Endspiel einer Revolution: „Dantons Tod“ von Georg Büchner im emma-theater Osnabrück

Premiere Samstag, 4.2.2017, 19.30 Uhr. -----1835 verfasste der 21-jährige Georg Büchner mit „Dantons Tod“ ein Stück, das bis heute brennend aktuell bleibt und in dem Politik zum verstörenden Drama wird. Lässt sich ein Land wirklich demokratisch regieren?
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Kann die Bevölkerung in ihrer Vielfalt bei politischen Entscheidungen zufriedenstellend repräsentiert werden? Und von wem? Wofür machen wir Revolution – wenn überhaupt? Und wie schnell richten sich die Ideale einer Revolution gegen ihre Verbreiter?

Vier Jahre nach Beginn der Französischen Revolution wird 1793 mit dem Wohlfahrtsausschuss das diktatorische Gremium gegründet, mit dem die Beschlüsse des Nationalkonvents umgesetzt werden sollen, de facto aber die jakobinische Terrorherrschaft legitimiert wird. Sein Gründungsmitglied Georg Danton steht schon ein Jahr später unter dem Verdacht des Hochverrats und wird verurteilt durch die Anhänger Robespierres – der nur wenige Monate später selbst guillotiniert wird.

Alexander Charim, Jahrgang 1981, inszeniert zum fünften Mal am Theater Osnabrück. Er arbeitet u. a. an der Staatsoper Hannover, am Theater St. Pölten, am Schauspielhaus Wien und am Theater Basel. 2016 wurde er mit dem Dr. Otto-Kasten-Preis, dem Förderpreis der deutschen Intendanten, sowie mit dem Nestroy-Bundesländerpreis ausgezeichnet.

Inszenierung Alexander Charim

Bühne, Kostüme Ivan Bazak

Musik Eberhard Schneider

Dramaturgie Maria Schneider

Georg Danton Janosch Schulte

Camille Desmoulins Valentin Klos

Robespierre/Simon, Souffleur Stefan Haschke

Lacroix/St. Just/Thomas Payne Thomas Kienast

Lucile/Marion Monika Vivell

Julie Helene Stupnicki

Das Volk Ensemble

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