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Deutsches Theater Berlin: Februar 2021

ab 2.2.2021

Auch im Februar werden die aktuellen Produktionen im Stream gezeigt. Die jeweilige Inszenierung ist dann zwei Mal pro Woche, immer dienstags und samstags um 20 Uhr zu sehen. Zu ausgewählten Streams gibt es samstags Live-Nachgespräche an, bei denen sich das Publikum per Chat beteiligen kann. Tickets für alle Streams sind ab sofort im Vorverkauf.

 

Copyright: Arno Declair

Die erste Februar-Woche steht ganz im Zeichen von Die Pest nach dem Roman von Albert Camus – ein Text, der im letzten Jahr an Popularität gewonnen hat. Die Fassung von András Dömötör und Enikő Deés kam in der Spielzeit 2019/20 in der Regie von András Dömötör zur Premiere in der Box. Angesichts des Corona-Lockdowns im Frühjahr hat DT-Ensemblemitglied Božidar Kocevski zusammen mit dem Kameramann Lorenz Haarmann eine Quarantäne-Videoversion der Arbeit entwickelt, die wir nun am Dienstag, den 2. und Samstag, den 6. Februar jeweils 20 Uhr erneut im Stream zeigen. Den Preis für das Online-Ticket kann das Publikum bei diesen beiden Streams selbst bestimmen. Am Samstag, den 6. Februar wird im Anschluss an den Stream zum Online-Nachgespräch mit Schauspieler Božidar Kocevski, Regisseur András Dömötör und Dramaturg Claus Caesar geladen. Über den Chat hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mehr über die Produktion zu erfahren.

In der Woche darauf ist Anne Lenks Inszenierung von Schillers Maria Stuart jeweils dienstags und samstags zu sehen. Es spielen: Paul Grill, Alexander Khuon, Franziska Machens, Jeremy Mockridge, Jörg Pose, Caner Sunar, Enno Trebs und Julia Windischbauer. Die Inszenierung schaffte es kurz vor dem zweiten Lockdown im Herbst zur Premiere auf der Bühne des Deutschen Theaters. Zu sehen ist nun eine professionelle Videoaufzeichnung der Inszenierung, wahlweise mit englischen Untertiteln. Am Samstag, den 13. Februar werden beim Online-Nachgespräch im Anschluss an den Stream Regisseurin Anne Lenk sowie Ensemblemitglieder der Inszenierung gemeinsam mit Dramaturg David Heiligers den Fragen des Publikums Rede und Antwort stehen.

Die verfilmte Version der Inszenierung Woyzeck Interrupted wird am Dienstag, den 16. und Samstag, den 20. Februar jeweils 20 Uhr gezeigt. Regisseur Amir Reza Koohestani und Autorin Mahin Sadri haben ausgehend von Georg Büchners Woyzeck ein Stück über genderspezifische Machtverhältnisse und die strukturelle Gewalt im Privaten geschrieben. Da die Premiere nicht vor Publikum gezeigt werden konnte, wurde in den Endproben im Dezember eine filmische Version der Inszenierung produziert. Der Stream wird mit englischen Untertiteln angeboten. Es spielen Lorena Handschin und Enno Trebs. Am Samstag, den 20. Februar wird Regisseur Amir Reza Koohestani gemeinsam mit Dramaturgin Sima Djabar Zadegan im Anschluss an den Stream im Nachgespräch zu hören sein.

In der letzten Februarwoche ist erneut René Polleschs Film Непский проспект Nepski-Prospekt zu sehen. Der Stream läuft am Dienstag, den 23., sowie Samstag, den 27. Februar um 20 Uhr. Zwischen Premiere und Nominierung liegt nicht nur ein Jahr, sondern gefühlt eine ganze Welt.

4.48 Psychose von Sarah Kane in der Regie von Ulrich Rasche (Premiere am 17. Januar 2020) wurde von den Korrespondent_innen des Onlinemediums für Theaterkritiken nachtkritik.de als eine von 40 Inszenierungen der vergangenen 12 Monate für die Wahl zur Inszenierung des Jahres nominiert. Bis zum 1. Februar 2021 um 24 Uhr kann man online seine Stimme abgeben und einen Favoriten bestimmen. Die zehn am häufigsten gewählten Produktionen bilden die Auswahl des virtuellen nachtkritik-Theatertreffens 2021.

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