Unbekannter Verdi DIE LOMBARDEN als Eröffnungspremiere in Kiel

PREMIERE 24. September | 20 Uhr | Opernhaus. -----Für das Nachfolgewerk seines ersten großen Opernerfolgs NABUCCO griff Giuseppe Verdi erneut zu einem Stoff, in dem sich religiöse mit familiären Konflikten überschneiden. Hier sind es die Kämpfe lombardischer Kreuzritter und der Familienzwist ihres Anführers Arvino.
10951

Am Ende ziehen die lombardischen Kreuzritter in Jerusalem ein. Große Chöre, Liebesszenen, Racheschwüre, Tauf- und Sterbeszenen und Traumerscheinungen: Der Komponist kostet mit seiner energiegeladenen, glutvollen Musik alle Situationen aus, die ihm der kontrastreiche Stoff bietet.

Da diese Oper – die vierte der insgesamt 27 des berühmtesten italienischen Komponisten – in Deutschland nur kurz nach der italienischen Uraufführung (1843) gespielt wurde, kann man die Kieler Premiere gewissermaßen als szenische deutsche Erstaufführung bezeichnen. Die Kieler Oper stellt das Werk in einer Neuinszenierung durch Regisseur Uwe Schwarz auf den Spielplan. Am Dirigentenpult steht mit Leo Siberski der neue 1. Kapellmeister des Kieler Opernhauses

Regisseur Uwe Schwarz und Ausstatterin Dorit Lievenbrück siedeln die Handlung in der Jerusalemer Grabeskirche an. In dieser verschiedenen Glaubensrichtungen angehörenden Kirche wird in einer Art Mysterienspiel an die Geschichte der lombardischen Kreuzritter erinnert.

Musikalische Leitung: Leo Siberski

Regie: Uwe Schwarz

Ausstattung: Dorit Lievenbrück

Mit: Yoonki Baek (Oronte), Ulrich Burdack / Kyung-Sik Woo (Pirro/Acciano), Marina Fideli / Juliane Harberg (Sofia), Susan Gouthro (Viclinda), Agnieszka Hauzer (Giselda), Fred Hoffmann / Michael Müller (Arvino), Petros Magoulas (Pagano)

Chor und Extrachor des Theaters Kiel

Das Philharmonische Orchester Kiel

Weitere Vorstellungen 2011:

2. und 22. Oktober, 11. und 24. November, 17. und 29. Dezember

Weitere Artikel