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Theatraler Stadtteilspaziergang KRANICHSTEIN REPRESENT (DEUTSCHLAND BRAUCHT DAS) | Staatstheater Darmstadt

Kranichstein represent (Deutschland braucht das) macht den Stadtteil zum Spielort. Bei einem theatralen Spaziergang erleben Zuschauer*innen den Darmstädter Stadtteil gehend, hörend und schauend neu aus verschiedenen Perspektiven.

Kranichstein ist ein multikultureller Stadtteil, der eine Vielfalt in sich vereint. Diese Vielseitigkeit wird sowohl durch historische Schlüsselfiguren – gespielt von…

Uraufführung: Kinderoper „Der Eisblumenwald“ von Jörn Arnecke, Deutsches Nationaltheater Weimar

Eine ungewöhnliche Idee zur Rettung der Natur in einem von Dürre beherrschten Land steht im Zentrum der neuen Kinderoper „Der Eisblumenwald“ von Jörn Arnecke, die als Kompositionsauftrag des DNT Weimar entstanden ist. In der Studiobühne erlebt das Werk nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Jörg Steiner seine Uraufführung.

 

Martin Mosebachs "Rotkäppchen und der Wolf": Ein Drama mit dem gesamten Ensemble im Schauspiel Hannover

Nach zehn Jahren Intendanz verabschieden sich Lars-Ole Walburg, das Ensemble und das künstlerische Team des Schauspiel Hannover am 15. Juni 2019 bei ihrem Publikum. Als Abschiedsinszenierung zeigt Hausregisseur Tom Kühnel Rotkäppchen und der Wolf: Ein Drama von Büchner-Preisträger Martin Mosebach. Er erarbeitet eine opulente Fassung des ausufernden Werkes mit dem gesamten Ensemble sowie großer…

URAUFFÜHRUNG: BECOMING MY BODY - Performance von Bishop Black - Ballhaus Naunynstraße Berlin

Postcolonial Poly Perspectives / Performance. -- Ist da ein Raum, in dem andere Kräfteverhältnisse herrschen? Ein anderes Universum, Multiversen, ein gleichzeitiges Drehen mit verschiedener Richtung und Geschwindigkeit im Omniversum? Diese Welt ist starr, sie wird starrer. Die zunehmende Wirkmacht rechtsradikaler, nationalistischer Positionen verhärtet die binären, christlich und weiß dominierten…

»Ich bereue« im Theaterhaus Jena

Nach etlichen, sehr gelungenen Gastspielen in Rotterdam, Amsterdam, Den Haag und Gent zeigt Wunderbaum im Theaterhaus Jena wieder das Kammerspiel »Ich bereue«.

 

Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr: DENN STILLSTEHEN KANN WEDER DER FLUSS NOCH DIE FLÜCHTIGE STUNDE

Ruhrorter ist ein kontinuierlich angelegtes, mehrdimensionales Theater- und Kunstprojekt mit Geflüchteten. Den Kern des Projekts bilden ortspezifische Theaterinszenierungen und Installationen sowie die prozessbegleitende anthropologische Forschung.

 

Das Schweizer Theatertreffen 2019

Das Schweizer Theatertreffen besteht seit dem Jahr 2014 und ist eine jährlich Ende Mai stattfindende Werkschau des Schweizer Theaterschaffens. Ins Leben gerufen wurde das mehrtägige Festival durch eine Initiative des Schweizerischen Bühnenverbandes (SBV) mit Unterstützung des Bundesamts für Kultur, des Internationalen Theaterinstituts ITI Suisse und dem Verband freischaffender Bühnenkünstler…

Volkstheater Wien: Festival „#digitalnatives19“ - „Share Our Lives“

Das internationale Projekt „#digitalnatives19“ des Volkstheaters und vier weiteren Mitgliedern der Europäischen Theaterunion (UTE) vernetzt Wissenschaft und Bühne, Robotik, Virtual Reality und Schauspiel. „Mit ‚#digitalnatives19‘ wird das Theater des 21. Jahrhunderts befragt, also das Theater im digitalen Zeitalter. Mit welchen Themen und Inhalten muss es sich beschäftigen, welche neuen Formate…

"Venedig im Schnee", Komödie von Gilles Dyrek - Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

Jean-Luc und seine Verlobte Nathalie erwarten Besuch, denn er hat seinen alten Freund Christophe getroffen und spontan zum Essen eingeladen. Als der reichlich spät mit seiner neuen Freundin Patricia eintrifft, ist die Stimmung bei den Gästen gereizt. Patricia ist nach einem Streit eingeschnappt und weigert sich beharrlich, auch nur ein einziges Wort mit ihren Gastgebern zu reden.

 

"Iphigenie" von Euripides und Johann Wolfgang Goethe im Badischen Staatstheater Karlsruhe

Iphigenie kämpft. Mit Verstand, Diplomatie und Herzenswärme. Eine mutige junge Frau, stolz und widerständig, unbeirrt und geradlinig, die in einer von Männern dominierten Welt – rebellisch und diplomatisch zugleich – einen tiefgreifenden menschlichen und kulturellen Wandel in Gang setzt.

 

Nachwuchswettbewerb Theater Drachengasse Wien | My home is my castle

Der Nachwuchswettbewerb am Theater Drachengasse wurde 2008 zur Förderung junger, innovativer Theatermacher_innen, die sich noch in Ausbildung oder am Beginn ihrer Berufslaufbahn befinden, ins Leben gerufen. Er findet seither alljährlich und unter wachsender Beliebtheit statt. Das Thema des zwölften Nachwuchswettbewerbs lautet My home is my castle.

 

Uraufführung: "Verminte Seelen" Ein Schauspiel-Projekt des Theaters St.Gallen zum Thema Administrative Versorgung

Bis vor rund vierzig Jahren konnten in der Schweiz Kinder, Jugendliche und Erwachsene ohne Gerichtsentscheid administrativ versorgt werden, wenn ihre Lebensweise nicht der gesellschaftlichen Norm entsprach. Mit diesem dunklen Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte befasst sich das Schauspiel-Projekt Verminte Seelen des Theaters St.Gallen.

 

 

"Max und Moritz" - Eine Bösebubengeschichte für Erwachsene nach Wilhelm Busch im Berliner Ensemble

Die Lausbubengeschichten von Max und Moritz waren nicht immer unumstritten: In einigen Regionen wurden sie nach Erscheinen für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Der Grund liegt auf der Hand: Beleidigungen, mehrfache Sachbeschädigungen, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Tierquälerei und schwere Körperverletzung – diese Straftatbestände müssen Max und Moritz vorgehalten werden.

 

56. Berliner Theatertreffen vom 3. bis 20. Mai 2019: Johannes Nussbaum erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2019

Der diesjährige Juror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises Franz Rogowski traf seine Entscheidung nach Besuch der neun beim 56. Theatertreffen gezeigten Inszenierungen („Das Internat“ von Ersan Mondtag konnte leider nicht im Theatertreffen gezeigt werden). Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für die herausragende Leistung einer jungen Schauspielerin/eines jungen Schauspielers im Rahmen des…

Uraufführung: "Das Konzept romantischer Liebe", Monolog von Oliver Bukowski, Volkstheater Rostock

Max weiß Bescheid, in Liebesdingen ist er ein Stratege. Doch der coole Typ, der von Schlafzimmerzoff, innigen Momenten und Sonntagmorgensonnenaufgängen erzählt, steht ebenso auf Gefühl wie auf Dating-Tricks - obwohl ihm die Frauen das Leben schwer machen. Als emotionaler Realist zieht Max nun die Bilanz seiner Flirts und Affären, wobei sich neben Verwundbarkeit auch seine Sehnsucht nach…

DIE BUTTERBLUMEN DES GUTEN, eine ekstatische Séance

Was wäre, wenn ich meine Feinde an eine fleischfressende Pflanze verfüttern könnte? Und wenn sie verfüttert sind, frisst dann die Pflanze mich, oder ich sie? Wir nähern uns den Pflanzen auf einer persönlichen Ebene – eine Untersuchung symbolischer Übertragungsmöglichkeiten. Natürlich auch mit der dringend erlaubten Frage, ob Pflanzenanalogien heute nicht eher nervtötend sind.

 

IRMA LA DOUCE - MUSICAL von Alexandre Breffort, Musik von Marguerite Monnot - Theater Neubrandenburg / Neustrelitz

Im sechsten Jahr des Sommerspektakels lädt das Theater nach Paris ein, in die Stadt der Liebe. Die verruchten Vergnügungsviertel der Stadt mit ihrem besonderen Flair bilden den Rahmen für dieses romantische Musical über die wahre Liebe. L’amour fou im Schauspielhaus!

 

Volksbühne Berlin: "Die Hand ist ein einsamer Jäger" von Katja Brunner

Für, gegen und wegen multipler Chauvinismen wie Orgasmen

 

URAUFFÜHRUNG: HOCHDEUTSCHLAND NACH DEM ROMAN VON ALEXANDER SCHIMMELBUSCH - Münchner Kammerspiele

Protestbewegungen finden meistens auf der Straße statt. Organisiert wird sich im Internet, aber was am Ende zählt, ist die Sichtbarkeit auf der Straße. Verfolgt man die aktuelle Nachrichtenlage, stellt sich rasch die Frage: Protestiert bald halb Europa? Seien es die Schüler*innen, die sich europaweit unter dem Motto #fridaysforfuture versammeln, um gegen den Klimawandel und eine lasche…

URAUFFÜHRUNG: "Deponie Highfield" von René Pollesch im Burgtheater Wien

Im Gegensatz dazu wie „Sichtbarkeit“ gerade diskutiert wird, müsste es vielmehr um Folgendes gehen, dass Frauen genauso unsichtbar sein dürfen wie weiße Männer. Dass überhaupt alles Markierte undeutlich sein kann. Also um eine optische Politik müsste es gehen, die die Dinge in das Dunkle zieht, raus aus der Erhellung, in die Nicht-Transparenz. Auf einer besseren Darstellung der Welt müsste man…

MITTENMANG - Inklusives Theaterfestival in Bremen

Mittenmang – Bremens einzigartiges Theaterfestival – geht in die dritte Runde! In bewährter Tradition, mit reichlich Programm und noch mehr Künstler*innen. Das inklusive Theater-, Tanz- und Performancefestival bringt über 200 behinderte und nicht behinderte Künstler*innen in rund 15 Ensembles aus acht Ländern während der fünf Tage auf die Bremer Bühnen.

 

Kaserne Basel: Wildwuchs Festival 2019

In seiner 9. Ausgabe präsentiert das Wildwuchs Festival Tanz, Theater, Musik und Lesungen lokaler und internationaler Kunstschaffender und knüpft mit seinem Festivalprogramm an die aktuellen #metoo- und #metwo-Debatten an. Wildwuchs repräsentiert auf der Bühne sowie im Publikum diverse Identitäten und Körperbilder, verbindet Menschen mit und ohne Behinderungen, schafft Begegnungsräume und erzeugt…

Sommerblut - Festival der Multipolarkultur in Köln

Sommerblut ist das „Festival der Multipolarkultur“. Es versteht sich als inklusives Kulturfestival, welches die unterschiedlichen gesellschaftlichen, sozialen und politischen Standpunkte und Identitäten miteinander verbindet. Im Programm finden sich Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Tanz, Musik, Comedy, Ausstellungen – darunter viele Eigenproduktionen. Einige Veranstaltungen sind…

Semperoper Dresden: "Nabucco" von Giuseppe Verdi

Nabucco, König von Babylon, hat die Hebräer unterworfen und ihren Tempel zerstört. Seine Tochter Fenena liebt einen der versklavten Hebräer, während die zweite Tochter Abigaille die Hebräer hasst. Im Rausch seines Sieges erhebt sich Nabucco zum Gott – und verliert darüber den Verstand. Als Abigaille erfährt, dass sie selbst in Wahrheit die Tochter eines Sklaven ist, beginnt ein mörderischer Kampf…

„Danach“, Schauspiel von Michael McKeever, im Grenzlandtheater Aachen

Die Campbells und die Beckmans sind seit Jahren gute Freunde und Nachbarn. Als ein sinnloser Gewaltakt ihr perfektes Leben auf den Kopf stellt, müssen sie sich gegenseitig und sich selbst auf der Suche nach Antworten zuwenden. Antworten, die ihrer aller Leben für immer verändern werden …

 

Deutsche Erstaufführung von Alfred Döblins Roman PARDON WIRD NICHT GEGEBEN im Schauspiel Köln

Eine verarmte Witwe und ihre drei Kinder ziehen Anfang des 20. Jahrhunderts vom Land in die Großstadt Berlin. Vor allem der Älteste, Karl, ist von der neuen Umgebung, der Vielstimmigkeit, dem Durcheinander von Biographien und Lebensumständen erschüttert. Die Frage nach Zugehörigkeit wird zum Lebensthema für ihn: Soll er sich dem Streben nach Geld verschreiben oder dem Kampf um Gerechtigkeit? Wo…

Schauspielhaus Bochum: "Leonce und Lena" von Georg Büchner

Zwei Königskinder, jedes auf der Flucht vor einer Zwangsheirat, treffen aufeinander und verlieben sich – nicht wissend, dass eben sie es sind, vor wem sie fliehen. Auf ihrer Reise stellen sie alte Denkmuster und Konventionen in Frage. Wenn am Schluss aber doch die Ehe zwischen Prinz Leonce vom Reiche Popo und Prinzessin Lena vom Reiche Pipi feierlich vollzogen wird, bleibt Zweifel: Hat ihr…

Uraufführung: HOUSE OF HORROR - THEATER. FRAUEN. MACHT. - Theater Bonn

Lucretia, Antigone, Penthesilea, Ophelia, Julie und all die anderen. Die Literaturgeschichte ist voller toter Frauen: vergewaltigt, ermordet, zum Schweigen gebracht. Von Vätern, Brüdern, Liebhabern. Und sie erstechen sich selbst, ertränken sich, springen in Tiefen, sie sterben aus Verzweiflung oder im Wahn. Diese Frauenfiguren und ihre Nachfolgerinnen bevölkern bis heute die Bühnen der Theater,…

IN AND OUT HANNAH ARENDT im Theater Bonn

28. Oktober 1964, das ZDF zeigt die Ausnahmedenkerin Hannah Arendt im Gespräch mit Günter Gaus. In dessen Interviewreihe Zur Person ist Arendt die erste Frau. Von Beginn weg blitzte ihr unverkennbar ironischer Ton auf, glänzte ihr Scharfsinn, überraschte ihre Ehrlichkeit. Das Gespräch war ein öffentliches Wagnis: Im selben Herbst erschien ihr Buch Eichmann in Jerusalem – Ein Bericht von der…

TRANSLOCAL – FESTIVAL POPSTKOLONIALER PERSPEKTIVEN im Schauspiel Köln

»Ich will wissen, wie viel Blut von einem Kunstwerk tropft«, so die Kunsthistorikerin Bénédict Savoy und zielt mit dieser Äußerung genau in die Wunde der unaufgearbeiteten Kolonialen Vergangenheit Europas. Vor mehr als 130 Jahren teilten die europäischen Großmächte während der Berliner Konferenz den afrikanischen Kontinent untereinander auf, vorab hatten sich Kaufleute, Missionierende und…

Kritiken

Clubnacht

Die Bühne schwarz, der Bühnenboden mit dunkler Erde und Plastikbechern bedeckt. Eine Frau kommt aus dem Dunklen und…

Von: Dagmar Kurtz

Distanziert

Man hat sich fein gemacht für das Fest bei den Capulets, alles glänzt und glitzert, die Damen tragen weite Tellerröcke…

Von: Dagmar Kurtz

Zwischen Leichtigkeit und Schwere

Mit gleich drei neu konzipierten Stücken wird das Düsseldorfer Publikum vom Ballettabend "B39" in der Deutschen Oper am…

Von: Dagmar Kurtz

Der Sturm im Wasserglas

Ein schwarzgekleideter Mann in einer Sporthose mit den drei berühmten Streifen und mit Motorradhelm steht auf der Bühne,…

Von: Dagmar Kurtz

Stilwechsel

Ein Stück von John Ford, einem Zeitgenossen William Shakespeares, bildet die Grundlage für das Libretto der soeben…

Von: Dagmar Kurtz

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