„Die Fledermaus“ von JOHANN STRAUSS - Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

Premiere 10. Jun. 2016, 19.30 Uhr. -----Es geht doch nichts über ein wasserdichtes Alibi! Gabriel Eisenstein muss wegen Beamtenbeleidigung für eine Weile ins Gefängnis. Davor will Gabriel aber ohne Wissen seiner Gattin noch zügellos feiern, und was wäre ein besseres Alibi für ein ausschweifendes Fest als eine zu verbüßende Haftstrafe?
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Rosalinde Eisenstein kann es kaum erwarten, den Gatten zu verabschieden, denn endlich hat sie freie Bahn, um in aller Ruhe ihren Liebhaber Alfred zu empfangen. Auch das Dienstmädchen Adele braucht dringend einen freien Abend und lässt sich zur angeblichen Pflege einer kranken Tante beurlauben. So scheint allen geholfen, doch die erste Überraschung lässt nicht lange auf sich warten. Kaum dass Gabriel weg und Alfred da ist, kommt der Gefängnisdirektor Frank, um den Delinquenten abzuholen. Was hilft es – Alfred muss so tun, als sei er Gabriel und sich tränenreich von Rosalinde verabschieden.

Traurig bleibt an diesem Abend sonst keiner, denn beim Maskenball des Prinzen Orlofsky treffen sich alle wieder. Gabriel als „Marquis Renard“, Rosalinde als unbekannte ungarische Gräfin und Adele als „Künstlerin“ Olga. Gabriel ist so sehr in Festlaune, dass er seine Frau nicht erkennt und sich unsterblich in die ungarische Gräfin verliebt. Als er nach durchzechter Nacht im Gefängnis erscheint, muss er feststellen, dass schon ein Delinquent seines Namens dort einsitzt.

„Die Fledermaus“, das ist Goldene Operette pur und gleichzeitig die charmanteste Enttarnung bürgerlicher Doppelmoral. Dem Walzerkönig Johann Strauß verdanken wir die unvergängliche Weisheit, dass natürlich nur der Champagner an allem Schuld ist. Gleichzeitig vereinigt „Die Fledermaus“ die schönsten Melodien des Wiener Musikgenies: Von „Oh je, oh je, wie rührt mich dies“, „Mein Herr Marquis“ bis hin zu „Klänge der Heimat“ und „Im Feuerstrom der Reben“. Kein Wunder, dass dieses Stück Musiktheater als „Königin der Operetten“ bezeichnet wird und neben dem „Zigeunerbaron“ und „Eine Nacht in Venedig“ das bekannteste Werk von Johann Strauß ist. Am MiR ist „Die Fledermaus“ in der Salonfassung von Franz Wittenbrink im Kleinen Haus zu erleben.

LIBRETTO VON KARL HAFFNER UND RICHARD GENÉE

UA 1874

FASSUNG FÜR SALONENSEMBLE VON

FRANZ WITTENBRINK

Musikalische Leitung

Thomas Rimes

Nachdirigat

Askan Geisler

Inszenierung

Carsten Kirchmeier

Ausstattung

Jürgen Kirner

Licht

Andreas Gutzmer

Chor

Christian Jeub

Dramaturgie

Juliane Schunke

Rosalinde

Alfia Kamalova

Eisenstein

Michael Dahmen

Adele

Marie Heeschen

Alfred

Hongjae Lim

Falke

Peter Rembold

Frank

Joachim G. Maaß

Orlofsky

Anke Sieloff

Blind

Florian Neubauer

Putzfrau

Ute Wieckhorst

Ida

Sion Choi

Tänzer/in

Christian Funk

Cedric Sprick

Eden Berlin

Gefangene

Bernd Frings

Georg Hansen

Wolf-Rüdiger Klimm

Charles E. J. Moulton

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