"Moskau, Tscherjomuschki", Operettenrevue von Dimitri Schostakowitsch, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Samstag, den 31. März 2018 um 19.30 Uhr im Großen Haus

„Tscherjomuschki, wie wunderbar, das Faulbeerbäumchen blüht, es werden alle Träume wahr, für jeden der hier lebt!“– nichts weniger verspricht Dimitri Schostakowitsch seinen Figuren in der Ende der 50er Jahre entstandenen Operettenrevue „Moskau, Tscherjomuschki“. Hinter dem Titel verbirgt sich neben einer Neubausiedlung am Rande von Moskau gleichzeitig die Metapher für einen Ort, an dem alles in Erfüllung gehen soll, wovon die Protagonisten träumen.
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Da wären Mascha und Bubenzow, ein Liebespaar, das sichsehnsüchtig eigene vier Wände erhofft, da schwärmt ein buntzusammengewürfeltes Grüppchen davon, in einem offenen Coupé eine Spazierfahrt durch Moskau zu unternehmen, wieder andere träumen von netten Nachbarn, Einweihungspartys, Traumfrauen und -prinzen, oder von verträumten, romantischen Gassen aus der eigenen Jugend. Und ist ein Wunsch erst einmal geäußert, drängen sich prompt auch schon neue auf, die wahr werden sollen. Dass so viel Glücksversprechen nicht ohne weiteres zu haben ist, erfahren die Protagonisten, wenn sie zu Hilfsmitteln greifen müssen, um ihren Alltag zu bestehen. Sie gaukeln ihnen eine schöne neue Welt der Arbeit vor, und lassen die Figuren die graue Gegenwart in schwungvollen Chansons oder Couplets vergessen. Mit rasanten Tempi und mitreißenden Rhythmen walzt und swingt Schostakowitschs Musik ständig auf dem Grad des Kampfs zwischen Wohlstandssicherung, Selbstverleugnung und KonformitätL

Libretto von Wladimir S. Mass und Michail A. Tscherwinski|
Deutsche Fassung von Ulrike Patow  
UA 1959  
In deutscher und russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

       Musikalische Leitung
           Stefan Malzew/ Bernhard Stengel
        Inszenierung
           Dominique Horwitz
        Choreografie
           Rachele Pedrocchi
        Bühne und Kostüm
           Pascal Seibicke
        Choreinstudierung
           Alexander Eberle
        Dramaturgie
           Gabriele Wiesmüller
        Licht
          Patrick Fuchs

Mit
        Alexander Petrowitsch Bubenzow
           Rolf A. Scheider
        Mascha, seine Frau
           Anke Sieloff
        Semjon Semjonowitsch Baburow
           Urban Malmberg
        Lidotschka, seine Tochter
           Bele Kumberger
        Boris Koretzki, Gelegenheitsarbeiter
           Piotr Prochera
        Sergej Gluschkow, Fahrer
           Adrian Kroneberger
        Ljusja, eine Bauarbeiterin
           Petra Schmidt
        Fjodor Michailowitsch Drebdenjow
           Zhive Kremshovski
        Wawa, seine Frau
           Lina Hoffmann
        Afanassi Iwanowoitsch Barabaschkin
           Almuth Herbst
        Kurotschkin
           Miljan Milovic/ Charles E. J. Moulton
        Kurotschkina
           Silvia Oelschläger/ Ewa Stachurska
        Mylkin
           Georg Hansen/ Artavazd Zakaryan
        Ehefrau
           Wiltrud Maria Gödde/ Alfia Kamalova
        Ehemann
           Sergey Fomenko/ Vivien Lacomme
        Nachbarin
          Sina Jacka / Lisa Maria Laccisaglia 

Tänzer
        Ilenia Azzato
        Katharina Deschler
        Sayo Shiba
        Sergio Giannotti
        Roberto Junior
        Marius Ledwig
        Igor Sousa

08. Apr. 2018 18:00-20:30 Uhr
13. Apr. 2018 19:30-22:00 Uhr
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28. Apr. 2018 19:30-22:00 Uhr
11. Mai. 2018 19:30-22:00 Uhr
21. Mai. 2018 18:00-20:30 Uhr
31. Mai. 2018 18:00-20:30 Uhr

Bild: Dimitri Schostakowitsch

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