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3. Theaterpädagogische Tage 2006 im Landestheater Tübingen

vom 4.-5. Februar

Die Theaterpädagogischen Tage bieten die Gelegenheit, der breitgefächerten Arbeit der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in einer kompakten und prallgefüllten Werkschau zu begegnen. Mit dabei sind: Der tjc (Theaterjugendclub des LTT), der Jugendspielclub LTT/LAG, Generationentheater „Zeitsprung“, Frauentheater „Purpur“ und zum ersten Mal die Video/Theatergruppe „stage on screen“ und „Die Ersten“ – die Kinderspielgruppe am LTT.

 

 

Samstag, 04.02.

15:00 Uhr „Kämpfen, Schwitzen, Lachen“, Präsentation der aktuellen Arbeiten der Spielgruppen, Werkstatt, Eintritt frei

18:00 Uhr LAG Theaterpädagogik Reutlingen, Öffentliche Präsentation des zweiten Ausbildungsjahrgangs, Werkstatt, Eintritt frei

20.00 Uhr „So einfach ist das nicht!“ Eigenproduktion der Musiktheatergruppe der Steinäckerschule Bodelshausen, Probebühne U1

20.00 Uhr „Knutschflecken“ tjc des LTT, Werkstatt

 

Sonntag, 05.02.

11.00 Uhr „Göttinnen und andere Katastrophen“, Frauentheatergruppe „Purpur“ (zum letzten Mal!), Werkstatt

11:00 Uhr „So einfach ist das nicht!“ Eigenproduktion der Musiktheatergruppe der Steinäckerschule Bodelshausen, Probebühne U1

17:00 Uhr Abflug – Der Film, stage-on-screen, LTT-oben

20.00 Uhr Überall ... anders - eine Peer Gynt-Adaption, Generationentheater „Zeitsprung“, Werkstatt

 

Theaterpädagogik fördert Teamfähigkeit, Kreativität, Flexibilität und das Durchhaltevermögen im Umgang mit schwierigen Situationen. Deshalb ist sie immer öfter gefragt, wenn es darum geht die Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen über die reine Vermittlung von Wissen hinaus zu fördern. Spielerisch wird Wissen mit der Lebenswirklichkeit in Verbindung gebracht. Bildung ist hier keine Frage der Quantität ist, sondern vor allem der Qualität, d.h. das Gelernte macht einen Sinn, ganz praktisch und anwendbar. Und es wird deutlich: Orientierung können nicht allein Bildungspläne geben. Nur eine Persönlichkeit, ein Mensch, der seiner selbst und seiner Fähigkeiten und Möglichkeiten bewusst ist, kann letztendlich wissen, was er braucht und was nicht.

Über ihre praktischen Erfahrung als Jugendliche in Spielgruppen am LTT sagt Maria Belke-Brea (tjc/stage on screen): stage on screen führt einen an die Pforte eines Gartens. Ein Weg ist klar und deutlich zu sehen, der Weg den das Stück beschreibt. Zusammen geht man hinein und besieht sich den der einen durch den Themengarten „Abflug“ leitet. Aber dann schaut man eben auch mal nach links und nach rechts und entdeckt noch viele andere Wege. Manche führen ans selbe Ziel, andere nicht. Auf manche weist einen jemand hin, andere entdeckt man selbst. Am Ende kann man jedenfalls behaupten das man den Garten um einiges besser kennt und vielleicht auch weiß welcher Weg der eigene ist.

Und Elias Füchsle (tjc): Ich hab vor 3 1/2 Jahren angefangen und für mich war das damals wie eine Explosion! Ich hab mich innerhalb des ersten Projektes ("Nachsitzen") enorm verändert. Ich hab total viele neue Seiten an mir entdeckt und es kam mir vor, als ob alles ,was dreizehn Jahre in mir geschlummert hatte, nun auf einmal (endlich!) aus mir "rausbrechen" würde. Das war echt ein völlig neues Lebensgefühl! Das war damals ,glaube ich, echt die wichtigste und schönste persönliche Erfahrung in meinem bisherigen Leben!

 

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