FAUST (MARGARETHE), Oper von Charles Gounod, Theater Münster

Premiere: Samstag, 10. September 2016, 19.30 Uhr, Großes Haus. -----In Gounods Werk wird Faust nicht von dem Drang nach Erkennt-nis, was die Welt im Innersten zusammenhält, getrieben, sondern von der Sehnsucht, von der Gier nach Leben, Jugendlichkeit und Liebeserfüllung. Unter Anrufung des Teufels verflucht er seinen Glauben und die Wissenschaft.
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Augenblick-lich erscheint der Angerufene, lässt in einer Vision das Bild von Margarete entstehen und verspricht Faust um den Preis seiner Seele die Erfüllung seiner Wünsche. Das Ver-hältnis mit Margarete währt jedoch nicht lange, da Faust – nunmehr Sklave seines unstillbaren Lebenshungers – sie bald wieder verlässt. Margarete, die ein Kind von ihm erwartet, wird von der Gesellschaft mit Verachtung und Hohn bestraft. In ihrer Verzweiflung tötet sie das Neugeborene. Die darauf-hin zum Tode Verurteilte fleht um Errettung ihrer Seele. Faust aber, zum Mörder an Margaretes Bruder geworden, bleibt unlösbar an Mephistopheles gekettet.

Gounods (1818–1893) Absicht bestand von Anfang an darin, Goethes gewaltiges Ideen-Drama als Handlungsgerüst zu benut-zen für eine Liebestragödie unter teuflischer Regie. Dank seiner dramatischen, melodisch reichen Musik sowie seinem untrüglichen Gespür für Bühnenwirksamkeit ist dabei ein Werk herausgekommen, das seit seiner Uraufführung 1859 in Paris bis heute ungebrochen zu einem der größten Erfolge in der gesamten Opernliteratur wurde.

in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Stefan Veselka

Inszenierung: Aron Stiehl

Bühne & Kostüme: Dietlind Konold

Choreinstudierung: Inna Batyuk

Dramaturgie: Jens Ponath

Mitwirkende:

Paul O'Neill (Faust), Gregor Dalal (Méphistophélès), Henrike Jacob/ Sara Rossi Daldoss (Marguerite), Filippo Bettoschi (Valentin), Lisa Wedekind (Siébel), Plamen Hidjov (Wagner), Suzanne McLeod (Marthe),

Opernchor des Theaters Münster, Extrachor des Theaters Münster, Sinfonieorchester Münster

Einführungsmatinee:

Sonntag, 28. August, 11.30 Uhr, Oberes Foyer

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