ENDSTATION SEHNSUCHT von Tennesse Williams, Bühnen Halle

Premiere am Mittwoch, den 13. Mai, 19.30 Uhr neues theater/ Saal. -----»Ich will keinen Realismus, ich will Zauber!«, sagt Blanche DuBois, eine kultivierte, nicht mehr ganz junge Südstaatenschönheit, als sie vor den Trümmern ihres einst aristokratischen Lebens steht.
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Den Familienbesitz „Belle Rêve“ hat sie verloren, ihren Job als Lehrerin auch, der einzige Mensch, den sie noch hat im Leben, ist ihre kleine Schwester Stella. Bei ihr sucht sie Zuflucht und landet, ganz in der Nähe der Straßenbahnendstation „Sehnsucht“ am Rande von New Orleans, in einer heruntergekommenen kleinen Wohnung. Mit ihrer schier unstillbaren Sehnsucht nach der schönen Vergangenheit versucht sie verzweifelt, der Realität zu trotzen und die Fassade einer Grande Dame aufrecht zu erhalten. Doch es ist ein schmaler Grat zwischen Sehnsucht und Illusion, zwischen Traum und Lebenslüge.

Andreas Rehschuh – bereits mehrfach in Halle tätig – inszeniert im Saal des neuen theaters Tennessee Williams’ Klassiker des 20. Jahrhunderts, ein dramatisches Meisterwerk über die Kraft und die Abgründe von Lebensträumen. Andreas Rehschuh, geboren 1969 in Magdeburg, wuchs in Dresden auf und studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Es folgte ein mehrjähriges Engagement am Schauspiel Leipzig. Seit 2001 ist Andreas Rehschuh freiberuflich als Regisseur, Schauspieler, Autor und Synchronsprecher tätig. Er inszenierte und spielte in dieser Zeit am Hans-Otto-Theater Potsdam, am Neuen Theater Halle, am Schauspiel Leipzig, am Theater Bremen, am Theater Magdeburg, am Staatsschauspiel Dresden, am Thalia Theater Halle, am Theater Gera/Altenburg, am Staatstheater Cottbus und am Anhaltischen Theater Dessau. Mit dem Open-Air-Theater „Titanick“ führten ihn Gastspiele zu verschiedenen Festivals in Länder wie Italien, Spanien, Frankreich und Mexiko. Im Jahr 2004 wurde er in „Theater heute“ als bester Nachwuchsregisseur genannt. Mehrere Stückfassungen sind beim henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag Berlin verlegt. In Halle hat Andreas Rehschuh im neuen theater bereits „Till Eulenspiegel“ inszeniert, im Thalia Theater führte er Regie bei Saint Exuperys „Der kleine Prinz“.

Regie: Andreas Rehschuh,

Bühne: Nicolaus-Johannes Heyse,

Kostüme: Grit Walther

Dramaturgie: Matthias Brenner / Claudia Remus

Mit: Danne Suckel, Sonja Isemer, Alexander Gamnitzer, Petra Ehlert, Peer-Uwe Teska,bJörg Simonides, Cédric Cavatore (Studio)

Einen ersten Einblick in die Inszenierung geben Regie-Team und auch SchauspielerInnen zur Matinee am Sonntag, den 10. Mai um 11 Uhr im Casino, 3. Etage im neuen theater. Der Eintritt ist frei.

Weitere Vorstellungen: 14.05., 19.30 Uhr | 30.05., 19.30 Uhr | 31.05., 19.30 Uhr | 13.06., 19.30 Uhr | 14.06., 15 Uhr u.a.

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