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"Alle meine Söhne" von Arthur Miller im Staatstheater Darmstadt

Premiere am 20. März 2010 | 19.30 Uhr | Kleines Haus

 

Die Handlung dreht sich, wie auch in späteren Stücken Millers, die, allen voran Tod eines Handlungsreisenden, zu Welterfolgen wurden, um einen Konflikt der Generationen – zwischen gesellschaftlicher Anerkennung und Wohlstand einerseits und Moral und Verantwortung andererseits.

 

Fabrikbesitzer Joe Keller denkt an seine Söhne, für die er sich einst hocharbeitete – um jeden Preis: Für den Traum von der eigenen Firma hatte er während des Krieges de-fektes Material an die Luftwaffe geliefert und danach die Schuld auf seinen Ge-schäftspartner abgewälzt. Während dieser nun im Gefängnis sitzt, hat Keller sich mit seiner Familie ein komfortables Leben eingerichtet – nur die Tatsache, dass Sohn Larry bisher noch nicht aus dem Krieg heimgekehrt ist, trübt die bür-gerliche Idylle. Doch als sich Sohn Chris in Ann – Tochter des inhaftierten Sün-denbocks – verliebt, beginnt die Vergangenheit Keller einzuholen. Der unaus-weichliche Konflikt zwischen Schuld, Verantwortung, Geld und Moral bricht los und demontiert gnadenlos den American Dream…

 

Inszenierung Martin Ratzinger | Bühne und Kostüme Anna-Sophia Blersch

 

Mit Gabriele Drechsel, Christina Kühnreich, Iris Melamed, Margit Schulte-Tigges | Hans Matthias Fuchs, Heinz Kloss, Stefan Schuster, Tom Wild, Klaus Ziemann

 

Weitere Vorstellungen 26. März | 19.30 Uhr | Kleines Haus

1. und 6. April | jeweils 19.30 Uhr | 18. und 25. April | jeweils 18 Uhr | Kleines Haus

 

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