»Alle meine Söhne« von Arthur Miller im Schauspiel Frankfurt

Frankfurter Premiere am 8. Dezember 2017, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Joe Keller ist im Krieg reich geworden. Dass seine Firma die Air Force mit fehlerhaften Bauteilen für Flugzeuge belieferte und infolgedessen 21 Piloten bei Abstürzen ums Leben kamen, darüber spricht heute niemand mehr. Damals ging Joes Firmenpartner Steve ins Gefängnis, während er selbst das Gericht von seiner Unschuld überzeugen konnte.

Sein jüngster Sohn Chris ist nun die Nachwuchshoffnung des Unternehmens, denn sein älterer Bruder Larry, ein Kampfpilot, gilt seit Jahren als verschollen. Allein die Mutter hält zwanghaft an dem Glauben fest, dass ihr Sohn noch lebt. Chris, überzeugt vom Tod seines Bruders, will Ann heiraten – einst die Verlobte Larrys und außerdem Tochter des inhaftierten Geschäftspartners des Vaters. Die Mutter ist strikt gegen die neue Verbindung. Das würde bedeuten, den Tod des vermissten Sohnes zu akzeptieren.
 

Intendant Anselm Weber hat mit Arthur Millers »Alle meine Söhne« im Frühjahr 2017 ein Stück am Schauspielhaus Bochum erarbeitet, das schonungslos hinter die Fassaden wohlanständiger Bürgerlichkeit blickt. Am 8. Dezember feiert es nun auch in Frankfurt Premiere, am 29. Dezember wird das Stück mit englischen Übertiteln gezeigt.
 

  • Regie Anselm Weber  
  • Bühne Lydia Merkel
  • Kostüme Irina Bartels
  • Dramaturgie Alexander Leiffheidt

 
Mit Torsten Flassig, Sarah Grunert, Nils Kreutinger, Katharina Linder, Michael Schütz, Xenia Snagowski, Andreas Vögler.
Weitere Vorstellungen: 9./26. und am 29. Dezember (mit englischen Übertiteln)

 Das Bild zeigt Arthur Miller

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