Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: UTOPOLY - EIN SPIEL MIT MÖGLICHEN WELTEN, interaktives Theaterspiel vom freien Theaterkollektiv Fake to Pretend, am Oldenburgischen Staatstheater Uraufführung: UTOPOLY - EIN SPIEL MIT MÖGLICHEN WELTEN, interaktives...Uraufführung: UTOPOLY -...

Uraufführung: UTOPOLY - EIN SPIEL MIT MÖGLICHEN WELTEN, interaktives Theaterspiel vom freien Theaterkollektiv Fake to Pretend, am Oldenburgischen Staatstheater

Premiere Donnerstag, 03. Dezember 2015, um 20 Uhr in der Exerzierhalle. -----

Utopoly ist ein interaktives Theaterspiel, das im Rahmen des Themenschwerpunktes „Postkollaps – gemeinsam weniger erreichen“ von dem freien Theaterkollektiv Fake to Pretend für Oldenburg entwickelt wurde.

Als Forschungsprojekt an der Schnittstelle zwischen freier Szene, Staatstheater und Universität macht es alternative Gesellschafts- und Wirtschaftsmodelle des 21. Jahrhunderts spielerisch für das Publikum erfahrbar.

 

Fake to Pretend wurde 2013 bei den Bayerischen Theatertagen als bestes Theaterkollektiv mit dem Jurypreis ausgezeichnet.

 

„Acht von zehn Bundesbürgern wünschen sich unter dem Eindruck der europaweiten Wirtschafts- und Verschuldungskrise eine neue Wirtschaftsordnung.“ (Aus einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung vom August 2012)

 

Können wir den Klimawandel noch stoppen, das Finanzsystem reformieren, die Zukunft unserer Kinder garantieren und globale soziale Gerechtigkeit herstellen? Kurz gesagt: Ist die Welt noch zu retten? Es gibt Menschen, die daran glauben, die den Mut haben, Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit zu geben. Unter Anleitung der Spielmacher von Fake to Pretend begibt sich das Oldenburgische Staatstheater in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg auf die Suche nach konkreten, zeitgenössischen Utopien.

 

Geprüft werden Charter Cities, Postwachstumsgesellschaften, Seasteads, Sharing Economies, Regionalwährungen und andere Ansätze, die weltweit unter verschiedensten politischen Vorzeichen geplant und verwirklicht werden, auf ihre Zukunftsfähigkeit. Die vielversprechendsten beziehungsweise größenwahnsinnigsten dieser alternativen Gesellschaftsformen und Wirtschaftsmodelle werden zugänglich. Große Ideen allein können die Welt nicht verändern? Jeder große Wurf braucht viele kleine Schritte? Probieren wir es aus!

 

‚Utopoly‘ ist kein gewöhnlicher Theaterabend – hier spielen Sie die Hauptrolle! ‚Utopoly‘ ist Planspiel, Schauspiel, Gesellschaftsspiel, Rollenspiel: Live Action Alternate Reality Gaming.

 

Schlüpfen Sie für einen Abend in eine neue Rolle, lassen Sie die Gegenwart für einen Moment hinter sich und denken Sie groß! Werden Sie aktiv! Diskutieren Sie! Bestimmen Sie mit! Erspielen Sie sich Ihre Zukunft, unsere Zukunft in einer besseren Welt! Und bringen Sie Zeit mit, denn die Zukunft muss gefeiert werden!

 

Regie und Konzept: Fake to Pretend (Benno Heisel, Simone Niehoff, Daphne Ebner)

Bühne und Kostüme: Gesine Geppert und Studierende der Universität Oldenburg

Musik: Pirmin Sedlmeir

Dramaturgie: Daphne Ebner

 

Mit: Magdalena Höfner, Nientje Schwabe; Rajko Geith, Johannes Lange, Jens Ochlast, Klaas Schramm, Pirmin Sedlmeir und Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

 

weitere Vorstellungen: Sa 05., Sa 12. und So 13. Dezember (zum letzten Mal)

 

In Kooperation mit den Studiengängen ,Kulturanalysen’ und ,Materielle Kultur: Textil’ der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑