muss einen amtlichen Befähigungsnachweis vorlegen.

    Er stellt nach den Ideen und Wünschen von Regisseur und Bühnenbildner die Beleuchtung für die jeweilige Szene ein und fertigt über alle Einstellungen ein Szenarium für die Beleuchter an, aus dem Aufstellung, Farbe, Größe und Richtung der Lichtkegel, Helligkeit und die Art der Beleuchtungsübergänge zu ersehen sind. Er ist dafür verantwortlich, daß alle Beleuchtungseinrichtungen und -geräte den sicherheitstechnischen Vorschriften entsprechen.

  • Bühnenmanuskript

    Vom Theaterverlag für die Bühne vervielfältigter Text eines Werkes, das noch nicht gedruckt vorliegt oder noch nicht in der angebotenen Fassung veröffentlicht worden ist.

  • Bühnenmeister

    Sorgt für die technische Abwicklung der Vorstellungen und Proben und die dabei erforderlichen Auf-, Um- und Abbauten.

  • Bühnenwagen

    Auf Rollen gesetzte größere oder kleinere Bühnenflächen, die von Hand oder auch mechanisch verschoben werden können.

  • Ballerina

    #Ballerina (italienisch ballerina = Tänzerin) ist die Bezeichnung für eine Tänzerin bei einem (Tänzerensemble) oder in einem (Tanzdarbietung) Ballett.

  • Bühnenwerk

    Ein Bühnenwerk, auch Bühnenstück genannt, ist ein Werk, dass auf der Bühne zur Aufführung gebracht wird.

  • Bühnenbildner

    Bühnenbildner sind zuständig für die Gestaltung von Bühnenräumen an Theatern, Schauspiel- und Opernhäusern, sowie teilweise auch bei Filmproduktionen.

    Der Bühnenbildner arbeitet zunächst eng mit dem Regisseur zusammen. Dieser hat in Abstimmung mit der Theaterleitung ein Stück ausgewählt, das er dann mit dem Bühnen- und Kostümbildner und dem Dramaturgen inhaltlich bearbeitet.

  • Barockbühne

    Theaterbau im Barockstil, der große Entfaltungsmöglichkeiten für technische Einrichtungen zur Verlebendigung von Schauplätzen der Erde, des Himmels, des Meeres, der Hölle usw. bot, wie sie vor allem die Barockoper erforderte. Das beste erhaltene Beispiel eines Barocktheaters in Deutschland ist das alte Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth, das von dem italienischen Architekten Giuseppe Galli-Bibiena 1744 bis 1748 erbaut wurde.

  • Backup

    Für das Auftreten kritischer Beriessituationen bei einer - Lichtstellanlage wied zur Reserve ien zweites Gerät oder eine Computersoftware bereitgehalten. Beim Eintritt einer Störung kann dann das Ersatzgerät die Funktion übernehmen bzw. die Backup-software eingelesen werden.

  • Bajonett-Fassung, Sockel

    Ausführung eines Festkörper-Lampensockels und der - Fassung.Diese Verbindung ermöglicht durch die am Sockel angebrachten Stifte oder Laschen, daß die Position des Leuchtkörpers in eine vorbestimmte Richtung zeigt. Besonders bei der Fahrzeugbeleuchtung genutzt, da sich die Lampe durch Erschütterung nicht aus ihrer Ursprungsrichtung verändern kann.

  • Balance

    Gleichgewicht zwischen zwei Elementen. Farbbalance: Farben, die sich optisch ergänzen

  • Ballast

    Vorschaltgerät für Tageslichtscheinwerfer. Elektrisscher Verbraucher, der parallel zu einem anderen geschaltet wird.

  • Ballonlicht

    Kunst- und Tageslichtquellen, die in einem Ballon eingebaut sind. Die Ballonhüllen von 1,5 bis 5m Durchmesser sind mit helium gefüllt und können bis zu 50m über der Fläche stationiert werden. Dabei wird der Ballon mit einer Seilabspannung über dem Einsatzgebiet positioniert. Der Ballon strahlt nach allen Seiten Licht ab oder wird mit einem - Reflektor-versehen. Es ist auch möglich die Ballonhülle zu beschriften oder farbig zu gestalten. Die elektrische Lichtleistung reicht z.Z. von 1000 bis 32 000 Watt in Glüh- und - Tageslicht

  • Beleuchter

    Beruf ohne klar definiertes Ausbildungsprofil.Betrifft den Personenkreis, der meistens in einer Gruppe für den lichttechnischen Ablauf in Theatern, Veranstaltungszentren, im Film- und Fernsehbereich sorgt. Der Beleuchter sollte vorzugsweise einen Elektro oder Elektronikberuf erlernt haben.

  • Beleuchtungsinspektor

    Berufsbezeichnung für eine übergeordnete Führungskraft in einer Beleuchtungsabteilung Im Rahmen von BAT-Verträgen. Der Beleuchtungsmeister muss einen amtlichen Befähigungsnachweis vorlegen.

  • Beleuchtungsplan

    Plan über die Anordung der Scheinwerfer für eine Produktion. Er wird entweder mit Scheinweiferschablonen gezeichnet oder mittels Computerprogrammen erstellt.

  • Beleuchtungspositionen

    Die Positionen an denen Scheinwerfer montiert sind.

  • Beleuchtungsprobe

    Bühnenprobe, bei der erstmals die geplante Lichtgestaltung auf die Bühnendekoration und das Regiekonzept abgestimmt wird.

  • Beleuchtungsstärke

    Sie gibt an, wie stark eine Fläche unter Berücksichtigung des Winfallswinkels beleuchtet wird. Maßeinheit: Lux (lx),

    Kurzzeichen: E. 1 Lux ist 1 Lumen pro m²

  • Bespannung

    Metallrahmen mit Gewebematerial in unterschiedlichen Dichten, um Licht zu reflektieren oder zu absorbieren.

  • Bikonkav

    Form einer optischen Linse. (negative Linse - konkav), mit zwei nach innen gewölbten Flächen.

  • Bikonvex

    Form einer optischen Linse. (positive Linse - konvex), mit zwei nach aussen gewölbten Flächen.

  • Biplan

    Wendelanordnung in einer - Lichtwurflampe. Die Wendel sind seitlich leicht versetzt, in zwei Ebenen hintereinander an den Wendelhaltern befestigt.Dadurch wird eine größere - Leuchtdichte erreicht. Diese Lichtwurflampen sind gegen Erschütterung empfindlicher als - monoplane Lichtwurflampen. Zweistiftsockel: z.B. G38 / GX 9,5.

  • Bipost

    Lampensockel mit zwei Kontaktstiften; z.B. GX 9,5 oder G22.

  • Blackout-Verschluss

    Mechanische Restverdunkelung innerhalb einer - Irisblende) bei Profilscheinwerfern. Da eine Irisblende oft nicht vollständig schließt, wird eine restverdunkelung mit einer Metallkelle erreicht, die sich vor den Irismittelpunkt schiebt.

  • Black-wrap

    Schwarze Aluminiumfolie, die meist zum Abdecken von - Nebenlicht verwendet wird.

  • Blendschieber

    n der Projektionsebene leigende Metallschieber, mit denen der Lichtstrahl horizental und vertikal beschnitten werden kann. ( Profilscheinwerfer)

  • Blindregister

    - Preview

  • Blitzlampen

    Blitzentladungen mit Blitzlampen dauern zwischen 0,5 un 2 ms. Es gibt davon über 50 verschiedene Röhrenformen. Ein mit Xenongas gefülltes Quarz- oder Pyrexglasrohr mit Wolframelektroden wird mit 50 bis 100 000 Volt über einen Zünddraht ionisiert. Blitzröhren werden mit einer Leistung von bis zu 5000 Ws gefertigt.

  • Blondi

    Offene, runde, fokussierbare Reflektorleuchte mit 2000 W

  • Bodenstativ

    Kleines, leichtes - Stativ mit 16- oder 28-mm-Buchse.

  • Bogenentladung

    Entladung zwischen zwei - Elektroden

  • Bogenruhe

    Bezeichnung für die Ruhe einer Bogenentladung in - Entladungslampen (Funkenstrecke), z.B. HMI, MSR, CSI, - Xenonlampen.

  • Booster

    Signalverstärker, z.B. für - DMX 512-Leitungen. Dient auch der elektrischen Entkoppelung von Leistungssegmenten

  • Borosilikatglas

    Diese Glasart, aus der auch Kochgeschirre hergestellt werden, besitzt eine hohe Beständigkeit gegen chemische Einwirkungen und extreme Temperaturunterschiede. Bei der - Par-Lampe sind Reflektor wie Frontscheibe daraus gefertigt. Der Reflektor wird im Lampenwerk verspiegelt, z.B. durch Bedampfung mit Aluminium im vakuum, das Gestell mit der Wolframwendel eingesetzt und dann durch die Abschlußscheibe, die verschiedene - Vergenzen habe kann, mit dem Reflektor verbunden. Das Glas hat einen sehr niedrigen Ausdehnungskoeffizienten und wird daher auch bei Blitzröhren verwendet.

  • Brenner

    Bezeichnung für ein Leuchtmittel, bei dem die Lichterzeugung über eine Funkenstrecke hergestellt wird. (Bogenentladung)

  • Brennpunkt

    Punkt auf der opischen Achse, in dem sich parallel zur optischen Achse einfallende Strahlen nach der Brechung bzw. Refexion schneiden.

  • Brennspannung

    Spannung, mit der eine Lichtquelle betrieben wird.

  • Brennstellung

    Lichtwurflampen mit einem - Lilament oder einem - Lichtbogen, welche auf eine optische Achse ausgerichtet sind, haben eine Vorgabe über einen Neigungswinkeleinsatz, horizontal und vertikal. Diese Vorgaben sind den Angaben der Lampenhersteller zu entnehmen.

  • Brennweite

    Der Abstand von einem brechenden oder reflektierenden Medium zum - Brennbunkt.

  • Brennweitenveränderung

    Ein - Profilscheinwerfer ist mit einem Opjektiv ausgerüstet, welches einen der Anordnung der Linsen entsprechenden - Öffnungswinkel hat ( lange oder kurze Brennweite). Durch Austausch des Opjektivs (Tubus) kann der Öffnungswinkel verändert werden. Bequemer und vielseitiger ist eine optische Anordnung mit Zooncharakter. Mit einer Zoomoptik (- Zoomobjektiv) können in einem vorgegebenen Bereich unterschiedliche Brennweiten eingestellt werden.

  • Brillanz

    Der Glanz einer Farbe, abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit eines Objekts.

  • Buntart von Farben

    Die Buntart bestimmt in welchem Verhältnis eine voll gesättigte Farbe zu Schwarz-Weiß steht.

  • Buntgrad von Farben

    Der Buntgrad gibt das Ausmaß des Buntseins an. Je größer der Buntgrad, desto intensiver ist die bunte Farbe.

  • Ballett

    Das Ballett wird allgemein als die klassische Form des Bühnentanzes bezeichnet, wobei die Technik im Laufe der Jahrhunderte immer weiter ausgearbeitet wurde. Da die Schritte erstmals in Frankreich benannt wurden, gilt Französisch als internationale Sprache des Balletts.

    Im Grunde genommen besteht das Ballett aus fünf verschiedenen Fußpositionen, die den Ausgangspunkt fast aller weiteren Figuren bilden. Dabei ist es wichtig, dass alle Körperglieder genau zentriert ausgerichtet sind und so für Leichtigkeit und Stabilität der Bewegungen sorgen. Meist hat eine Ballettaufführung auch eine spezielle Handlung, die für das Stück geschrieben oder aus vorhandenen Quellen, wie Dramen, Opern, usw. entnommen werden kann.

    Bis ins späte 17. Jahrhundert traten im Ballett nur Männer auf; Frauenrollen wurden mit Masken dargestellt. Im Ballett der Barockzeit trugen Tänzer Masken, Perücken, hochhackige Schuhe, Kopfschmuck und knielange Reifröcke. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Spitzentanz, bei dem der Tänzer / die Tänzerin einen großen Teil des Stückes nur auf den Zehenspitzen tanzte. Da es zu Beginn noch keine geblockten Spitzenschuhe gab, konnte man sich nur für kurze Zeit auf Zehenspitzen halten. Am Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich eine weitere Form des Balletts, das Romantische Ballett, in dem vor allem die Ballerinen im Zentrum standen.

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Choreographiemethoden, Bühnenbild und auch Kostüme verändert. Heute treten die Tänzer in den verschiedensten Kostümen auf, auch im einfachen Übungsdress, das im Unterricht getragen wird. In den 20er und 30er Jahren entstand der Modern Dance. Auch Gesellschaftstänze und Jazz Dance fanden Eingang in das Ballett. So bietet das heutige Ballett eine enorm große Vielfalt.

  • Ballerina

    (italienisch = Tänzerin) Ein Titel, der an die an der Spitze einer Truppe stehenden Solotänzerin offiziell verliehen wird. Das männliche Gegenstück ist der Ballerino.

  • Ballett d´action

    (französisch = Handlungs - Ballett)

    Ein Ballett, das nach dramaturgischen Gesichtspunkten aufgebaut ist, wobei die Komponenten auf die Darstellung einer dramatischen Handlung abgestimmt sind.

  • Battement

    (französisch = Schlag)

    Bewegungen, in denen das gestreckte Spielbein aus einer geschlossenen Position schleifend und mit sich streckendem Fuß in gerader Linie zur mittleren Höhe einer bestimmten Richtung gehoben wird um dann wieder auf umgekehrtem Weg in die Ausgangsposition zurückgeführt zu werden.

  • Begrenzer

    Elektronische Schaltung, die ein elektrisches Signal auf einen festgelegten Maximalwert begrenzt

  • Basement

    Nivellierbare Aufnahmevorrichtung, um einen Tower aufzustellen

  • BGV-C1

    Früher VBG-70; ist eine Unfallverhütungsvorschrift, die sicherheits- und maschinentechnische einrichtungen sowie deren Beschaffenheit in Versammlungsstätten und Produktionsstätten regelt

  • Bodenstativ

    Bodenständer mit 16mm oder 28mm TV-Zapfenaufnahme; zumAufstellen von Scheinwerfern

  • Braces

    Verstrebungen zwischen zwei gegenüberliegenden Hauptgurtrohren einer Traverse, die die durch Belastung auftretenden Kräfte in Zug- und Druckkräfte umwandeln

  • Ballet Blanc

    Ballett mit langen weißen Kleidern

  • Ballon

    Sprungkraft bei müheloser Ausführung

  • Ballonné

    Kräftiger Sprung, Landung auf einem Fuß, weiter Fuß sur le cou-dé-pied

  • Battement fondu

    Langsame schmelzende Bewegung

  • Battement frappé

    Schnelle Beinbewegung

  • Battement jété

    Wie battement tendu, aber Spielbein in niedriger Höhe über dem Boden

  • Battement tendu

    Bewegung bei der das Spielbein gestreckt über den Boden geführt wird

  • Batterie

    Zusammenschlagen der Beine in der Luft

  • Benesh-Notation

    System zur Aufzeichnung von Balletten

  • Besetzung

    Rollenverteilung

  • Bras

    Hand

  • Baubühne

    ist die Bezeichnung für das Facharbeiterteam, das die Dekorationen gemeinsam mit den Werkstätten in den Vorbauhallen herstellt und am Drehort (auch im Studio) auf-, um- und abbaut.

    Bei Film-Dreharbeiten ist die Baubühne auch für die Herstellung von Kamerafahrbahnen und das Verlegen von Schienen für die Kamera verantwortlich.

  • Bühnenbohrer

    auch Theaterbohrer, Stichbohrer und Theaterschrauben genannt.

    Bühnenbohrer sind Holzschrauben mit Griff aus Holz oder Ringgriff zum provisorischen Befestigen von Dekorationsteilen auf Holzunterlagen (Bühnenböden).

    Stichbohrer haben keine Platte und werden zum fixieren der Teile oft nach dem einschrauben umgebogen.

    Theaterbohrer haben eine Platte, bis zu der diese eingeschraubt werden, um die entsprechenden Teile zu fixieren.

    Theaterbohrer haben eine Platte und einen vierkant statt Griff. Sie werden mit einem Schlüssel, oft im Bühnenhammer integriert, eingeschraubt.

  • Beleuchtungszug

    Bezeichnung aus der Theatertechnik. Zug mit fest eingerichteten Beleuchtungsanschlüssen und häufig auch fest installierten Scheinwerfern.

    s.a. Leuchtenhänger

  • Bänkelgesang

    Lieder der fahrenden Sänger des 17. bis 19. Jahrhunderts aus bekannten Melodien und meistens mit aktuellen Texten, die Ereignisse und Schauergeschichten erzählten. Der Sänger stand bei seinem Vortrag zumeist auf einer kleinen Bank auf Märkten und Plätzen - daher stammt diese Bezeichnung.

  • Bariton

    Mittlere männliche Stimmlage von g bis g'

  • Bariton-Martin

    Tenoral gefärbter Bariton, benannt nach dem Sänger Jean-Blaise Martin von der Opéra Comique.

  • Baß

    Tiefste Männerstimmlage von E bis e', einige wenige erreichen sogar das tiefe C.

  • Baßbariton

    Baßstimme mit gut entwickelter Höhe im Gegensatz zum "schwarzen Baß" , der eine besonders tiefe Stimmeinfärbung hat.

  • Basso continuo

    Stilelement der Barockmusik zwischen 17. und 19. Jh., bei dem nur die Baßnoten angegeben sind. Die Mittelstimmen werden improvisiert.

  • Belcanto

    Schöngesang (ital.) mit besonderem Wohllaut und artistischer Beherrschung der Stimme.

  • Buffo

    Auf komische Rollen abonnierter Sänger (Tenor oder Baßbuffo)

  • Beleuchter

    Beleuchter setzen beim Film Licht. Es gibt Beleuchter, Oberbeleuchter und lichtsetzende Kameraleute. Sie schaffen im Studio oder am Set eine naturgetreue Abbildung der Wirklichkeit mit Licht.

  • Beleuchtungsmeister

    Beleuchtungsmeister sind verantwortlich für die Ausleuchtung einer Inszenierung (z.B. Oper- oder Theateraufführung) in allen zeitlichen Einzelheiten. Sie legen die Platzierung der Scheinwerfer fest, kontrollieren deren richtige Aufstellung/Aufhängung und sind verantwortlich für Pflege und Wartung der Beleuchtungseinrichtungen.

  • Bühnenautor

    Ein Bühnenautor verfasst literarische Werke, "Theaterskripte" beim Schauspiel und "Libretti" beim Musiktheater genannt, die als Grundlage zur Inszenierung von Bühnenwerken dienen.

    Das Theaterskript des Bühnenautors wird meist von dem Dramaturg weiterbearbeitet und dient dem Regisseur als Vorlage. Beim Musiktheater wird der Bühnenautor auch Librettist genannt. Oftmals schreiben Komponisten eigene Libretti zu ihren Kompositionen.

  • Bühnenbildner

    Bühnenbildner sind zuständig für die Gestaltung von Bühnenräumen an Theatern, Schauspiel- und Opernhäusern, sowie teilweise auch bei Filmproduktionen.

    Der Bühnenbildner arbeitet zunächst eng mit dem Regisseur zusammen. Dieser hat in Abstimmung mit der Theaterleitung ein Stück ausgewählt, das er dann mit dem Bühnen- und Kostümbildner und dem Dramaturgen inhaltlich bearbeitet.

    Nach der Textanalyse erstellt der Bühnenbildner Entwürfe. Diese werden als Skizze, Bild etc. vorgestellt und im Regieteam diskutiert. Als Quellmaterial wird oft assoziatives und historisches Material aus Bildbänden o. ä. verwendet. In modernen Regieteams werden zu diesem Zeitpunkt auch schon entsprechende Fachleute mit in die Beratung miteinbezogen (z.B. Lichtgestalter)

    Meist wird im Lauf der Bühnenbildentwicklung auch ein oder mehrere maßstabsgetreue Modelle angefertigt, in dem alle Szenen bzw. Szenenbilder gestellt oder simuliert werden können. Dies ist zur Klärung der Raumkonzepte und der räumlichen Gegebenheiten sinnvoll.

    Zu diesem Zeitpunkt kann es schon zu Präsentationen vor dem Ensemble (Schauspieler, Sänger etc.) und zu Besprechungen mit dem technischem Stab der späteren Aufführungsstätte kommen. Das Regiekonzept sowie die Bühnen- und Kostümentwürfe werden den agierenden Künstlern vorgestellt. Es gibt Diskussionen und unter Umständen Änderungen.

    Ist der Entwurfsprozess beendet, geht es an die Umsetzung.

    Der Bühnenbildner trifft sich mit dem technischen Stab des Theaters und stellt seine Zeichnungen und Modelle vor. Es beginnt ein längerer Prozess der Abstimmung, besonders dann, wenn der Bühnenbildner sich nicht früh genug mit den technischen Gegebenheiten des Hauses vertraut gemacht hat. Vom Bühnenbildner, seinem Assistenten und vom technischen Stab (Technischer Leiter bzw Konstruktionsbüro) werden technische Zeichnungen erstellt, nach denen die Werkstätten die Dekorationsteile herstellen können.

    Um die Originalmaße, den Eindruck und auch die entstehenden Probleme der szenischen Umbauten während der Aufführung vor Ort zu diskutieren, wird eine Bauprobe durchgeführt. Auf der Bühne werden, oft mit alten Dekorationsteilen, die Grundmaße des Entwurfes improvisiert. Proportionen, Farben, Beleuchtung etc. können so 1:1 überprüft, technische Details können geklärt und noch leicht verändert werden.

    Der Bühnenbildner nimmt nötige Änderungen des Entwurfs vor und betreut danach zusammen mit dem Bühnenmeister, dem technischen Leiter (bzw dessen Assistenz), dem Werkstattleiter und seinem eigenen Bühnenbildassistenten den Umsetzungsprozess in den Werkstätten. Inzwischen gibt es speziell ausgebildete Fachkräfte (Ingenieure der Theater- und Veranstaltungstechnik), die die in diesem Zusammenhang auftretenden Probleme technischer und kommunikativer Art zu meistern wissen. Der Bühnenbildner versucht hier natürlich eine möglichst genaue Umsetzung seiner Entwürfe zu erzielen, allerdings muß er die technischen und finanziellen Bedingungen des Theaters berücksichtigen. Bei diesem Prozess müssen sehr viele sehr verschiedene Menschen zur Zusammenarbeit motiviert werden. Der Bühnenbildner muss nun auch Möbel und Requisiten entwerfen, aussuchen und herstellen lassen.

    Sind die Dekorationsteile und Kostüme fertig, werden sie in der technischen Einrichtung auf der Bühne zusammen gesetzt.

    Einige Arbeiten können nur auf der Bühne, zum Beispiel an den Zügen, vorgenommen werden. Hier sieht der Bühnenbildner zum ersten Mal die fertigen Dekorationsteile an ihrem Bestimmungsort.

    Nach der Einrichtung können noch Änderungen vorgenommen werden. Auch hier spielen die finanziellen Mittel, die Werkstattkapazität des Theaters sowie die Güte der Planung und des Vorstellungsvermögens des Bühnenbildners eine wesentliche Rolle.

    Es folgt die Beleuchtungsprobe.

    Der Bühnenbildner hat vorher (alleine oder im besseren Falle mit einem kompetenten Lichtgestalter) ein künstlerisches Beleuchtungskonzept entworfen. Oft dauert es mehrere Tage, bis alle Lichtstimmungen eingeleuchtet sind.

    Der Bühnenbildner benötigt sehr gute Kenntnisse der Beleuchtungstechnik und Farblichtmischung, denn der optische Endruck für den Zuschauer kann damit entscheidend beeinflusst werden. Ein gutes Bühnenbild kann durch eine schlechte Beleuchtung untergehen.

    Anschließend folgen die Bühnenproben in Originaldekoration, zu denen der Bühnenbildner oft anwesend sein muss, da jetzt Feinabstimmungen nötig sind.

    Die Schauspieler müssen den "neuen" Raum erobern und ihn mit Leben füllen. Dies kann für alle Beteiligten ein schöner oder auch ein schmerzhafter Prozess werden. Der Bühnenbildner braucht jetzt vor allem starke Nerven und einen Regisseur, der zu seinem Regiekonzept steht.

    Zu den Hauptproben (meist zwei) sollten alle Dekorationen, Requisiten und Kostüme komplett fertig gestellt sein.

    Diese Proben gehören den Schauspielern, Maskenbildnern, Requisiteuren und Kostümwerkstätten, die mit dem Bühnen- und dem Kostümbildner jetzt alles auf einen reibungslosen Ablauf des Abends einrichten. Bei diesen Proben werden auf allen Ebenen Detailänderungen vorgenommen (Kostüm, Licht, Ausstattung, z.T sogar noch am Text)

    Der Inspizient wird nun zum unsichtbaren Dirigenten der komplexen Bühnenmaschine und ist verantwortlich für den reibungslosen Ablauf aller Ab- und Auftritte. Hier ist Fingerspitzengefühl nötig, um das Konzept der Ausstattung und das Rollenverständnis der Schauspieler zu einer schlüssigen Form zusammen zu führen.

    Am Abend der Premiere herrscht meist eine Mischung aus angespannter Nervosität, Hektik und professionellem Arbeiten. Dem Bühnenbildner bleibt an diesem Tag oft nur noch die die Rolle des Betrachters und/oder psychologischen Betreuers. Traditionellerweise wird er, kurz bevor sich der Vorhang am Premierenabend hebt, drei Mal auf die Bühne spucken.

    Einer der bekanntesten Bühnenbildner des 20. Jahrhunderts war der in Remscheid geborene Teo Otto.

  • Ballerina

    (italienisch ballerina = Tänzerin) ist die Bezeichnung für eine Tänzerin bei einem Ensemble.

C

  • Chor

    Gruppe von Singenden. (griech. choros), Tanzplatz, Reigen mit Gesang bzw. seine Darsteller, später wichtiger Gruppenbestandteil antiker und klassischer Dramen, Opern und Operetten zur Erläuterung der Handlung durch Sprechen oder Singen.

  • Chormusik

    für Chor geschriebene Musik, wobei jede Stimme von zwei oder mehr Sängern gesungen wird.

  • CASE

    Stabile Transportkiste oft mit Rollen für Musikerequipment.

  • Choreografie

    Choreografie (gr. Tanzschrift) war ursprünglich die Notation von Tanzbewegungen, z.B. bei Pierre Beauchamp.

    Heute versteht man darunter in erster Linie die Komposition und Abfolge von Bewegungen beim Tanz. Im erweiterten Sinne versteht man darunter auch das Inszenieren weiterer "tanzähnlicher" Vorgänge, beispielsweise von Fechtsequenzen im Film.

  • CID-Lampe

    engl. Abk. Compact Iodide Daylight. Lampe mit einer tageslichtähnlichen Farbtemperatur von 5.500 K. Entspricht HMI-Licht.

  • Commedia dell'arte

    Italienische Volkskomödie, Stegreifkomödie, aus dem Augenblick geborenes Spiel, bei dem lediglich besondere Typen (Masken) und der Grundriß der Handlung feststehen. Das Übrige bleibt der Laune und der Phantasie der Spieler überlassen. Die hauptsächlichen Masken der commedia dell'arte waren: der Arlecchino, die eigentliche Spaßmacher und Narrenfigur, die alles glossiert und heruntermacht, der Pantalone, der geizige, mißtrauische alte Kaufmann, der Dottore, der belesene, gerne mit gelehrten Brocken um sich werfende Rechtsgelehrte aus Bologna, der Capitano, der bramarbasierende Soldat, und (als weibliche Hauptrolle) die Colombine. Doch entwickelten die verschiedenen Landschaften in Italien noch zahlreiche weitere Masken. Die commedia dell'arte, die ihren Ursprung in den Atellanen (Volkslustspielen) der alten Römer hat, übte einen ungeheuren Einfluß auf das europäische Theater aus. Ihre Spuren finden sich ebenso bei Shakespeare wie bei Moliere, bei Goldoni wie im österreichischen Volkstheater.

  • Charge

    Charge f. (frz.), meist nur in wenigen Szenen auftretende Nebenperson von ausgeprägter Eigenart, der dramaturgisch eine besondere Bedeutung zukommt (z. B. Riccaut in »Minna von Barnhelm«).

  • C-Stand

    Treppenbeinstativ ( - Stativ), ausziehbar, bei dem ein Bein in der Höhe verstellbar ist, mit Multiklemmvorrichtung.

  • Candela

    Maßeinheit für Lichtstärke. Zeichen: cd

  • Charlybar

    Set mit unterschiedlich breiten schwarzen Holzabdeckungen, 1m lang zum Einklemmen oder mit zapfen zum Anbringen auf einem - Stativ, das für Lamellenschatten verwendet wird.

  • Chaser

    to chase = engl.: jagen, verfolgen. Lauflicheffekt, bei dem einzelne Stromkreise oder Lichtstimmungen automatisch in zyklischer oder zufälliger Reihenfolge ablaufen. Die Abfolge-Geschwindigkeit ist meist regelbar oder kann mit einem externen Musiksignal synchronisiert werden.

  • Chefbeleuchter

    Führungsposition immerhalb einer Beleuchtungsmannschaft.

  • Cherry-Picker

    Hubarbeitsbühne (Kran) zur Montage für Beleuchtungkörper; Höhen bis 50m

  • Chief Electrician, Gaffer

    englische Bezeichnung des verantwortlichen Beleuchters für den beleuchtungstechnischen Aufbau und Betrieb einer Lichtanlage und der Mannschaft.

  • Chimera

    Kegelförmiger Scheinwerfervorsatz mit Diffuser

  • Chromatische Aberration

    Abbildungsfehler bei optischen Linsen in Form von farbigen Säumen.

  • Chromatische Farben

    Bezeichnung der Buntfarben.

  • CIE

    Abkürzung für Commission Internationale de l`Eclairage (Internationalen Beleuchtungskommission)

  • CIE-System

    System der internationalen Beleuchtungskommission CIE zur Erklärung aller Farberscheinungen.

  • Cine Par

    Scheinwerfer Modellreihe mit einer Tageslichtquelle in einem - Parabolspiegel, die ein sehr leistungsstarkes, helles Licht erzeugt. Durch Vorsatzscheiben sind Fokusveränderungen möglich, 575-12000 Watt.

  • Cocolores, Cookie (Schattenspiel)

    Negative Projektionsvorlage aus Holz oder Blech in einem Rahmen von 1,2x1,2m, die auf einem Stativ angebracht wird.

  • Crank-o-Vator

    schweres Kurbelstativ mit Hartgummirädern in unterschiedlichen Höhen.

  • Cabriole

    (italienisch = Reh)

    Ein Sprungschritt mit gestreckten Beinen, wobei das untere Bein gegen das obere Bein schlägt - somit geht es noch höher, bevor die Landung am früheren Standbein stattfindet.

  • Cachucha

    Andalusischer Tanz im Dreiertakt von mäßig schnellem Tempo, dem Bolero ähnlich, ausgeführt von einer einzelnen Tänzerin mit Kastagnetten. Fanny Elßler wurde damit sehr berühmt und beliebt.

  • Chat, Pas de

    (französisch = Katzenschritt)

    Ein seitwärts ausgeführter kleiner Jeté. Ausgangspunkt ist die 5. Position , wobei sich der rechte Fuß hinten befindet. Der Absprung wird mit dem linken Bein ausgeführt und in der Luft leicht gebeugt. Der Blick des Tänzers geht dabei nach rechts. Das rechte Bein wird mit waagrechtem Oberschenkel nach rechts außen geführt, der Unterschenkel aber zeigt wieder nach innen und zwar so, dass die Zehen beinahe die Ferse des gebeugten linken Fußes berühren. Die Landung geschieht auf dem rechten Fuß, der linke Fuß schließt sofort zur 5. Position auf.

  • Ciseaux

    (französisch = Scherensprung)

    Ein Sprungschritt von beiden Beinen auf ein Bein, wobei sich die Beine in der Luft zu einer weiten 2. Position öffnen. Das sieht aus, als ob sich eine Schere öffnet und wieder schließt.

  • Coda

    (italienisch= Schwanz)

    Der abschließende Teil eines Pas de deux.

  • Corps de ballet

    Die Mitglieder der Ballett-Truppe, auch Gruppentänzer genannt - im Gegensatz zu den Solotänzern und -tänzerinnen.

  • CE-Kennzeichnung

    wird auch Konformitätserklärung genannt. Das CE-Kennzeichen besagt lediglich, das ein gerät nicht stört, nicht gestört wird und sicher ist. Allerdings wird durch die CE-Kennzeichnung kein Qualitätsmaßstab erreicht

  • C-Stand

    Stativ mit variabel positionierbaren Beinen, um es an Orte mit extremen Höhenunterschieden anzupassen

  • Cherry Picker

    Verfahrbare, einarmige Arbeitsbühne

  • Corner

    Verbindungselement mit 2 oder mehr Abgängen für Traversenkonstruktionen; teilweise auch mit Abgängen für verschiedene Traversensysteme

  • Crank-O-Vator

    Schweres kurbelstativ auf Rädern

  • Chassè

    Jagen ; Anlaufschritt

  • Changement de pieds

    Gesprungener Wechsel der Füße

  • Charaktertanz

    Tanz in der Tradition von Volkstänzen

  • Choreograf

    Erfinder von Ballettschritten

  • Chorps de ballet

    Gruppentänzer

  • Cou-de-pied

    Hals vom Fuß, Fußposition des Spielbeins

  • Croisé

    Gekreuzt, Körperposition leicht vom Zuschauer abgewandt

  • Cabaletta

    (ital. "cobola", Strophe). Kurzarie mit einer rhythmischen Steigerung.

  • Canzone

    Lyrisches Gesangs- oder Instrumentalstück

  • Capriccio

    Unorthodoxe musikalische Komposition mit überraschenden Ideen und größerer formeller Freiheit.

  • Chanson

    Lyrisches Lied, gesungene Poesie. Im Mittelalter französisches Minnelied. Heute wird die Tradition des Chanson hauptsächlich in Frankreich gepflegt, dabei stehen politische, gefühlvolle oder komische Inhalte im Vordergrund.

  • Chromatik

    Benutzung von nicht zur Grundtonart gehörigen Halbtonschrittten

  • Comédie-ballet

    Mischform aus Schauspiel und Ballett

  • Concertato

    Große Opernszene, in der zumeist im Finale eines Aktes oder der gesamten Oper mehrere Hauptfiguren und eventuell auch der Chor zusammenwirken.

  • Contraalto

    Tiefste Altstimme.

  • Contratenor

    Tiefste Tenorstimme.

  • Couleur locale

    Musikalische Schilderung eines Ortes oder des Lokalkolorits.

  • Countertenor

    Männliche Altstimme

  • Couplet

    Mehrstrophiges Gesangsstück in der Operette

  • Choreograf

    Ein Choreograf (auch Choreograph) ist der Autor einer Choreografie.

  • Chorleiter

    Die Chorleitung ist im engen Sinne die musikalische Führung, das Dirigieren eines Chores auf der Bühne bzw. zu Aufführungszwecken. Sie umfasst in aller Regel auch die stimmliche und musikalisch-sängerische Ausbildung der Chorsänger und die musikalische Leitung der Probenarbeit und bei Aufführungen. Hierüber hinaus ist die Chorleitung oft auch personen-identisch mit der formalen Führung einer Gruppe von Chorsängern im Sinne eines Vereins-Vorstands, nicht jedoch zwingend.

    Im allgemeinen Sinn ist die Chorleitung die Führung eines Chores, einer Gemeinschaft von Menschen, die zusammen singen, durch eine eigens hierfür ausgebildete, oder auch lediglich ambitionierte und talentierte Person.

    Oftmals ist ein Chorleiter oder eine Chorleiterin angestellt, d. h. durch den Chor-Vorstand beauftragt und bezahlt, die musikalische Leitung des Chores auszuüben. In einem solchen Fall werden die Ziele und Statuten des Chores oft nicht durch die Chorleitung bestimmt, sondern durch das geschriebene Vereins-Statut und den Chor-Vorstand, dem der Chorleiter als Angestellter rechenschaftspflichtig ist.

  • Choreografie (Weitergeleitet von Choreograf)

    Choreografie (griech. "Tanzschrift") war ursprünglich die Notation der Bewegungen des Chores im Griechischen Drama und wurde dann zur Aufzeichnung überhaupt von Tanzbewegungen. Heute versteht man darunter in erster Linie die Komposition und Abfolge von Bewegungen beim Tanz, im erweiterten Sinne auch das Inszenieren von Bewegungsabläufen, beispielsweise bei Kampfsportsequenzen im Film. Jede Choreografie ist ein Kunstwerk und reicht vom kurzen Solo- oder Showtanz bis zur mehrstündigen Inszenierung eines Tanztheaterstückes mit vielen Personen und komplexer Handlung.

    Die schriftliche Aufzeichnung von Tanzbewegungen wird heute als Tanznotation bezeichnet.

    Ein Choreograf ist der kreative Gestalter einer Choreografie. Für das Tanztheater ist er gleichzeitig der Regisseur des Stückes (im Film oder Musical arbeitet er mit anderen zusammen), sucht die Musik dazu aus oder läßt sich von einem Musikwerk inspirieren, wie es John Neumeier sehr oft tut, z.B. von der Dritten Symphonie von Gustav Mahler oder von Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion. Oder der Choreograf arbeitet mit einem Komponisten zusammen, der neue Musik für ein bestimmtes Tanzstück schreibt, z.B. auch Neumeier bei seinem Ballett Odyssee mit dem griechischen Komponisten George Couroupos oder Frederick Ashton mit Hans Werner Henze bei Undine oder Sergei Pawlowitsch Djagilew mit Igor Strawinsky für das Ballett Feuervogel. Die berühmtesten klassischen Ballette aus dem 19. Jahrhundert, die überall immer wieder inszeniert und aufgeführt werden, entstammen der überaus fruchtbaren Zusammenarbeit von Marius Petipa und Tschaikowsky. Dazu gehören Schwanensee, Nußknacker, Dornröschen.

    Der Tanz kann ganz abstrakt, reine Form ohne konkreten Inhalt sein, wie besonders George Balanchine es liebte. Sehr oft hat Tanztheater jedoch einen Inhalt. Der kann ebenfalls die schöpferische Gestaltung des Choreografen sein, wie es beim Ausdruckstanz und Modern Dance sehr oft der Fall ist, oder eine literarische Vorlage haben. Beispiele dafür sind das Musical Kiss me, Kate nach der Shakespeare-Komödie Der Widerspenstigen Zähmung, wozu John Cranko wiederum ein Ballett choreografiert hat, oder My fair Lady nach George Bernard Shaws Theaterstück Pygmaleon, die oben erwähnten Ballette und viele andere.

    Seit dem 20. Jahrhundert gibt es auch sehr viele bedeutende Choreografinnen wie z.B. Pina Bausch, denn der Moderne Tanz wurde hauptsächlich durch Frauen zu der vielfältigen, reichen Kunstform, die er am Anfang des 21. Jahrhunderts ist. Es entstehen neue Formen und Namen, z.B. nennt Johann Kresnik seine Stücke Choreographisches Theater.

    Quelle: Artikel "Choreografie"
    In:
    Wikipedia - Die Freie Enzyklopädie.
    Stand: 09.10.2005 Autoren des Artikel.

D

  • Dirigent

    Leiter eines Orchesters oder Chors.

  • Drama

    (griechisch: Handlung) Oberbegriff für jegliche Art von Theaterstücken.

  • Dramaturg

    (von griechisch dramaturgos: Dramendichter), in der antike der Verfasser eines Dramas, der es zugleich zur Aufführung brachte.

    Dramaturgie nennt man die Kunst der Handlungsführung im Drama, gleichzeitig ist sie der Begriff für die handwerkliche Lehre vom Bau des Dramas. Die älteste Dramaturgie schuf der griechische Philosoph Aristoteles, der in seiner „Poetik" genaue Beschreibungen über Sinn und Aufgaben der griechischen Tragödie gibt und die Mittel nennt, mit denen sie arbeiten muß. Dramaturgische Lehrbücher kannte auch das indische Theater. In Deutschland sind die bekanntesten, noch heute lesenswerten Dramaturgien: Gotthold Ephraim Lessings „Hamburgische Dramaturgie" (in erster Linie Theaterkritiken, die aber eine Fülle von grundsätzlichen Erkenntnissen über das Wesen des Dramas enthalten) und Gustav Freytags „Technik des Dramas" (1863).

  • DB (Dezibel)

    Maß für Unterschiede bei Signalpegeln, Schalldruck, Lautstärke usw. Es werden Größenverhältnisse bezogen auf eine Größe mit dB beschrieben.

  • Deus ex machina

    Bezeichnung für Figur (manchmal auch Ereignis), die überraschende Wendung in einem bis dahin unlösbar erschienenen Konflikt herbeiführt (vgl. z.B. Apotheose Jupiters im dritten Akt von Kleists „Amphitryon")

  • Dokumentarisches Theater

    Form des politischen > Dramas der 60er Jahre, das in einer Art Reportage Material zu brisanten politischen Themen in mehr oder weniger unveränderter Form auf die Bühne bringt; Ziel: Diskussion über politische Themen anregen; Beispiel: Hochhuth, „Der Stellvertreter", Kipphardt, „In der Sache J. Robert Oppenheimer"

  • Drehbühne

    Kreisförmiger, drehbarer Teil des Bühnenbodens, oft mit einem Durchmesser in Portalbreite, in der Mitte der Bühne fest eingebaut oder als Plattform auflegbar (Drehscheibe). Eine Drehbühne hat schon Leonardo da Vinci 1490 entworfen, dem japanischen Kabuki-Theater war sie seit dem 17. Jahrhundert geläufig, für das europäische Theater wurde sie 1896 in München neu entwickelt. Ursprünglich eingeführt, um den schwerfälligen illusionistischen Ausstattungsbühnen des 19. Jahrhunderts schnellere Szenenverwandlungen zu ermöglichen, wurde schon von Max Reinhardt ihr spieltechnischer Reiz erkann

  • Dimmer

    Gerät zur Steuerung der Leistung und damit der Helligkeit von Leuchten und Scheinwerfern. Eine deutliche Verringerung der Helligkeit reduziert meist auch die Farbtemperatur.

  • Dekoration

    1.) Man spricht auch von „gesprochener Dekoration", d. h. wenn der Text der Dichtung so angelegt ist, daß er die (nicht sichtbare) Dekoration in der Phantasie der Zuschauer wachruft.

    2.) (lat. decorare = schmücken), die Wirklichkeit vortäuschende oder den Inszenierungsstil eines Bühnenwerkes unterstreichende Ausstattung des Bühnenraumes. Kommt in allen Variationen vor - von naturgetreuer Nachbildung in plastischen Kulissen über neutrale Vorhänge und projizierte Bilder bis zu bloßer Andeutung des Figürlichen und absolutem Licht-Spiel raffinierter Beleuchtung.

  • Deus ex Machina

    Der Gott aus der Maschine (wörtlich übersetzt), d. h. die göttliche Instanz, die im letzten Augenblick vor einer Katastrophe oder einer tragischen Entwicklung durch ihr Eingreifen alles zum Guten wendet. Er findet sich bereits in der antiken Tragödie, besonders bei Euripides, wo der Gott auf einer Flugmaschine erschien.

  • Da capo

    (ital. = von Anfang), Beifallsruf, der den Wunsch des Publikums nach Wiederholung besonders beliebter und eindrucksvoll vorgetragener Szenen oder Arien ausdrückt.

  • Debüt

    (frz. debut = Anfang), erstes öffentliches Auftreten eines Bühnenkünstlers, Filmschauspielers oder Sängers. Heute auch die erste Veröffentlichung eines Dichtwerks.

  • Deuteragonist

    (griech. = deu-teragonistes), der zweite Schauspieler des antiken Dramas.

  • Dialog

    (griech. dialogos = Unterredung), Zwiegespräch zwischen zwei Schauspielern und Wechselreden zu mehreren.

  • Didaktik

    (griech. didaskein — lehren), Lehrdichtung zur Wiedergabe wissenschaftlicher und philosophischer Erkenntnisse in künstlerischer Form.

  • Dionysien

    Frühlingsfeste zu Ehren des Gottes Dionysos im klassischen Athen.

  • Dithyrambus

    (griech. dithyrambos), antikes Reigenlied.

  • Didaktik

    (griech. didaskein — lehren), Lehrdichtung zur Wiedergabe wissenschaftlicher und philosophischer Erkenntnisse in künstlerischer Form.

  • Dedolight

    kleiner Multischeinwerfer mit 12 Volt bis 100 Watt oder 24 Volt bis 150 Watt mit Spottvorsatzlinse, - Irisblende, und Blendschieber-Anbausatz.

  • Dia

    Kurzbezeichnung für Diapositiv. Durchsichtige, photografische Bildvorlage, die mittels eines - Diaprojektors vergrößert auf eine Leinwand oder andere Bildfläche geworfen wird.

  • Diaprojektor

    Projektionsgerät zum vergrößern eines - Dias. Gängige Rahmengrößen sind: 5x5cm (24x36mm, Kleinbildvormat), 7x7cm (Mittelvormat). Für Dias im Theaterbereich: 13x13, 18x18 und 24x24cm.

  • Dichroitische Filter

    - Interferenz-Filter. Sie lassen je nach der aufgedampften optischen Schicht eine bestimmte Lichtfarbe durch. Die anderen Farben werden reflektiert.

  • Digitaldimmer

    Lichtsteuergerät, bei dem der Zündzeitpunkt des Leistungsteils durch ein digitales System (Dimmerprozessor) berechnet wird. Meist stehen diverse Sonderfunktionen zur Verfügung, wie z.B. Kennlinienumschaltung für verschiedene Lampentypen oder Durchschalten der vollen Sinusspannung bei einer vorgegebenen Ansteuerschwelle. Die Auflösung des Signals kann bis zu 12 Bits betragen, was 4096 Schritte zwischen 0 und 100 % bedeutet. Die Ansteuerung erfolgt meist ebenfalls digital, z.B. über - DMX 512 oder Ethernet.

  • Dimerkurve, Dimmerkennlinie

    Da die Helligkeit der üblichen Lichtquellen nicht linear mit der Versorgungsspanung zunimmt ist eine Korrektur nötig, um trotzdem eine lineare Ansteuerung zu erhalten (d.h., die Lampenhelligkeit nimmt bei gleichmäßiger Vergrößerung der Steuerspannung ebenfalls gleichmäßig zu). Diese Kurrekturkurve wird Dimmerkurve oder auch Dimmerkennlinie genannt. Für nicht, oder nur schlecht verstellbare Lichtquellen (z.B. - HMI Lampen gibt es die sogenannte Schaltkennlinie,d.h., der Dimmer wird entweder nicht oder voll angesteuert.

  • Dimmerraum

    Raum in dem die Lastteile (Dimmer), meistens in Schränken angeordnet, aufgestellt sind.

  • DIN

    Abkürzung für Deutsche Industrie Norm

  • Dinolight

    Unterschiedliche Kombinationen von - Par 64 Lampen (1000Watt) mit 12 oder 24 KW

  • DMX 512

    (DMX = Digital multiplexing) International anerkannter Standart der - USITT zur digitalen Übertragung von Signalen für Dimmer und Steuergeräte, basierend auf dem Standart EIA RS-485. Über ein abgeschirmtes zweiadriges Kabel werden bis zu 512 Dimmerwerte verzögerungsfrei übertragen. Die Auflösung pro Keis beträgt dabei 8 Bits, d.h. es sind 256 Helligkeitsstufen möglich. DMX 512 ist auch der Standart zur Ansteuerung von - Farbwechslern und - Movinglights, wobei die übertragenen Signale zur Ansteuerung der Scheinwerferposition, Farben, usw. verwendet werden. Dei genaue Bezeichnung für das seit 1990 allgemein verwendete Protokoll ist DMX 512/1990. In Vorbereitung ist eine Erweiterung dieses Signals unter der Bezeichnung DMX-512/2000. Dieses Datenübertragungprotokoll wird in der DIN 56930-2 beschrieben.

  • Dulling Spray

    engl.: stumpf machendes Spray, Sprühwachs gegen Reflexe auf Gegenständen in den Farben weiß, schwarz oder transparent.

  • Danseur, Danseuse

    (französisch = Tänzer und Tänzerin)

    Kann mit Adjektiven wie Danseur caractère (Charaktertänzer) oder Danseur noble (Tänzer einer Prinzenrolle) verbunden werden.

  • Demi-caractère

    (französisch = Halbcharakter)

    Eine Art von Tanz im Ballett, die für einen bestimmten Typ oder eine Rolle charakteristische Bewegungen verwendet.

  • Divertissement

    (französisch = Unterhaltung)

    Ursprünglich die Tanz- und Gesangseinlage in Bühnenwerken. Sie erscheinen gewöhnlich in den Akten oder am Schluss eines Balletts. Divertissements werden auch für ein tänzerisches Konzertprogramm arrangierte Folgen von Soli, Pas de deux und kleineren Gruppentänzen genannt.

  • DIN-Farbenkarte

    Das Ziel der DIN-Farbenkarte soll ein empfindungsgemäß möglichst gleichabständiges Farbsystem sein, das auf den Begriffen Buntton T (24 Teile), Sättigungsstufe S und Dunkelstufe D (ideales Schwarz = 10; ideales Weiß = 0; logarithmische Aufteilung) aufbaut . Eine wichtige Vereinfachung ist,daß die S-Linien im Farbdiagramm in allen Helligkeitsebenen konstant bleiben (im Gegensatz zu den entsprechenden C-Linien des Munsell-Systems).

    Im DIN-Farbsystem wird als Farbzeichen die Zusammenstellung der drei Maßzahlen Buntton T, Sättigungsstufe S und Dunkelstufe D angegeben, jeweils durch einen Doppelpunkt getrennt. Für ein bestimtes Grün lautet das Farbzeichen dann z.B. 22,5 : 3,2 : 1,7.

  • DC

    Abkürzung für Direct Current (engl.) = Gleichstrom

  • Demultiplexer

    Konverter, der das digitale DMX Signal in eine analoge Spannung umwandelt

  • Dimmerkurve

    Die Helligkeit von Lichtquellen ist nicht linear im Gegensatz zur Ansteuerung eines Dimmers; daher muß eine Korrekturkurve (die sog. Dimmerkurve) helfen, diese Linearität wiederherzustellen. Bei geräten die konstanten Strom benötigen, gibt es eine sogenannte Schaltkennlinie, die gewährleistet, das entweder maximale oder gar keine Ansteuerung erfolgt

  • Drehstrom

    Drei um 120° phasenverschobene und verkettete Wechselspannungen

  • Drop-Arm

    Stahrohr-Verlängerung, die es ermöglicht, die Höhe von Scheinwerfern zu variieren

  • Dynamische Last

    Zusätzliche Belastung, die durch Bewegungs- und Geschwindigkeitsänderung auf eine Konstruktion wirkt

  • Danseur-premier

    Erster Tänzer, Solist

  • Dégagé

    Befreit, ähnlich battement tendu

  • Demie-plie

    Halbe Kniebeuge

  • Demie-pointe

    Halbe Spitze

  • Derriére

    Nach hinten

  • Dessous

    Unter

  • Dessus

    Über

  • Devant

    Nach vorne

  • Développé

    Entfalten, langsames Erheben des Spielbeins in große Höhe

  • Divertissement

    Teil eines Handlungsballetts

  • DMX 512

    Engl.: DMX = Digital Multiplexed Transmission =Digitale Multiplex-Übertragung. Das DMX-512-Protokoll wurde 1986 von der USITT entwickelt und 1990 genormt. Es hat sich zum allgemienen Standard für die Übertragung von Steuerbefehlen in der Bühnen- Effektbeleuchtung entwickelt. Das Protokoll überträgt bis zu 512 Steuerkanäle im Zeitmultiplex-Verfahren auf einer abgeschirmten Zweidraht-Leitung (NF-Kabel). Jeder Kanal wird mit 8bit Datenbreite gesendet, somit kann jeder Kanal 256 verschiedene Werte darstellen. DMX 512 wird heutzutage bei Dimmer, Switchpacks, Motorzügen, Scannern und Movingheads aber auch Nebelmaschinen oder Lasern verwendet.

  • Durchlauf / Durchlaufprobe

    Probenlauf von Produktionen.

    Probe eines längeren Szenenabschnitts oder eines ganzen Stücks ohne Unterbrechung.

  • Diatonik

    Tonsystem, in dem die Oktave in eine bestimmte Abfolge von fünf Ganz- und zwei Halbtönen unterteilt ist. Die sich daraus ergebenen Tonreihen (Skalen) , wie Dur-, Moll- und Kirchentonarten bilden die Grundlage der europäischen Musik.

  • Dissonanz

    Unharmonischer Klang mehrerer Töne, die dadurch eine Spannung in der Komposition auslösen.

  • Divertissement

    Gesangs- und Tanzeinlagen in französischen Schauspielen und Opern.

  • Dramma giocoso

    siehe Opera buffa

  • Dramma per musica

    siehe Opera seria

  • Duett

    Gesangsstück für zwei Solostimmen mit instrumentaler Begleitung.

  • Dur

    Dur und Moll - Tongeschlechter, die mit einem Grundton, die Tonart des Musikstückes festlegen, (z.B. C-Dur). Durtonarten haben eine klare, strahlende Grundstimmung.

  • Dramaturg

    Ein Dramaturg (griechisch so viel wie Schauspielmacher) ist ein Mensch, der sich mit der Auswahl und Bearbeitung von dramatischen Texten wie Theaterstücken und Hörspielen beschäftigt.

    Typischerweise arbeitet ein Dramaturg für ein Theater oder die Hörspielredaktion einer Hörfunkanstalt. Er wählt die Stücke (mit) aus, die das Theater auf die Bühne bringt bzw. die Rundfunkanstalt produziert und sendet. Außerdem ist er an der Überarbeitung der Texte beteiligt, bis die Bühnenfassung bzw. das produktionsreife Manuskript steht. Daneben verfasst er häufig Pressetexte, Programmhefte u.ä., muss sich manchmal um die Rechte an Texten kümmern sowie Veranstaltungen organisieren und andere administrative Aufgaben übernehmen.

E

  • Ensemble

    (französisch: miteinander, zugleich) die gesamte Schauspielertruppe beim Theater.

  • Eiserner Vorhang

    Schutzvorhang. "Der Eiserne" ist kein Vorhang, sondern ein großes Metalltor, das sich im Brandfalle von oben vor dem Hauptvorhang absenkt. Er trennt damit den Zuschauerraum vom Bühnenraum feuerhemmend und rauchdicht und wird, um eine Erwärmung zu verzögern, von oben mit Wasser berieselt. In Österreich nach dem Brand des Ringtheaters in Wien seit 1882 gesetzlich vorgeschrieben, in Deutschland ist diese Vorrichtung nach mehreren Theaterbränden seit 1889 ebenfalls Pflicht.

  • En suite

    "in ununterbrochener Folge". Kommerzielle Großstadttheater spielen eine Inszenierung en suite, um den Publikumszulauf bestmöglich zu nutzen, die laufenden Vorstellungskosten so niedrig wie möglich zu halten und die Investitionen der Herstellung so schnell wie möglich aufzuwiegen und durch die Kasseneinnahmen schließlich zu übertreffen. Das Gegenteil ist der Repertoire-Spielplan.

  • Erstaufführung

    Erste Aufführung eines schon uraufgeführten Werkes in einer anderen Sprache oder in einem anderen Land. Manchmal wird auch die erste Aufführung an einem Ort oder einem Theater mit der Bezeichnung geschmückt.

  • Extempore

    Kurze Textimprovisation. Während das Stegreifspiel einen nur in groben Umrissen im Szenarium festgelegten Spielablauf improvisierend ausgestaltet, setzt das Extempore eine sprachliche Fixierung der Aufführung voraus, von der es überraschend abweicht. Das Extempore bezeichnet einen zusätzlichen Einfall und eine bewußt gesetzte Pointe aus dem Augenblick heraus (ex tempore).

  • Epilog

    (griech. epilogos = Nachrede), früher eine abschließende Betrachtung nach abgespielter Handlung, oft in Form einer poetischen Anrede an das Publikum besonders bei Shakespeare.

    Gegenstück zum Prolog (siehe dort). Wie dieser ein Schauspiel einleiten kann, so kann jener es beschließen.

  • Exposition

    (lat. expositio = Darlegung), der Auftakt eines Theaterstückes, in welchem sich das Thema bereits keimhaft andeutet und die Handlung in Bewegung gesetzt wird.

  • Ekloge

    (griech. = Auswahl),ländliche Idylle oder Hirtengedicht.

  • Ensemble

    (frz.), alle für eine bestimmte Zeit an ein und dasselbe Theater fest engagierten Regisseure, Schauspieler, Sänger, Tänzer, Chormitglieder, Souffleure und Inspizienten, die in ihrer Gesamtheit das künstlerische Personal bilden.

  • Epeisodion

    (griech. = Einschaltung), Urform des Dialogs im griechischen Drama.

  • Exodos

    (griech. = Ausgang, Abzug), Abgangslied des griechischen Chors in der antiken Tragödie.

  • Epos

    wörtlich »Gesagtes«; Dichtart, die das Geschehen erzählt, also nicht sichtbar werden läßt wie das Drama. »Episches Drama« ist daher ein Widerspruch in sich selbst; denn im Drama soll das Geschehen nicht berichtet, sondern handlungsmäßig dargestellt werden.

  • Expressionismus

    (freilich unzulänglich) mit »Ausdruckskunst« zu verdeutschen. In der Dichtung der vor dem ersten Weltkrieg begonnene Versuch, die locker gewordene Sprache wieder zu festigen und zu ballen, die angeblich abgegriffenen Wörter durch kräftige Neubildungen zu ersetzen; führte bald zum bloßen Stammel-und Schreistil. Gleichzeitig wollte man bisher unbekannte Seelengebiete dichterisch Ausdruck gewinnen lassen; und zwar ganz einzelpersönlich und ichbezogen wie gesamtheitlich und massenmäßig. Ein wirklich expressionistisches Drama, das seinen Namen mit Recht trüge, hat es nie gegeben. Wohl aber einen expressiven Stil.

  • Effektlaufwerk

    Bewegliche Effekte, die in der Projektionstechnik eingesetzt werden. z.B. Goborotator für Wellen-, Feuer- oder Wolkenbewegung.

  • Einleuchten von Scheinwerfern

    Abrichten von Scheinwerfern auf eine ausgewählte Position. Es beinhaltet Leuchtrichtung, Größe, Form, Schärfe und Farbe des abgestrahlten Lichts.

  • Einseitige Sockelung

    Festkörperlampen und Brenner mit nur einem mechanischen Verbindungsteil zur Halterung. In dem Sockel werden die stromführenden Teile elektrisch isoliert voneinander geführt.

  • Elektrische Entladung

    Elektrischer Ladungsausgleich zwischen entgegengesetzt aufgeladenen Körpern.

  • Ellipsenspiegel

    Aluminiumreflektor mit elliptischem Querschnitt

  • Ellipsenspiegelscheinwerfer

    Bezeichnung für einen - Profilscheinwerfer. Der Strahlengang wurde über einen Aluminiumreflektor in Ellipsenform zum zweiten Brennpunkt geleitet.

  • Emitter

    Teil eines Transistors, der als Elektronenquelle dient.

  • Entladungslampe

    Enladungslampen sind Leuchtmittel, bei denen die Lichtabstrahlung durch eine elektrische Entladung von Gasförmigen, flüssigen oder festen Stoffen für die Lichterzeugunug verwendet wird. Das Funktionsprinzip der Entladungslampe beruht auf dem Effektz der Elektroluminiszens. Das Spektrum der enstehenden Strahlung wird durch Auswahl und Zusammensatzung der anzuregenden Komponenten bestimmt. Entladungslampen senden bei niedrigem Innendruch Linienspektren asu; mit zunehmendem Druck durch Themperaturerhöhung tritt eine Linienverbreiterung und schließlich praktisch ein kontinuirliches Spektrum auf. Von der Glühlampe unterscheiden sich Entladungslampen durch ihr tageslichähnluches Spektrum, hohe Lichtasubeute (bis zu 4-fach höher als Glühlampne), hohe Leuchtdichte und geringe mechanische Empfindlichkeit. Entladungslampen benötigen nach dem Zünden bis zu 4 Minuten, bis die volle Lichtleistung erreicht wird. Für den Betrieb von Entladungslampen sind ein geeigneter Strombegrenzer (Ballast) und ein Zündgerät erforderlich. Der Oberbegriff Entladungslampe umfasst die Konstruktionsformen: Niederdrucklampe, Hochdrucklampe, Niederdruck-Leuchstofflampe, Natriumdampf-Niederdrucklampe, Natriumdampf-Hochdrucklampe, Halogen-Metalldampflampe und Xenonlampe.

  • EVG

    Abkürzung für elektronisches Vorschaltgerät

  • Ecarté

    (französisch = abgelegen, entfernt)

    Eine Körperposition, die schräg zum Zuschauer gerichtet ist, wobei sich das vordere Bein näher beim Publikum befindet. Positionen, die sich auf das Verhältnis vom Tänzer-Körper und Publikum beziehen, sind zum Beispiel de face, croisé und effacé.

  • Elevation

    (französisch = Erhebung)

    Die Fähigkeit des Tänzers in die Luft zu springen und sich in der Luft zu bewegen. Die Elevation ist als Sprungkraft vom Ballon eines Tänzers zu unterscheiden, der ihn befähigt, kurz in der Luft zu bleiben.

  • Entrechat

    (französisch= Kreuzsprung)

    Im Ballett ein senkrechter Sprung aus der 5. Position mit gestreckten Füßen. Die Füße werden mehrfach in der Luft gekreuzt - gelandet wird wieder in der 5. Position.

  • Epaulement

    (französisch = schultern, Gewehr anlegen)

    Die korrekte Schulterhaltung im Ballett.

  • Equilibre

    (französisch = Gleichgewicht)

    Die Fähigkeit Balance oder eine Pose zu halten.

  • Exercice

    (französisch = Übung)

    Im Ballett das jeden Tag stattfindende Training, nicht zu verwechseln mit dem Englischen Exercise für alle Bewegungsübungen.

  • Einschaltstrom

    Ist eine Stromspitze die oberhalb des Nennstroms liegt. Sie tritt beim einschalten elektrischer Geräte auf

  • Easy Lift

    Schweres Kurbelstativ mit Rollen und Abspannmöglichkeit; mit einer Höhe von bis zu 6m; max. Tragkraft: 60kg

  • Echappé

    Geflüchtet ; Sprung aus einer geschlossenen Position in eine offene gelandet

  • Effacé

    Körperposition leicht vom Zuschauer weggedreht

  • Elévation

    Sprungvermögen

  • En arriére

    Rückwärts

  • En avant

    Vorwärts

  • En croix

    Im Kreuz

  • En dedans

    Über außen

  • En dehors

    Über innen

  • En face

    Blick direkt nach vorne

  • En tournant

    Drehend

  • Enchaînement

    Verbundene Schrittfolge

F

  • Farbtemperatur

    Die Farbtemperatur einer beliebigen Strahlungsquelle ist definiert als die Temperatur (in Kelvin) eines Schwarzen Körpers oder Planckschen Strahlers, dessen Strahlung die gleiche Farbart hat wie die Strahlungsquelle. Die Werte sind häufig nur ähnlichste Farbtemperaturen, da der Schwarze Körper nicht jede beliebige Farbart annehmen kann.

    Die gebräuchlichen Lampen besitzen Farbtemperaturen in den Größenordnungen von unter 3.300 Kelvin (warmweiß), 3.300 bis 5.300 Kelvin (neutralweiß) bis über 5.300 Kelvin (tageslichtweiß).

  • Fluter

    Flächenleuchte mit einem Reflektor zur weichen, weitwinkligen Lichtverteilung.

  • Farce

    (frz. = Ausfüllung), anfänglich komische Einlagen oder Zwischenspiele in Mysterien- und Fastnachtsspielen. Entstanden aus der »epitre farcie« des geistlichen Dramas.

  • Fragment

    (lat. fragmentum), vom Dichter unvollständig gelassenes oder auch bruchstückhaft überliefertes Werk.

  • Fronleichnamsspiel

    aus spätmittelalterlichen Fronleichnamsprozessionen hervorgegangene Abart des geistlichen Dramas. Siehe auch Calderons »autos sacramentales«.

  • Farbe

    Physikalische Definition: Licht mit Wellenlängen im sichtbaren Bereich von ca. 400 bis ca. 700 nm.

  • Farbempfindung

    Bewustseinserregung durch die Wahrnehmung eines farbigen Lichts.

  • Farbenlehre

    Theorie über das verstehen der Farben. Grundlegende Farblehren stammen von Newton und Goethe. Aktuell und verständlich ist die Farblehre von Harald Küppers.

  • Farbtemperaturmesser

    Meßgerät zur Kontrolle der - Farbtemperatur von künstlichen Lichtquellen.

  • Farbverlauf

    Sättigungsverlauf einer farbe von einem freien Ausgangswert in Richtung einer anderen Farbe oder in Richtung Schwarzweiß.

  • Farbwechsler

    Vorrichtung für manuellen oder elektrischen Farbwechsel bei Scheinwerfern. - Farbrad, - Farbscroller

  • Farbwiedergabe

    Die Bewertung der Wiedergabe einer Farbe bezieht sich immer auf die Lichtart, in welcher die Farbe beurteilt wird. Alle Materialier haben eine Körperfarbe, eine eigene Farbgebung. Ein blauer Stoff wir z.B. als blau empfunden, da die blaue Körperfarbe nur die blauen Anteile der Lichtstrahlen der benützten Leuchtquelle reflektiert. Die andersfarbigen Lichtstrahlen werden von dem blauen Stoff absorbiert.

  • Farbwiedergabeindex

    Die Wiedergabeeigenschaften einer Farbe werden durch einen Farbwiedergabeindex (Ra) bestimmt.

  • Farbwirkung

    Auswirkung von Farben auf die verschiedenen Wahrnehmungsebeben.

  • Fassung

    Mechanische Halterung mit stromzuführung in Scheinwerfern oder anderen Beleuchtungskörpern für - Glüh- oder Entladungslampen.

  • Festkörperlampe

    - Glühlampe

  • Filament

    Glühfaden und Glühwendel in Festkörperlampen

  • Filter

    Glas- oder Kunststoffscheiben, die entsprechend ihrer Körpereigenschaften das Ursprungslicht in seiner Farbe und Richtung verändern.

  • Flächenleuchte

    Fluter oder Strahler mit einfachem Scheinwerfergehäuse und Rinnenreflektor, mit asymmetrischer oder symmetrischer Lichtreflexion. Als Lichtquelle wird meist eine Quarz- - Halogenlampe eingesetzt (Halogenstab).

  • Flickern

    Flickern oder Fimmern einer einer elektrischen Bogenentladung mit Wechselspannung entsteht durch die Netztfrequenz. In der Sekunde verlöscht und zündet die Lampe 100-120 mal. Für das menschliche Auge ist dieser Effekt kaum wahrnehmbar, doch in Verbindung mit Film- und Videoaufnahmen sehr störend. Mit elektronischen Vorschaltgeräten kann hier Abhilfe geschaffen werden.

  • Floppi Flag

    Nach dem Material Fuorit benanntes Leuchtphänomen, daß sich je nach Lichteinstrahlung bei verschiedenen Stoffen beobachten lässt. Wie bei der - Phosphoreszenz sind die Kristallphosphore die Träger für die Wellenbestrahlung. Der Leuchtbelag emittiert während der Bestrahlung durch ultraviolettes Licht eine der Konsistenz der Kristallphosphore entsprechende Lichtfarbe geringer Intensität. Bleibt diese aus, findet kein Nachleuchten statt.

  • Fluoreszenslicht

    Eigenschafft bestimmter Stoffe, bei Bestrahlung durch Licht-, Röntgen- oder Kathodenstrahlen selbst zu leuchten.

  • Fluxlight

    Flicherfreies, mit 56 KHz betriebenes Leuchtstoffröhrensystem mit hohem Wirkungsgrad. 6 Lampen, regelbar bis auf 10% der Lampenspannung.

  • Fokussieren

    Einleuchten der Scheinwerfer in eine bestimmte Richtung und Bestimmung des Lichtaustritts.

  • Fresnel-Linse

    Nach dem französischen Ingenieur und Physiker Augustin Jean Fresnel benannte Linse aus Glas oder Kunststoff, auch Stufenlinse, bei der die Brechung der Lichtstrahlen auf einzelne sägezahnförmig angeordnete Ringe aufgeteilt ist.

  • Fresnel - Scheinwerfer

    Scheinwerfer mit einer Stufenlinse (= Fresnel-Linse). Die Vergenzänderung erfolgt darin durch verschieben des Lichtträgers zu der Linse hin oder von der Linse weg. Das abgestrahlte Licht ist gerichtet und weichgezeichnet.

  • Frost

    Bezeichnung für eine geätzte Glasscheibe oder matte Kunststofffolie, die das Licht aus seiner Ursprungsrichtung sehr stark ablenkt und streut.

  • Frostfilter

    - Diffusionsfilter

  • Fußrampe

    Lichtposition vorne an der Theaterrampe, meist in Form aneinandergereihter - Glühlampen, - Refrektorlampen oder - Leuchtstoflampen, oft 3 oder 4-farbig ausgelegt.

  • Fünf Positionen im akademischen Ballett

    In der 1. Position bilden beide vollkommen auswärts gedrehten Füße eine ununterbrochene gerade Linie – die Fersen stoßen hier aneinander.

    In der 2. Position bilden beide Füße ebenfalls eine gerade Linie – mit einem Schrittabstand zwischen beiden Fersen.

    In der 3. Position stehen beide Füße parallel und in entgegengesetzte Richtung zeigend hintereinander – die Ferse des hinteren Fußes schmiegt sich dabei in die mittlere Höhlung des Vorderfußes.

    Die 4. Position ist wie die 2. Position eine offene Position, wobei beide Füße parallel und in entgegengesetzte Richtung zeigend hintereinander stehen, mit einem Abstand von etwa einem Schritt.

    In der 5. Position stehen beide Füße parallel und in entgegengesetzte Richtungen zeigend exakt hintereinander, wobei die Spitzen und Fersen der beiden Füße einander berühren.

  • Fouetté

    (französisch = peitschen)

    Ein peitschend - rotierende Bewegung des Spielbeins aus dem Knie.

  • Farbenordnung

    Ein Farbsystem zur Klassifizierung von Farben; Helligkeit, Buntton und Sättigung eignen sich beispielsweise als Ordnungskriterien

  • Farbfilter

    Ein klar durchsichtiges, von ebenen parallelen Flächen begrenztes Objekt wird Farbfilter genannt. Die lichtverändernde Eigenschaft des Filters wird durch dessen spektrale Transmissionskurve bzw. dessen Reintransmissionsgrad bestimmt.

  • Fader

    Elektronik bzw. Regler zum weichen ein- und ausblenden; meist mittel Schiebepotentiometer (Schieberegler)

  • FI Schutzschalter (RCD)

    "Residual Protective Device"

    Abkürzung für Fehlerstromschalter; unterbricht den Stromkreis, wenn die Summe der zufliessenden Ströme ungleich der Summe der abfliessenden Ströme ist. Dient dem Personenschutz (30mA Auslösestrom)

  • Fliegen

    Umgangssprachlicher Bezeichnung für Traversensysteme die mittels Tragemitteln an temporären oder auch festen hängepunkten aufgehängt sind

  • Farandole

    Provenzalischer Kolonnentanz im 6/8 Takt

  • Fermé

    Geschlossen

  • Fondu

    Schmelzend

  • Fouetté en tournant

    Pirouettenart

  • Frappé

    Getroffen

  • Foyers

    Foyers sind Empfangs- und Pausenräume für Besucher.

  • Falsett

    Hohe Männerstimme - Kopfstimme, mit der auch Männer Alt- oder sogar Sopranlagen singen können./ Falstettstimme

  • Fanfare

    Kurze signalartige musikalische Phrase, deren Melodie von Blechblasinstrumenten getragen wird. Bekannte Fanfaren sind beispielsweise in den Opern Aida und Fidelio zu hören.

  • Favola in musia

    Frühe italienische Opern

  • forte, fortissimo, fortefortissimo

    (ital.stark, sehr stark, äußerst stark) Angabe der Lautstärke, in der ein Musikstück gespielt werden soll.

  • Fuge

    Der Fugensatz, nach strengen Regeln polyphon komponiert, war in der Zeit von 1650 bis 1750 besonders beliebt. Dabei kommen ein oder mehrere Themen in den verschiedenen Stimmen nacheinander wiederholt vor.

G

  • Gage

    Entlohnung der Künstler, besonders der Schauspieler, Sänger, Musiker usw. Bei Spitzenkünstlern wird Gage für jedes Auftreten vereinbart.

  • Gala-Vorstellung

    Festliche Vorstellung einer Theateraufführung aus besonderem Anlaß.

  • Generalprobe

    letzte Probe vor einer Premiere; findet unter Aufführungsbedingungen statt.

  • Gobo

    Maske oder Blende, die - in einen speziellen Scheinwerfer geschoben - eine Projektion ermöglicht. Gobos aus Glas ergeben (farbige) Diaprojektionen, Gobos aus Metall ergeben Schattenprojektionen. Ugs. wird auch die Kombination aus Scheinwerfer und Maske Gobo genannt.

  • Guckkastenbühne

    Von den Schaubuden auf Jahrmärkten abgeleiteter Begriff für die italienische Kulissenbühne des 17. Jahrhunderts. Frühestes Beispiel: das Teatro Farnese des Architekten Giovanni Battista Aleotti 1619 in Parma.

  • Gaffa Tape

    Klebeband für die Bühne, welches sich ohne Rückstände wieder entfernen lässt. In unterschiedlichen Farben erhältlich.

  • Gasentladungslampe

    - Entladungslampe

  • Glasfarbscheiben

    eingefärbtes Glas.Aufgrung der thermischen Ausdehnung werden Glasfarbscheiben vor heißen Lichtquellen in Streifen geschnitten und zu einer Einheit zusammengestezt. Farbgläser können näher an an einer Lichtquelle positioniert werden als Farbfilter in Kunststoffausführung, da sie höhere Temperaturen aushalten.

  • Glasfaser

    Sammelbegriff für zu Fasern verarbeitetes Glas mit Durchmessern zwischen 0,1 mm und wenigen Tausendstel-mm. es wird zwischen Isolierglasfasern und Textilglasfasern unterschieden: Isolierglasfaser wird zur Isolierung gegen Wärme, Kälte und Schall verwendet. Bei der Herstellung verfilzen die einzelnen Faserstücke miteinander. Man spricht auch von Glaswolle. Textilglasfaser: geschmolzene Glasfasern mit meist kreisrundem Querschnitt, die zu Gewebe verarbeitet und zur Wärmeisolierung verwendet werden. In der Lichttechnik findet dieses Gewebe Anwendung bei der Abdeckung von Streulicht. In der Bühnenbildgestaltung werden nichtbrennbare Glasfaserstoffe auch zu Dekorationszwecken verwendet. Lichtleiter-Glasfaser: Glasfasern die zu einem Bündel zusamengefasst werden um licht zu leiten.

  • Glühlampe

    Auch Festkörperlampe: Lichtemitter aus einem - Wolfram-Filament

  • Grauglas

    Filterglas für Durchblick in eine helle Lichtquelle.

  • Graukeil

    mechanische Verdunkelungsblende für Tageslichtprojektoren in Form von einer oder zwei Glasplatten, die mit einem Grau-schwarz-Verlauf vor einer lichtquelle bewegt werden.

  • Grenztemperatuur

    Höchstgrenze der thermischen Belastung eines Materials

  • Grundfarben

    Elementare Farben für ein Fachgebiet-

    -Urfarben: Farben der Sehzapfen, Violettblau - Grün - Orangerot.

    Additive Grundfarben: Orangerot - Grün - Violettblau (RGB)

    - Subtrakive Grundfarben: Cyanblau - Magentarot - Gelb (CMY)

  • Grand Jeté

    (französisch)

    Ein großer Sprung, wobei das Bein bis zu einem Winkel von 180° herausgeschleudert wird (Spagat); ähnlich einer Flugbewegung.

  • Grand Pas

    Die Nummernfolge im Ballett, bestehend aus:

    1. Entrée für Ballerina

    2. Premier danseur (ein männlicher Solist an der Spitze einer Kompanie) oder Première danseuse (ein weiblicher Solist an der Spitze der Kompanie)

    3. Corps de Ballett: die Mitglieder der Balletttruppe treten gemeinsam auf, Gruppentänzer

    4. Adagio: der Mittelteil des klassischen Balletts

    5. Einzelne Variationen

    6. Coda: Der abschließende Teil eines mehrteiligen Gruppentanzes oder Folgen von Soli oder Pas de deux (dramatisch akzentuierte Szene).

  • Gleichstrom

    Strom, dessen Polarität zeitlich unverändert bleibt und bedingt durch eine Gleichspannung nur in eine Richtung fließt

  • Ground Support

    Ground Support ist der englische Name für Traversenlift. Er dient als Stütze für Traversenkonstruktionen, wobei die Konstruktion am Boden montiert und anschließend mit Hilfe des Ground Supports in Arbeitshöhe gefahren wird.

  • Genie

    Lastenlift/Materiallift mit hoher Belastbarkeit bis zu 363kg bei 6m oder 295kg bei 7,4m; Ausführung auch als elektrisch angetriebener Personenlift für eine Person mit einer maximalen Plattformhöhe von 14,4m

  • Gizmo

    Lastaufnahme-Adapter, der über Rohrschellen fest mit einer traverse verbunden wird und über eine Öse die Verbindung zu einem Tragmittel (z.B. Kette, Rundschlinge oder Steel) herstellt

  • Gummimatten

    Schutzmatten, die auf Leitungen gelegt werden um Personen vor einem elektrischen Stromschlag und vor Stolpern zu schützen. Sie schützen Leitungen auch vor Beschädigungen

  • Gavotte

    Alter französicher Tanz

  • Glissade

    Gleitschritt, oft Sprungvorbereitung

  • Grand allegro

    Große Sprünge

  • Grand battement

    Schnelle schwungvolle große Beinhebung

  • Grand plié

    Tiefe Kniebeuge

  • Grand(e)

    Groß

  • Generalbaß

    siehe Basso continuo

  • Gigue

    Lebhafter Tanz, der in Irland und Schottland seinen Ursprung hat. Mit zumeist ungeradem Takt war die Gigue im Barockzeitalter auch als Suitensatz sehr beliebt.

  • Grand opéra

    Dramatisch, tragische Oper, aufwendig inszeniert und ausgestattet.

H

  • HARTING-STECKER

    20-64 poliges Steckverbindungssystem.

  • Hosenrolle

    Von einer Frau gespielte Männer- oder Knabenrolle.

  • HMI-Lampe

    engl. Abk. Hydrargym Medium Arc Length Iodide. Halogen-Metalldampflampe. Lampe mit einer Farbtemperatur von 5.600 K.

  • Handpuppe

    Häufig im Kasperltheater verwendete Figur, meist mit einer Hand spielbare Puppe, bei der der Kopf auf einem Finger steckt und die Finger die Hände der Figur spielen.

  • Hanswurst

    derbkomische Lustspielfigur mittelalterlicher deutscher Komödien, zugleich Personifizierung der Gefräßigkeit. Später den Figuren der commedia dell'arte angeglichen. (Harlekin.)

  • Halbwertswinkel

    Lichtstärkenverteilung beieinem Lichtwurftsystem oder einer Lampe.

  • Halogene

    geich.: Salzbildner. Sammelbezeichnung für die Hauptgruppenelemente Fluor, Chlor, Brom, Jod, Astat. Sehr reaktionsfähige Nichtmetalle, die sich u.a. mit Matallen unter Salzbildung vereinigen (Halogenide)

  • Halogenlampe

    Glühlampe mit großer Lichtausbeute und langer Lebensdauer. Ihr Kolben besteht aus Quarzglas. Der Edelgasfüllung ist eine genau bemessene Menge eines - Halogens beigegeben; früher Jod (Jodlampe), heute überwiegend Brom. Der Glühfaden besteht aus - Wolfram. Die bei etwa 3000°C verdampfenden Wolframatome gehen mit dem Halogen eine Verbindung ein (Wolframbromid), die gasförmig bleibt. Infolge der hohen Temperatunr zerfällt diese Verbindung; das Wolfram schlägt sich an der - Wendel nieder. Durch diesen Vorgang tritt auch mit zunehmendem Alter keine Schwärzung des Lampenglases auf.

  • Halogen-Metalldampflampe

    Weiterentwicklung der - Quecksilberhochdruck-Entladungslampe. Durch weiter Zusätze von Halogenverbindungen kann diese Lampe eine Lichtausbeute von 95 lm/Watt erreichen.

  • Harting

    Herstellerfirma einer mehrpoligen Steckverbindung, bei der mehrere Stromkreise in einem Kabel geführt werden. Am Ende der Leitung werden die Stromkreise auf einem Steckbrett wieder geteilt. Diese Steckvorrichtungen haben sich in der Lichttechnik weitestgehend durchgesetzt. Verwendung hauptsächlich bei Multicore-Verkabelungen.

  • Heißzündung

    Wiederzündung einer - Entladungslampe, die nach Ihrem Entwicklungsprozess ausgeschaltet wird und im aufgeheizten Zustand abermals gezündet werden kann. Die ungünstigsten Bedingungen hat der Brenner nach 10-90 Sekunden. Häufig kommt eine solche Wiederzündung leider nicht zustande (Zündlöcher). Die erforderliche Zündspannung beträgt das bis zu zehnfache der Brennspannung.

  • HMI Brenner

    Bezeichnung einer Halogen-Metalldampflampe. von ca. 123 Watt bis 18 KW.

  • Hochdrucklampen

    kleivolumige Lampen mit kurzen Entladungsstrecken und hoher Leuchtdichte. Z.B. - Metallogenlampen und Xenonlampen.

  • Hochgesättigte Farben

    Farben, die in ihrem intensivsten Bereich liegen.

  • Hochspannung

    Spannung über 1000 V ( Volt)

  • Hochspannungsleuchtröhren

    Lichtinstallation, die in der Hauptsache für das Ausleuchten des Horizontes verwendet wird. Bühnen sind oft mit festinstallierten Horizontbeleuchtungen ausgerustet, die im hinteren Teil des Schnürbodens eingerichtet sind.

  • HTP-/LTP-Kreise

    HTP ( Highest Takes Precedence = der höchste Wert hat Vorrang). Diese Prinzip, auch Maximunbindung genannt, gilt normalerweise bei der Ansteuerung von Dimmerkreisen. Wenn das Licht aus mehreren Überblendsystemen, Submaster-gruppen, Effekten usw. zusammengestellt wird, wird für jeden kreis der insgesamt höchste Wert ausgegeben.

    LTP (Latest Takes Precedence = die letzte Aktion hat Vorrang). Dieses Prinzip gilt normalerweise ber der Ansteuerung von Movinglights und Farbwechslern.

  • Hinge

    Klappbares Traversenelement zum Aufrichten von Towern bei Groundsupportsystemen

  • Halbsolist

    Tänzer, der kleinere Solorollen übernimmt

  • Handlungsballett

    Ballett, das eine Handlung oder Idee in Tanz umsetzt

  • Harmonie

    Zusammenklang von Tönen und Folge von Akkorden nach bestimmten Regeln. Als Hamoniemusik bezeichnet man auch die Musik von Holzbläsern (Oboen, Klarinetten, Fagotte) und Hörnern wie sie insbesondere zur Zeit Mozarts beliebt war.

I

  • Intendant

    der Leiter eines Theaters oder eines Rundfunksenders.

  • Inspizient

    (lat. inspicere = inspizieren, beaufsichtigen),Spielwart, der hinter den Kulissen steht und für den reibungslosen technischen Ablauf der Vorstellung verantwortlich ist. Er kontrolliert den Bühnenaufbau, gibt das Zeichen zum Auftritt, zum Vorhangziehen, für Umbauten auf der Bühne, für Spezialeffekte usw.

  • Interkom

    Sprechverbindung zwischen Bühne und Technikbereich.

  • Inszenierung

    (von französisch: in Szene setzen) Eine Inszenierung ist die szenische Umsetzung eines dramatischen Werkes (Theaterstücks). Sie findet meist auf einer Bühne vor Publikum statt und unterliegt meist der Leitung eines Regisseurs.

  • Illusionsbühne

    Bühnenform, bei der mit allen Mitteln eine möglichst weitgehende „Verzauberung" des Zuschauers durch Vorspiegelung der Wirklichkeit herbeigeführt werden soll. Malerische Wirkungen und Lichteffekte sind dafür ausschlaggebend. Den Gegensatz zur Illusionsbühne bildet das Symbolische Theater, bei dem die Schauplätze nur angedeutet werden. Die geschichtlichen Höhepunkte der Illusionsbühne lagen in der Zeit der Barockoper und im Wagnerschen Musik¬drama. Doch hat auch das Schauspiel Epochen gekannt, in der die Illusion des Zuschauers als höchstes Ziel angestrebt wurde, z. B. in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den um absolute historische Treue bemühten Inszenierungen der „Meininger".

  • Ironie

    spöttisches Loben des Tadelnswerten, Spottlob, eigentlich »Verstellung«. Romantische Ironie ist eine Gefühls- und Gedankenbewegung, die alle Tatbestände, Erkenntnisse oder Wertungen gewissermaßen künstlerischspielerisch betrachtet. Katastrophe, Wendung (meist zum Schlimmen), Zusammenbruch. Im Drama das entscheidende Ereignis, das die Verwicklung löst.

  • Illumination

    Festbeleuchtung

  • Infrarote Strahlung

    Unsichtbare Strahlung mit über 780 nm Wellenlänge. Unterteilung: IR-A = 780 nm – 1,4 µm mit 31,2% Anteil im Tageslicht IR-B = 1,4 – 3 µm mit 12,7% Anteil im Tageslicht IR-C = 3 µm – 1 mm ohne Tageslichtanteile

  • Inkie Dinki

    Kleiner Stufenlinsenscheinwerfer mit 230 Volt/200 Watt

  • Integrierte Farbmischung

    Mischung von Malfarben, bei der alle 8 Grundfarben verwendet werden.

  • Irisblende

    Mechanische Lamellen, die einen Öffnungswinkel stufenlos verkleinern oder vergrößern.

  • Interface

    Schnittstelle für die Zusammenschaltung von elektronischen Geräten und um sie ggf. aneinander anzupassen

  • IP-Schutzarten

    Für die Bestimmung der Schutzart eines Gerätes gibt es bestimmte, festgelegte Parameter. Die Bestimmung der Schutzart erfolgt für zwei Größen, nämlich für das Eindringen fester Körper - auch als Berührungsschutz gedacht - (dargestellt durch die erste Ziffer: IP XX) und das Eindringen von Wasser (dargestellt durch die zweite Ziffer: IP XX

  • Impressario

    Kaufmännischer und/oder künstlerischer Leiter eines nicht staatlich subventionierten, sondern privaten Opernhauses oder eines Opernensembles.

  • Intermezzo

    Instrumentales oder vokales Zwischenspiel zwischen zwei Akten oder Szenen in der Oper. (Beispiel: Intermezzo in Cavalleria Rusticana).

  • Intervall

    Tonhöhenunterschied zweier Töne, die zur gleichen Zeit oder nacheinander erklingen. Die kleinsten sind die Halbton-Intervalle (z.B. c-cis), auch kleine Sekunde genannt, dann folgt der Ganztonschritt (z.B. c-d), auch große Sekunde genannt. Die kleine Terz, bestehend aus drei Halbtonschritten und charakteristisch für die Molltonleiter sowie die große Terz, bestehend aus zwei Ganztonschritten waren besonders in der Romantik sehr beliebte kompositorische Stilelemente. Weitere Intervalle innerhalb einer Oktave sind die Quarte, Quinte, Sexte, Septime und Oktave. Aber es gibt auch Intervalle die über eine Oktave hinausgehen.

  • Intonation

    Einstimmen der Stimme oder eines Instruments auf die vorgegebene Tonhöhe des zu interpretierenden Werkes.

  • Impresario

    Ein Impresario (von italienisch impresa: Unternehmen) war inbesondere im 17., 18. und 19. Jahrhundert der Leiter (unter Umständen auch Besitzer) eines Opernhauses oder Theaters bzw. eines Opern- oder Theaterunternehmens.

    Seine Funktion war vergleichbar mit der des heutigen Intendanten - er war Geschäftsführer und damit zum einen verantwortlich für die finanzielle Lage sowie für die Reputation des Hauses. Einer der bekanntesten Impresarios war der Komponist Georg Friedrich Händel, der in London seine Opern im eigenen Haus aufführte und somit künstlerischer Leiter und Geschäftsführer in Personalunion war. Üblich war eine solche Personalunion allerdings nicht. Oftmals war der Impresario ein Mäzen, der aus eigenem Vermögen nicht wenig Geldmittel beisteuerte.

    Als Impresario wurden auch Künstleragenten oder -manager bezeichnet, insbesondere in den Bereichen Film und (Musik-)Theater, die sich um Engagements kümmern, bis hin zur kompletten Karriereplanung. Die Bezeichnung wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum unüblich, heute ist sie nicht mehr gebräuchlich.

    Im englischen Sprachraum werden freie Theaterproduzenten noch heute als Impresario bezeichnet (z. B. Florenz Ziegfeld Jr., dessen Ziegfeld Follies Anfang des 20. Jahrhunderts große Erfolge am Broadway feierten, oder auch der Musicalkomponist und -produzent Andrew Lloyd Webber).

  • Inspizient

    Der Inspizient ist bei einer Theatervorstellung der Hauptkoordinator. Über sein Inspizientenpult mit Rufanlage ruft er die Darsteller zu ihren Auftritten ein, gibt den Bühnentechnikern Zeichen für Umbauten, den Tontechnikern den Einsatz für Einspielungen und den Beleuchtern die Lichtstände. Er füllt in Zusammenarbeit mit dem Abendspielleiter den Vorstellungsbericht aus, in dem alle außerordentlichen Vorkommnisse verzeichnet werden und ist der Verantwortliche für schwerwiegende Entscheidungen wie Vorstellungsabbrüche oder -unterbrechungen. Meist besitzt er einen Monitor, mit dessen Hilfe er die Bühne aus der Publikumsperspektive überblicken kann.

  • Intendant

    Der Intendant (v. französ.: intendant Aufseher, Verwalter) ist der gesamtverantwortliche Geschäftsführer und künstlerische Leiter einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt, eines Festspielhauses, eines Theaters, eines Opernhauses, eines Festivals o. ä.

    Der Intendant verkörpert in der Regel die Verwaltungsspitze seines Hauses und ist somit Dienstvorgesetzter. Gleichzeitig ist er oft auch selbst künstlerisch-inhaltlich aktiv: Intendanten großer Theater und Opernhäuser sind zumeist auch als Regisseur oder musikalischer Leiter aktiv.

    Bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wird der Intendant durch die Wahl des Rundfunkrates bestimmt. Im Bereich Bühne wird der Intendant zumeist von den finanzierenden Kommunen eingesetzt. Hier wird zuweilen die Bezeichnung Intendant durch Ergänzungen zu Generalintendant oder Staatsintendant erweitert, wenn der Kompetenzbereich über ein Bühnenhaus hinausgeht oder sogar die (zumindest ehrenhalber zugedachte) Supervision für ein ganzes Bundesland beinhaltet.

J

  • Jesuitentheater

    Spezialform des Theaters im 17. und 18. Jahrhundert, das sich der szenischen Mittel der Barockbühne bediente und sie in den Jesuitengymnasien zur Eigenform ausbildete. Im Mittelpunkt steht das religiöse Lehrdrama, das unter Aufgebot von zahlreichen Figuren und Massenszenen verlebendigt wird.

  • Jambus

    Versfuß, bestehend aus einer kurzen und einer langen Silbe. Im Drama seit der deutschen Klassik wird der fünffüßige Jambus bevorzugt, (z. B. »Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt«.)

  • Jeté oder Pas Jeté

    (französisch = werfen)

    Bezeichnet im Ballett einen Sprung von einem Fuß auf den anderen. Davon abgeleitet der Grand jeté als großer Sprung nach vorn.

  • Jambe

    Bein

  • Jazztanz

    Tanzform aus Amerika

  • Jeté ,grand

    Sprung, „Spagat in der Luft“

  • Jeté ,petit

    Geworfen, Sprung von einem Bein auf das andere, ungeschliffen

K

  • Konzert

    Musikstück, in dem mehrere Stimmen oder Instrumente einzeln oder in der Gruppe abwechseln.

  • Komponist

    Tonsetzer, Verfasser musikalischer Werke.

  • Komödie

    Eine Komödie ist ein unterhaltsames Drama. Auch Filme werden, wenn sie Unterhaltsamkeit für sich beanspruchen, Komödie genannt.

    Die europäische Komödie basiert auf der griechischen Komödie. Autoren wie Aeschylus, der das "Happy End" erfand, Aristophanes, berühmt für seine sozialsatirischen Momente und Menander wurden im 3. Jahrhundert v. Chr auch in Rom bekannt und beliebt. Titus Maccius Plautus war dann der wohl produktivste lateinische Komödienautor. Seine auf Publikumserfolg orientierten Stücke waren auch beim einfachen Volk beliebt; er kultivierte den Typus des listigen kleinen Mannes, der sich gegen die Autoritäten mit Mutterwitz durchsetzt und zum Vorbild für viele Figuren wie Falstaff, Scapin, den Truffaldino der Commedia dell'Arte wurde. Auch Comic-Figuren wie Asterix stehen in dieser Tradition. Ein anderer berühmter römischer Autor war Terentius (Terenz), der die Geschliffenheit der Sprache in der Komödie kultivierte.

    Komödien waren über lange Zeit bei Wandertheatern zu Hause. Erst ab dem 16. Jahrhundert begann in Europa die Einrichtung fester Häuser, die aber meist weiter von wandernden Theatertruppen bespielt wurden. In Italien entwickelte sich die Commedia dell'Arte als volksnahe Theaterform, die auch nach Mittel- und Westeuropa ausstrahlte.

    Die Komödie als Theaterform nahm im 16., 17. und 18. Jahrhundert neuen Aufschwung. Autoren wie William Shakespeare, Molière in Frankreich, Carlo Goldoni in Italien sowie Gotthold Ephraim Lessing in Deutschland sind hier zu nennen.

    Eine Wiederbelebung des Volksschauspiels und von Elementen aus der Commedia dell'Arte erfolgte in Italien durch Dario Fo.

  • Kabarett

    Kabarett (franz. cabaret = eine in Fächer eingeteilte Speiseschüssel) ist eine Bezeichnung für eine kleine Bühne und die dort gebotene Form des Theaters, früher auch für Schenke oder Wirtshaus.

    Im sog. "Nummernkabarett" wird durch Conférencen eine lose Folge von Sketchen, Liedern, Parodien und Schmähreden verbunden. Diese Form wurde in Österreich u.a von Josef Hader zu einer zwanglosen poetischen Erzählung weiterentwickelt. Jewgenij Grischkowez hat in Russland zu einer ähnlichen Art der Darstellung gefunden, die sich allerdings vom Theater ableitet.

  • Kunstlicht

    Lichtart mit einer Farbtemperatur von etwa 3.200 Kelvin.

  • Klappmaulpuppe

    Die Klappmaulfigur ist eine Art Handpuppe, die einen beweglichen Unterkiefer besitzt. Eine Hand betätigt den Mundmechanismus und der Rest des Körpers wird meist mit der anderen Hand animiert. Viele der Muppets von Jim Henson arbeiten mit dieser Technik (Ernie und Bert, Kermit).

  • Kammerspiel

    Kleinform des Dramas, ein ganz auf das Innenleben der handelnden Personen gestelltes, intimes Theaterstück. Es verhält sich zur Großform des Dramas etwa wie das Streichquartett zur Symphonie. Das „klassische" Beispiel der deutschen Kammerspielliteratur ist der Einakter „Die Geschwister" von Goethe. Stücke mit der speziellen Bezeichnung „Kammerspiel" schrieben in neuerer Zeit August Strindberg, Arthur Schnitzler u. a.

  • Klassik, klassisch

    Das Wort leitet sich vom Lateinischen her: classicus = hervorragend. Es wird heute im Sinne von Vorrangstellung angewandt, die ein Kunstwerk einnimmt, das sich über die Zeit seiner Entstehung hinaus in seinem Wert als bleibend erwiesen hat. So war z. B. bereits für die Renaissance die griechische Antike „klassisch". Allmählich ging man dazu über, die größten Kunstleistungen einzelner Völker und Meister überhaupt als „klassische" zu bezeichnen. So spricht man von Shakespeare als dem englischen Klassiker, von Corneille, Racine und Molière als den Klassikern des französischen Theaters; Goethe, Schiller, Kleist gelten als deutsche Klassiker usw.

  • Kothurn

    (griech. kothornos),Bezeichnung für die überhöhten Schuhe / Stiefel, die von den Schauspielern der antiken Tragödie getragen wurden, um die Gestalten des Dramas auch körperlich groß und über das menschliche Maß hinausragend erscheinen zu lassen.

  • Katharsis

    (griech. = Reinigung), nach Aristoteles die Läuterung in der antiken Tragödie.

  • Komparse

    (ital. comparire = erscheinen), Teilnehmer an Massenszenen ohne Rollentext.

  • Konflikt

    eigentlich: Zusammenstoß, Widerstreit. Der sittliche Konflikt, also der Widerstreit anerkannter Verpflichtungen, kann durch Vergleich oder durch einseitige Entscheidung gelöst werden. Im Drama unterscheidet man den tragischen und den komischen Konflikt.

  • Konversationsstück

    ein Bühnenwerk, das weniger durch Handlung als durch Unterhaltung (Konversation) wirkt, in dem also die Art der Gesprächsführung entscheidet (etwa Oscar Wilde). Auch »Gesellschaftsstück« genannt, weil die geschliffene Unterhaltung fast stets am Beispiel der gehobenen Gesellschaft dargestellt wird.

  • Kabelschuh

    Kupferteil, das auf der einen Seite ein Kabelaufnahmestück hat, auf der anderen entweder ein Befestigungsloch oder eine Klemmmöglichkeit.

  • Kabelsockel

    Lampenhalterung, bei der die mechanische Halterung vom elektrischen Anschluss getrennt ist.

  • Kalte Farben

    Blau mit allen Zwischentönen bis zu Violett.

  • Kaltlichtspiegel

    Spiegelschicht, die bei Reflektorlampen direkt am Reflektor oder auf einen Kugelspiegel hinter der Lampe aufgetragen ist. Diese Interferenzschichten lassen Infrarote Strahlung durch und reflektieren nur das kürzerwellige Licht. Durch eine solche Beschichtung kann die Wärmebelastung im reflektierten Licht um bis zu 75% reduziert werden.

  • Kathode

    Negative Elektrode in einer Entladungslampe, die mit Gleichstrom betrieben wird. Die Kathode ist in ihrer Oberfläche größer als die Anode.

  • Katzenauge

    Objektivverschluss bei Bühnenprojektoren mit Entladungslampen. Die Helligkeitsveränderung wird durch Verschließen desselben erzeugt.

  • Kleinspannung

    Spannungen bis 50 Volt, mit Schutzleiter

  • Kohlebogen

    Lichtbogen zwischen zwei Kohlestiften.

  • Kohlebogenscheinwerfer

    Diese Scheinwerfer, mit Kohlestiften betrieben, wurden in der Hauptsache in der Filmindustrie verwendet und dort mit dem Namen Brut bezeichnet. Durch die Metallogenlampe wurde dieser Scheinwerfer vom Markt verdrängt.

  • Kohlefadenlampe

    Glühlampe mit Klarglas, bei der die Wendel aus gepresster Kohle besteht. Die Kohlefadenlampe wurde 1879 von Thomas Alva Edison entwickelt und bis 1905 als künstliche Lichtquelle benützt. Das abgestrahlte Licht einer Wolfram-Glühlampe.

  • Kolbenschwärzung

    siehe = Halogenlampe

  • Komplementärfarben

    Farbe und ihre Ergänzungsfarbe, die beim Mischen Weiß oder Schwarz ergeben.

  • Konkav

    Form einer Linse, deren Oberflächen negativ nach innen gewölbt sind.

  • Kondensor

    Linsenkombination in einem Diaprojektor.

  • Konstante Farbtemperatur

    Festkörperlampen und Brenner werden mit einer Ausgangsfarbtemperatur verkauft. Mit der Lebensdauer verringert sich die Farbtemperatur, bei Metallogenlampen je Stunde um ca. 1 Kelvin.

  • Konturenlicht

    Licht, welches den Umriss eines Gegenstandes (Kontur) betont.

  • Konvektionskühlung

    Belüftungssystem, welches auf dem Prinzip basiert, dass erwärmte Luft nach oben strömt.

  • Konversionsfilter

    Folien, die künstliches Tageslicht dem Glühlicht oder die Glühlicht dem künstlichen Tageslicht anpassen. Konversionsfilter gibt es auch als Dichroitische, absorptionsfreie Filter. Durch Reflexion der unerwünschten Strahlen erwärmen sich diese kaum.

  • Konverter

    Objekt: negatives Linsenelement in einem Objektiv Elektrotechnik: Umwandler von Strömen und Spannungen

  • Konvex

    Form einer Linse, deren Oberflächen positiv nach außen gewölbt sind.

  • Kühlkörper

    Vorrichtung zur Wärmeableitung in elektronischen Bauteilen, z.B. über ein geripptes Aluminium- oder Keramikprofil.

  • Kuppenverspiegelte Lampen

    Lampen, bei denen der vorne liegende Teil verspiegelt ist, so dass das emittierte Licht nach hinten reflektiert und dort mittels eines Spiegels in die gewünschte Richtung gelenkt wird, z.B. Parabolscheinwerfer.

  • Küvette, Kühlküvette

    Franz.: Schüssel. Mit Wasser gefülltes Gefäß, um Wärme abzuleiten.

  • Kapazität

    Die verfügbare Elektrizitätsmenge einer Batterie oder Zelle, gemessen in Ampérestunden. Die Kapazität hängt von der Batterietemperatur und dem Entladestrom ab. Deshalb muss neben der Kapatiätsangabe auch eine Angabe über Entladestrom und Temperatur erfolgen (z.B. Kaltstartkapazität in Sekunden bei Kälteprüfstrom und -18°C)

  • Kettenkürzer

    Kette mit zwei Haken an den Enden und einem Einstellglied um die gewünschte Länge genau einzustellen. Wird meistens zum Ausgleich bei unterschiedlichen Positionen von Hängepunkten oder Lastaufnahme verwendet

  • Klapprohrschelle

    28mm TV-zapfen mit Halbschelle zur Aufnahme von Rohren oder Traversen auf Stativen

  • Krokoklemme

    Handklemme mit 16mm TV-Zapfen- oder Aufnahmen

  • Klassisches Ballett

    Taditionelle Stilrichtung beim Ballett

  • Kadenz

    Feste Akkordfolge als Schlußpunkt eines Orchestersatzes oder einer Arie (z.B. Koloratur).

  • Kastrat / Kastraten

    Sänger, die bereits im Kindesalter kastriert wurden, um ihren Stimmbruch zu vermeiden. Besonders in Italien und Spanien wurde die Kastration zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert praktiziert. In den vorwiegend katholischen Ländern waren Frauenstimmen für die Kirchemusik nicht zugelassen, so daß die höheren Stimmen fehlten. Die erwachsenen Kastraten erreichten durch ihr größeres Stimmvolumen, dank ihres Resonanzkörpers eine enorme Strahlkraft und Virtuosität. Doch mehr noch als in der Kirchenmusik begann mit dem Aufschwung der Oper für die Kastraten eine Blütezeit der Erfolge. Einzig das französische Publikum lehnte Kastraten ab. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Natürlichkeit wieder mehr gefragt und Kastraten fanden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nur noch Beschäftigung in den päpstlichen Kapelle.

  • Kavatine

    Lyrisches, liedhaftes, einfaches Sologesangsstück mit Begleitung in den Opern und Oratorien des 18. und 19. Jahrhunderts.

  • Koloratur

    Gesangsverzierung, vorwiegend bei Sopranpartien, die große stimmliche Virtuosität erfordern, angewendet, mit Trillern, Sprüngen und Akkordbrechungen sowie schnellen Läufen.

  • Kontrapunkt

    Polyphone Schreibweise nach den Regeln des sogenannten strengen Satzes, wobei die Stimmen melodisch selbständig und häufig in Gegenbewegung zueinander geführt werden.

  • Kapellmeister

    Der Kapellmeister ist der musikalische Leiter eines Chors oder Orchesters. Der Begriff wird oft als Synonym für Dirigent verwendet und ist besonders im Bereich nicht-klassischer Musik, z.B. in der Blasmusik, gebräuchlich.

    In der modernen Tanzmusik und im Jazz ist die Bezeichnung Bandleader als Leiter einer Big Band üblich.

    An größeren Opernhäusern, die mehrere Dirigenten beschäftigen, ist Kapellmeister eine Stellenbezeichnung. Der erste Kapellmeister ist dabei dem ranghöchsten Dirigenten, dem Generalmusikdirektor, nachgeordnet und nimmt auch dessen Vertretung wahr.

  • Komponist

    Ein Komponist (von lat.: componere = zusammenstellen) ist ein Künstler, der musikalische Werke (Kompositionen) schafft.

    Das Ergebnis des Kompositionsvorganges liegt abschließend in notierter Form (per Hand oder direkt als Notensatz im Computer) vor; andere Fixierungen (Demotape, Aufnahme etc.) sind dabei durchaus möglich.

    Die Musik eines Komponisten wird durch Interpreten (Musiker, Sänger) zum Erklingen gebracht.

    Die Bezeichnung Komponist wird auch unabhängig vom Genre der Musik gebraucht und meint dann eine Person, die etwas künstlerisch gestaltet (zum Beispiel Schachaufgaben komponiert).

    In Deutschland melden sich Komponisten meist bei der GEMA an, die die Urheberrechte von Komponisten treuhänderisch verwaltet, und Tantiemen aus Sendungen und Aufführungen an die Komponisten weiterleitet. Jedes Land hat seine eigene Organisationen (etwa die ASCAP und BMI in den USA oder die AKM in Österreich) zur Verwaltung derartiger Rechte.

    Die Berufsbezeichnung Komponist ist nicht geschützt, auch Autodidakten können sich so nennen. Wenig bekannt ist, dass das Kompositionsstudium an den deutschen Musikhochschulen ein meist 10semestriges künstlerisches Vollstudium erfordert, in dem das umfangreiche Handwerk (dazu gehört unter anderem Musiktheorie, Gehörbildung, Instrumentation, Instrumentalspiel, Aufführungspraxis) erlernt wird. Der zuständige Berufsverband, in dem sich deutsche Komponisten bundesweit und in Regionalgruppen organisieren, ist der Deutsche Komponistenverband, der von Werner Egk gegründet wurde und heute über etwa 1500 Mitglieder besitzt.

  • Kulturmanagement

    Kulturmanagement ist die Organisation und Führung von Kulturprojekten und Kultureinrichtungen.

    In den 19siebziger Jahren wuchs das Bedürfnis bei den Trägern von Projekten, Einrichtungen und Organisationen im Kulturbereich, die Leitung Führungspersonen zu übertragen, die sowohl künstlerische und kulturelle, als auch betriebswirtschaftliche und juristische Kompetenz haben.

    Ende der 80erJahre (1988) gab es bei der Akademie Remscheid eine Vorläufer der heutigen Kulturmanagementausbildungen (Kulturberater). Ab 1989 wurde erstmals eine AFG (jetzt SGB) Fortbildung „Sozial- und Kulturmanagement“ durch das Arbeitsamt in Regensburg, bei Para-SOL e.V. eingerichtet und durchgeführt. Mittlerweile wird Kulturmanagement als Studiengang an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Vorreiter war die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, die einen umfassenden Studiengang unterhält. In der Schweiz wurde Kulturmanagement im Jahr 2000 erstmals vom Stapferhaus Lenzburg angeboten. Ein Jahr später folgte die Universität Basel mit einem Nachdiplomstudium. In Österreich bietet das International Centre of Culture & Management ICCM Salzburg seit Mitte der 90er Jahre eine weltweit vernetzte Ausbildung an.

  • Korrepetitor

    Ein Korrepetitor (auch Repetitor oder Solorepetitor) spielt am Klavier den Part des Orchesters, wenn Sänger, Tänzer oder Schauspieler ihre Rollen einstudieren oder Szenen geprobt werden (Oper, Operette, Ballett usw.)

    Zu den Aufgaben von Korrepetitoren gehört das Geben der Einsätze für Solisten oder Chor, das Korrigieren von Fehlern und das Wiederholen schwieriger oder misslungener Passagen beim Einstudieren der Partien. Bei szenischen Proben auf der Bühne nehmen sie Rücksicht auf Unterbrechungen durch den Regisseur und spielen gegebenenfalls auch Stellen zur Verdeutlichung der Regieanweisungen.

    Zugangsvoraussetzung für den Beruf des Korrepetitors ist in der Regel ein abgeschlossenes Studium in Dirigieren oder Chorleitung. Einige Musikhochschulen bieten auch einen speziellen Studiengang "Korrepetition" an.

    Oftmals wird eine Stelle als Korrepetitor an einem Theater auch als Vorstufe oder sogar als Voraussetzung für eine Laufbahn als Kapellmeister und Dirigent betrachtet. Daher werden an vielen (vor allem kleineren) Theatern die Aufgaben des Korrepetitors und des Kapellmeisters in einer Stelle kombiniert.

  • Komponist

    Ein Komponist (von lat.: componere = zusammenstellen) ist ein Künstler, der musikalische Werke (Kompositionen) schafft.

    Das Ergebnis des Kompositionsvorganges liegt abschließend in notierter Form (per Hand oder direkt als Notensatz im Computer) vor; andere Fixierungen (Demotape, Aufnahme etc.) sind dabei durchaus möglich.

    Die Musik eines Komponisten wird durch Interpreten (Musiker, Sänger) zum Erklingen gebracht.

    Die Bezeichnung Komponist wird auch unabhängig vom Genre der Musik gebraucht und meint dann eine Person, die etwas künstlerisch gestaltet (zum Beispiel Schachaufgaben komponiert).

    In Deutschland melden sich Komponisten meist bei der GEMA an, die die Urheberrechte von Komponisten treuhänderisch verwaltet, und Tantiemen aus Sendungen und Aufführungen an die Komponisten weiterleitet. Jedes Land hat seine eigene Organisationen (etwa die ASCAP und BMI in den USA oder die AKM in Österreich) zur Verwaltung derartiger Rechte.

    Die Berufsbezeichnung Komponist ist nicht geschützt, auch Autodidakten können sich so nennen. Wenig bekannt ist, dass das Kompositionsstudium an den deutschen Musikhochschulen ein meist 10semestriges künstlerisches Vollstudium erfordert, in dem das umfangreiche Handwerk (dazu gehört unter anderem Musiktheorie, Gehörbildung, Instrumentation, Instrumentalspiel, Aufführungspraxis) erlernt wird. Der zuständige Berufsverband, in dem sich deutsche Komponisten bundesweit und in Regionalgruppen organisieren, ist der Deutsche Komponistenverband, der von Werner Egk gegründet wurde und heute über etwa 1500 Mitglieder besitzt.

    Quelle: Artikel "Komponist"
    In:
    Wikipedia - Die Freie Enzyklopädie.
    Stand: 09.10.2005 Autoren des Artikel.

L

  • Largo

    im langsamsten Zeitmaß gespieltes Musikstück.

  • Laienspiel

    ein Theaterstück, in dem Leute spielen, die nicht von Beruf Schauspieler sind.

  • Lampenfieber

    die starke Nervosität vor einem öffentlichen Auftritt.

  • Light-Show

    Untermalung einer Show oder eines Musikstücks durch Lichteffekte.

  • Lustspiel

    häufig gleichbedeutend mit Komödie, will aber nicht kritisch Unzulänglichkeiten aufdecken, sondern versöhnlich stimmen; reines Lachen und Heiterkeit als Ziel

    Beispiel: Lessing, „Minna von Barnhelm"

  • Licht

    Als Licht wird die vom menschlichen Auge wahrnehmbare sichtbare Strahlung bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ausschnitt des elektromagnetischen Strahlungsspektrums, welches neben dem sichtbaren Licht auch die Gamma-, Röntgen, Infrarotstrahlung sowie die UV-Strahlung, die Radiowellen usw. umfasst. Der Spektralbereich des Lichts reicht von 380 bis 780 nm Wellenlänge. Innerhalb dieses Bereiches unterteilt sich das Spektrum in die verschiedenen Farben von Violett über Blau, Grün, Gelb nach Rot. Außerhalb dieses Bereiches kann das menschliche Auge keine Strahlung "sehen".

  • Lichtfarbe

    Lichtfarbe beschreibt das farbliche Aussehen des Lichts einer Lampe. Die Lichtfarbe wird charakterisiert durch die Farbtemperatur in Kelvin (K):

    warmweiß (ww) < 3.300 K

    neutralweiß (nw) 3.300 K bis 5.300 K

    tageslichtweiß (tw) > 5.300 K

    Das Licht von Lampen gleicher Lichtfarbe kann unterschiedliche Farbwiedergabeeigenschaften haben. Die Lichtfarben beeinflussen die Raumatmosphäre: Warmweißes Licht wird als gemütlich und behaglich empfunden, neutralweißes Licht erzeugt eine eher sachliche Stimmung. Für Innenräume eignet sich tageslichtweißes Licht erst ab einer Beleuchtungsstärke von 1.000 Lux, bei geringeren Beleuchtungsstärken mit tageslichtweißem Licht wirkt die Atmosphäre fahl und langweilig.

  • Laserstrahl

    engl. Abk. Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation. Licht einer einzigen Polarisationsebene einer bestimmten Wellenlänge. Einteilung in 5 Schutzklassen.

  • Leuchtstoffröhre

    Gasentladungslampen, die im Ggs. zu Glüh- oder Halogenlampen ein nicht kontinuierliches Lichtspektrum abgeben. Dadurch ist die Farbtemperatur schwer zu bestimmen und die Farbtreue ist nicht optimal. In Ländern mit einer Netzfrequenz von 60 Hz macht sich das Flackern der Leuchtstoffröhren bemerkbar.

  • Librettist

    Librettist ist ein Verfasser eines Librettos. Er kann dafür einen eigenen Handlungsverlauf zu einer Geschichte entwickeln oder einen vorhandenen Stoff bearbeiten. Einige Librettisten erreichen mit ihren Texten eine eigenständige literarische Qualität.

  • Libretto

    (ital. = Büchlein), Textbuch zu Opern, Operetten und Singspielen.

  • Lampe

    Glühlampe. Bei einer Allgebrauchslampe ist der Leuchtdraht kreisförmig aufgehängt. Bei einer Lichtwurflampe ist das Brennsystem in einem Filament-Komplex geordnet, damit in Kombination mit einem optischen System ein genau definierter Ausgangsbrennpunkt zur Verfügung steht.

  • Lampenglas

    Die wesentliche Aufgabe des Glases der elektrischen Lampe ist es, für den Lichterzeuger (z.B. Wolframwendel) eine lichtdurchlässige Hülle zu bilden, die auch bei höheren Temperaturen gasdicht ist.

    WEICHGLAS hat eine niedrige Erweiterungstemperatur und eine gleichmäßige Ausdehnung. Aus diesem Glas werden vor allem die Algebrauchsglühlampen hergestellt.

    QUARZGLAS besitzt eine Erweichungstemperatur von 1730°C. Durch die hohe Temperaturbeständigkeit kann das Lampenglas näher zu der Wendel oder der Funkenentladung gebracht werden. Es ist für einen funktionierenden Halogen-Kreisprozess und zum Bau von kleineren Lampenabmessungen nötig.

  • Lampenlebensdauer

    Voraussichtliche Lebensdauer eines Leuchtkörpers. Sie ist abhängig von der Farbtemperatur. Je höher diese bei einer Festkörperlampe liegt, desto geringer ist ihre Lebensdauer. Theaterlampen haben eine Farbtemperatur von 3000 Kelvin und damit eine längere Lebensdauer als Filmlampen.

  • Laterna magica

    at.: Zauberlampe. Projektionsgerät aus dem 17. Jahrhundert, bestehend aus einer Lichtquelle, Hohlspiegel, Dia, zwei bikonvexen Linsen und einem Objektiv.

  • LED

    Leuchtdiode (Lumineszenzdiode). Kleine Leuchte in Form einer Halbleiterdiode, die rotes, gelbes oder grünes monochromes Licht aussendet und meist als Anzeigekontrolle für Überwachungsfunktionen verwendet wird. Durch neueste rechnische Entwicklungen lassen sich LEDs auch in weißer Farbe herstellen.

  • Leuchtdichte

    Maß für den Helligkeitseindruck, den eine beleuchtete Fläche selbst oder durch Reflexion bewirkt. Maßeinheit: Candela/m² (cd/m²)

  • Leuchte

    Bezeichnung für Scheinwerfer oder allgemein für Beleuchtungskörper.

  • Leuchtfarbe

    Farbe, die mit chemischen Elementen versetzt wird und dadurch Lumineszenz-Erscheinungen hervorruft.

  • Leuchtstofflampe

    Niederdruck-Entladungslampe in unterschiedlichen Längen, Durchmessern und Farben (Quecksilberniederdruck-Entladungslampen). Kompakt Leuchtstofflampen funktionieren wie Leuchtstofflampen, benötigen jedoch weniger Platz. Gegenüber der Standardlampe sparen sie bis zu 80% der Stromkosten und haben eine bis zu 15fache Lebensdauer. Sie sind mit nur einem Lampensockel ausgerüstet.

  • Licht

    Sichtbares Licht liegt im Bereich von ca. 380 nm bis ca. 720 nm, unterhalb von 380 nm spricht man von ultraviolettem, oberhalb von 720 nm von infrarotem Licht. LICHTBRECHUNG: Wenn Lichtstrahlen in ein optisches Medium einfallen, werden sie je nach der optischen Dichte des Materials von ihrem Ursprungswinkel abgelenkt. LICHTREFLEXION Reflexion. LICHTABSORPTION Absorption. LICHTSTREUUNG Streuung.

  • Lichtart

    HAUPTLICHT – GRUNDLICHT – FÜHRUNGSLICHT: Akzentuierte, konzeptionelle Anordnung einer optischen Bildgestaltung. Im Theater oder in der Malerei ist Lichtführung oft ein wichtiges Gestaltungsmittel, ob als Lichtrichtung (Lichteinfall) oder als monochrome, helligkeitsorientierte Darstellung von einem Lichteindruck.

    AUFHELLIGKEIT: Weiches Licht, welches unauffällig eine Lichtgestaltung aufhellt, ohne den Gesamteindruck zu verändern.

    BAUNZEN: Ausdruck für indirektes Licht.

    THREE QUARTER BACKLIGHT: Seiten-Gegenlicht, das schräg von oben einfällt.

    ERGÄNZUNGSLICHT – FÜLLICHT (FILL-LIGHT): Wird eine Lichtfläche optisch nach außen begrenzt, kann es möglich sein, dass bei einem Anschlusslicht die Lichtfläche nach einer bestimmten Richtung ergänzt bzw. aufgehellt werden muss.

    REALISTISCHES LICHT: Nachahmung einer realistischen Lichtsituation mit detailgetreuer Lichtverteilung.

    MISCHLICHT: Zusammenwirken von Lichtquellen mit unterschiedlichen Farbtemperaturen.

    AKZENTLICHT – SPITZLICHT: Um Personen oder Gegenstände plastischer erscheinen zu lassen, wird mit einem konzentrierten Licht ein Glanz geleuchtet. Spitzlichter sind immer Gegenlichter.

    DIFFUSES LICHT: Sehr weiches, oft mit Diffusermaterial gefiltertes Licht.

    REFLEXLICHT: Licht, das über Reflexgegenstände auf die Bühnenfläche oder Dekoration geworfen wird. Dabei werden besonders gleichmäßige Lichtzonen geschaffen. Durch die Möglichkeit der Winkelverstellung des Reflexionsmaterials können baubedingte Einfallswinkel berücksichtigt werden.

    MONOCHROMES LICHT: griech.: einfarbig. Licht mit einem stark konzentrierten Linienspektrum, im Theater die Natriumdampf-Niederdrucklampe.

  • Lichtausbeute

    Wirkungsgrad, mit dem Leistung in Licht umgesetzt wird. Einheit ist m/W.

  • Lichtbogen

    Entladungsstrecke zwischen zwei Elektroden oder zwischen Anode und Kathode.

  • Lichtbox

    Kasten aus Styroporplatten mit den Maßen 2x2 oder 1x2 m. Zur Erzeugung von indirektem Licht wird er mit einer weißen oder einer spiegelnden Rückwand versehen. Die Lichtquelle leuchtet in den Kasten. Zur Erzeugung von direktem Licht wird die Rückwand mit einem Diffuser bespannt. Die Lichtquelle leuchtet durch die Bespannung.

  • Lichtgestalter

    Beruf in Theater, Showbranche und Architektur, der sich mit der Gestaltung von Licht beschäftigt. Der Lichtgestalter ist als künstlerischer Mitarbeiter in einem Produktionsteam tätig und für die Gestaltung des Lichtes verantwortlich. Er muss eine umfassende technische Ausbildung besitzen, um unterschiedliche künstlerische Vorstellungen umsetzen zu können.

  • Lichtleiterfaser

    Optische Lichtleiterfasern sind optische Systeme zum Transport von Licht und zur Übertragung von Bildern, elektronischen Signalen in der Nachrichtentechnik. Eine Lichtleiterfaser ist ein dünner, biegsamer Faden aus hochbrechendem optischen Glas mit sehr geringem Durchmesser, umhüllt mit einem Schutzmaterial. Durch diese Art von >Lichttransport< ist ein Bewegen von >kaltem Licht< möglich. Beim Austritt aus der Faser werden kleine Linsen zur optischen Regulierung angebracht. Bei mehrarmigen Lichtleitern werden zentrale Lichtquellen verwendet. In diesm Fall sind die Lichtleiter eng vor der Lichtquelle zusammengefasst. Schwerpunktmäßig wird zwischen einer Endlichtfaser und einer Seitlichtfaser unterschieden.

  • Lichtschwerpunkt

    Engl.: Light Center Length (Abkürzung: LCL). Der Lichtschwerpunktabstand gibt die Entfernung zwischen dem geometrischen Mittelpunkt der Lichtquelle und einem bestimmten Punkt im Lampensockel an. Er ist dann besonders zu berücksichtigen, wenn Lichtwurflampen in einem optischen System integriert sind.

  • Lichtstärke

    Maß für die Lichtausstrahlung in einer bestimmten Richtung. Maßeinheit: Candela (cd)/Kurzform: I.

  • Lichtstellanlage

    Meist von einem Computer gesteuerte Einheit zur Koordinierung von Lichtstimmungen (in Österreich: Regulierung).

  • Lichtstrom

    Lichtleistung einer Lichtquelle für allseitig abgestrahltes Licht. Maßeinheit ist Lumen (lm), Kurzzeichen >Phi< .

  • Lichttechnische Grundbegriffe

    Lichtstrom: Lumen / Kurzzeichen:

    Lichtstärke: Candela / Kurzzeichen: I

    Beleuchtungsstärke: Lux / Kurzzeichen: E

    Leuchtdichte: cd / m²

    Lichtausbeute: lm / W

  • Lichtwurflampe

    Brenner und Festkörperlampe, bei der der emittierte Lichtpunkt optisch genau definiert ist.

  • Light Grid

    Engl.: Kalklicht. Kalklicht wurde nach der Gasbeleuchtung ab ca. 1837 auf der Bühne verwendet. Mit einer Flamme aus einem Gemisch aus Leuchtgas und Wasserstoff wurde eine kleine Kalkkugel zum Glühen gebracht. Das abgestrahlte Licht war sehr weiß und hart.

  • Linnebach-Projektor

    Einfachste Ausführung eines Projektors, benannt nach seinem Erbauer. Vor eine punktförmige Lichtquelle wird in einem angemessenen Abstand eine Maske mit einer Hell-Dunkel Kontur montiert. Die Umrisse werden je nach Abstand scharf oder unscharf projiziert.

  • Linse

    In optischen Systemen verwendetes Bauteil aus Glas, durch das das ein- oder ausfallende Licht gebrochen wird. In der Beleuchtungstechnik findet es Verwendung als Abschlusslinse eines Scheinwerfers oder in Kombination als Linsensystem in einem Scheinwerfer oder Scheinwerferobjektiv.

  • Luftzieher

    Wenn bei einer Festkörperlampe oder einem Brenner Luft in das Brennsystem gelangt.

  • Lumen

    Lat.: Licht. Maßeinheit für den Lichtstrom, Kurzzeichen: Lm

  • Lumineszenz

    Lichtstrahlung, die keine Temperaturstrahlung ist. Fluoreszens und Phosphoreszenz sind Erscheinungen der Lumineszenz. Lichterzeugung durch elektrische Entladung in festen Stoffen (z.B. Light pad) nennt man Elektrolumineszenz.

  • Lux

    Lat.: Licht. Maßeinheit für die Beleuchtungsstärke: Lux, Kurzzeichen: E

  • Lycopodium

    Ölhaltige Sporen des Bärlapps, der bereits seit dem 17. Jahrhundert für Feuerstöße im Theater eingesetzt wird. Das Pulver kann auch elektrisch gezündet werden und verpufft sehr schnell. Dabei entsteht keine Hitzeentwicklung.

  • Leistungsaufnahme

    Der gesamte Energiebedarf eines elektrischen Gerätes (Scheinleistung)

  • Lichtbogen

    Entladungsstrecke zwischen zwei unterschiedlichen Elektroden

  • Limiter

    (Pegel-, Spitzenwert-, Bandbreiten-) Begrenzer

  • Lamento

    Klagemusikstück in getragenem Tempo aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit starker emotionaler Wirkung.

  • Largo

    (ital. "breit") bedeutet die Anweisung, Musikstücke in einem sehr langsamen Tempo vorzutragen. Es bezeichnet ebenfalls ein Musikstück mit getragenem Charakter, wie z.B. das berühmte Largo aus Händels Oper Xerxes.

  • larghetto

    Das berühmte Largo aus Händels Oper Xerxes.ist eigentlich als "larghetto" überschrieben. Das bedeutet, daß es statt getragen, doch etwas lebendiger vorgetragen werden soll.

  • Legato

    Die Töne müssen beim Legato zusammenhängend gespielt, bzw. gesungen werden, d.h. ohne Luft zwischen den einzelnen Tönen zu holen.

  • Libretto

    Textbuch für szenische Musikwerke. Berühmte Librettisten waren u.a. Eugène Scribe, Arrigo Boito und Hugo von Hofmannsthal.

  • Lieto fine

    Glückliches Ende bei der italienischen Oper des 17. und 18. Jahrhunderts.

  • Lightdesigner

    Lightdesigner ist die englischsprachige Bezeichnung des Lichtgestalters an der (Theater- und Opern-)Bühne oder in der Architektur. Ein Lichtgestalter bzw. Lightdesigner darf nicht verwechselt werden mit einem Beleuchter oder dem Beleuchtungsmeister. Letztere haben einen eher 'handwerklichen' Hintergrund. In den USA und England gibt es schon seit den 60er Jahren professionelle Lightdesigner. Dort und seit kurzem auch in Europa ist ein Studium des Lightdesigns möglich. In Deutschland setzte sich der künstlerisch-technische Beruf des Lichtgestalters erst relativ spät und zögernd durch.

    Heute ist die Lichtgestaltung ein anerkannter Bestandteil einer Inszenierung.

M

  • Musical

    Das Musical (Kurzform von Musical Comedy / Musical Play) entstand um 1900 aus der Burleske (groteskes Komikspiel), der Pantomime, der Minstrel-Show (amerikanisches Theater, in dem Weiße Schwarze spielen), dem Jazz und letztendlich auch der Operette. Das Musical ist eine sehr vielseitige Zusammensetzung aus Tanz, Musik und gesprochenen Elementen. Seine Blütezeit war Mitte des 20. Jahrhunderts.

    Anfänglich ging es im Musical, das zunächst spezifisch amerikanisch war, um die Beschreibung unwirklicher Welten; später wurde es auch durch J. Kern und seine realistischen und sozialkritischen Themen geprägt (z.B. Rassentrennung, wie in West Side Story).

    Besonderer Wert wird im Musical auf Showelemente, Tanz und mitreißende Melodien gelegt. Aufwändige Gestaltung, Kostüme und technische Bühneneffekte sind hier kennzeichnend. Der Zwang zur Aktualität und der Hang zum Reißerischen ließ Musicals jedoch nie lange überdauern.

    Meistens sind Musicals in zwei Akte gegliedert. Inhalt sind oft literarische, historische, religiöse, kulturelle und zeitkritische Texte. Das Musical schränkt die Handlung, das Milieu und die Art des 'Helden' nicht ein.

  • MULTICORE

    Mehrfachkabel. Die Verbindung zwischen Bühne und Mischerplatz in der alle Audiosignale laufen.

  • Monolog

    Selbstgespräch einer Figur, Gegensatz: Dialog (Wechselrede)

    kann verschiedene Funktionen übernehmen, z.B. als „epischer Monolog": Beschreibung nicht dargestellter oder darstellbarer Sachverhalte „lyrischer Monolog": Selbstoffenbarung „Reflexionsmonolog": Kommentar der Figur „Konfliktmonolog": Verdeutlichung des inneren Entscheidungskonfliktes

  • Marionette

    An Fäden aufgehängte Puppe, die nach Pendelgesetzten funktioniert und indirekt, also mit Hilfe der Fäden, animiert wird.

  • Maskenspiel

    Eine Maske, an Kopf oder Körper des Spielers befestigt, ist der Kopf der Figur. Der Rest des Körpers des Spielers ergänzt meist den Körper der Figur. Ganzkörpermasken oder Ganzkörperfiguren sind Puppen, in denen der Spieler vollständig drinsteckt.

  • Musiktheater

    Zum Musiktheater gehören alle Formen, die dramatische Handlung, ausgedrückt in Bewegung und Sprache, mit Musik verbinden; so das Singspiel, die Oper, die Operette und das Musical.

  • Manuskript

    (lat. manu scriptum = mit der Hand Geschriebenes), die Urschrift eines geistigen "Werkes. Abk. MS.

  • Maske

    Gesichtsverkleidung bei Kulthandlungen, ursprünglich zur Vertreibung von Dämonen. Als Theatermaske zum erstenmal in der Antike, wo man tragische, komische, orchestrische und Satyrmasken unterschied. Heute auch das durch Schminke, Perücke usw. veränderte Gesicht des Schauspielers.

  • Metrik

    (griech. metrike techne), Lehre von den Versmaßen.

  • Mimik

    (griech. mimos), Mienenspiel und Gebärden des Schauspielers, um das Denken, Fühlen und Handeln der dargestellten Person dem Zuschauer zu verdeutlichen. Daher auch die Bezeichnung »Mime« für Schauspieler.

  • Moralität

    mittelalterliches Spiel mit moralisierenden oder religiösen Absichten, vorgetragen durch allegorische Figuren, die Laster und Tugenden verkörpern.

  • Mysterienspiel

    (griech. mysteria = Geheimdienst), aus dem Gottesdienst entstandenes geistliches Drama im Mittelalter.

  • Mythos

    (griech. = Wort, Erzählung), Sage oder Legende von Göttern und Helden der Vorzeit, auch Deutung von Naturkräften (Gewitter) und dem Lebensursprung.

  • Mag-Max

    Farbwechsler mit Farbkassettensystem. Die geklebte Farbanordnung wird in eine Kassette eingespannt, die unabhängig vom Aufnahmesystem ist. Das eigentliche Grundgerät bleibt im Scheinwerfer. Dadurch ist ein schneller Farbkassettenwechsel möglich.

  • Magic arm

    Zweischenkliger, verstellbarer Kugelgelenkarm mit einer zentralen Arretierung.

  • Meniskuslinse

    Meniskos: griech.: Kleiner Mond.

    KONKAV-KONVEXE LINSENFORM, als Sammellinse auch positiver Meniskus genannt.

    KONVEX-KONKAVE LINSENFORM, als Zerstreuungslinse auch negativer Meniskus genannt.

  • Merger

    Engl.: Mischer. >Mischer< für zwei oder mehr DMX 512-Signale, der zur gleichzeitigen Ansteuerung eines Dimmerprozessors durch mehrere Lichtstellanlagen benötigt wird. Die Signale werden normalerweise nach dem HTP-Prinzip zusammengefasst (>Maximumbildung<). Für den Einsatz von Mergern zur Ansteuerung von Farbwechslern und Moving Lights, die nach dem LTP-Prinzip arbeiten sollen, sind spezielle Maßnahmen erforderlich: Entweder kann der Merger auf LTP-Verhaltung umprogrammiert werden, oder man muss die Ansteuerung der LTP-Kreise auf eine Lichtstellanlage beschränken.

  • Metalldampflampe

    Halogen-Metalldampflampe

  • Metallogenlampe

    Hochdruck-Entladungslampe (Hochdrucklampen) mit einer Farbtemperatur bis 6000 Kelvin.

  • Microlight

    Kleine, leichte Parabolspiegelleuchte, 12 Volt / 20 bzw. 50 Watt mit Schieberegler und Torblende. Sie wird als Kamera-Augenlicht eingesetzt.

  • Molybdän

    Schwermetall mit Schmelzpunkt bei 2617°C. Neben Wolfram der klassische Einschmelzwerkstoff für die Zuführung von Strom in hochwertigen und hochbelasteten Lampen mit Betriebstemperaturen von ca. 300°C.

  • Molybdänband

    Stromleiterfolie von 20 bis 40 micro-m Dicke, die in ein erweichtes Kolbenrohr eingequetscht wird, z.B. bei Metallogenlampen.

  • Monochrom

    Griech.: einfarbig. Monochromatisches Licht: Licht, welches nur eine Wellenlänge hat; z.B. in Natriumdampf-Niederdrucklampen.

  • Monoplan

    Wendelanordnung in einer Lichtwurflampe. Die Wendel sind in einer Ebene an den Wendelhaltern befestigt.

  • Moving Light

    Engl.: bewegliches Licht; >intelligentes< Licht, wie kopfgesteuerte Scheinwerfer und Scanner.

  • MSR-Lampe

    Tageslichtbrenner der Firma Philips.

  • Multicore

    Mehraderleitung mit Mehrfachsteckverbindung nach DIN 15568-8, die für eine schnelle und sichere elektrische Verbindung zwischen Schweinwerfer und Versatzanschlüssen bzw. Verstärkerkoffern verwendet wird.

  • Manège

    (französisch = Reitbahn, Karussell)

    Schnelle tänzerische Bewegungen in Kreisform um die Bühnenmitte.

  • Modern Dance

    Amerikanische Bezeichnung für den spezifischen amerikanischen Bühnentanz.

    Entstand im Zweikampf gegen das akademisch-klassische Ballett.

  • Multicore

    Mehraderleitung, die eine Übertragung von einem oder mehreren Signalen (bzw. Stromwegen) in einer Leitungsführung ermöglicht

  • Magig Arm

    Gelenkarm mit Einhebelbefestigung und einem 16mm zapfen an jeder Seite

  • Magic Clamp

    (auch Uniklemme genannt) Klemme, um Scheinwerfer oder Zubehör mit einem Gewicht von maximal 15kg zu befestigen; mit 16mm Zapfen

  • Monsterstativ

    Schweres Aluminiumstativ mit einer Höhe von bis zu 4m

  • Motorbetrieben

    Motorbetriebener Kettenzug zum Heben von Traversensystemen und anderen Lasten

    -Nebenschlußmotor:

    Guter Anlauf; Drehzahl bleibt bei Belastung annähernd konstant

    -Reihenschlußmotor:

    Hoher Anzugsmoment beim Anlaufen; Drehzahl ist sehr von der

    Belastung abhängig. Bei völliger Entlastung besteht die Gefahr, daß

    die Motorkette "durchrutscht"

    -Doppelschlußmotor:

    Arbeitet annähernd wie der Nebenschlußmotor. Die Reihenschlußwicklung

    sorgt für ein hohes Anzugsmoment

    -BGV-C1 Motor (VBG-70)

    Motor der zwei voneinander unabhäginge Bremsen hat. Dieser Motor darf

    auch gefahren werden, wenn sich Personen unter, oder auf den

    bewegten Lasten befinden. Diese Motoren müssen nicht "totgehängt"

    werden

    -BGV-D8 Motor

    Motor, der nur genutzt werden darf, um Lasten an ihren Bestimmugsort

    zu heben. Solche Motoren müssen nach dem Aufbau "totgehängt" werden

  • Motorcontroller

    Bedienelement zum Ansteuern von Motoren; Steuerung in verschiedenen Motorengruppen; es besteht die Möglichkeit, mehrere Controller miteinander zu verbinden, um größere Motorengruppen gemeinsam anzusteuern

  • Matinée

    Vormittagsvorstellung

  • Madrigal

    Muttersprachliche Gesangsgattung in Strophenform mit zumeist weltlichen Inhalten, die besonders in Italien zwischen 1520 und 1650 sehr beliebt war.

  • Maestro

    (frz. "maître", hier: Meister der Musik) Inoffizielle und ehrerbietende Bezeichnung für Dirigenten, Komponisten und Musikprofessoren.

  • Melismatik

    Eine Reihe von Tönen, die auf einer einzigen Textsilbe gesungen werden. Melismatik bezeichnet auch die melodische Verzierung von Gesangsstücken - wie z.B. die Koloratur.

  • Melodram

    Bühnengattung, bei der das gesprochene Wort von Musik untermalt wird. Viele Opern, besonders deutsche Singspiele beinhalten melodramatische Szenen. Beispiele dafür sind die Wolfsschluchtszene im Freischütz und die Kerkerszene im Fidelio.

  • Menuett

    Höfischer französischer Tanz, der ein wichtiger Bestandteil der Suite, des Divertimentos und klassischer Instrumentalformen wie der Symphonie, dem Streichquartett und der Sonate.

  • Messa di voce

    An- und Abschwellen der Stimme als wesentliches Gestaltungsmittel des Belcanto

  • Metrik

    Lehre von der durch Takte geordneten rhythmischen Abfolge und Akzentuierung der Töne. Seit dem 17. Jahrhundert legt der Komponist zu Beginn des kompositorischen Abschnittes durch ein Zahlenverhältnis (z.B. 3/4 oder 6/8) die Ordnung der Zählzeiten innerhalb eines Taktes fest.

  • Mezzavoce

    Mit halber Stimme singen.

  • Mezzosopran

    Mittlere weibliche Stimmlage von a bis a'. Man differenziert Koloratur-Mezzosopran, dramatischen Mezzosopran und lyrischen Mezzosopran - je nach Kraft, Stärke, Virtuosität, Stimmakrobatik und Stimmfärbung.

  • Modulation

    Übergang zwischen den Tonarten durch eine Umdeutung von Akkorden, die beiden Tonarten gleich sind. In der Oper hat die Modulation zumeist eine dramatische Funktion.

  • Moll

    Moll und Dur - Tongeschlechter, die mit einem Grundton, die Tonart des Musikstückes festlegen, (z.B. a-Moll). Molltonarten haben eine weiche, melancholische Grundstimmung.

  • Monodie

    Mit Generalbaß begleiteter deklamatorischer Sologesang um 16.00. Durch die Monodie dachte man, die Aufführungspraxis des antiken griechischen Dramas wieder aufleben lassen zu können. Die monodische Singweise unterstreicht den Seelenzustand der Rolle sowie den poetischen Inhalt des Textes.

  • Motette

    Chorstück, meist a capella und vorwiegend mit geistlichem lateinischen Text.

  • Musette

    Französischer Dudelsack aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

  • Musikdrama

    Bezeichnung der Reformopern Richard Wagners und seiner deutschen und italienischen Nachfolger - im Gegensatz zum Begriff "musikalisches Drama", bei dem alle Opernwerke gemeint sind.

  • Musikdirektor

    Der Musikdirektor (lat. director musices; Abk. MD) war ursprünglich der Titel des leitenden beamteten Musiker einer Stadt in Deutschland und Österreich; so war beispielsweise Johann Sebastian Bach Musikdirektor in Leipzig, Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach in Hamburg.

    Seit dem 19. Jahrhundert wird der Titel verliehen an die Leiter musikalischer Einrichtungen wie Gesangvereinen. Spezielle Titel sind beispielsweise Städtischer Musikdirektor, Universitätsmusikdirektor und Kirchenmusikdirektor.

    Der Titel wurde in früheren Zeiten verliehen von Fürsten, Herzögen oder Königen, heutzutage dagegen von Kommunalbehörden, Universitäten oder kirchlichen Institutionen.

    In größeren Städten erhält der Musikdirektor häufig den Titel Generalmusikdirektor (Abk. GMD); dieser Titel wurde erstmals 1819 in Berlin für Gaspare Spontini vergeben. Daniel Barenboim ist beispielsweise seit 1992 GMD der Berliner Staatsoper Unter den Linden.

  • Maskenbildner

    Der Maskenbildner ist ein über den Tätigkeitsbereich des Visagisten hinausgehender Beruf im Filmkunst- und Theaterbereich.

    Er ist üblicherweise für das Make-up und die realitätsnahe Verkleidung (im Sinne von sichtbaren Körperteilen und -proportionen - nicht Kleidung) von Schauspielern zuständig, wobei letztere auch den ganzen Körper umfassen kann (Ganzkörpermasken - 'zum Beispiel zur Verkörperung von Fantasiewesen). Seine Tätigkeit wird im Fachjargon auch als 'Maske machen' bezeichnet, sein Arbeitsbereich 'die Maske' genannt.

  • Modist

    Ein Modist oder eine Modistin - auch Putzmacher(in) genannt - ist heutzutage für die letzte Formgebung und den Aufputz eines Hutes zuständig.

    Der Beruf des Modisten war früher umfangreicher; er bezog sich insbesondere in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts auch auf die modische Ausstattung eines Kleides. Aufgrund der zeitaufwändigen und teuren Herstellung der von Schneidern gearbeiteten Kleider wurde ein Kleid von einem Modisten lediglich in seinen modischen Details überarbeitet. Eine bekannte Modistin war Rose Bertin, deren wichtigste Kundin die französische Königin Marie Antoinette war.

N

  • Natriumdampf-Hochdrucklampen

    Natriumdampflampen, in denen der Natriumdampf zur Entladung angeregt wird. Da normale technische Gläser vom Natriumdampf bei hoher Betriebstemperatur zerstört werden, wurden spezielle Bariumboratgläser entwickelt. Weil sich dieses Material jedoch schlecht verarbeiten lässt, wird für diese Lampe ein Zweischichtglas (Überfangglas) verwendet. Das abgestrahlte Licht ist monochromatisch.

  • Nebenlicht

    Unerwünschtes Licht an einem Scheinwerfer, das z.B. durch Lüftungsschlitze am Gehäuse entsteht.

  • Neon

    Füllglas für Gasentladungslampen (Entladungslampen) und Leuchtröhren.

  • Neonröhren

    Hochspannungsleuchtröhren, in denen Edelgase, z.B. Neon, zur Entladung gebracht werden. Zur Entladung verwendet man geringe Mengen Quecksilber. Spannungen bis 6 KV, verschiedene Röhrendurchmesser, verschiedene Längen mit Elektrodenanordnungen und verschiedene Farben werden angeboten.

  • Niederspannung

    Netzspannungen von 50 bis 1000 Volt (Leiter-Leiter) bei Wechselstrom und von 120 bis 1500 Volt (Leiter-Leiter) bei Gleichstrom.

  • Niedervolt

    Übliche Netzspannungen von 12-24-48 Volt.

  • Niedervoltlampen

    Festkörperlampen (Glühlampe) mit Netzspannungen bis 48 Volt.

  • Non dim

    Engl.: nicht regulierbar. Auch in Verbindung mit Lastverstärkern (Dimmern) verwendet, die nicht mit einer Dimmerkurve arbeiten, sondern den Strom ein- und ausschalten.

  • Niederspannung

    Netzspannung von 50 - 1000 Volt bei Wechselstrom und 120 - 1500 Volt bei Gleichspannung (Leiter - Leiter)

  • Niedervolt

    Spannungen bis 50 Volt (1,5V; 2V; 4,5V; 6V; 9V; 12V; 24V; 48V)

  • Nutzlast

    Last, mit der eine Traverse nach Vorschrift maximal belastet werden darf

  • Notation

    Symbolhafte Aufzeichnung von Bewegungen

  • Nebelfluid

    Die Erzeugung von Bühnennebel oder optisch aktivem Dunst erfolgt mit Nebelmaschinen, die Nebelfluid verdampfen. Nebelfluid besteht aus destiliertem oder demineralisiertem Wasser und Glykolverbindungen in veränderlichen Mengenverhältnissen. Je mehr Glykolverbindungen dem Nebelfluid zugesetzt werden, desto dichter und langsam auflösender ist der entstehende Bühnennebel. Beim Verdampfen des Nebelfluides fungieren die Glykolmoleküle als Kristallisationskeime für die verdampften Wassertröpfchen, d. h., der Entstehungsmechanismus folgt der Nebelfluid in der Natur, wenn auch bei höheren Temperauren.

  • Nummern-Oper

    Im Gegensatz zur durchkomponierten Oper, gliedert sich die Nummern-Oper in einzelne für sich abgeschlossene Musikstücke wie Ballette, Chöre, Arien etc.

O

  • Oper

    Eine Oper (von lateinisch: opus, opera = Werk) ist ein dramatisches Bühnenwerk mit ganz oder überwiegend gesungenem Text, wobei die Musik die Wirkung steigert und vertieft - zu einem "Kraftfeld der Gefühle" (Alexander Kluge).

    Die Gattung der Oper entstand um 1600 in Florenz. Man unterscheidet Opera seria (ernste Oper, meist über Helden und tragisch endend) und Opera buffa (heitere Oper, mit volkstümlichen oder komischen Szenen).

    Bis Mitte der 1960er Jahre wurden Opern in der jeweiligen Landessprache des Aufführungsortes gesungen. So wurden Verdi-Opern in Deutschland in deutscher Sprache und Wagner-Opern in Italien in italienischer Sprache gesungen, wie Radio- und Fernsehaufzeichnungen belegen.

    Erst durch Herbert von Karajan kam die Wende. Mit seiner Begründung, die Einheit von Wort und Musik gehe bei übersetzten Libretti verloren, wurden Opern allmählich nur noch in den Original-Libretti aufgeführt. Musikalisch war dies nachvollziehbar, allerdings ging die Volksnähe verloren, so dass Oper einen noch elitäreren Charakter bekam.

  • Operette

    Die Operette, wörtlich übersetzt "Kleine Oper", ist ein musikalisches Bühnenwerk, das wohl aus dem Singspiel, nicht jedoch - wie man aus dem Namen schließen könnte - aus der Oper entstand. Vielmehr wollte die Operette die herkömmliche klassische Oper mit heiterem Inhalt und flotten Rhythmen auf die Schippe nehmen.

    Die neue Musikgattung entstand parallel in Frankreich und in Wien. 1858 wurde in Paris die Operette "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach mit großem Erfolg aufgeführt.

    Danach konnte auch die Wiener Operette große Erfolge erzielen. Komponisten wie Franz von Suppé, Johann Strauß, Karl Millöcker oder Carl Zeller wurden durch ihre Operetten sehr berühmt. Auch in Berlin fasste die Operette schließlich Fuß und Komponisten wie Richard Heuberger, Franz Lehár, Leo Fall, Walter Kollo oder Leon Jessel konnten ihre Werke zu großem Erfolg führen.

    Die Glanzzeit der Operette dürfte um die Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert gewesen sein. Nach dem 1. Weltkrieg wurde sie von der Revue verdrängt. Jedoch konnten auch in den 20er Jahren und bis nach dem 2. Weltkrieg noch Erfolge erzielt werden.

    Allerdings wurden jüngere Kompositionen dann eher als Singspiel bezeichnet (z.B. Der Vetter aus Dingsda, Im weißen Rössl). Später wurde die Musikgattung Operette dann vollständig vom Musical verdrängt.

  • Oratorium

    ein großes, vielfach abendfüllendes Gesangswerk, meist für Soli, Chor und Orchester. Der entscheidende Unterschied zur Oper ist das Oratorium auf Bühnendarstellung verzichtet.

  • Orchester, Orchestra

    Die Orchestra war im antiken Theater der Raum, in den zu Beginn der Tragödie der Chor einzog. In der Mitte der Orchestra befand sich der Altar des Gottes Dionysos. Ursprünglich kreisrund, wurde sie später halbiert und dadurch näher mit dem Zuschauerraum und mit der Bühne in Verbindung gebracht. In der weiteren Entwicklung wurde aus der „Orchestra" der Raum, in dem heute bei einer Opernaufführung das „Orchester" sitzt.

  • Obermaschinerie

    So nennt man denjenigen Teil der Bühnenmaschinerie, der oberhalb der Spielfläche liegt. Dazu gehört der Schnür- oder Rollenboden mit allen auf oder über ihm angebrachten Antriebsmaschinen sowie den an ihm hängenden maschinellen Einrichtungen wie Arbeitsgalerien, Beleuchterbrücken, Rundhorizontanlagen, Flugwerken und Zügen. Den Bereich, in welchem diese Anlagen untergebracht sind, nennt man Oberbühne.

  • Oberspielleiter

    An vielen Theatern die Führungsposition eines meist für mehrere Jahre verpflichteten Regisseurs. Die Aufgabe des Oberspielleiters ist es, sich um das künstlerische Niveau und die Entwicklung des Ensembles zu kümmern.

  • Opernhaus

    Ein Opernhaus ist ein Gebäude für Musiktheater, in dem vor allem Opern, Operetten und Ballett aufgeführt werden.

    In der Regel handelt es sich um ein geschlossenes Gebäude (Ausnahme: Arena di Verona), das über eine große Bühne mit aufwändiger Bühnenmaschenerie, einen Orchestergraben und einen Zuschauerraum mit einer oder mehreren Ebenen (übereinander oder mit Logen), verfügt.

    Im weiteren Sinn werden zu einem Opernhaus auch das Ensemble (Gesangs-Solisten, Chor, Ballett, Orchester, Statisten) sowie die künstlerische Leitung (Intendanten, Dirigenten, Regisseure, Abendspielleiter, Inspizient) gezählt. Hinzu kommen kaufmännische Verwaltung, Garderobe und Werkstätten (z.B. für Bühnenbild).

    Opernhäuser kann man anhand verschiedener Kriterien klassifizieren.

    Meist ist aber bei "Großen Opernhäusern" die künstlerische Bedeutung (international) gemeint.

    Diese künstlerische Bedeutung kommt meist durch Kritiken in Fachzeitschriften ( in D. z.B. Opernwelt, Opernglas, Musiktheater) zustande.

  • Öffnungswinkel, Vergenz

    Lichtausfallwinkel eines Scheinwerfers oder Objektivs.

  • Offset Arm

    Auslegerarm für ein Stativ.

  • Optische Achse

    Mittel- oder Zentralachse einer optischen Anordnung, z.B. Lichtemitter-Irisblende-Linsenmitte.

  • Optische Strahlung

    Optische Strahlen liegen außerhalb des sichtbaren Lichts, Ultraviolette Strahlen unterhalb von 380 nm, Infrarote Strahlen oberhalb 700 nm. Sie werden nochmals differenziert in:

    ULTRAVIOLETTE STRAHLEN (UV):

    UV-C 100-280 nm

    UV-B 280-315 nm

    UV-A 315-380 nm

    INFRAROTE STRAHLEN (IR)

    IR-A 780 nm-1,4 micro-m

    IR-B 1,4 micro-m -3 micro-m

    IR-C 3 micro-m - 1 microm

  • Output

    Elektrischer Ausgang an Geräten.

  • Obergurt

    Obere Hauptstrebe/n einer Traverse

  • Offset-Arm

    Auslegearm zum Anbringen an Stativen oder Ähnlichem

  • Open End

    Mit Gaze bespannter U-Bügel

  • Ouvert

    Offen

  • Oktave

    siehe Intervall

  • Oper

    Von 1600 bis 1900 führende europäische, musikalisch-dramatische Bühnengattung. Die Oper entstand als eine höchst stilisierte und verfeinerte Ausdrucksform der aristokratischen Hofkultur und der bürgerlichen Lebenskultur.

  • Opera buffa

    talienische Operngattung des 18. und 19. Jahrhunderts, die aus der Stegreifkomödie (Commedia dell'arte) entstand. Ein gutes Beispiel für eine Opera buffa ist der Barbier von Sevilla.

  • Opéra comique

    Französische Operngattung, die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand und zum Vorbild für das deutsche Singspiel wurde.

  • Opera semiseria

    Italienische Operngattung des 18. und 19. Jahrhunderts, die aus einer Mischung ernster und komischer musikdramatischer Elemente besteht.

  • Opera seria

    a Italienische Operngattung, die sich aus verschiedenen Stilelementen und mit vorwiegend griechisch-mythologischen Inhalten gegen Ende des 17. Jahrhunderts entwickelte.

  • Oratorium

    Werk für Solostimmen, Chor und Orchester mit vorwiegend religiöser Thematik.

  • Ostinato

    Kurzes, ständig sich wiederholendes musikalisches Motiv. Häufig trägt der Baß dieses Motiv vor, während sich die anderen Stimmen darüber frei entfalten können.

  • Ouvertüre

    Instrumentale Einleitung für Bühnen- und Orchesterwerke, die aus der höfischen Tradition entstand, für den König eine Einzugsmusik vor der eigentlichen musikalischen Aufführung zu spielen.

P

  • Pantomime

    Begriff aus der Theatersprache, der sowohl für einen Künstler verwendet wird, der eine bestimmte Form der mimischen Darstellung betreibt, als auch für die Art der Darstellung selbst.

  • Premiere

    Erstaufführung eines Theaterstücks (Uraufführung) oder einer Inszenierung.

  • Puppentheater

    Spielhandlung mit Puppen, die häufig auf einer eigens hierfür entwickelten Miniaturbühne aufgeführt wird.

  • PA

    Publik Adress. Lautsprechersystem welches für die Beschallung des Publikums zuständig ist

  • Podest

    Bühnengerüst, Praktikabel, Stellage. Begehbarer Bauteil zur Herstellung von Bodenerhebungen und Bühnenaufbauten aller Art. Es besteht aus einem zusammenklappbaren Holzrahmen (mitunter auch Metall) und einer Einlegetafel oder -platte. Es hat, damit man es vielseitig benutzen kann, normalisierte metrische Abmessungen. Die Podeste werden ergänzt durch weitere Bauteile wie Stufen, Treppen, Schrägen.

  • Portal

    Bühnenrahmen, Bühnenportal, Portalrahmen, Portalanlage, Technisches Portal. Die bilderrahmenartige Umfassung der Bühne, wie sie vom Zuschauer aus sichtbar ist. Sie bildet die vordere Öffnung des "Guckkastens" (Guckkastenbühne). Das Portal besteht aus zwei Seitenteilen, den Portaltürmen, und einem Oberteil, der Portalbrücke.

  • Prospekt

    Eine bemalte Fläche aus Leinwand, die den Hintergrund einer Szene bildet. Der Prospekt hängt in einem Zug und kann noch oben weggezogen werden.

  • Profilscheinwerfer

    Scheinwerfer, der mit einem optischen System einen scharf begrenzten Lichtstrahl erzeugt

  • Perspektivbühne

    Im Anfang des 16. Jahrhunderts in Italien von Bramante und Peruzzi erstmalig entworfene, später auch praktisch ausgeführte Tiefenbühne,die das Bühnenbild so in Erscheinung treten läßt, wie das menschliche Auge zu sehen gewohnt ist. Der Kunstgriff dabei besteht in der Verkleinerung nach der Tiefe zu. Die plastisch durchgeführte Perspektive auf der Bühne zeigte erstmalig das Teatro Olimpico in Vicenza 1584 von Palladio und Scamozzi.

  • Prolog

    Vorspruch zu einem Theaterstück, in welchem die Handlung andeutungsweise oder auch ganz vorweg erzählt wird, um den Zuschauer einzuführen und vorzubereiten. Der Prolog wurde durch Euripides zum Stilmittel der Tragödie erhoben. Das Gegenstück ist der Epilog (siehe dort).

  • Proszenium

    Vorbühne (siehe unter Bühne).

  • Parodie

    (griech. = Gegengesang), verspottende Umgestaltung ernstgemeinter Bühnenwerke.

  • Peripetie

    (griech. peripeteia = Umschwung), unerwartete Wendung und entscheidender Umschwung in der Charakterentwicklung des Helden.

  • Posse

    unliterarische Form der Komödie, oft derb und unwahrscheinlich.

  • Protagonist

    (griech. protagonistes), der erste Schauspieler des antiken Dramas.

  • Pseudonym

    (griech. pseudos = falsch, onoma = Name), der aus privaten Gründen vom Autor erfundene oder gewählte Deckname, unter dem er sein Werk dem Verleger bzw. der Öffentlichkeit übergibt.

  • Pan Tilt

    >Drehen< und >Neigen<, Bezeichnung der Bewegungsparameter von Moving Lights (z.B. motorisierte Schweinwerferbügel und Scanner). Auf den Lichtstellanlagen sind für diese Parameter meist spezielle Bedienelemente vorgesehen: ein Trackball, Endlosdrehgeber (Encoder) oder ein >Joystick< (Steuerknüppel).

  • Paper Tape

    Engl.: Papierband. Papierklebeband von 19 bis 50 mm Breite mit schwarzer Klebefläche, das keine Klebespuren hinterlässt. Die Bebrauchsfarbe ist Mattschwarz.

  • PAR-Lampe

    Abkürzung für Parabolic Aluminized Reflector (parabolischer Aluminiumreflektor). Lampe mit Glüh- oder Brenneinheit, die mit dem Reflektor verbunden ist. Da diese Lampeneinheit eine kompakte Leuchte mit Reflektor und Vorderglas ist, stimmt der Abstand von Leuchtpunkt zum Spiegel immer genau. Der Öffnungswinkel wird mit unterschiedlich bearbeiteten Glasoberflächen erreicht, entweder mit unterschiedlichen Glasstrukturen oder vorgesetzten Strukturscheiben, und ist immer nur in der gewählten Vergenz zu benutzen. Als Glühlampe hat sie eine große Bedeutung und Beliebtheit erlangt. Sie ist robust und billig. PAR-Lampen gibt es in unterschiedlichen Spannungs- und Leistungsstufen. Der Lichtaustritt ist nicht rund, sondern ellipsoid.

  • Parabolscheinwerfer

    Niedervoltscheinwerfer mit einem Parabolspiegel.

  • Parabolspiegel

    Alu- oder häufiger Glasreflektorform für das Reflektieren oder Sammeln von Lichtstrahlen. In der Scheinwerfertechnik sollte der emittierte Lichtpunkt möglichst klein ausgeführt sein. Das reflektierte Licht verläuft parallel zur optischen Achse.

  • Patchen

    to patch = engl.: flicken, anpassen. Zuordnung der an der Lichtstellanlage bedienbaren Kreise (= Steuerkreise) zu den Scheinwerfern bzw. Dimmerkanälen (= Lastkreise). Diese Zuordnung erfolgt entweder an der Lichtstellanlage oder an Dimmerprozessoren und ist normalerweise frei konfigurierbar.

  • Phase

    In der Elektrotechnik: Leiter eines Drehstromsystems (3-Phasen-System). Oft wird die Bezeichnung auch als Kurzform für Phasenwinkel verwendet.

  • Phasenabschnitt

    Das Prinzip funktioniert ähnlich wie das des Phasenanschnitts. Allerdings wird hier der Ausgang beim Nulldurchgang eingeschaltet und beim gewünschten Phasenwinkel wieder abgeschaltet. Durch Mischen von Phasenanschnitt- und Phasenabschnittgeräten kann eine von den Elektrizitäts-Versorgungsunternehmen angestrebte Verringerung der Oberwellenbelastung des Versorgungsnetzes erreicht werden. Im Gegensatz zu Phasenanschnittgeräten sind dabei Thyristoren nicht verwendbar, weil diese im stromführenden Zustand nicht abgeschaltet werden können. Auch das Kommen von induktiven Lasten (z.B. Leuchtstofflampen) ist schwieriger, weil die Induktivität im stromführenden Zustand abgeschaltet werden muss.

  • Phasenanschnitt

    Ein mit Phasenanschnitt arbeitendes Gerät (z.B. die meisten Dimmer) wird mit einer sinusförmigen Eingangsspannung betrieben (z.B. Netzspannung 230 V / 50 Hz). Die am Ausgang angeschlossene Last (z.B. ein Scheinwerfer) erhält eine Spannung, die bei jeder Halbwelle der Eingangsspannung um einen einstellbaren Phasenwinkel vor dem Nulldurchgang eingeschaltet wird und beim Nulldurchgang der Eingangsspannung wieder abgeschaltet wird. Auf diese Weise lässt sich jede Spannung an der Last von Null (Phasenwinkel Null) und der Eingangsspannung (Phasenwinkel 180°) einstellen. Für Phasenanschnittgeräte sind Thyristoren gut geeignet, da sie mit einem Zündimpuls beim gewünschten Phasenwinkel eingeschaltet werden können und erst beim Nulldurchgang des Stromes wieder abschalten.

  • Phasenwinkel

    Sind die Nulldurchgänge zweier sinusförmiger Größen gleicher Frequenz gegeneinander verschoben, so bezeichnet man den auf Winkelgrade umgerechneten Abstand dieser Nulldurchgänge als Phasenwinkel. Beispiele: Der Strom durch einen Kondensator hat gegenüber der Spannung einen Phasenwinkel von 90°. Zwei Phasen eines Drehstromsystems haben einen Phasenwinkel von 120°.

  • Phosphoreszenz

    Erscheinung der Lumineszenz. Ein phosphoreszierendes Licht kommt zustande, wenn Wellen einer bestimmten Länge (254 und 365 nm) des unsichtbaren Ultraviolettbereichs auf ein Kristallphosphor treffen. Die Bestrahlung gilt als Anregung für die Kristallphosphore, die je nach ihrer Konsistenz in den Farben Grün, Rot, Gelbrot oder Blau leuchten. Dieses Leuchten wird als Fluoreszenz bezeichnet. Kristallphosphore, die nach dem Abschalten der Bestrahlung kurzzeitig nachleuchten, werden als phosphoreszierend bezeichnet.

  • Pinza

    Klemmleuchte mit Torblenden und E-27-Fassung.

  • Plankonvex

    Linsenform mit einer geraden und einer konvexen Fläche

  • Polarisation

    In der Optik: Vorherrschen einer Schwingungsebene bei Licht. Ein gewöhnlicher Lichtstrahl schwingt in alle Richtungen. Soll dieser Strahl nur in einer Richtung schwingen, muss er polarisiert werden. Wenn unpolarisiertes Licht auf eine reflektierende Fläche auftrifft, erzeugt diese eine >Spiegelung<. Unter Berücksichtigung des Einfallwinkels und der notwenigen Strahlenkorrektur ist mit einer Polarisierung der Strahlen eine Spiegelung zu verhindern. Ein Ausfiltern einer Ebene zieht ca. 50% Lichtverlust nach sich. Mit einer weiteren Filterung kann auch die andere Schwingungsebene beeinflusst werden, bis zum absoluten Lichtverlust.

  • Pole Cat

    Spannvorrichtung zum Einklemmen zwischen Türen oder Wänden, um Effekte oder Scheinwerfer zu positionieren.

  • Polfilter

    Kurzform für Polarisationsfilter, der Lichtstrahlen in einer Richtung ausfiltert.

  • Praktikabel

    Klappbares Untergestell mit Bodenplatte für den Bühnenbau.

  • Preview

    Engl.: Vorschau, auch Blindregister genannt. Möglichkeit in einer Lichtstellanlage, den Inhalt einer gespeicherten, aber noch nicht aktiven Lichtstimmung zu kontrollieren und bei Bedarf zu ändern.

  • Primärfarben

    Farben, die für eine Additive Farbmischung benötigt werden. Orangerot, Grün, Violettblau.

  • Prisma

    Ein Glaskörper mit dreieckiger Grundfläche, der auftreffendes Licht in die Spektralfarben zerlegt.

  • Prismenlinse

    Ein Glaskörper mit dreieckiger Grundfläche, der auftreffendes Licht in die Spektralfarben zerlegt.

  • Prismenlinse

    Leicht strukturierte Plankonvexlinse, die den Lichtkegel eines Scheinwerfers leicht unscharf zeichnet.

  • Projektion

    Vergrößernde Abbildung einer Vorlage oder eines Diapositivs (Dia).

  • Projektionsgerät, Projektor

    Gerät für die Projektion von Diapositiven (Dia).

  • Pantomime

    (griechisch = alles nachahmend)

    Karl – Günther Simon definiert die Pantomime als ,,Das Spiel des bewusst bewegten Körpers´´. Das Ballett hat eine eigene Sprache der Pantomime entwickelt, deren Gesten und Bedeutung genau fixiert sind. Die Pantomime kommt u.a. in den Balletten Giselle, Schwanensee, Dornröschen und Nussknacker vor und dient dazu konkrete dramatische Inhalte zu vermitteln.

  • Pirouette

    (französisch = im Kreis drehen)

    Eine rasche Drehung auf einem Fuß, wobei die Spitze des Spielbeins an das Knie des Standbeins angelehnt ist. Die Drehung kann nach innen oder nach außen erfolgen.

  • Plié

    (französisch = beugen)

    Kniebeuge, wobei die Knie eine Linie mit den eine Gerade bildenden Füßen bilden. Jedes Balletttraining beginnt mit einigen pliés, um eine Lockerung der Muskeln und Sehnen und Stärkung des Gleichgewichts zu gewährleisten.

  • Poisson

    (französisch = Fisch)

    Er erinnert daran, wie ein Fisch in einem hohen Sprung aus dem Wasser springt. Ein hoher Weitsprung mit gestreckten und geschlossenen Beinen. Der Körper gleicht einem gespannten Bogen.

  • Port de bras

    (französisch = Haltung der Arme)

    Entsprechend den unterschiedlichen Positionen der Füße gibt es dazu passende Armhaltungen.

  • Primaballerina

    Primaballerina ist die Bezeichnung für die an der Spitze einer Kompanie stehenden Tänzerin im Ballett. Die männliche Form lautet: „Primoballerino“.

  • PE

    Schutzleiter eines stromführenden Systems

  • Phase

    positiver Leiter eines stromführenden Systems

  • PAR-Truss

    Große Traverse, in dessen Inneren PAR-Bar´s montiert sind und platzsparend transportiert werden können. Beim Einsatz werden die Bar´s abgesenkt und stehen unten aus der Traverse raus

  • Pantograph

    Scherenleuchtenhänger; dient der variablen Höhenverstellung; kann je nach Art mechanisch oder elektrisch betrieben werden

  • Pole Cat

    Teleskopstange aus Aluminium zum Festklemmen zwischen zwei Wänden oder Decke und Boden, an die geringe Lasten wie z.B. kleine Scheinwerfer gehängt werden können

  • Pre Rigg

    Traverse, die über das eigentliche Rigg montiert wird, um z.B. mehr Hängepunkte zu schaffen oder eine Lastenverteilung vorzunehmen

  • Punktlast

    Last, die nur auf einen Punkt wirkt

  • Pas

    Tanzschritt

  • Pas couru

    Laufender Schritt, schnell, klein

  • Pas de bourée

    Übergangsschritt, das Gewicht wird mehrmals von einem Fuß auf den anderen verlagert

  • Pas de chat

    Sprungschritt, der eine Katze imitiert

  • Pas de deux

    Paartanz mit fester GliederungA) Entree B) Duett C) und D) Soli E) Coda

  • Penché

    Lehnend

  • Petit allegro

    Kleine Sprünge

  • Petit battement

    Kleine Schläge mit dem Fuß

  • Petit(e)

    Klein

  • Pied

    Fuß

  • Préparation

    Vorbereitung

  • Parlando

    Flüssig vorgetragener Gesang, der die alltägliche Sprechweise imitiert.

  • Partitur

    Übersichtlich angeordnete Niederschrift der Noten und Spielanweisungen aller an einer Komposition beteiligten Stimmen und Instrumente.

  • Passacaglia

    Variationssatz über einem fortlaufend wiederholten (Baß-)Motiv.

  • Pasticcio

    Zusammenstellung von Musikstücken verschiedener Herkunft zu einem neuen Werk.

  • Pastorale

    Komposition oder Dichtung, die das Leben der Hirten oder auf dem Land idealisiert.

  • Pavane

    Langsamer Schreittanz, der im 16. und 17. Jahrhundert populär war.

  • piano, pianissimo

    (ital.: leise, sanft) Angabe, daß ein Musikstück leise und sanft gespielt werden soll.

  • Polyphonie

    Musikalische Mehrstimmigkeit, in der die einzelnen Stimmen rhythmisch und melodisch selbständig sind. In der der Oper entfaltet sich die Polyphonie am besten in großen Ensembleszenen. Mozart und Verdi sind die bedeutendsten Komponisten polyphoner Szenen.

  • Primaballerina

    Weibliche Hauptrolle im Ballett, die Solotänzerin.

  • Primadonna

    Weibliche Hauptrolle in der Oper des 17. bis 19. Jahrhunderts - zumeist für Sopranpartien vorgesehen. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch abwertende Charakterisierung für launische und schwierige Künstlerpersönlichkeiten.

  • Prolog

    Szenisches Vorspiel

  • Puppenspieler

    Ein Puppenspieler ist ein Akteur in einem Puppentheater, z.B. jemand, der eine Puppe oder Marionette mit Hilfe von Fäden, Drähten oder den eigenen Händen bewegt. Normalerweise leiht der Puppenspieler der Puppe auch seine Stimme.

Q

  • Quarzglas

    Glas zur Herstellung von Halogenlampen und Brennern, dessen Schmelzpunkt bei 1710°C liegt.

  • Quecksilberhochdruck-Entladungslampe

    Entladungslampe, bei der die Strahlung in einem Rohr aus hoch UV-durchlässigem Quarzglas erzeugt wird. Das Entladungsgefäß wird gasdicht in einen mit Leuchtstoff beschlämmten Außenkolben eingebaut, so dass auch die UV-Strahlung in sichtbares Licht umgewandelt werden kann.

  • Quecksilberniederdruck-Entladungslampen/Leuchtstofflampen

    Entladungslampen, bei denen in einem Rohrkolben, der aus Natron-Erdalkali-Silikatglas besteht, Quecksilberdampf zur Entladung angeregt wird. Die dadurch entstehende UV-Strahlung wird durch die Leuchtstoffschicht auf der Innenseite des Glasrohrs in sichtbare Strahlung umgewandelt. Die Lichtausbeute beträgt hierbei das 3fache, die Lebensdauer etwa das 7fache einer Glühlampe.

  • Quartett

    Gesangsstück für vier Solostimmen mit instrumentaler Begleitung.

  • Quintett

    Gesangsstück für fünf Solostimmen mit instrumentaler Begleitung.

R

  • RACK

    Genormter Schrank mit einer Breite con 19 Zoll, Dieses Maß hat sich in der Musikelektronik durchgesetzt. Effektgeräte, Netzteile, Mischpulte haben das 19“ Maß

  • Repertoire

    Gesamtheit der spielbaren Stücke (bei einem Schauspieler: der Rollen), im engeren Sinn: der auf dem Spielplan stehenden Stücke.

  • Rundhorizont

    Cyclorama, Horizont, Bühnenhimmel. Er umschließt die gesamte Bühne halbrund und meist hoch bis unter den Schnür- oder Rollenboden und erzeugt so bei entsprechender Beleuchtung für den Zuschauer den Eindruck eines unbegrenzten Raumes, eben eines Horizonts. Er besteht aus einem Stück hellblau oder "luftfarben" bemalter Leinwand und hängt, gleich einem Vorhang, in einer die Bühne halbrund umschließenden Schiene.

  • Rückprojektion

    Projektion eines Bildes auf die Rückseite einer transparenten Bildwand als Hintergrundbild

  • Requisit, Requisiteurs

    Das Wort stammt aus dem Lateinischen: requisitum = das Erfordernis.

    Es ist Aufgabe des Requisiteurs, diese Gegenstände zur Verfügung zu stellen. Die Räume, in denen der Requisiteur die Gegenstände aufbewahrt und verwaltet, wird üblicherweise als Requisitenkammer oder als "die Requisite" bezeichnet.

  • Regie, Regisseur

    Die Wörter stammen aus dem Französischen und leiten sich von dem verbum „regir" = regieren, verwalten ab. Regie bedeutet die Arbeit des Spielleiters (Regisseurs), der für die Inszenierung verantwortlich ist, sie vorbereitet und leitet und durch das Medium der Darsteller mit Hilfe der Bühnentechnik das Werk des Dichters in szenisches Geschehen umsetzt. Zunächst von einzelnen Schauspielern oder auch Dichtern besorgt, ist die Regie seit dem 19. Jahrhundert zu einem entscheidenden Faktor im Theaterleben geworden.

  • Rampe

    der vordere Rand des Bühnenbodens (als Begrenzung zum Zuschauerraum), in dem oft das »Rampenlicht« zur Beleuchtung der Bühne angebracht ist, in der Mitte unterbrochen durch den eingebauten Souffleurkasten.

  • Reprise

    , Wiederaufnahme eines seit längerer Zeit nicht mehr gespielten "Werkes in das Repertoire des Theaters.

  • Rolle

    der früher auf einer Papierrolle niedergeschriebene Text, den der Schauspieler zur Darstellung der betr. Person und deren Handlungen zu sprechen hat. Die ehemals allgemein übliche, heute nicht mehr strikt durchgeführte Einteilung in Rollenfächer entsprach der Art von Rollen, die der künstlerischen Veranlagung des Schauspielers entgegenkam und ihm daher oft vertraglich zu¬stand, wie z. B. der jugendliche Held (Ferdinand), der leichte Held (Fiesco), der schwere Held (Götz), der Charakterheld (Lear), der Heldenvater (der alte Moor), der Charakterkomiker (Dorfrich¬ter Adam), der jugendliche Komi¬ker (Bleichenwang), der jugend¬liche Liebhaber (Romeo), der Charakter liebhaber (Hamlet), der Charakterspieler (Geßler), die Naiv-Sentimentale(Gretchen), die jugendliche Heldin (Kriemhild), die erste Heldin (Iphigenie), die Charakterspielerin (Rose Bernd), die jugendliche Liebhaberin (Viola), die Salondame (Milford), die Mütterspielerin (Aase). Weiter gibt es Chargen (s. d.) und Episodenrollen.

  • Realismus

    dichterische Darstellung der Wirklichkeit, wobei das Formale, aber auch die Phantasie zurücktritt. In der deutschen Dichtung etwa die Jahrzehnte von 1830 bis 1880.

  • Rokoko

    Stilgattung (etwa 1730 bis 1770), die mit dem vorangehenden Barock starke verwandtschaftliche Beziehungen aufweist, aber an die Stelle der barocken Kraft- und Prunkentfaltung einen mehr verstandesmäßigen, zugleich anmutigen und häufig verspielten Ausdruck setzt.

  • Rampenleuchten

    Leuchtmittel in Reihenform, bei dem meist mehrere Leuchtquellen, oft mehrfarbig, nebeneinander angeordnet sind.

  • Reflektor

    Vorrichtung zu Richtungsänderung von Strahlen. In der Scheinwerferoptik:

    ROTATIONSSYMMETRISCHER REFLEKTOR: runder Reflektor, bei dem der Leuchtkörper auf der Rotationsachse sitzt.

    SYMMETRISCHER REFLEKTOR: Rinnenreflektor, bei dem der Leuchtkörper, meistens in Form einer segmentierten Wendel waagrecht leibt und symmetrisch das Licht abstrahlt.

    ASYMMETRISCHER REFLEKTOR: Rinnenreflektor, bei dem der Leuchtkörper waagrecht liegt und das Licht asymmetrisch abstrahlt.

  • Reflexion

    Vorgang, bei dem auf eine Fläche auftreffende Strahlen zurückgeschickt werden.

  • Regulierung

    In Österreich Bezeichnung für Lichtstellanlage.

  • Restverdunklung

    Blackout-Verschluß

  • Ringlicht

    Holzplatte mit sternförmig angeordneten, 60 cm langen Leuchtstofflampen, in deren Zentrum sich eine Öffnung mit dem Durchmesser des Kameraobjektivs befindet.

  • Rückprojektion

    Vorgang, bei dem ein Dia oder Gobo von hinten auf eine transparente Projektionsfläche geworfen wird (Projektion), im Theater meist von der Hinterbühne aus.

  • Rundhorizont

    Projektionswand, die hauptsächlich in größeren Opernhäusern anzutreffen ist. Sie reicht vom Bühnenboden bis unter den Rollenboden und läuft in einem Schienensystem in einem Halbrund um den ganzen Bühnenbereich. Im Lagerzustand ist die Leinwand auf einer Rolle, dem sogenannten Wickelkonus, aufgerollt und hinter einem der Portaltürme geparkt. Sie ist vor allem dann von Interesse, wenn mit Großbildprojektion gearbeitet wird.

  • Relevé

    (französisch = aufrichten)

    Im Ballett das Sich-Erheben vom flachen Fuß auf die halbe oder volle Spitze.

  • Rond de jambe

    (französisch = Kreisen des Beines)

    Vom Spielbein mit der Spitze am Boden ausgeführter Halbkreis, in dem das Bein gestreckt vorwärts, zur Seite und wieder zurück in die 1. Position geführt wird.

  • Relais

    Elektrische Schalteinrichtung mit der Geräte oder Geräteteile, Signalanlagen, Lampen usw. geschaltet werden können. Ein Relais hat oft mehrere Schliesser-/Öffner-/ oder Wechsler-Kontakte

  • Rigger

    Person, die die Traversenkonstruktion aufbaut und aufhängt

  • Rollersafety

    Fallsicherung mit ausziehbarem, federgelagertem Sicherungsseil; dämpft die Fallgeschwindigkeit. Gibt es für Lasten und Personen

  • Rundschlinge

    Aus Kunstfaser bestehende Schlinge zum Anschlagen von traversen oder deren Lasten; in verschiedenen Längen; mit begrenzter Tragkraft (siehe Etikett)

  • Repertoir

    Bestehende Werke, die von einer Balletttruppe aufgeführt werden können

  • Retiré

    Zurückgezogen

  • Réverence

    Verbeugung

  • Romantisches Ballett

    Stilrichtung, erste Hälfte 19. jahrhundert

  • Rappresentazione sacra

    Geistliches Schauspiel mit Musik.

  • Register

    Die für die unterschiedlichen Resonanzbereiche charakteristische Färbung der Stimme. Die wichtigsten Bestandteile des Timbres einer Stimme sind Kopf- und Brustregister. Dazu kommen in de den hohen Lagen noch das Falsett (bei Männern) und das Pfeifregister (bei hohen Sopranen). Bei der klassischen Gesangsausbildung wird der Erwerb der stimmlichen Fähigkeit angestrebt, einen mühelosen Übergang von einem zum anderen Register vollziehen zu können und alle Register in einer ausgewogenen Mischung anzubieten.

  • Rezitativ

    Solistischer Sprechgesang, meist instrumental von Genralbaßinstrumenten und/oder Cembalo begleitet. Das Rezitativ entwickelte sich aus der Monodie.

  • Ritornell

    Instrumentales Zwischenspiel oder mehrfach wiederkehrende musikalische Episode.

  • Romanze

    Einfaches, oft sentimentales Strophenlied französischer Tradition.

  • Rondo

    Komposition aus einem wiederkehrenden Thema und diversen Zwischenspielen - wie ein Refrain. Zumeist bei rein instrumentalen Werken, später aber auch in der Oper etabliert, wie z.B. das "Rondo vom goldenen Kalb" aus der Oper Margarethe.

  • Regieassistent

    Der Regieassistent arbeitet eng mit dem Regisseur bei der Vorbereitung einer Produktion zusammen und hat oft Einfluss auf die künstlerische und technische Umsetzung eines Projektes.

    Zur zeitlichen Abschätzung der benötigten Dreharbeiten ermittelt er anhand des Drehbuches er die Dauer der einzelnen Szenen und die Zeit, die voraussichtlich benötigt wird, um sie zu drehen. Dieser Überblick über den Zeitplan der Dreharbeiten ist für die Produzenten die Grundlage, um das Budget einer Produktion abzuschätzen und eine mögliche Überschreitung gegebenenfalls verhindern zu können.

    Weiterhin wird zu jeder Szene – basierend auf Drehbuchauszügen – vom Regieassistenten eine Übersicht erstellt, welche an der Produktion beteiligten Personen (Schauspieler, Komparsen, Techniker) an bestimmten Drehtagen benötigt werden. Diese Angaben dienen der Erstellung eines Drehplanes (Film) bzw. einer Disposition (Hörspiel).

    Vor dem Beginn der Dreharbeiten sollte sich der Regieassistent zudem einen Überblick über das Angebot an Darstellern für Neben- und Kleinstrollen verschaffen, da die Besetzung dieser Rollen oft zu seinem Aufgabenbereich gehört.

    Während der Dreharbeiten unterliegt es dem Regieassistenten, zusammen mit dem Aufnahmeleiter für die Einhaltung des Drehplans zu sorgen. Es unterliegt auch seiner Verantwortung, die für eine Szene benötigten Schauspieler am Drehort bereit zu halten.

  • Regisseur

    Ein Regisseur (von frz.: régisseur, régir leiten) oder Spielleiter führt Regie und ist damit traditionell neben dem Schauspieler die entscheidende Person im Entstehungsprozess eines Stückes. Als Alternative zur Zentralgewalt des Regisseurs wurden verschiedene Ansätze von (mehr oder weniger) gleichberechtigten Regieteams entwickelt.

    Es gibt den Bühnenregisseur für Theater und Oper, den Filmregisseur für die Filmkunst und den Hörspielregisseur für Hörspiel und künstlerisches Feature.

  • Requisiteur

    Ein Requisit ist ein beweglicher Gegenstand, der zur Ausstattung von Szenen im Theater, in der Oper oder in Film- und Fernsehproduktionen dient.

    Bei einer Theateraufführung bekommen die Zuschauer ein Bühnenbild zu sehen, in dem sich Schauspieler bewegen. Daneben tauchen üblicherweise eine Reihe von beweglichen Gegenständen auf, die den Gesamteindruck komplettieren und als Requisiten bezeichnet werden (Singular: das Requisit). Requisiten können Aschenbecher oder Aktentaschen sein, Blumenvasen, Armreifen, Bilder an den Wänden, Lebensmittel und vieles mehr. Bei historischen Stücken können zu den Requisiten auch Degen, Laternen, eine Königskrone und ähnliches gehören.

    Ein Requisiteur besorgt alles von der Büroklammer bis zum Maschinengewehr, kümmert sich darum, und sollte das Wissen besitzen, wie es in der Geschichte und heute eingesetzt wurde, sowie immer eine gute Idee parat haben.

    Es ist Aufgabe des Requisiteurs, diese Gegenstände zur Verfügung zu stellen. Die Räume, in denen der Requisiteur die Gegenstände aufbewahrt und verwaltet, wird üblicherweise als Requisitenkammer oder als "die Requisite" bezeichnet.

    Nach den Gegenständen, die zum Bühnenbild gehören und nach den Kleidungsstücken für die Schauspieler wird man dagegen eher im Theaterfundus suchen.

S

  • Schattentheater

    Form des Puppenspieles, die ursprünglich aus China stammt.

  • Sinfonie

    im 18. Jahrhundert entstandene, repräsentative Orchesterkomposition, eine der wichtigsten Gattungen der Instrumentalmusik.

  • Solist

    Einzelmusiker.

  • Souffleuse

    eine Theaterhilfskraft, die den Text mitspricht und den Darstellern, falls nötig, weiterhilft. Sie oder er sitzt gewöhnlich im Souffleurkasten.

  • Statist

    (lat. stare = stehen) Darsteller einer stummen Nebenrolle in Theater und Film.

  • Schnürboden

    Rollenboden. Alte Bezeichnung eines Oberbodens über der Bühne oder einer Arbeitsgalerie seitlich der Bühne, an der in historischen Theatern die Aufhängeseile festgeschnürt wurden. Heute heißt der durchgängig begehbare Bereich, hoch über der gesamten Bühne, Rollenboden. Er ist benannt nach den vielen Rollen, über die all die Drahtseile zusammenlaufen, die die Prospektstangen tragen. Der Schnür- oder Rollenboden ist Teil der Obermaschinerie.

  • Sofitte

    Eine im gerade noch sichtbaren oberen Bereich quer über die Bühne hängende Stoffbahn. Sie verhindert die Einsicht in die Obermaschinerie und kann, zusammen mit seitlichen senkrechten sog. "Schenkeln", auch eine Art Rahmen herstellen. Mehrere hintereinandergehängte Rahmen bilden dazwischenliegende "Gassen".

  • Striche

    Für die Aufführung gestrichene Textstellen. "Gestrichen" wird aus verschiedenen Gründen, etwa um das Stück zu kürzen, aber auch aus interpretatorischen Gründen und zur Akzentsetzung.

  • Schauspieler

    Schauspieler sind hauptberuflich tätige Darsteller von Rollen in Filmen und Theateraufführungen. Grundsätzlich kann jeder, ein gewisses Talent vorausgesetzt, eine solche Rolle übernehmen. In Soaps werden die Rollen häufig mit Laiendarstellern besetzt. Um den Beruf professionell auszuüben, sollte man aber eine Schauspielschule besuchen, und eine Prüfung vor einer gemeinsamen Kommission des Deutschen Bühnenvereins und der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger ablegen.

    Das Berufsschauspielertum bildete sich ab dem 15. Jahrhundert in Europa heraus. In England am Elisabethanischen Theater, in Frankreich durch die Comédie Française und Molière, und in Italien durch die Commedia dell'Arte.

    In Deutschland hingegen bildeten sich erst ab dem 17. Jahrhundert Schauspieltruppen, die dem Vorbild englischer Wandergruppen folgten. Sie reisten übers Land und waren als fahrendes Volk sozial geächtet.

    Erst durch die Bindung einzelner Gruppen an das höfische Theaterwesen im 18. Jahrhundert, wurde ihr soziales Prestige gehoben.

  • Schauspiel

    Der Begriff Schauspiel bezeichnet

    1. eine Theateraufführung

    2. ein (nicht spezifiziertes) Drama, Bühnenstück

    3. im Unterschied zu Tragödie oder Trauerspiel ein Drama, in dem das Tragische angelegt ist, aber zum positiven Ende geführt wird ("Lösungsdrama"). Dazu zählen:

    * Lessing: Nathan der Weise

    * Goethe: Iphigenie auf Tauris

    * Kleist: Prinz Friedrich von Homburg

    4. (absolut) die Ausbildung zum Schauspieler (er studierte Schauspiel)

  • Singspiel

    Ein Singspiel ist ein kleines Schauspiel mit eingestreuten Gesängen und selbständigen Instrumentalsätzen.

    Das Singspiel entwickelte sich als bürgerliches Gegenstück zur großen Oper. Im Unterschied zur Oper tritt anstelle der Arie das Lied und an die Stelle des Rezitativs das gesprochene Wort.

    Die Bezeichnung Singspiel existiert in Deutschland bereits seit etwa 1580, die Blütezeit war im 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Singspiele hatten üblicherweise einen komödiantischen Charakter. Als Schöpfer des deutschen Singspiels gilt Johann Adam Hiller.

    Im 18. Jahrhundert wurden Singspiele "Operette" (kleine Oper) genannt.

    In England entwickelte sich entsprechend die ballad opera, in Frankreich die Opera comique.

    Das Wiener Nationalsingspiel verband Wiener Traditionen mit der Opera buffa. siehe: Zauberflöte

  • Scheinwerfer

    Scheinwerfer sind für Lampen hoher Leistung (Watt) konstruiert. Lampen geringerer Leistung werden in Strahlern oder Kleinscheinwerfern eingesetzt. In der Außenbeleuchtung eignen sich Scheinwerfer zum Beispiel für Anstrahlungen, in Innenräumen ist der Scheinwerfer für Theater- und Showbühnen die häufigste Anwendung.

  • Stufenlinsenscheinwerfer

    Scheinwerfer mit einer Fresnellinse, die zunächst ein weiches, rundes Lichtfeld ergibt. Durch die Verstellmöglichkeit (Abstand zwischen Brenner und Linse) erscheint der Lichtkreis schärfer abgegrenzt. Zudem ändert sich der Lichtausfallwinkel und damit die Größe der beleuchteten Fläche. Das Scheinwerferlicht ist seitlich, oben und unten durch Tore begrenzbar. Ein noch höherer Bündelungsgrad kann mit Effektscheinwerfern, z.B. mit einem Verfolgerscheinwerfer, erzielt werden.

  • Stabpuppe

    Figur, die an Stäben geführt wird. Meist steht der Figurenspieler unterhalb der Figur, hält in einer Hand einen Stab, an dem Kopf und Körper der Figur befestigt sind, und mit der anderen Hand zwei Stäbe, mit denen er die Arme bewegt.

  • Schattenspiel

    Die Figuren werden zwischen eine Lichtquelle und eine Projektionsfläche gehalten. Der Schatten bewegt sich an der Projektionsfläche somit losgelöst vom Spieler.

  • Schwarzes Theater

    Der gesamte Bühnenraum und die Spieler sind schwarz verhüllt. Mit Hilfe einer Schwarzlichtlampe treten weiße oder helle Farben und Gegenstände in den Vordergrund und der Spieler ist fast nicht mehr zu sehen. Somit wirken die Figuren im Raum wie selbst agierend.

  • Shakespeare-Bühne

    Die nach dem großen englischen Dramatiker benannte besondere Bühnenform in England um 1600. Sie bestand aus einer breiten, ins Parkett hineinragenden Vorderkühne, auf der sich die meisten Szenen abspielten, einer (wahrscheinlich durch einen Vorhang abgetrennten) Hinterbühne, die sinngemäß in das Spiel einbezogen werden konnte, und einer Oberbühne (für Balkon-, Turm- und Belagerungsszenen. Gelegentlich fand ein szenischer Zusammenklang aller drei Spielflächen statt, z. B. in „Romeo und Julia" (IV. Akt, 5. Szene), wo oben Julia scheintot auf dem Lager liegt und von der Amme und ihren Eltern beklagt wird, unten (auf der Hinterbühne) die Vorbereitungen für das Hochzeitsmahl weitergehen und vorne (auf der Vorderbühne) Graf Paris mit den Musikanten auftritt.

  • Simultanbühne

    Eigenform des christlichen Theaters des Mittelalters, bei der verschiedene Schauplätze neben- oder auch übereinander aufgebaut wurden. Das Wort stammt aus dem Lateinischen: simul = gleichzeitig.

  • Skene

    Griechisches Wort, ursprünglich = „Zelt" oder „Hütte". Im antiken Theater ist die Skene das erhöhte Bühnenhaus, auf dem die Schauspieler auftraten. Hieraus leitet sich das heutige Wort „Szene" ab, das sowohl Teil eines Theaterstückes (Untergliederung im Akt) bedeuten kann wie (im alten Sinne) die Bühnenfläche.

  • Stegreifkomödie

    im späten Mittelalter in Italien entstanden. Siehe auch »Commedia dell'arte«.

  • Szenarium

    Grundriß eines Theaterstückes (als Dichtung und in der Inszenierung).

  • Szene

    Siehe Skene.

  • Satire

    literarische Spottschrift auf Personen, Zustände, Ereignisse, politische Erscheinungen u. ä.

  • Satyrspiel

    lustiges Nachspiel der griechischen Tragödie. Satyrn waren Begleiter des Gottes Dionysos.

  • Soccus

    (gr.-lat.), ein niedriger Schuh für die Komödienspieler der Antike als Gegenstück zum Kothurn (s. d.).

  • Surrealismus

    eine in Amerika gegen überlieferunglose Flachheit, in Frankreich gegen zu starke Überlieferung entstandene Bewegung. Diese Überwirklichkeits-Bewe-gung findet die meist dargestellte Nur-Wirklichkeit abgegriffen, nur halbwirklich und will sie zur vollen, zur »wirklichen« Wirklichkeit machen. Der lebende Mensch beispielsweise habe außer der sieht- und greifbaren Wirklichkeit noch eine andere, die zwar nicht mit den Sinnen sogleich faßbar, aber doch sehr wirksam sei. So lebt etwa im Fünfzigjährigen etwas aus der Zeit, in der er zwanzig Jahre alt war, es lebt in ihm etwas von seinen toten Vorfahren, ja, von der ganzen Menschheitsgeschichte. Daher wird in surrealistischen Theaterstücken etwa ein und derselbe Mensch in verschiedenen Altersstufen, ja, als Verstorbener gleichzeitig auftreten, er wird mit längst Verstorbenen umgehen, der Urmensch wird dem Jetztmenschen begegnen, mit ihm leben. Der Surrealismus läßt sich also gedanklich durchaus begründen. Vorerst hat er freilich mehr zur Auflösung der Form geführt. Form aber ist Wirklichkeit, die der Surrealismus seiner Zielsetzung nach gerade nicht gefährden dürfte. Gar so neu ist der S. nicht; vgl. etwa »Faust«, vor allem den zweiten Teil.

  • Schablone

    Vorlage, Muster zu Vervielfältigung eines Originals, z.B. zum Schneiden von Farbscheiben oder zum Zeichnen von Symbolen. Bislang wurden Symbole von Scheinwerfern und Beleuchtungszubehör zur Herstellung von Beleuchtungsplänen verwendet, für die es unterschiedliche Zeichenschablonen gibt, für deutsche Symbole sind die CIE-Symbole standardisiert. In jüngster zeit werden Beleuchtungspläne über Zeichenprogramme im Computer hergestellt. Hier ist es vor allem wichtig, dass die gewählten Symbole Ähnlichkeiten mit den Originalscheinwerfern haben.

  • Schatten

    Bereich, den das Licht nicht erreicht und der deswegen dunkel ist. Die Tatsache, dass Tageslicht wie Kunstlicht dunkle, identische Abbildungen von Objekten erzeugt, die vom Einfallswinkel abhängig sind, entwickelte sich in Malerei und Lichtgestaltung zum bedeutenden Ausdrucksmittel. Das chinesische Schattentheater, bei dem zweidimensionale Figuren zwischen einer lichtdurchlässigen Leinwand und einer Lichtquelle mittels Stäben bewegt werden, ist schon 5000 v. Chr. Nachweisbar.

  • Scheitelwert

    Betrachtet man einer sinusförmige Spannung (z.B. Netzspannung), so schwankt diese periodisch zwischen Null une einem positiven und negativen Höchstwert. Dieser wird als Scheitelwert bezeichnet. Er ist um den Faktor 1,4 l (=T2) höher als der im allgemeinen angegebene Effektivwert. Bei einer Netzspannung von 230 V z.B. beträgt der Scheitelwert 311 V.

  • Schieberebene

    Ebene, in der die Blendenschieber bewegt werden. Es gibt Systeme mit einer oder zwei Ebenen. Mit Schieber auf zwei Ebenen verteilt sind mehr Abschiebvarianten möglich

  • Schwärzung

    Dunkelfärbung eines Lampenkolbens durch Ablagerungen von Wolfram-Atomen.

  • Schwefellampe

    Neuartige Entladungslampe, die ohne Elektroden ihr tageslichtähnliches Licht abstrahlt. Das Entladungsgefäß ist mit Schwefelpulver und Argongas gefüllt und wird mittels Mikrowellen in ca. 20 Sekunden zum Leuchten angeregt. Die Lebensdauer einer solchen Lampe beträgt über 60 000 Stunden, die Lebensdauer des Magnetron (Erzeuger von Mikrowellen) ca. 15 000 Stunden.

  • Sealed-Beam-Lampen

    Engl.: versiegelter Strahl. Geschlossene Reflektorlampen, bei der Reflektor, Brenner oder Wendel und Frontglas zu einer Einheit zusammengefasst sind. Aktuelleste Form ist die PAR-Lampe

  • Seide

    Sehr feinmaschiges Drahtgeflecht, das zur Lichtreduzierung direkt in die Farbkassette des Scheinwerfers, meistens eines Stufenlinsenschweinwerfers, eingesetzt wird.

  • Selektive Reflexion

    Normalerweise wird ein Licht in seiner Eigenfarbe reflektiert. Lichtstrahlen, die vor allem auf Metalle leuchten, reflektieren im wesentlichen die Eigenfarbe des Metalls.

  • Seltende Erden

    Verschiedene Metalle, die in Entladungslampen zur Lichterzeugung unter Druck verdampft werden.

  • Servomotor

    Hilfsmotor zur genauen Einstellung eines Antriebs auf einen vorgegebnen Wert. Der Motor ist normalerweise Teil einer geschlossenen Regelschleife, die durch ständigen Vergleich des vorgegebenen Sollwertes mit dem augenblicklichen Istwert den Antrieb auf den gewünschten Wert bringt oder dort hält. Häufig werden Schrittmoroten als Servomotoren verwendet.

  • Shutter

    Engl:. Jalousie.

  • Single end

    Engl.: einzelnes Ende. Brenner mit einem Sockel, in dem beide stromführenden Kontakte geführt sind.

  • SMPTE-Code

    Zeitcode-Standard der Society of Motion Picture and Television Engineers (Gesellschaft der Film und Fernsehingenieure, Abkürzung: SMPTE), der ursprünglich im professionellem Video-Bereich zur Synchronisierung von Bandmaschinen entstand, mittlerweile jedoch auch zur Synchronisierung von Abläufen in Lichtstellanlagen und Multimedia-Applikationen verwendet wird. Der SMPTE-Code wird üblicherweise als Video-, Audio- oder MIDI-Signal übertragen.

  • Sockelkit

    Spezieller Kit, der den Lampensockel mit dem Lampenglas luftdicht verschließt. Durch den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten dieser beiden Materialien muss die Verkittmasse besonders hochwertig sein.

  • Sockeltemperatur

    Der Wärmehaushalt eines Scheinwerfers sollte nicht über den Lampensockel reguliert werden. Durch eine Überhitzung erhält der Lampensockel bläuliche Anlauffarben. Die Überhitzung des Sockels überträgt sich auf die Wendel oder Elektroden, was zu einem vorzeitigem Ausfall der Lichtquelle führen kann.

  • Soft light

    Engl.: sanftes Licht. Indirektes Licht, z.B. 200-5000-Watt-Glühlicht oder 200-4000-Watt-Tageslicht in einem asymmetrischen Reflektor (Lichtart, diffuses Licht).

  • Sonnenblenden

    Reflektierende Platten in einem U-Bügel.

  • Source four

    Typenreihe von Profilscheinwerfer aus leichtem Spritzguss, die mit einer Halogen-Hochleistungslampe mit Spezialsockel ausgestattet ist. Durch diese Optimierung wird mit einer Leistungsaufnahme von 575 Watt der gleiche Nutzlichtstrom wie bei einer 1000-Watt-Lampe erreicht.

  • Sphärischer Reflektor

    Reflektor, bei dem die Lichtreflexion über eine Kugelfläche erfolgt.

  • Spektralfarben

    Ungemischte, reine Farben einer spektralen Zerlegung von Licht.

  • Spektrallampe

    Entladungslampe, die nur ein bestimmtes Linienspektrum abstrahlt, z.B. Natriumdampf-Niederdrucklampe.

  • Spiegelblende

    Holzplatte von 30x30 oder 100x100 cm mit Glasspiegel, zum Einfangen oder Umlenken von Licht.

  • Spiegelkugel

    Kugel mit unterschiedlich großem Durchmesser, auf der kleine Spiegel befestigt sind und die über einen Motor langsam bewegt wird. Wenn sie aus unterschiedlichen Richtungen mit mehreren Punktscheinwerfern beleuchtet wird, werden viele kleine Spiegeleffekte in den Raum reflektiert.

  • Spotmeter

    Belichtungsmesser mit einem Lichtmesswinkel.

  • Stellwerk

    Ort, an dem alle Bedienelemente zur Steuerung des Bühnenlichts zusammengefasst werden. Auch Ortsbezeichnung für die Lichtstellanlage, heute: Bedienplatz der rechnergesteuerten Lichtstellanlagen.

  • Stiftsockel

    Lampensockel mit zwei Stiften, der in der Hauptsache bei solchen Scheinwerfern zum Einsatz kommt, bei denen eine exakte Lage des Filaments wichtig ist.

  • Stilb

    Veraltete Bezeichnung für die Leuchtdichte, die heute in Candela (cd/m²) angegeben wird.

  • Streulicht

    Meist unerwünschtes Licht, das nicht einem Hauptlicht zuzuordnen ist.

  • Streuung

    Vorgang, bei dem Licht durch verschieden Brechungen in gleichen oder unterschiedlichen Materialien mehrfach gebrochen oder reflektiert wird.

  • Styroplast

    Material für eine Reflektorplatte mit feinkörniger Oberflächenstruktur.

  • Subtraktive Farbmischung

    Mischung von unterschiedlichen Farben mit einer Lichtquelle

  • Svoboda-Rampen

    Nach ihrem Erfinder Josef Svoboda benannte Kombination von neun Parabolspiegeln mit 250 Watt/24 Volt kuppenverspiegelten Niedervoltlampen. Sie sind in Reihe geschaltet und dadurch mit nur 230 Volt zu betreiben.

  • Soubresaut

    (französisch = plötzlicher Sprung)

    Ein senkrechter Sprung aus der 5. Position, wobei der Sprung mit beiden Beinen erfolgt. Die Knie und die Zehen werden so gestreckt, dass das hintere Bein vom vorderen Bein ganz verdeckt wird. Der Sprung endet in der 5. Position.

  • Sicherung

    Unterbrincht den Stromfluß bei Überschreitung des vorgegebenen Nennwertes und dient dem Leitungsschutz

  • Spannung

    Maß für die Differenz der Stärke des elektrischen Feldes zwischen zwei Punkten, z.B. den beiden Polen einer Batterie. Die Spannung ist die Ursache des elektrischen Stromes. Wird in Einheiten (abk. V) gemessen.

  • Spannungsabfall

    Wird ein Widerstand innerhalb eines geschlossenen Stromkreises von einem Strom durchflossen, so tritt an ihm ein Spannungsverlust auf. Dieser wird Spannungsabfall genannt.

  • Spannungswandler

    Entspricht einem Transformator zum Umwandeln einer Wechselspannung

  • Safety

    Dünnes Drahtseil mit verschraubbarem Karabiner zum Sichern von z.B. Scheinwerfern u.ä. gegen Absturz

  • Sleeveblock

    Traversenelement, welches auf Towern verfahren werden kann, um die Haupttraverse mit ihren Lasten anzuheben

  • Stativ

    Gestell zum Aufhängen von Scheinwerfern und anderen Lasten. Meist dreibeinig mit einem verstellbaren teleskoprohr im Zentrum; in Aluminium- oder Stahlausführung; erhältlich in verschiedenen Höhen und unterschiedlicher Tragkraft

  • Steel

    Dickes Stahlseil mit jeweils einer Öse und eingelegter Kausche an jedem Ende; dient zum Hängen und Sichern von Traversen und Lasten

  • Strecken-Last

    Last, die gleichmäßig auf eine vorhandene Strecke wirkt

  • Steigleiter

    Strickleiter mit Stahlseilen und Aluminiumtritten, um in das Rigg zu gelangen

  • Super Wind-Up

    siehe auch Wind-Up mit Tragkraft von bis zu 60kg

  • Sauté

    Sprung von zwei Beinen auf zwei Beine

  • Simple

    Leicht, einfach

  • Sissonne

    Sprung von zwei Beinen auf ein Bein

  • Solist(in)

    Tänzer, der alleine auftritt

  • Soutenu

    Ausgehalten, andauern

  • Spitzenschuh

    Spezieller Tanzschuh mit versteifter Spitze

  • Stange

    Waagrechte Holzstange im Ballettsaal für den ersten Teil des Trainings benützt

  • Stepptanz

    Tanzstil aus Nordamerika mit Metallplättchen an den Schuhsohlen

  • Sur les pointes

    Auf der Spitze

  • Sur place

    Am Platz

  • Satz

    Musikalischer geschlossener Abschnitt eines größeren musikalischen Werkes, wie einer Symphonie, Sonate oder Suite.

  • Scherzo

    Schneller, dreiteiliger Satz einer mehrteiligen Komposition im Dreiviertel- oder Dreiachteltakt.

  • Scrittura

    Szenario einer Opernhandlung im 17. und 18. Jahrhundert, aus der das Libretto entwickelt wurde.

  • Semi opera

    Englische Operngattung im 17. Jahrhundert mit einer gesprochenen Haupthandlung, Lied- und Tanzeinlagen. Besonders Henry Purcell war ein bedeutender Vertreter der Semi-Opera (King Arthur, The Fairy Queen)

  • Serielle Musik

    Auf der Reihentechnik fußende Musik, die außer den Reihentönen auch Parameter wie Tondauer, Klangfarbe, Dynamik etc. festlegt und daraus musikalische Abläufe konstruiert.

  • Sextett

    Gesangsstück für sechs Solostimmen mit instrumentaler Begleitung.

  • Solo

    Hervorgehobenes Musikstück oder musikalische Passage, die ein Musiker/eine Musikerin allein oder begleitet vorträgt.

  • Sonate

    Meist mehrsätzige, zyklische Instrumentalkomposition für Soloinstrumentalisten oder kleine Ensembles.

  • Song

    Seit Bertold Brecht und Kurt Weill bezeichnet der Song (engl. für Ballade, Lied) auch deutschsprachige Gesangsstücke wie in der Dreigroschenoper oder Mahagonny.

  • Sopran

    Hohe weibliche Stimmlage von h bis h'. Die besten Sopranistinnen erreichen Spitzentöne bis f'''. Man differenziert Koloratursopran, dramatischen Sopran und lyrischen Sopran - je nach Kraft, Stärke, Virtuosität, Stimmakrobatik und Stimmfärbung.

  • Soubrette

    Auf komische Rollen abonnierte Sängerin (im Alt auch Spielaltistin genannt).

  • Suite

    Mehrsätziges Instrumentalstück aus einer Folge von Tanzstücken gegensätzlicher Art und Bewegung, aber gleicher Tonart.

  • Staccato

    Die Töne müssen deutlich voneinander getrennt vorgetragen werden.

  • Stimmlage

    Tonhöhenumfang einer Stimme. Im klassischen Gesang unterschieden in: Sopran, Mezzosopran, Alt, Tenor, Bariton und Baß.

  • Schauspieler

    Die Kunst des Schauspiels bezeichnet die Tätigkeit eines Schauspielers. Das beinhaltet die Darstellung einer fiktiven Figur oder einer realen Person mit Hilfe von Gestik, Mimik und Sprache, sowie der Darstellung von Situationen mit eben diesen und anderen Mitteln (z. B. Choreographien, chorisches Sprechen). Es berührt sich mit dem Tanz (Bewegung des Körpers im Raum) und dem Gesang (Lautung der menschlichen Stimme), von denen es sich durch die Konzentration auf gesprochene Sprache und die Darstellung typischer sozialer Vorgänge abgrenzt.

  • Schneider

    Schneider bzw. Schneiderin ist ein Beruf der Textilverarbeitung. Die Aufgabe des Schneiders ist, bestimmte Stoffkomponenten zusammenzufügen. Das Arbeitswerkzeug des Schneiders ist seit altersher Nadel und Faden in der Neuzeit auch die Nähmaschine. Heutzutage werden die wichtigen Bestandteile des Schneiderberufs größtenteils von Maschinen übernommen. Deswegen entstanden Berufe wie Modeschneider und Modedesigner.

  • Schreiner

    Tischler stellen neben Möbeln wie Tischen, Stühlen, Schränken und Einbauküchen auch Ladenbauobjekte, Türen und Fenster her. Für den Innenausbau werden Einbaumöbel, Wand- und Deckenverkleidungen hergestellt und vor Ort montiert.

    Das hauptsächlich zur Verarbeitung kommende Material ist das Holz in seinen verschiedenen Ausprägungen (Schnittholz, Furniere). In den letzten Jahrzehnten kamen jedoch immer mehr Holzwerkstoffe (meist in Form von Plattenwerkstoffen) und Kunststoffe hinzu. Der am häufigsten verarbeitete Werkstoff ist die Spanplatte.

    Arbeitet eine Tischlerei für den Messebau, können auch Aluminiumprofilteile zugeschnitten und zusammengefügt werden. Kombiniert mit Plattenwerkstoffen entstehen hieraus zerlegbare Messestände oder Einrichtungsgegenstände im Ladenbau. Kunststoffprofile werden vor allem bei der Fensterherstellung zugeschnitten, zusammengefügt und mit Scharnieren verarbeitet.

    In den 80er- und 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts rangierte der Beruf dauerhaft unter den beliebtesten Ausbildungsberufen. Seit etwa 5 Jahren sind die Auszubildendenzahlen bundesweit um nahezu 50 Prozent zurückgegangen. Ursachen liegen zum Einen in den sich verändernden Ausbildungswünschen der Jugendlichen, zum Anderen aber auch in der wirtschaftlich schwierigen Situation der Ausbildungsbetriebe.

    Das einstige Meister-Eder-Image des Berufes beginnt sich mehr und mehr aufzulösen. Tatsächlich haben die bundesdeutschen Schreinereien/Tischlereien nurmehr rund acht Prozent Anteil am Möbelmarkt.

    Neben den veränderten Marktbedingungen und den neu hinzugekommenen Materialien revolutionieren zusehends moderne computergestützte Fertigungstechniken (CNC) das Berufsbild.

  • Souffleur

    Ein Souffleur oder in der weiblichen Form eine Souffleuse bezeichnet im Theater eine Person die während einer Aufführung die Rollen flüsternd mitliest und damit den Schauspielern einsagen kann.

    Der Souffleur steht oder sitzt dabei im Souffleurkasten, der in der Mitte der Bühne unterhalb der Rampe im Theaterboden eingelassen ist. Selbst die Akteure sehen vom Souffleur lediglich die Augen aus dem etwa 25 cm hohen und nur wenig breiten meist hölzernen Kasten. Da der Souffleur nur halblaut spricht oder gar flüstert ist er zwar von den Darstellern, nicht jedoch von den Zuschauern zu verstehen. Da ein langjähriger Souffleur alle Rollen kennt, ist es bereits vorgekommen, dass bei einem kurzfristigen Ausfall eines Schauspielers er dessen Part übernehmen könnte.

    Das Wort selbst kommt aus dem Französischen und bedeutet eigentlich Bläser, Einbläser (zu souffler = blasen). Auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet man soufflieren für das Vor- und Einsagen,

T

  • Theater

    (v. frz. théâtre < lat. theatrum< grch.: théatron; v. theasthai anschauen) bezeichnet seit der Antike sowohl den zur Aufführung von Bühnenwerken bestimmten Raum, in der Schauspieler und Musiker vor Publikum auftreten, als auch die Vorstellung bzw. Aufführung der Darstellenden Kunst, das heißt des Schauspiel-, Tanz- und Musiktheaters.

    Genres des Schauspieltheaters sind Tragödie, Komödie, Lustspiel, Kabarett, etc.. Genres des Musiktheaters sind Oper, Operette, Musical, Singspiel, etc..

    Die ältesten bekannten Theaterstücke oder Dramen stammen aus dem antiken Griechenland von heute noch gespielten Autoren: Äschylos, Euripides und Sophokles.

  • Tragödie

    Die Tragödie ist eine Form des Dramas, die sich bis in das antike Griechenland zurückführen lässt. Das Wort "Tragödie" kommt aus der griechischen Sprache und bezeichnet einen "Bocksgesang".

    In ihrer klassischen Form beschäftigt sich die Tragödie mit dem Schicksal, Unglück und den letztendlich tragischen Katastrophen, die Mächtigen, Adligen und Menschen in hohen sozialen Positionen widerfahren. Fehlentscheidungen, Charakterfehler und Hybris (Überheblichkeit) führen dazu, dass die Situation der betroffenen Figuren sich unausweichlich verschlechtert und mit ihrem Tod endet.

  • Teichoskopie

    auf der Bühne schwer oder gar nicht darstellbares Ereignis, das sich zur selben Zeit zuträgt, wird aus der Perspektive eines z.B. auf einer Mauer stehenden Beobachters wiedergegeben; vergleichbar mit dem > Botenbericht, Unterschied: Botenbericht handelt von Vergangenem

  • Tragikomödie

    dramatische Form, in der Tragik und Komik vermischt werden, um die Doppelgesichtigkeit des menschlichen Lebens und der Welt zu verdeutlichen; Beispiel: Dürrenmatt, „Der Besuch der alten Dame"

  • Torblende / Scheinwerfertor / Tor

    Bewegliche Metallflächen an einer Leuchte oder einem Scheinwerfer zur weichen Begrenzung des Lichtstrahls. Abk. Tor.

  • Tischfiguren

    (Auch: direkt geführte Figuren) Oft ganz ausgestaltete Figuren, die vom dahinter stehenden Spieler direkt angefasst und animiert werden.

  • Telari

    Theaterdekorationsstücke in der frühen Renaissance, die aus dreiseitigen Prismen bestanden, deren Flächen verschieden bemalt wurden. Eine Vorform kannte bereits die Antike in den sog. Periakten. Man spricht auch von einer Telari-Bühne, die ausführlich der deutsche Architekt J. Furttenbach (1653) beschreibt.

  • Tetralogie

    (griech. tetra = vier, logos = Rede), vier mehr oder weniger zusammenhängende Bühnenwerke, vor allem in der Antike.

  • Tritagonist

    (griech. tritagonis-tes), dritter Schauspieler in der antiken Tragödie.

  • Travestie

    Neugestaltung eines ernsthaften Dichtwerkes, wobei der Gegenstand erhalten, die Form jedoch (in spottender Absicht) verändert wird. Also umgekehrt wie bei der Parodie (s. d.)

  • Tageslicht

    Im Theater künstliches Licht, welches dem natürlichen Licht ähnlich ist um im Bereich von 6000 Kelvin liegt.

  • Tageslichtlampe

    Brenner mit einer Farbtemperatur über 5000 Kelvin.

  • Thulium

    Chemisches Element, Metall mit einem Schmelzpunkt von 1545°C. Es zählt zu den Seltenen Erden und findet in Entladungslampen Anwendung

  • Top Light

    Engl.: Oberlicht

  • Torblende

    Zwei- oder vierflüglige schwenkbare Metallfläche, die in einem Rahmen zusammengefasst sind und in das Magazin eines Scheinwerfers eingeschoben werden.

  • Triac und Thyristor

    Steuerbarer Halbleiterschalter. Er kann durch einen Impuls an der Steuerelektrode eingeschaltet werden und bleibt dann eingeschaltet, bis der durch ihn fließende Laststrom auf einen sehr kleinen Wert absinkt (= Haltestrom). Beim TRIAC ist die Polarität des Laststromes nicht von Bedeutung, daher kann das Bauelement sehr gut für den Betrieb mit Wechselspannung (Phasenanschnitt, Dimmer) verwendet werden.

    Im Gegensatz dazu lässt sich der sehr ähnlich arbeitende THYRISTOR nur mit einer Stromflussrichtung betreiben, in der anderen Richtung sperrt er. Daher sind für einen Dimmer immer zwei gegeneinandergeschaltete Thyristoren, aber nur ein Triac nötig. Allerdings ist der Thyristor wesentlich unempfindlicher gegen kurzzeitige Überströme (z.B. bei Einstecken einer kalten Lampe auf einen voll angesteuerten Dimmer), so dass man ihn in Dimmern bevorzugt verwendet.

  • Trippel header

    Engl.: >Dreifach-Köpfer<. Auslegearm, meist mit drei Buchsen von 28 mm oder wahlweise mit drei 16-mm-Zapfen sowie einem Mittelzapfen, für die Montage auf einem Stativ.

  • Tuell

    Feinmaschiges Drahtgeflecht mit geringerer Maschenstärke gegenüber der Seide, zur Lichtreduzierung. Wird direkt in die Farbkassette des Scheinwerfers eingesetzt; meistens in einen Stufenlinsenscheinwerfer.

  • Tungsten-light

    Tungsten: engl. Wolfram. Englische Bezeichnung für Glühlicht.

  • Tute

    Blechvorsatz von 20 bis 50 cm Länge für alle Leistungsklassen der Stufenlinsenserien, der vor Scheinwerfern eingesetzt wird, um den Lichtkegel zu verkleinern.

  • Tableau

    (französisch)

    Eine in sich geschlossene Tanzszene im Ballett.

  • Terpsichore

    (altgriechisch = die Tanzfrohe)

    Sie ist eine der neun Musen der griechischen Mythologie und zuständig für den Tanz.

  • Tour en l´air

    (französisch = Drehung in der Luft)

    Während eines Senkrechtsprungs muss sich der männliche Tänzer in der Luft einmal oder mehrfach um seine eigene Achse drehen.

  • Tutu

    (französisch = Ballett-Röckchen)

    Der Tutu besteht aus mehreren Schichten Tüll, manchmal auch aus Seide oder Nylon. Er ist die Standartbekleidung im romantischen Ballett. Die meisten Tutus reichen bis zum Unterschenkel. Der moderne Tutu zeigt das ganze Bein der Tänzerin.

  • Top-Pulley

    Umlenkvorrichtung für Motorenketten zum Heben einer Traversenkonstruktion. Diese wird auf dass obere Ende des Towers montiert

  • Tothängen

    Entlasten des Motors durch den parallelen Einsatz eines Stahlseils, das die komplette Last der Traverse übernimmt und den Motor aus der Last nimmt

  • Tower

    Traversenturm zur Aufnahme der Last eines Groundsupports

  • Trägerklemme

    Klemme zur Befestigung an einem T- oder I-Träger, um daran einen Lastaufnahmepunkt zu schaffen

  • Tragmittel

    Mit einem Gebäude oder Bau fest verbundene Vorrichtung zur Aufnahme von Lasten

  • Traversensitz für Verfolger

    In einem Taversensystem montierter Sitz für eine Person die einen Verfolger bedient

  • Traversenverbindungen

    Elemente zur Verbindung von Traversenstücken:

    -Zapfen (Ei), Pin & Feder

    -Bolzen mit Unterlegscheiben und Mutter

  • Treppenstativ

    Stativ mit der Möglichkeit, ein Bein in der Höhe zu verstellen, um es bei unterschiedlich hohen Standflächen gerade zu stellen

  • TV-Zapfen

    28mm oder 16mm Metallzylinder zur Verbindung von Scheinwerfern und Stativen

  • TV-Klammer

    Haken zur Aufnahme eines TV-Zapfens für die Befestigung von Geräten je nach Bauart von bis zu 60kg

  • Temps levé

    Sprung auf einem Bein

  • Temps lié

    Abfolge fließender Bewegungen

  • Tendu

    Gestreckt

  • Tour

    Drehung

  • Trikot

    Trainingskleidung der Tänzer

  • Tenor

    Hohe männliche Stimmlage von H bis h', nicht alle erreichen das sogenannte hohe C. Man unterscheidet den sogenannten lyrischen Tenor mit einer besonders zarten und geschmeidigen Stimme mit klarer Höhe und den tieferen, dafür kräftigeren Heldentenor.

  • Terz

    siehe Intervall

  • Terzett

    Gesangsstück mit drei Solostimmen oder auch dreiköpfige Gesangsgruppe.

  • Timbre

    Klangfarbe einer Gesangsstimme

  • Toccata

    Formal nicht festgelegtes, oft akkordisch im Wechsel mit stark bewegten schnellen Passagen komponiertes Musikstück.

  • Tonalität

    Bezugssystem von Tönen eines harmonischen und melodischen Ablaufs auf einen zentralen Grundton, die Tonika, z.B. auf den Grundton C und seinen Dur- oder Molldreiklang. Tonalität bezeichnet auch im weiteren Sinne die Bezogenheit des gesamten harmonischen Ablaufs eines ganzen Musikstücks auf eine Grundtonart. Der Begriff gilt nur für die harmonische Musik seit 1600 und schließt die Möglichkeit der Modulation in fremde Tonarten ein. Die Übersteigerung der chromatischen Modulationsmöglichkeiten nach Richard Wagner führte zur Auflösung des traditionellen Tonalitätsbegriffs, zur polytonalen und schließlich zur Entstehung der atonalen Musik.

  • Tonart

    Bestimmung des Grundtons und des Aufbaus der Tonleiter, die einem Musikstück zugrunde liegen.

  • Tonsatz

    Mehrstimmige Komposition/ Musikstück.

  • Tragédie lyrique

    Von Jean-Baptiste Lully entwickelte Gattung der französischen, höfischen Barockoper im 17. und 18. Jahrhundert mit vorwiegend mythologischen Inhalten. Sie besteht aus einem Prolog und fünf Akten mit deklamatorischen Monologen, kurzen Arien ("airs") und Duetten sowie pantomimischen Einlagen und Tänzen.

  • Tremolo

    Schnelle Wiederholung von Tönen auf der gleichen Tonhöhe oder im Oktavabstand. Das Tremolo verleiht der Musik einen stürmischen, unruhigen Charakter. Im Gesang bezeichnet Tremolo Intensitätsschwankungen beim Vortrag eines Tons.

  • Triller

    Verzierung eines Tons durch den raschen mehrmaligen Wechsel zwischen dem Hauptton und dem darüber liegenden Ton.

  • Theaterkritiker

    Theaterkritiker sind meist als Journalisten tätige Kritiker, die vor allem die Neuinszenierungen der ihnen zugänglichen Bühnen für die Presse beobachten und im Feuilleton darüber berichten.

    Vor der Erfindung des Fernsehens waren Theaterkritiker Institutionen, denen auch mehrseitige Zeitungsartikel über Premieren und ihre Folgen erlaubt waren. Häufig wirkten Sie neben Ihrer Kritikerprofession als Schriftsteller, Journalist, Buchhändler, Theaterdirektor oder Regisseur.

  • Tonmeister

    Tonmeister (auch Musikregisseur; engl. Sound Engineer) ist ein Beruf im Spannungsfeld zwischen Kunst und Technik. Bei der Klassischen Tonaufnahme wird der Produzent auch Aufnahmeleiter genannt. Tonmeister benötigen neben technischen Kenntnissen besonders umfassende musikalische Kenntnisse und Fähigkeiten und dienen als Vermittler zwischen künstlerischem Anspruch und technischer Umsetzung von Klang.

    Im Gegensatz zu handwerklichen Meister-Berufen ist die Berufsbezeichnung Tonmeister nicht geschützt. Hingegen ist der akademische Grad Diplom-Tonmeister sehr wohl geschützt.

  • Tantieme (Weitergeleitet von Tantiemen)

    Tantiemen sind eine variable ergebnisabhängige Vergütung/Beteiligung, die in einem Prozentsatz des Umsatzes, des Gewinns bestehen oder die von anderen Leistungs- oder Ergebnis-Kriterien abhängen und meistens neben einer festen Vergütung an Vorstandsmitglieder einer AG, an Geschäftsführer oder leitende Angestellte gezahlt werden.

    Als Tantieme werden auch die auflagenabhängigen Einkünfte von Buchautoren und Musikkomponisten bezeichnet.

    Abgrenzung

    Im Unterschied zur Provision oder zum Honorar orientiert sich die Tantieme nicht an einem einzelnen Geschäftsabschluss, sondern am Ergebnis des gesamten Unternehmens oder eines Unternehmensteils bzw. einer Abteilung. Auch Verlustbeteiligungen können vereinbart werden, allerdings sind diese jedoch nur bei Gewährung eines angemessenen Ausgleichs zulässig!

    Regelung

    * Anspruch

    Ein Anspruch auf eine Tantieme besteht nur bei entsprechender vertraglicher Vereinbarung. Wird Tantiemenzahlung vereinbart ist dies zumeist Teil des Arbeitsvertrages.

    * Höhe

    Die Höhe der Tantieme und die Berechnungsgrundlage richten sich nach den getroffenen vertraglichen Vereinbarungen. Richtet sich die Beteiligung nach dem Gewinn, ist der jährliche Reingewinn als Berechnungsgrundlage heranzuziehen, wobei auf die vom Unternehmen aufgestellte Handelsbilanz und nicht auf die hiervon abweichende Steuerbilanz abzustellen ist. Ist ein Arbeitnehmer während des gesamten Geschäftsjahres arbeitsunfähig krank, und kann er keine Entgeltfortzahlung beanspruchen, erlischt der Anspruch auf die Tantieme mangels anderweitiger vertraglicher Vereinbarung. Zudem wird die Ansicht vertreten, dass Umsatztantiemen der Gesellschaft keinen Vorteil bringen, da ein höherer Umsatz noch lange keinen höheren Gewinn garantiert.

    * Fälligkeit

    Die Fälligkeit der Tantieme richtet sich nach den getroffenen vertraglichen Vereinbarungen, wobei als Zeitpunkt meist die Fertigstellung der Bilanz vereinbart wird bzw. ein Zeitpunkt, zu dem die Bilanz hätte festgestellt werden können. Tritt ein Mitarbeiter während eines Kalenderjahres ein oder aus, hat er mangels entsprechender Vereinbarung lediglich einen zeitanteiligen Anspruch nach Maßgabe des Jahresergebnisses. Zur Überprüfung der Richtigkeit der mitgeteilten Jahresergebnisse hat der Arbeitnehmer einen Abrechnungs- und Auskunftsanspruch gegen seinen Arbeitgeber.

    [Bearbeiten]

    Steuerliche Behandlung

    Tantiemen an Arbeitnehmer gehören steuerlich zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit. Werden Umsatztantiemen an einen Gesellschafter-Geschäftsführer gezahlt, kann dies zu einer verdeckten Gewinnausschüttung führen. Denn hier prüft das Finanzamt sehr kritisch, ob diese Tantieme auch einen Geschäftsführer, der nicht an der GmbH beteiligt ist, gezahlt worden wäre.

    Quelle: Artikel "Tantieme"
    In:
    Wikipedia - Die Freie Enzyklopädie.
    Stand: 09.10.2005 Autoren des Artikel.

  • Tantieme (Weitergeleitet von Tantiemen)

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U

  • Uraufführung

    erste Aufführung eines Bühnenwerkes. Handelt es sich um die erste Aufführung in einem Land oder in einer bestimmten Sprache, spricht man von Erstaufführung.

  • Überschlag

    Unerwünschte elektrische Entladung über eine Luftstrecke an einem elektrischen Gerät. Sie wird hervorgerufen durch eine zu hohe Spannung (Überspannung) oder einen Fehler im Gerät. Je nach Art des Überschlags können das Gerät oder seine Umgebung beschädigt oder zerstört werden (Brandgefahr). Im Gegensatz dazu findet ein Durchschlag im Inneren eines Bauteils des Gerätes durch eine Isolierung statt. Die Ursachen und Wirkungen sind jedoch die gleichen.

  • Überspannung

    Kurzzeitig oder dauernd anliegende Spannung, die den angegebenen Betriebsspannungsbereich des Geräts überschreitet. Je nach Größe, Form und Dauer der Überspannung kann eine Beeinträchtigung der normalen Funktion des Geräts bis hin zur Zerstörung des Geräts eintreten. Überspannungsschutz: Feinschutz z.B. für Steckdosen, Mittelschutz in Unterverteilungen, Grobschutz in Hauptverteilungen.

  • Übertragungsprotokoll

    Überprüfung bestimmter definierter Regeln, die bei der Datenübertragung einzuhalten sind, z.B. DMX 512, Profibus, Ethernet.

  • Ultraviolett

    Im Spektrum an Violett anschließend unsichtbare Strahlung.

  • Ultraviolette Farbe

    Leuchtfarbe

  • Ultraviolette Strahlung

    Ultraviolette Strahlen im Wellenbereich unterhalb von 380 nm. In bestimmten Fällen können auch ultraviolette Strahlen Lichtveränderungen hervorrufen. Materialien wie Kalkspat, Flussspat, Willemit, Wernerit absorbieren diese Strahlen und verwandeln sie in sichtbares Licht.

    Innerhalb der Ultravioletten Strahlen wird nach folgenden Wellenbereichen differenziert:

    UV-C 100 – 280 nm

    UV-B 280 – 315 nm

    UV-A 315 – 400 nm

  • Ultraviolettes Glas

    Schwarzglas, welches nur die Ultraviolette Strahlung durchlässt. Es wird zur Anregung von fluoreszierenden Materialien verwendet (Fluoreszenz).

  • Uniklemme

    Schraubklemme mit 16-mm-Hülse oder Zapfen.

  • Unruhiger Lichtbogen

    Phänomen beim Flattern einer Bogenentladung.

  • Urfarben

    Kennzeichensystem für die additiven Grundfarben.

  • USITT

    Abkürzung für United States Institute für Theater Technology, Inc. (Industrievereinigung für Gestaltung und professionelle Unterhaltung der USA).

  • UV

    Ultraviolett

  • Überspannung

    Spannung, die dievon einem Gerät vorgesehene Betreibsspannung überschreitet.

  • Untergurt

    Untere Hauptstrebe/n einer Traverse, in die normalerweise die Lasten gehängt werden

  • Unisono

    Gleichzeitiges Spiel desselben Tons oder musikalischen Abschnitts durch mehrere Musiker.

V

  • Vorspiel

    ein kurzes Musikstück, das z.B eine Oper einleitet.

  • Verfolgerscheinwerfer

    Spezieller Scheinwerfer, der durch ein optisches System den Lichtstrahl stark bündelt und mit einer mechanischen Konstruktion die manuelle Verfolgung von Darstellern oder Aktionen im Studio oder auf der Bühne erlaubt.

  • Versatzstück

    Stellwand. Dekorationsteil, das leicht aufgestellt und versetzt werden kann.

  • Versenkung

    Kleinflächiges Hubelement zum Heben oder Versenken von Personen oder Gegenständen.

  • Vorhang

    Abschluß der Bühnenöffnung. Ihn kannte bereits das römische Komödientheater. In neuerer Zeit ist der Vorhang nachweisbar seit 1519. Das 19. Jahrhundert liebte den bemalten Vorhang, während man heute überall den einfachen Stoffvorhang bevorzugt.

  • Vaudeville

    (frz.), kurzes Theater¬stück in der Art eines satirischen Singspiels mit gesungenem Dialog und volkstümlichen Melodien, die oft sogar Gassenhauern entstammten. Entstanden in Paris zu Anfang des 18. Jahrhunderts.

  • Varioklemme

    Universal verstellbares Hängeeisen mit 28-mm-Buchse und 16-mm-Zapfen.

  • VDE

    Abkürzung für Verband Deutscher Elektrotechniker e.V. Technisch-Wissenschaftlicher Verband zur Erstellung von gesetzlich anerkannten

  • Verdunklungsblende

    Mechanische Verdunklung für Entladungslampen, die nichts 0% zu regeln sind.

  • Vergenz

    Öffnungswinkel von optischen Strahlen.

  • Vignette

    Gobo

  • Vorschaltgerät

    Viele elektrische Bauelemente (z.B. Leuchtstofflampen, HMI-Brenner) können wegen ihrer Eigenschaften nicht direkt ans Netz oder eine andere Spannungsquelle (Batterie) angeschlossen werden. Ein Vorschaltgerät dient in diesem Fall zur Anpassung zwischen Bauelement und Versorgung.

  • Valse

    Französische Bezeichnung für den Walzer.

  • Variation

    Jede nicht besonders spezifizierte Solotanznummer.

  • VDE

    Abkürzung für den verband Deutscher Elektrotechniker e.V.; erstellt die sicherheitstechnischen Vorschriften für das Arbeiten mit elektrotechnischen Geräten.

  • Volt (V)

    Masseinheit für elektrische Spannung. Nach dem italienischen Physiker & Mediziner Graf Allesandro Volta (1745 - 1827) benannt.

  • Vorschaltgerät

    Tageslichtscheinwerfer benötigen bestimmte Vorschaltgeräte, die für die Brennerzündung und Strombegrenzung im Betrieb zuständig sind.

  • Varioklemme

    Verstellbare TV-Klammer

  • Vorspiel

    Handlungsouvertüre

  • Valse triste

    Instrumentales Werk im langsamen Dreivierteltakt, der eine melancholische Stimmung übermittelt.

  • Vaudeville

    Populäres Musiktheater, daß sich aus der französischen Stehgreifkomödie entwickelt hat. In den Opern gipfelt das sogenannte Vaudeville-Finale in der Verkündung der Moral von der Geschichte, in dem sich das Ensemble ans Publikum wendet.

  • Verismus

    (ital. "vero", wahr) Italienische Operngattung zwischen 1890 und 1910, die vom Naturalismus beeinflußt, sozialkritische und milieutypische Inhalte musikalisch und in einer Opernhandlung umsetzt.

  • Volksoper

    Populäres Operstück mit volkstümlichen Elementen (Tänze, Kostüme), bzw. Bezeichnung für Opernhäuser, die im Gegensatz zu Staats- oder Hofopern ein volksnahes Repertoire anbieten.

  • Vorspiel

    Musikalische Einleitung einer Oper, die thematisch bereits direkt auf den ersten Akt verweist. Die Ouvertüre hingegen ist im Vergleich dazu eine eigenständig abgeschlossene Komposition.

W

  • Wanderbühne

    Theaterensembles ohne festes Gebäude.

  • Wagenbühne

    Eigenform des mittelalterlichen Theaters, besonders in Spanien und England. Szenische Vorstellungen wurden von einem Wagen herab geboten, dessen Ausstattung die einzelnen Zünfte übernahmen. Heute versteht man unter Wagenbühne die „Schiebebühnen", bei denen Szenenbilder fertig eingerichtet und auf „Wagen" gestellt werden, um in schneller Abfolge von der Seite her auf die Bühne geschoben zu werden.

  • Wall Breaker

    Engl.: Wandbrecher. Zwischen zwei Wänden einspreizbare Teleskopstange von 0,5 bis 8 m Länge zum Einhängen von Scheinwerfern.

  • Wall o´Light

    Engl.: Lichtwall. Ein Leuchtstofflampenkasten mit hohem Wirkungsgrad. Er besteht aus insgesamt 10 Lampen von je 120 cm Länge,

  • Wanne 5 KW

    5000-Watt-Halogenstab in einem Rinnenspiegel, der direktes Flächenlicht abstrahlt.

  • Warme Farben

    Farben im Bereich Rot – Orange – Gelb.

  • Wärmestrahlung

    Licht ist Energie und setzt Wärme frei, außerhalb des sichtbaren Bereichs auch über die langwellige Infrarotstrahlung (Infrarote Strahlung).

  • Watussi

    Lange, schmale Abdeckfahne, ca. 2,20 m x 0,8 m zum Abdecken von unerwünschten Lichtern.

  • Weiches Licht

    Auch Soft light, Lichtart, diffuses Licht.

  • Weichzeichner

    Leichter Diffusionsfilter aus Glas- oder Kunststoff. Der Lichtstrahl wird leicht unscharf, der Rand des Lichtkegels dadurch weichgezeichnet.

  • Wendel

    Auch Filament. Schraubenförmig gewickelter Glühdraht in Glühlampen. In der Glühlampentechnik gibt es für Schweinwerfer monoplane und biplane Wendel. Monoplane Wendel liegen in einer, biplane Wendel in zwei Ebenen, wobei die zweite Ebene um Materialstärke zur ersten versetzt ist.

  • Wendelbruch

    Bruch des Wolfram-Drahtes.

  • Wendylight

    Leuchteinheit aus 49 PAR-36-Preßglaslampen mit 110 Volt/650 Watt/flood in einem Rahmen der Größe 110x110 cm. Ihre Gesamtleistung beträgt 31,2 KW.

  • Wirkungsgrad

    Das Verhältnis von Nutzleistung dividiert durch die Eingangsleistung. Misst man an einem elektronischen Bauteil die zugeführte Leistung und die abgegebene Nutzleistung (bei einer Lampe die Eingangsleistung und die abgegebene Lichtleistung), so stellt man fest, dass in fast allen Fällen die Nutzleistung (bei einer Lampe die Eingangsleistung und die abgegebene Lichtleistung), so stellt man fest, dass in fast allen Fällen die Nutzleistung wesentlich geringer als die zugeführte Leistung ist. Der Wirkungsgrad bewegt sich zwischen Null und Eins, oft wird er auch in Prozent angegeben.

  • Wolfram

    Metall, das zur Herstellung von Glühwendeln (Wendel) verwendet wird. Sein Schmelzpunkt liegt bei 3410°C.

  • Weißer Akt

    Ballett blanc ist ein in weißen Tutus getanzter Akt (z.B. Schwanensee; 2.Akt).

  • Wind-Up

    Stahl-Kurbelstativ zur Positionierung von Scheinwerfern mit höherem Gewicht. Tragkraft bis 30kg

X

  • Xenonlampe

    Lampe mit einer Farbtemperatur von 6.000 Kelvin

  • Xenon

    Edelgas, das hauptsächlich zu Beleuchtungszwecken verwendet wird.

Z

  • Zwischenspiel

    ein kleines Stück das eine Aufführung unterbricht.

  • Zieldrama

    Drama, das auf > Katastrophe/Auflösung am Ende des Stücks hinzielt; Beispiele: Hauptmann, „Rose Bernd", Goethe, „Faust"

  • Zug

    Dekorationszug, Prospektzug, Gegengewichtszug, Konterzug. Besteht aus einer Laststange in Bühnenbreite, die an vier, fünf oder sechs Drahtseilen nach oben abgehangen ist. Diese Seile führen über Einzelrollen auf dem Schnür- oder Rollenboden zu einer an der Bühnenseitenwand angebrachten Sammelrolle und von dort wieder hinunter zu einem auf- und abzufahrenden Gegengewicht. Mit diesem wird die an die Laststange jeweils angebundene Last (Prospekt, Soffitte oder andere Dekorationsteile) ausgeglichen. Der so beschriebene Zug wird mit Hand bedient. Es gibt außerdem hydraulische und elektrische Züge, bei denen kein ständig zu veränderndes Gegengewicht nötig ist.

  • Zellenbühne

    Bühnenform des 15. Jahrhunderts, auch Terenz-Bühne genannt, auf der im Zeitalter des Humanismus die Stücke des Terenz so aufgeführt wurden, daß aus verhängten Türen die Schauspieler wie aus Häusern heraustraten, die in Wirklichkeit nur kleine Zellen waren.

  • Zoomobjektiv

    Scheinwerferobjektiv oder Projektionsobjektiv, mit dem verschiedene Brennweiten stufenlos eingestellt werden können, in der Projektionstechnik auch motorisch verstellbar.

  • Zündgerät

    Manche elektrischen Elemente (wie Leuchtstofflampen und HMI-Brenner) zeigen beim Anlegen der normalen Betriebsspannung noch keine Reaktion. Sie müssen erst durch kurzzeitiges Herstellen eines bestimmten Zündzustandes zur Funktion angeregt werden. Leuchtstoffröhren z.B. durch Starter, HMI-Brenner durch Anlegen eines Hochspannungsimpulses.

  • Zündspannung

    Bei manchen elektrischen Elementen (z.B. HMI-Brennern) muss die Betriebsspannung zur Anregung der normalen Funktion kurzzeitig erhablich gesteigert werden. Der zum Funktionseinsatz nötige Spannungswert wird als Zündspannung bezeichnet. Diese Zündspannung wird meist durch ein besonderes Zündgerät erzeugt.

  • Zweiseitige Sockelung

    Verankerung von Festkörperlampen oder Brennern, bei der die mechanische Halterung und elektrische Spannungsversorgung räumlich getrennt erfolgt, z.B. bei Halogenstäben oder Entladungslampen mit hoher Leistungsaufnahme.

  • Zeitgenössischer Tanz

    Moderne Tanzrichtung, die nicht so strenge Regeln aufweist wie das klassische Ballett

  • Zeitoper

    Opernstück mit zeitgenössischem Inhalt - im Gegensatz zu mythologischen oder historischen Stoffen.

  • Zwölftontechnik

    Auf Arnold Schönbergs Theorie der zwölf aufeinander bezogenen Töne basierende Komposition mit den zwölf Halbtönen der chromatischen Tonleiter, wobei alle Intervalle gleichwertig sind.