Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Das Autorenlabor im Düsseldorfer SchauspielhausDas Autorenlabor im Düsseldorfer SchauspielhausDas Autorenlabor im...

Das Autorenlabor im Düsseldorfer Schauspielhaus

Seit dem Beginn der Intendanz von Amélie Niermeyer widmet sich das Düsseldorfer Schauspielhaus verstärkt der kontinuierlichen Förderung junger Autorinnen und Autoren. Das von dem Dramatiker Thomas Jonigk geleitete Projekt ist in seiner Art im deutschsprachigen Raum einmalig. Wir bieten – jenseits von Werkstattcharakter oder szenischer Lesung – die Uraufführung eines Theaterstücks auf einer der Bühnen des Düsseldorfer Schauspielhauses.

 

Die Stipendiaten der Spielzeit 2006/2007 sind:

 

John Birke

Paul Brodowsky

Juliane Kann

Dirk Laucke

Nora Mansmann

 

Auch in der Spielzeit 2007/08 werden fünf junge, deutschsprachige Autorinnen und Autoren über den Zeitraum einer Spielzeit, d. h. zehn Monate, gefördert. Die Autoren verbleiben in ihren gewohnten Lebenszusammenhängen und treffen sich einmal pro Monat für zwei Tage mit Thomas Jonigk in Düsseldorf. Hier haben die Teilnehmer einerseits die Möglichkeit, den Düsseldorfer Theaterbetrieb und seine Mitarbeiter kennen zu lernen, andererseits werden sie in der Entwicklung und Entstehung eines Theaterstücks unterstützt und begleitet. Im Verlauf einer Spielzeit wird sich der Fokus zunehmend auf das Lektorieren der Texte verlagern. Die Arbeit versucht generell, den individuellen Bedürfnissen der Autoren gerecht zu werden, damit diese die ihnen gemäße Produktionsform finden und perfektionieren können.

 

Am 22./23.9.2007 trafen sich die Teilnehmer des zweiten Jahrgangs erstmals in Düsseldorf. Unter der Leitung von Thomas Jonigk werden Stephan Seidel, Tina Müller, Thomas Nelle, Katharina Schmidt und Carsten Brandau im Laufe der Spielzeit jeweils ein eigenes neues Stück erarbeiten.

 

Am Ende der Spielzeit werden die entstandenen Texte vor Publikum und Presse durch das Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses in Lesungen vorgestellt. Eines der Stücke wird von der Theaterleitung und dem Publikum ausgewählt und in der folgenden Spielzeit in Düsseldorf uraufgeführt.

 

Auswahl

 

WER

Die Auswahl der Teilnehmer orientiert sich an Autorinnen und Autoren, die nicht älter als 35 sind und zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung höchstens einmal uraufgeführt wurden. Die Vertretung durch einen Theaterverlag ist keine Bedingung.

 

WANN - WO

Im Zeitraum von 09.2007 -06.2008 einmal pro Monat ein zweitägiges Arbeitstreffen mit Thomas Jonigk in Düsseldorf. Darüber hinaus besteht keine Residenzpflicht.

 

WIE

Das Düsseldorfer Schauspielhaus übernimmt alle An- und Abreisekosten, die Unterbringung sowie monatlich 500 Euro pro Teilnehmer. Für die Inszenierung des ausgewählten Stücks erhält der Autor eine Uraufführungspauschale.

 

Düsseldorfer Schauspielhaus

Dramaturgie

Gustaf-Gründgens-Platz 1, 40211 Düsseldorf

Stichwort: Autorenlabor

 

Für weitere Informationen schreiben Sie eine Mail an:

thomas.jonigk@duesseldorfer-schauspielhaus.de

 

Gefördert von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑