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Commedia dell'arteCommedia dell'arteCommedia dell'arte

Commedia dell'arte

Italienische Volkskomödie, Stegreifkomödie, aus dem Augenblick geborenes Spiel, bei dem lediglich besondere Typen (Masken) und der Grundriß der Handlung feststehen. Das Übrige bleibt der Laune und der Phantasie der Spieler überlassen. Die hauptsächlichen Masken der commedia dell'arte waren: der Arlecchino, die eigentliche Spaßmacher und Narrenfigur, die alles glossiert und heruntermacht, der Pantalone, der geizige, mißtrauische alte Kaufmann, der Dottore, der belesene, gerne mit gelehrten Brocken um sich werfende Rechtsgelehrte aus Bologna, der Capitano, der bramarbasierende Soldat, und (als weibliche Hauptrolle) die Colombine. Doch entwickelten die verschiedenen Landschaften in Italien noch zahlreiche weitere Masken. Die commedia dell'arte, die ihren Ursprung in den Atellanen (Volkslustspielen) der alten Römer hat, übte einen ungeheuren Einfluß auf das europäische Theater aus. Ihre Spuren finden sich ebenso bei Shakespeare wie bei Moliere, bei Goldoni wie im österreichischen Volkstheater.

Kritiken

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Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

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Wir müssen‘s wohl leiden

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