Düsseldorfer Schauspielhaus: "Der Meister und Margarita"

Nach dem Roman von Michail BulgakowPremiere am 16. April 2008, 19.30 Uhr, Kleines HausMoskau: die Literaten Berlioz und Besdomny diskutieren über die Nichtexistenz Christi.

In ihr Gespräch mischt sich ein Fremder, der beiläufig erwähnt, dass er beim zweiten Verhör Jesu durch Pontius Pilatus zugegen gewesen sei. Er weissagt den beiden Literaten eine düstere Zukunft: dem einen werde noch am selben Abend der Kopf vom Rumpf getrennt, der andere werde geisteskrank. Der Teufel selbst ist es, der den Auftakt zu phantastischen Ereignissen gibt und die heuchlerische und korrupte Gesellschaft Moskaus in ein Chaos aus Tod, Zerstörung und Spuk stürzt.

Begleitet von verschiedenen Gehilfen blamiert und schädigt er alle bis auf zwei Gerechte: den Meister, Autor eines unveröffentlichten Romans über Pontius Pilatus und Margarita, seine ehemalige Geliebte. Michail Bulgakow schrieb eine phantastische Groteske, die die Fragen nach den Mechanismen der Politik, nach Macht und Ohnmacht in einer ungläubigen und gottlosen Gesellschaft ins Zentrum rückt.

INSZENIERUNG Sebastian Baumgarten

BÜHNE Thilo Reuther

KOSTÜME Tabea Braun

MUSIK Ingo Günther

VIDEO Stefan Bischoff

DRAMATURGIE Andrea Schwieter

MIT Miguel Abrantes Ostrowski, Cathleen Baumann, Jean-Luc Bubert, Markus Danzeisen, Rainer Galke, Nadine Geyersbach, Winfried Küppers, Christoph Müller, Markus Scheumann

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