Theater Bremen: „Torture the Artist“ - Ein Projekt von Alexander Giesche nach Motiven des Romans von Joey Goebel

Premiere am 15. Juni 2016, 20.30 Uhr bei Werder Bremen, Weserstadion Platz 12. -----Zwei Jahre lang war Alexander Giesche Artist in Residence am Theater Bremen, schuf als Regisseur wie auch als Performance- und Videokünstler besondere Theaterabende wie „Mein angstfreier Raum“, „Lost“ oder „Der perfekte Mensch“. Jetzt kommt er wieder: Auf der Basis des gleichnamigen Romans von Joey Goebel setzt er sich in „Torture the Artist“ mit dem Thema Leistungsdruck auseinander.
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Kooperationspartner ist Werder Bremen, und als besonderer Aufführungsort dient der Platz 12 des Weserstadions – denn auch Fußballer stehen unter besonderem Druck, wie vor einigen Wochen gerade auch in Bremen deutlich spürbar war.

„Alexander Giesches Performances sind Visual Poems, sie sind gnadenloser Pop und dabei dennoch empfindsam“, sagt Marianne Seidler, die als Dramaturgin auch in „Torture the Artist“ beteiligt ist – wie üblich bei Giesche ist auch diese Arbeit gut zehn Tage vor der Premiere noch im Entstehungsprozess. „Das wohl Befreiendste an seinen Arbeiten ist, dass sie etwas bedeuten, ohne sich stringent erklären zu lassen“, so die Dramaturgin weiter. In „Torture the Artist“ geht es um Fragen wie: Ist es möglich, ohne Qual Kunst zu vollbringen? Und lässt sich dieses (Leistungs-)Prinzip auf alle Bereiche übertragen? Und wird der Mensch nicht so überfordert, dass es im Grunde gar nicht mehr um ihn geht? Das Ganze wird auf einer (fußball-)spielerischen Ebene in Szene gesetzt – mit von der Partie sind daher auch Nachwuchstalente von Werder Bremen.

Die Premiere ist am 15. Juni um 20.30 Uhr beim Bremer Weserstadion auf Platz 12 zu sehen, zwei weitere Vorstellungen folgen am 16. und 19. Juni. Mit dabei sind Musiker Ludwig Abraham, der zuvor vor allem mit VA Wölfl gearbeitet hat und natürlich vier Schauspieler/innen – im Einzelnen Nadine Geyersbach, Irene Kleinschmidt, Justus Ritter und Matthieu Svetchine.

Alexander Giesche, geboren 1982, erregte mit seinen technologiebasierten Projekten auch die Aufmerksamkeit internationaler Festivals und Jurys. Im April 2015 eröffnete sein Visual Poem „Der perfekte Mensch“ das Münchner Festival Radikal jung. Zuletzt hatte im Oktober 2015 sein Projekt „Yesterday you said tomorrow“ an den Münchener Kammerspielen Premiere.

Regie: Alexander Giesche

Kostüme: Emir Medic

Musik: Ludwig Abraham

Licht: Frédéric Dautier

Koordination der jungen Talente: Christiane Renziehausen

Dramaturgie: Marianne Seidler

Mit:

Nadine Geyersbach, Irene Kleinschmidt, Justus Ritter, Matthieu Svetchine

und Nachwuchstalenten von Werder Bremen

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