Uraufführung: „Unruhe" im Paradies - Theater Augsburg

Premiere 6, Mai 2017, 19.30 Uhr, Brechtbühne. -----500 Jahre Reformation. Gleichzeitig hält religiöser Fanatismus die Welt in Atem. Ausgehend von den historischen Ereignissen in Augsburg – von Luthers Streitgespräch mit Kardinal Cajetan (1518) bis zum Augsburger Religionsfrieden (1555) – haben sich Harry Fuhrmann und Christiane Wiegand gefragt: Welche Rolle spielen Glaube und Religion heute im Zusammenleben der Menschen in der Friedensstadt Augsburg, zu welchen Bekenntnissen drängt es die Menschen?
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Seit Februar 2016 suchte das Regieteam mit über 40 Alt- und Neu-Augsburgern unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Überzeugungen das Gespräch. Der aus den gesammelten Geschichten entwickelte Theaterabend führt das Publikum kreuz und quer durch die Bürgerschaft. Dabei enthüllen die verschiedenen Erzählstränge Gräben innerhalb der Stadtgesellschaft, offenbaren Träume und Ängste und werfen Fragen an die gemeinsame Zukunft auf.

Für die Inszenierung sind Harry Fuhrmann und Christiane Wiegand verantwortlich, die bereits „Die Weber von Augsburg“ auf die Bühne gebracht haben. Bühne und Kostüme stammen von Timo Dentler und Okarina Peter. In Kooperation mit dem Studiengang „Zeitgenössische Puppenspielkunst“ der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin.

Im Rahmen von „In Gottes Namen". -- Rechercheprojekt zum Thema „Glaube und Religion heute“ von Harry Fuhrmann und Christiane Wiegand.

Inszenierung: Harry Fuhrmann, Christiane Wiegand

Bühne und Kostüme: Okarina Peter, Timo Dentler

Dramaturgie: Tobias Vogt

Mit: Marlene Hoffmann, Kerstin König, Susanne Reng, Sebastián Arranz, Sebastian Baumgart, Klaus Müller, Thomas Prazak

Puppenspieler: Emilia Giertler, Karin Herrmann, Kaspar Friedrich Weith

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