Uraufführung: DEUTSCHE KONVERTITEN - Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul - Theater Münster

Premiere: Freitag, 3. Juni 2016, 19.30 Uhr, Theater im Pumpenhaus, Gartenstraße 123. -----Immer mehr Menschen unserer säkularisierten westlichen Welt verlassen ihre familiäre traditionelle Religion und finden in einer anderen Glaubensrichtung ihre Heimat. Sie treten in eine andere religiöse Gemeinschaft ein, auch wenn es ihnen einen einschneidenden Lebenswandel abverlangt.
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Es gibt auch berechtigte praktische Gründe für eine Konversion in Deutschland, wie die Liebe zum Partner, berufliche Aufstiegsmöglichkeiten oder die aus der Not geboren werden. Das Schauspiel Münster möchte sich fokussiert mit verschiedenen Geschichten von Deutschen auseinandersetzen, die aus inneren Beweggründen konvertiert sind. Wie leben sie ihre neue Religion? Was fasziniert sie an ihrem Glauben? Und: Wie glaubt man anders?

Tuğsal Moğul wurde 1969 in Neubeckum geboren. Der diplomierte Schauspieler, Regisseur, Anästhesist und Notarzt studierte neun Jahre parallel Medizin an den Universitäten Hannover, Wien und Lübeck sowie Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Sein Debütstück HALBSTARKE HALBGÖTTER wurde 2011 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Für das Theater Münster schrieb er das Stück DIE DEUTSCHE AYŞE und erhielt dafür den Publikums- und den Jugendjurypreis auf dem NRW-Theatertreffen. Es folgte die zweite Auftragsarbeit AUCH DEUTSCHE UNTER DEN OPFERN, welches zu den Autorentagen in das Deutsche Theater Berlin eingeladen wurde. Das Stück beleuchtet die desaströse Aufklärung des NSU-Terrors in Deutschland. Mit DEUTSCHE KONVERTITEN folgt die dritte Recherchearbeit dieser Reihe.

Inszenierung: Tuğsal Moğul

Bühne und Kostüme: Ariane Salzbrunn

Musik: Jonas Nondorf

Dramaturgie: Michael Letmathe

Mitwirkende:

Carola von Seckendorff, Andrea Spicher, Jonas Riemer, Maximilian Scheidt

Weitere Vorstellungen im Juni:

Mittwoch, 4. Juni 2016, 19.30 Uhr, Theater im Pumpenhaus

Mittwoch, 5. Juni 2016, 19.00 Uhr, Theater im Pumpenhaus

Donnerstag, 8. Juni 2016, 19.30 Uhr, Theater im Pumpenhaus

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