Uraufführung: "Der kalte Hauch des Geldes", ein Finanz-Western von Alexander Eisenach im Schauspiel Frankfurt

Premiere am 11.November 2016 um 20 Uhr, Kammerspiele. -----Man ist entweder reich oder tot. Sonst gibt es bei uns nichts. -- Es war einmal im Western, als der Todfeind des Menschen noch der Mensch war und nicht das Kapital, als das Töten alltäglich und das Leben Gefahr war, als jeder Mensch die Freiheit besaß, sich auf den Weg in die Wildnis zu machen und dort sein Glück zu finden.
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Gold. Geld. Die Zivilisierung des »Wilden Westens« wird bestimmt von Gewalt, Macht und Besitz. Gut und Böse. Es ist alles ganz einfach, bis die Idee der Errichtung einer Bank auftaucht, ein neuer Handel mit Möglichkeiten statt mit Goldbarren, der Plan, den Handel selbst zur Ware zu machen. Aber kann diese Vision eine Zukunft haben, mitten in der rechtsfreien Steppe? Und wer ist der Fremde, der die Revolution gegen das ökonomische Diktat ausruft?

Alexander Eisenach kombiniert den klassischen Western diskursiv mit der Entwicklung des Finanzkapitalismus, gespickt mit Anspielungen auf Meilensteine der Filmgeschichte bis zum Show-down. Am Ende steht das Geld. Oder die Macht. Oder die weite Steppe.

In der Spielzeit 2013/14 war Alexander Eisenach Mitglied im REGIEstudio und inszeniert u.a. am Schauspielhaus Graz, am Theater Neumarkt Zürich, am Düsseldorfer Schauspielhaus und regelmäßig am Schauspiel Frankfurt. In der Spielzeit 2015/16 war er Mitglied im AUTORENstudio.

Regie Alexander Eisenach

Bühne Daniel Wollenzin

Kostüme Julia Wassner

Video Oliver Rossol

Musik Bernhard Karakoulakis (Boo Hoo)

Dramaturgie Henrieke Beuthner

Mit Verena Bukal, Sina Martens; Christian Kuchenbuch, Christoph Pütthoff, Lukas Rüppel

Am 11./16./18./21. November und 1. Dezember um 20 Uhr sowie am 31. Dezember um 18 Uhr

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