ALBAN BERGS WOZZECK AN DER OPER FRANKFURT

Premiere Sonntag, 26. Juni 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus. -----Wozzeck lebt zusammen mit Marie und dem gemeinsamen unehelichen Kind in Armut. Seit geraumer Zeit plagen ihn Visionen von Tod und Weltuntergang, die die Ausweglosigkeit seiner persönlichen Situation zu spiegeln scheinen: Von seinem vorgesetzten Hauptmann verhöhnt, stellt sich Wozzeck – um etwas dazuzuverdienen – dem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung.
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Marie lässt sich mit dem Tambourmajor ein, was Hauptmann und Doktor dem von ihnen Ausgebeuteten in grober Weise enthüllen. Die Visionen verschwinden nicht. Nachdem Wozzeck vom Tambourmajor verprügelt wird, ersticht er Marie auf einem nächtlichen Spaziergang am Teich. Das Kind hört durch seine Spielkameraden vom Tod der Mutter.

Wozzeck von Alban Berg (1885-1935) entstand nach dem Drama Woyzeck (1836) von Georg Büchner. Die Uraufführung fand am 14. Dezember 1925 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin unter der musikalischen Leitung von Erich Kleiber statt. Das einzige zwölftonale Werk, das bis heute eine große Resonanz beim Zuschauer findet, kann als moderner Klassiker bezeichnet werden.

Die letzte Neuinszenierung des Wozzeck kam an der Oper Frankfurt am 6. Oktober 1993 in der Regie von Peter Mussbach und unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling heraus.

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, den kommende Gastengagements u.a. mit Beethovens Fidelio und Straussʼ Der Rosenkavalier an die New Yorker Metropolitan Opera führen. Regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt ist Regisseur Christof Loy, der nun erstmals seit Mozarts Don Giovanni in der Saison 2014/15 wieder ins Haus am Willy-Brandt-Platz zurückkehrt. Aktuelle Aufgaben sind seine Sicht auf Brittens Peter Grimes am Theater an der Wien, gefolgt von Mussorgskis Chowanschtschina an De Nederlandse Opera Amsterdam. Die Titelpartie übernimmt für das erkrankte Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle der norwegische Bariton Audun Iversen. Zu seinen jüngsten Gastengagements gehören Germont in Verdis La Traviata und Graf in Mozarts Le nozze di Figaro am Opernhaus Oslo.

Text vom Komponisten nach dem Drama Woyzeck von Georg Büchner (1836)

in der Ausgabe von Karl Emil Franzos (1879)

Mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle

Inszenierung: Christof Loy

Bühnenbild: Herbert Murauer

Kostüme: Judith Weihrauch

Licht: Olaf Winter

Dramaturgie: Norbert Abels

Chor: Tilman Michael

Kinderchor: Markus Ehmann

Tambourmajor: Vincent Wolfsteiner

Andres: Martin Mitterrutzner

Hauptmann: Peter Bronder

1. Handwerksbursch: Thomas Faulkner

2. Handwerksbursch: Iurii Samoilov

Der Narr: Martin Wölfel

Marie: Claudia Mahnke

Doktor: Alfred Reiter

Margret: Katharina Magiera

Chor, Kinderchor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Weitere Vorstellungen: 30. Juni, 2., 6., 9., 13. Juli 2016

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