BERLIN TANZT - auf 22 Bühnen // Berliner Tanzszene feiert vier Jubiläen

Mit einem Fest werden die zahlreichen Jubiläen und der Abschluss der Kampagne BERLIN TANZT am 29. April 2015, dem Welttag des Tanzes, gefeiert. Im Kunstquartier Bethanien wird es Panels zu kulturpolitischen Themen und ein Kunst- und Musikprogramm geben.
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Vier Jubiläen, ein großes Fest und eine neue Imagekampagne für die Berliner Tanzszene 22 Bühnen, 300 Choreographen, 3000 Tänzer – die Tanzmetropole Berlin zeigt, was sie zu bieten hat und feiert am 29. April gleich vier Jubiläen. Die Print- und Kino-Kampagne BERLIN TANZT lässt in ihrem dritten Jahr in Folge wieder den Bären tanzen.

Die Tanzlandschaft Berlins ist in den letzten Jahren weiter gewachsen und vielfältiger geworden. Vom klassischen Ballett bis zum zeitgenössischen Tanz, von ganz jungen bis zu international etablierten Künstlern ist alles dabei. Diese Vielfalt und das subversive Potential wollen die Initiatoren der Kampagne BERLIN TANZT nun zum dritten Mal allen Berlinern zeigen – auch denen, die bisher noch wenig über das Angebot der Tanz-Spielstätten in ihrer Stadt wussten. Vom 19. März bis zum 30. April tanzt wieder der Bär, in Kinospots, im Netz, im Berliner-U-Bahn-Fenster, auf Plakatflächen, Postkarten und in Anzeigen.

Das Netzwerk TanzRaumBerlin, das Tanzbüro Berlin und die an der tanzcard beteiligten 22 Spielstätten werben mit „Berlin tanzt“ auch für die tanzcard, deren Verkauf sich seit 2012 um 100% gesteigert hat, und die Informationsplattform www.tanzraumberlin.de, deren Besucherzahlen sich im selben Zeitraum verfünffacht haben. Die tanzcard kostet 15,- Euro für ein Jahr und bringt dem Nutzer 20% Ermäßigung auf Tanzveranstaltungen in Berlin und Potsdam.

2015 ist das Jahr der Jubiläen für die Tanzszene der Hauptstadt: Der Interessensverein Zeitgenössischer Tanz Berlin e.V. feiert seinen 15. Geburtstag und das Netzwerk TanzRaumBerlin, das Bündnis der Berliner Spielstätten für Tanz, gibt es seit 10 Jahren. Mit kulturpolitischen Arbeitsgruppen kämpfen diese Organisationen für verbesserte Produktionsbedingungen von Tanz in der Stadt und haben unter anderem die Einrichtung der Uferstudios und des Hochschulübergreifenden Zentrums Tanz (HZT) Berlin bewirkt sowie die Reform der Förderrichtlinien für freie Tanz- und Theatergruppen und Spielstätten vorangetrieben. Zehn Jahre alt werden außerdem das Tanzbüro Berlin, die konstante Anlauf- und Beratungsstelle für die Tanzschaffenden Berlins sowie Schnittstelle zu Politik und Öffentlichkeit, und das Projekt TanzZeit, das den zeitgenössischen Tanz in die Schulen dieser Stadt bringt.

Nicht zuletzt durch das jahrelange Engagement dieser Einrichtungen konnte die Sichtbarkeit des Tanzes für das Publikum gesteigert und zugleich der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern intensiviert werden. Denn nach wie vor entsprechen die Verknappung und Deckelung von Ressourcen und Strukturen für den Tanz nicht der künstlerischen Entwicklung und internationalen Bedeutung der Berliner Tanzschaffenden.

TänzerInnen und ChoreographInnen werden in Berlin an 7 staatlich anerkannten Tanzschulen und in 4 Tanz-Studiengängen (FU, HZT Berlin und Staatliche Ballettschule) ausgebildet. 20 Tanzfestivals gibt es in Berlin und Potsdam; unter den bekanntesten sind Tanz im August, Tanztage, Foreign Affairs, Tanznacht Berlin und Made in Potsdam. Pro Monat finden etwa 100 Tanzveranstaltungen statt – zur Zeit der großen Festivals sogar 150.

Tanzbüro Berlin

Uferstr. 23, D-13357 Berlin — T +49 30 460 643-51/-53 F +49 30 460 643-56 — post@tanzbuero-berlin.de

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin — Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

Träger: Zeitgenössischer Tanz Berlin e. V. — Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, D-10997 Berlin-Kreuzberg

www.tanzraumberlin.de

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