Bertolt Brecht, „Leben des Galilei“, Volkstheater Rostock

Premiere 15. Oktober 2011, 19:30 Uhr, Theaterzelt. -----Schauspiel mit Musik von Hanns Eisler. Ein Wissenschaftler in Geldnöten. Der Forscher Galileo Galilei muss reiche unbegabte Söhne von reichen unsensiblen Müttern unterrichten um einigermaßen über die Runden zu kommen.
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Er plagiiert um seinen Lebensstandard aufzubessern. Er propagiert, dass fortan die Sonne der Mit-telpunkt im Himmel sei und kompromittiert die katholischen Machthaber aufs Ärgste. Für die Wissenschaft und für seine Überzeugung legt er sich mit der wissenschaftsfeindlichen Kirche an, landet auf dem Index und fürchtet sich vor der Inquisition. Alle, die an seinen Lehren zweifelten bezeichnete Galileo Galilei als geistige Pygmäen. Bis zu seinem Ende glaubt der Trotzkopf an den Sieg der Wahrheit: Und sie dreht sich doch.

Bertolt Brechts „Leben des Galilei“ ist bislang in der traditionsreichen Geschichte des Volkstheaters Rostock noch nicht gespielt worden. Im Jahr 2011 widmen wir uns der Frage nach der Bedeutung wissenschaftlicher Errungenschaften in Zeiten des Lobbyismus.

Regie: Kay Wuschek/ Ausstattung: Angelika Wedde

Mit: J. Kraze, K. Giesel*, A. Kastius*, M. Ruchter, U. Cornelius, P. Walther, P. Roggendorf, St. Fiedler, C. Erdmann, Bj.-O. Blunck, A. Flache, A. Kübrich*, J. Niendorf*, T. Flassig*,

Kinderchor der Singakademie Rostock

* Studenten der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Koproduktion mit dem Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin

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