MIO, MEIN MIO von Astrid Lindgren, Theater der Jugend in Wien

Premiere 11. Oktober 2016, 16.00, Renaissancetheater, Neubaugasse 36, 1070 Wien . -----Poetisch und mitreißend erzählt die große Astrid Lindgren die Abenteuer des Waisenjungen Bo, der in eine neue Welt flüchtet. Eine Geschichte über Zivilcourage und das »Über-Sich-Hinauswachsen-Können« des Menschen.
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Es ist nicht einfach, wenn einem die eigenen Pflegeeltern Tag für Tag vorwerfen, dass man der Sohn eines missratenen Vaters ist…

Bo Vilhelm Olsson kann Tante Edla und Onkel Sixten einfach nichts recht machen, auf allem hacken sie herum, und ein bestimmtes Wort scheint ihnen fremd zu sein: Liebe…

Am besten fände er, wenn er niemals geboren wäre, denkt er sich und haut aus lauter Verzweiflung einfach ab. Doch wohin gehen? Niedergeschlagen und mutlos will er auf einer Parkbank zumindest die Nacht überstehen… als das Wunderbare geschieht! – Aus einer scheinbar achtlos weggeworfenen Flasche erscheint ihm ein Flaschengeist, der ihn in das »Land der Ferne« entführt – und siehe da, dort ist sein Vater gar nicht so missraten, wie ihm immer erzählt wurde, sondern vielmehr regiert er als König!

Wie stolz Bo auf seinen Vater sein kann! Und Bo bekommt sogar einen neuen Namen: Mio, denn ein neues Leben soll für ihn beginnen. Doch seltsam: Alle sagen, dass er der »Held« sei, »auf den sie gewartet haben«… »Ich bin kein Held!«, denkt sich der kleine Bo, den alle jetzt nur noch Mio nennen.

Aber, wie sehr kann man sich täuschen! Manchmal muss man einfach ein Held werden, wenn man »nicht nur ein Häuflein Dreck sein« will… Das »Land der Ferne« wird von einem gewissen »fürchterlichen Ritter Kato« unterdrückt und ausgepresst – und was noch schlimmer ist: Kinder verschwinden spurlos…

Ob die »alte Welt«, als Mio noch Bo hieß, nicht doch besser war? Aber es gibt niemals ein Zurück… Schon gar nicht, wenn man etwas für andere tun kann. Der vielfach ausgezeichnete Roman der großen Astrid Lindgren ist eine Metapher für Zivilcourage und das »Über-Sich-Hinauswachsen-Können« des Menschen. Eine Ermutigung, nicht etwa klein beizugeben, wenn sich Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten auftun, sondern auf sein Herz zu hören, auch wenn der Verstand zum Schweigen rät.

In einer Fassung des Theaters der Jugend

Regie: Stefan Behrendt Ausstattung: Mathias Rümmler

Für Kinder ab 6 Jahren

Regie Stefan Behrendt

Ausstattung und Licht Mathias Rümmler

Kampfcoach Markus Mössmer

Dramaturgie Markus Felkel

Assistenz, Inspizienz Felix Metzner

Regiehospitanz Julia Philomena Baschiera

Bosse / Mio Stefan Rosenthal

Benka / Jum Jum Luka Dimic

Benkas Vater / König Michael Schusser

Tante Edla / Großmutter Barbara Gassner

Onkel Sixten / Ritter Kato Frank Engelhardt

Frau Lundin / Weberin Suse Lichtenberger

Geist / Schwertschmied Clemens Matzka

Nonno / Eno Christoph Gummert

In weiteren Rollen Ensemble

Aufführungen von 7. Oktober bis 20. November 2016

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