DIE VERWANDLUNG von Franz Kafka - Schauspielhaus Bochum

Premiere am 29. Oktober in den Kammerspielen. -----Ein Mann wacht morgens auf und ist verwandelt. Seine Beine und Arme gehorchen ihm nicht mehr, die Stimme versagt, seine Sprache ist unverständlich. Was ist aus ihm geworden – ein Tier, Monster, Schädling? Die Familie des Mannes reagiert mit Ekel und Furcht, schließlich mit Gewalt.
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Anscheinend über Nacht hat sich zwischen ihm und dem Rest der Welt ein Abgrund geöffnet, der Ungeheuer gebiert. Wie wird aus einem Bruder, Sohn und braven Arbeit-nehmer ein Ungeziefer, von dem man ruhigen Gewissens sagen kann, „es muss weg“?

„Man muss ins Dunkel hineinschreiben wie in einen Tunnel“, hat Franz Kafka von sich gefordert. Seine berühmte Novelle erforscht das Dunkle im Prozess der Entmenschlichung, behauptet einen Alptraum als Realität. Zugleich hat sie aber auch komödiantische Züge. In Jan-Christoph Gockels erster Arbeit in Bochum treffen die Puppen von Michael Pietsch auf reale Schauspieler. Kafkas Sprache verwebt sich mit Filmassoziationen, Theaterbildern, Slapstick und Puppenspiel.

Regie: Jan-Christoph Gockel /

Bühne: Julia Kurzweg /

Kostüme: Amit Epstein /

Musik: Matthias Grübel / Puppen:

Michael Pietsch /

Dramaturgie: Alexander Leiffheidt

Mit: Nils Kreutinger, Katharina Linder, Michael Pietsch, Luana Velis, Uwe Zerwer

Matinee am 23. Oktober im Tanas, Eintritt frei

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