Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Mr. Marmalade", Schauspiel von Noah Haidle, Hessisches Staatstheater Wiesbaden"Mr. Marmalade", Schauspiel von Noah Haidle, Hessisches Staatstheater..."Mr. Marmalade",...

"Mr. Marmalade", Schauspiel von Noah Haidle, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Premiere Donnerstag, den 12.09.2013, 20.00 Uhr, Wartburg. -----

‚Mr. Marmalade‘ ist eine bitterböse und tiefschwarze Komödie, die sich spielend leicht auf dem gefährlichen Grat zwischen kindlicher Phantasie und der grausamen Realität des Missbrauchs bewegt. Das Stück erzählt durch die Perspektive eines vierjährigen Mädchens von sehr erwachsenen Themen und fast schon traumatischen Realitätserfahrungen, die sich mit der kindlichen Vorstellungskraft mischen.

Lucy ist ein vierjähriges Mädchen mit einer äußerst lebhaften Fantasie. Da ihre alleinerziehende Mutter sie häufig sich selbst überlässt, erschafft sie sich eben auch ihre Gesellschaft selbst. Leider hat ihr erfundener Freund, der gutsituierte Geschäftsmann Mr. Marmalade, ebenfalls nicht viel Zeit für sie und ist auch sonst kein Kinderfreund, wie man ihn sich vorstellt. Er verprügelt seinen Assistenten Bradley, schnupft Kokain, hat eine Vorliebe für Pornografie und noch manch andere dunkle Seite. Nein, ein guter Freund ist er nicht, aber manchmal ist ein bisschen was besser als gar nichts.

 

Dann lernt Lucy den fünfjährigen Larry kennen, ein durchaus realer Junge mit realen Problemen, der mit seinen jungen Jahren schon einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Doch Mr. Marmalade sieht die wachsende Freundschaft mit großer Missgunst und setzt alles daran, sie zu verhindern.

 

Der Autor Noah Haidle wurde 1977 in Michigan geboren und studierte an der Princeton Uni-versity und der Juilliard School in New York Szenisches Schreiben. Er gewann zahlreiche Preise und wird ‚als frische, erneuernde Stimme des amerikanischen Theaters‘ gepriesen.

 

Isabel Osthues arbeitet seit 1997 als freie Regisseurin, inszenierte u. a. am Staatstheater Stuttgart, Nationaltheater Mannheim, Bremer Theater, TIF Dresden, war Hausregisseurin am Schauspielhaus Zürich bei Christoph Marthaler, inszenierte am Schauspielhaus Bochum, am Maxim Gorki Theater Berlin, regelmäßig am Thalia Theater Hamburg, am Theater Magdeburg, am Landestheater Linz, am Luzerner Theater und am Staatstheater Oldenburg. In Wiesbaden inszenierte sie am Jungen Staatstheater ‚Der gewissenlose Mörder‘ von Henning Mankell und Voltaires ‚Candide oder der Optimismus‘ in einer eigenen Fassung.

 

Deutsche Fassung von Brigitte Landes

 

Inszenierung Isabel Osthues

Bühne und Kostüme Christina Mrosek

Dramaturgie Anika Bárdos

 

Mit:

Lucy Franziska Werner

Marmalade / George Cornelius Schwalm

Larry / One-Night-Stand Konstantin Lindhorst

Bradley / Kaktus Doreen Nixdorf

Smokie / Emily / Sonnenblume Evelyn M. Faber

 

Sonntag, den 15.09.2013, 20.00 Uhr

Mittwoch, den 18.09.2013, 20.00 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑