»Die Antigone des Sophokles« - Nach der Hölderlinschen Übertragung für die Bühne bearbeitet von Bertolt Brecht - Staatstheater Wiesbaden

Premiere am 20. Januar 2018 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus

Manfred Karge, als Schauspieler, Autor und Regisseur eine der prägenden Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters, inszeniert erstmals am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. In den späten 1960er Jahren begann er seine Regiekarriere am Berliner Ensemble, der Theatergründung Bertolt Brechts, mit Stücken dieses Autors und mit den »Sieben gegen Theben« des Aischylos. Nun, ein halbes Jahrhundert später, inszeniert er mit der »Antigone« die inhaltliche Fortsetzung des Aischylos-Stoffes in der Bearbeitung von Brecht – in Wiesbaden wird also die Rundung der Werkbiographie Manfred Karges vollzogen.
24066

Karge selbst, der dem Stück noch ein eigenes Satyrspiel und einen Epilog beigegeben hat, schreibt über Brechts Bearbeitung:

»›Ungeheuer ist viel. Doch nichts / Ungeheurer als der Mensch.‹ Diese Worte aus Friedrich Hölderlins Übersetzung des griechischen Klassikers sind seither sprichwörtlich und fassen das Geschehen des Stückes in einem Vers. In der Familien-Saga um den Tyrannen Kreon herrschen Krieg und Gewalt, Raub, Mord und Totschlag, Rache und Verrat. Aber in der Gestalt der Antigone steht auch ›die Menschlichkeit groß auf‹.«
 

  • Regie Manfred Karge
  • Bühne Gisbert Jäkel
  • Kostüme Jessica Karge
  • Musik Tobias Schwencke
  • Dramaturgie Wolfgang Behrens
     
  • Antigone Llewellyn Reichman
  • Ismene Mira Benser
  • Kreon Uwe Eric Laufenberg
  • Hämon, Der Kriegsgott Maximilian Pulst
  • Tiresias, Der Ansager Rainer Kühn
  • Der Ältestenrat Uwe Kraus, Benjamin Krämer-Jenster, Ulrich Rechenbach, Matze Vogel Einer von ihnen Benjamin Krämer-Jenster Der Wächter, Der Soldat Tobias Lutze Die Frau, Die Witwe Evelyn M. Faber
     
  • Die beiden nächsten Vorstellungstermine: 26. und 27. Januar 2018, jeweils um 19.30 Uhr

    Das Bild zeigt Sophokles

Weitere Artikel