Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ - Deutsche Oper am Rhein

Premiere Samstag, 4. Februar 2017, 19.30 Uhr, im Theater Duisburg. -----Die Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, wird dem in Nagasaki stationierten amerikanischen Leutnant Pinkerton als Braut offeriert. Dieser ist mit der japanischen Kultur nicht vertraut, die Hochzeit mit Cio-Cio-San ist Mittel zum Zweck, um mit ihr eine gemeinsame Nacht zu verbringen.
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Konsul Sharpless ahnt dies und warnt Pinkerton, dass die junge Frau sein Eheversprechen ernst nehmen könnte. Dennoch geht Pinkerton den Bund ein, kehrt jedoch nach nur einer gemeinsamen Nacht nach Amerika zu seiner Verlobten Kate zurück. Als er drei Jahre später mit seiner Frau nach Nagasaki kommt, erwartet ihn Butterfly mit einem Kind. Pinkerton weist sie zurück, möchte aber das Kind in die westliche Welt mitnehmen. Cio-Cio-San begreift, dass sie benutzt und entehrt wurde, und begeht Selbstmord.

Giacomo Puccini (1858–1924) begleitete seine Opern auf ihrem Siegeszug durch Europa – wie etwa seine „Tosca“, die 1900 nach gespaltener Aufnahme durch das Premierenpublikum bald zu einem großen Erfolg wurde und an allen wichtigen Opernhäusern nachgespielt wurde. So kam Puccini nach London, wo er David Belascos Drama „Madame Butterfly“ sah, das damals ebenfalls eine Erfolgswelle erlebte. Auch wenn Puccini den Text nicht in Gänze verstand, da seine Englischkenntnisse eher rudimentär waren, so berührte ihn diese „Tragödie einer Japanerin“ zutiefst, und das Ambiente, in dem westliche und japanische Kultur aufeinandertrafen, schien ihm eine gute Basis für ein neues Opernprojekt.

Nachdem Joan Anton Rechi an der Deutschen Oper am Rhein zuletzt mit „L’elisir d’amore“ eine komische Oper Donizettis inszenierte, widmet er sich in der Spielzeit 2016/17 Puccinis Tragödie. Den Raum entwickelt der katalanische Bühnenbildner Alfons Flores, der den Gläserhimmel für „L’elisir d’amore“ und den Palast für Guy Joostens „Don Carlo“ entworfen hat.

Tragedia giapponese in zwei Akten

Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach einem Bühnenstück von David Belasco

Eine Koproduktion mit dem Festival Castell de Peralada

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 14 Jahren

Musikalische Leitung Aziz Shokhakimov

Inszenierung Joan Anton Rechi

Bühne Alfons Flores

Kostüme Merce Paloma

Licht Volker Weinhart

Chorleitung Christoph Kurig

Dramaturgie Bernhard F. Loges

Cio-Cio-San Liana Aleksanyan

Suzuki Maria Kataeva

Pinkerton Eduardo Aladrén

Sharpless Stefan Heidemann / Richard Šveda

Goro Florian Simson

Der Fürst Yamadori Bruce Rankin

Onkel Bonzo Peter Nikolaus Kante / Lukasz Konieczny

Kate Pinkerton Maria Boiko

Der kaiserliche Kommissar Attila Fodre / Sebastià Peris

Chor der Deutschen Oper am Rhein

Duisburger Philharmoniker

„Madama Butterfly“ im Theater Duisburg:

Sa 04.02. – 19.30 Uhr (Premiere) / Mi 08.02. – 19.30 Uhr / Sa 11.02. – 19.30 Uhr / So 19.02. – 15.00 Uhr / Sa 25.02. – 19.30 Uhr / Mi 01.03. – 19.30 Uhr / So 05.03. – 18.30 Uhr / Do 09.03. – 19.30 Uhr / Sa 06.05. – 19.30 Uhr / Fr 26.05. – 19.30 Uhr / Sa 03.06. – 19.30 Uhr

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