Giuseppe Verdi, "Messa da Requiem", Hamburgische Staatsoper

Premiere am 11. März 2018, 18.00 Uhr, Großes Haus, Dammtorstraße 28

Libera me. Errette mich. Befreie mich, Herr, vom ewigen Tode. Das Individuum schreit. Vor ihm erstreckt sich die Bilanz seines Lebens. Abgründe des Nichts. Verdis „größte Oper“ konfrontiert den Menschen mit sich und seinem Schicksal – eine Grenzerfahrung, denn das Individuum steht dem Absoluten in Gestalt des Todes gegenüber.
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(c) Edwin Winkels

Als Realist des Musiktheaters erfindet Verdi die Wirklichkeit mit allen Mitteln der Kunst; von den Schrecken des Jüngsten Gerichts im Dies irae bis zum hoffnungsvollen Bitten im Libera me, mit dem er seine Totenmesse in Abweichung von der liturgischen Konvention vollendet. Katharsis. Erlösung. Auferstehung. Der Einzelne geht in der Gemeinschaft auf. Das Kollektiv verkündet: Requiem æternam. Ewige Ruhe gib ihnen, Herr Gott, und ewiges Licht leuchte ihnen.

Musikalische Leitung: Kevin John Edusei
Inszenierung: Calixto Bieito
Bühne: Susanne Gschwender
Kostüme: Anja Rabes
Licht: Franck Evin
Dramaturgie: Janina Zell

In lateinischer Sprache mit deutschen und englischen Übertexten
Unterstützt durch die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper

Ort: Großes Haus, Dammtorstraße 28, 20354 Hamburg
Preise: 8,00 EUR bis 195,00 EUR

Weitere Vorstellungen am 14., 17., 20., 23., 27. und 31. März jeweils um 19.30 Uhr     ­
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