Deutschsprachige Erstaufführung: REMEMBER ME Von Jan Sobrie, JUNGES SCHAUSPIELHAUS Zürich

Premiere: Donnerstag, 20. Oktober 2011, 19 Uhr, Schiffbau/Matchbox. -----
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„Remember me“ ist die Geschichte von drei Jugendlichen: Mira, Katrin und Cedric. Der in der Klasse bewunderte Cedric hält sich für unbesiegbar und unwiderstehlich, seine Worte und Taten beleidigen und verwunden. Mira kann sich ihm nicht entziehen, ihr Tagebuch wird zum Futter für Spott und Mobbing. Aber Mira wehrt sich nicht. Es scheint, als ob sie alles kommen lässt, wie es kommt und so rückt das Unvermeidliche immer näher. Als sie nach einem von Cedrics Bande verursachten Unfall ihr Gedächtnis verliert, hat sie keine Erinnerungen mehr, nicht an den Hergang, an die Verursacher, an ihr Leben davor. Sie schaut den Tätern in die Augen, befragt und konfrontiert sie. Die Geschichte steuert auf eine überraschende Auflösung zu …

„Remember me“ ist ein gruseliges, dynamisches Märchen über den Alltag, mit Zügen ins Phantastische: Zwei Krähen agieren im Hintergrund als Schicksal und Vorsehung. Ihre Anwesenheit gibt Trost in einer harten Realität.

Der belgische, mehrfach ausgezeichnete Autor Jan Sobrie hat mit „Remember me“ ein Stück über Aggressionen, Gewalt und Mobbing geschrieben, ohne dabei die Schönheit des Lebens aus den Augen zu verlieren und eine Perspektive zu geben. Enrico Beeler eröffnet mit diesem bizarren, grausamen, faszinierenden Stück am 20. Oktober 2011 in der Matchbox die dritte Spielzeit des Jungen Schauspielhauses unter der Leitung von Petra Fischer.

Die Deutschsprachige Erstaufführung wird von Enrico Beeler im Bühnenbild von Marc Totzke („Weit ist der Weg“) inszeniert. Das Kostümbild liegt in den Händen von Cornelia Koch („Das Geschenk des weissen Pferdes“, „Eröffnungssalon Sommerfrische“).

Für die Musik zeichnet Nicolas Dauwalder verantwortlich.

Neben dem Ensemblemitglied Fabian Müller spielen Maria Spanring, die seit ihrem Abschluss an der ZHdK 2007 als freie Schauspielerin tätig ist, und drei diesjährige Absolventen der Zürcher Hochschule der Künste Robert Baranowski, Nicolas Batthyany, Anna Schinz (die neben ihrer Bühnentätigkeit bereits in mehreren Filmen und im Schweizer „Tatort“-Team zu sehen war).

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