(R)EVOLUTION - Ballette von Lode Devos, Mario Schröder, Dominique Dumais und Krzysztof Pastor - Theater Augsburg

Premiere Samstag 10.12.2016 19:30 Uhr brechtbühne. -----Die stete Erneuerung und Weiterentwicklung der Formensprache des Tanzes steht im Mittelpunkt dieses Abends. Vier bekannte und gefragte zeitgenössische Choreografen setzen sich auf vielfältige Weise mit ihrem tänzerischen Erbe auseinander.
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Der Belgier Lode Devos nähert sich in „Brel – Sweet“ seinem Landsmann Jacques Brel an. Eine Reihung szenischer Miniaturen zwischen bissigen gesellschaftskritischen Liedern und tiefen Emotionen. In „Pour un Clin d´oeil“ („Für einen Augenblick“) zeigt Mario Schröder vom Leipziger Ballett in einem fesselnden Duett eine Beziehung zweier Menschen, die sich einander annähern, voneinander entfernen und schließlich wiederfinden. „Adagio & Scherzo“ ist eines der am stärksten dem Neoklassizismus verpflichteten Stücke des weltweit gefragten polnischen Choreografen Krzysztof Pastor, das er 2014 als Direktor des Nationalballetts in Warschau kreierte. Komplettiert wird der Abend mit der Uraufführung „My Desert, My Rose“ der sehr sensibel choreografierenden Frankokanadierin Dominique Dumais.

Brel - getanzte Chansons

Musik: Jacques Brel

Der Belgier Lode Devos erhielt seine künstlerische Prägung bei Maurice Béjart und Jochen Ulrich, beide große Erneuerer ihrer nationalen Tanzszene. In diesem emotionalen Stück nähert er sich seinem Landsmann Brel und dessen berühmten Chansons an. Eine lose Reihung szenischer Miniaturen zwischen bissigen gesellschaftskritischen Liedern und tiefen dramatischen Abgründen.

Choreografie: Lode Devos

Einstudierung/Ballettmeister: Armin Frauenschuh

mit: Ballett Augsburg

Pour un clin d'œil

Musik: Magnet, Laurie Anderson, Luc Ferrari, Anne Clark/Martyn Bates

Der amtierende Direktor des Leipziger Balletts zeigt in diesem Zweipersonenstück (Für einen kurzen Augenblick) eine Beziehung zweier Menschen, die sich einander annähern, voneinander entfernen und schließlich wiederfinden. Ein fesselndes Duett mit einer kraftvollen Bewegungssprache, aber auch ganz zarten Momenten.

Choreografie: Mario Schröder

Einstudierung: Roman Slomski

Ballettmeister: Robert Conn

mit: Yun-Kyeong Lee / Eveline Drummen und Alexander Karlsson / Tamás Darai

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Die Frankokanadierin Dominique Dumais steuert für diesen Abend eine Neukreation bei. Am Ballett des Theaters Mannheim hat sie in den letzten Jahren als Codirektorin eine Reihe von sehr sensiblen Ballettstücken geschaffen. Einladungen als Gastchoreografin führten sie an das Stuttgarter Ballett, das Het Nationale Ballet Amsterdam und das National Ballet of Canada.

Choreografie: Dominique Dumais

Ballettmeister: Jens Weber

Bühne und Kostüme: Tatyana Van Walsum

mit: Laura Armendariz / Yun-Kyeong Lee, Tamás Darai / Alexander Karlsson, Amber Neumann / Nina Dijkman, Riccardo De Nigris / Douglas de Almeida

Adagio & Scherzo

Musik: Franz Schubert

Eines der wohl neoklassischsten Stücke des weltweit gefragten polnischen Choreografen, das er 2014 als Direktor des Nationalballetts in Warschau uraufführte. Pastor war, zeitgleich mit Hans Van Manen, langjähriger Hauschoreograf des Niederländischen Nationalballetts in Amsterdam.

Choreografie: Krzysztof Pastor

Einstudierung: Berenika Jakubczak

Ballettmeister: Robert Conn

Kostüme: Marta Fiedler

Masha: Eveline Drummen / Ilenia Vinci

Yuka: Yun-Kyeong Lee / Laura Armendariz

Emilia: Serena Landriel / Amber Neumann

Sacha: Michela Paolacci / Nina Dijkman

Vladimir: Riccardo De Nigris / Douglas de Almeida

Robin: Mark Radjapov / Vadim Nunez

Pawel: Tamás Darai / Ruan Martins

Max: Douglas de Almeida / Alexander Karlsson

Sa 10.12.16

So 18.12.16

Mo 26.12.16

Do 29.12.16

Mi 04.01.17

Sa 14.01.17

So 15.01.17

Sa 21.01.17

So 22.01.17

Fr 10.02.17

Sa 11.02.17

Fr 10.03.17

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