DIE NACHT VON LISSABON VON ERICH MARIA REMARQUE - Staatstheater Hannover

PREMIERE 04.02.17, 20:00 UHR, CUMBERLANDSCHE BÜHNE. -----Im Hafen von Lissabon starrt ein Mann auf ein Schiff, das für ihn die Rettung sein könnte. Da bietet ihm ein Unbekannter Papiere für zwei Schiffspassagen an, unter einer Bedingung: Er muss zuhören, wenn der Unbekannte die Geschichte seines Lebens erzählt. Also hört er zu.
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Der Unbekannte, der sich Josef Schwarz nennt, war 1939 aus einem Konzentrationslager nach Frankreich geflohen. Seine Frau Helen und seine Identität hatte er in Nazi-Deutschland zurücklassen müssen. Als ihn der »Emigranten-Koller« einholte, wagte er den mörderischen Weg zurück nach Deutschland, traf Helen in Osnabrück wieder.

Durch Krieg, Angst und Ungewissheit waren sie einander fremd geworden. Helens Bruder, ein hoher Nazi-Offizier, jagte ihn, er musste erneut fliehen. Aber Helen ließ ihn kein zweites Mal allein gehen.

Die gemeinsame Flucht entwickelte sich zu einer Reise, auf der die beiden Exilanten zu sich selbst und ihre Liebe fanden. In Lissabon angelangt, begeht die krebskranke Helen Selbstmord. Für Josef Schwarz hat die Flucht nach Amerika ihren Sinn verloren. Am Ende der Nacht verschenkt Schwarz

die Papiere, die ihn und seine Frau retten sollten, an den Mann, der ihm eine Nacht lang zuhörte…

REGIE LARS-OLE WALBURG

BÜHNE UND KOSTÜME TINE BECKER

LIVE-MUSIK LARS WITTERSHAGEN

DRAMATURGIE KERSTIN BEHRENS

MIT SILVESTER VON HÖSSLIN

PREVIEW 02.02.17, 19:00 UHR, CUMBERLANDSCHE BÜHNE

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