Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Theater der Altmark Stendal: Glücksritter - Experiment am kalten Herzen Eine Stückentwicklung mit Motiven aus „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff Theater der Altmark Stendal: Glücksritter - Experiment am kalten Herzen Eine...Theater der Altmark...

Theater der Altmark Stendal: Glücksritter - Experiment am kalten Herzen Eine Stückentwicklung mit Motiven aus „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff

und gleichzeitig ein Projekt der Volksbank Stendal e.G. zur finanziellen Bildung, Premiere 10. Januar 2014 um 19:30 Uhr. -----

Peter Munk ist ein armer Köhler und träumt von einem besseren Leben – wenn er doch nur reich wäre! Und tatsächlich hat Peter Glück und wird Besitzer einer Glashütte.

 

Doch als er sein Vermögen im Wirtshaus verspielt und er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann, hat er plötzlich weniger als je zuvor. Da macht ihm der Holländer-Michel ein Angebot, wie er zu Geld und neuem Ansehen kommen kann. Peter greift zu und verkauft sein Herz. Ohne Mitgefühl versteht er es, seinen Reichtum zu vermehren, denn nun hat er ein Herz aus Stein. Die Beziehung zu Lisbeth, der Liebe seines Lebens, wird durch Peters Kälte aber auf eine harte Probe stellt.

 

„Das kalte Herz“ bildet die Grundlage für dieses Stück, in dem sich Schülerinnen der BBS Stendal im Rahmen des Spielclubs „Die Experten der Altmark“ mit Fragen rund um das Thema Geld auseinandersetzen: Welche Bedeutung hat Geld für die persönliche Entwicklung? Verändert Reichtum den Charakter? Wie geht man mit viel Geld um? Und was sind wir bereit, für gesellschaftliches Ansehen zu opfern?

 

Die Jugendlichen stellen sich diesen Themen und haben auf der Basis von Hauffs Märchen ihr eigenes Theaterstück erfunden. Es erzählt mit einfachen, phantasievollen Mitteln eine Geschichte über das Erwachsenwerden und die Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe.

 

Das Projekt wird durch die Volksbank Stendal e.G. ermöglicht, die so junge Menschen in besonderer Form für einen risikobewussten und verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Finanzen sensibilisieren will. Ab 12 Jahren.

 

Inszenierung: Louis Villinger

Ausstattung: Mark Späth, unterstützt von Kristin Franzl, Frances Gehne, Helena Neufeld

Maske: Jana Witkowski

Regieassistenz: Anna-Lena Wötzel

 

Es spielen: Begisa Ademi, Lissy Bußmann, Annkathrin Hannemann, Bastienne Jantos, Vivien Menking, Josephin Mittag, Marie Neumann, Annika Schiewer, Lara Wendeborn

 

Der Eintritt für das Stück ist frei. Da die Plätze jedoch begrenzt sind, wird um Reservierung gebeten.

Telefonische Reservierungen Mo. bis Fr. von 7:30 Uhr bis 20:00 Uhr und Sa. von 7:30 Uhr bis 11:30 Uhr unter: 03931/ 63 57 77

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑